12. November 20187 J. Situationsbezogene Fahrverbote gibt es in Paris schon seit Jahren: http://www.klimaretter.info/mobilitaet/nachricht/22419-paris-verhaengt-erneut-fahrverbote Zudem werden in Frankreich deutlich mehr Häuser und Wohnungen elektrisch beheizt, als in Deutschland. Diesem Artikel zufolge sind das 39%: http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/in-frankreich-wird-der-strom-knapp--132601788.html Bearbeitet (12. November 20187 J. von Auto nom)
13. November 20187 J. vor 15 Stunden schrieb Auto nom: Situationsbezogene Fahrverbote gibt es in Paris schon seit Jahren: http://www.klimaretter.info/mobilitaet/nachricht/22419-paris-verhaengt-erneut-fahrverbote Zudem werden in Frankreich deutlich mehr Häuser und Wohnungen elektrisch beheizt, als in Deutschland. Diesem Artikel zufolge sind das 39%: http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/in-frankreich-wird-der-strom-knapp--132601788.html Irgendwo muss der billige Atomstrom ja hin...
13. November 20187 J. vor 18 Stunden schrieb Auto nom: Situationsbezogene Fahrverbote gibt es in Paris schon seit Jahren: http://www.klimaretter.info/mobilitaet/nachricht/22419-paris-verhaengt-erneut-fahrverbote Ja, gut. Warum dann nicht auch situationsbezogen in Deutschland Fahrverbote verhängen und die Euro 5 Diesel - so lange die Situation es nicht akut und kurzfristig erzwingt - schön bis 2030 weiterfahren lassen? In Frankreich klappt ja genau das! Der Witz ist doch die Verbannung der Fahrzeuge im Bestand. Dadurch entsteht enormer ökologischer Schaden (Energie und Rohstoffe bei der Produktion neuer Autos) und teils schwere persönliche Finanzverluste (vorzeitige Abschreibung, Wertverlust), die zudem soziale Ungleichheit verstärken (Reiche kaufen sich ohne größere Schmerzen einen Tesla; Arme sind womöglich ruiniert, wenn sie ihren alten Diesel nicht mehr nutzen können). Momentan wird suggeriert, dass es juristisch gar keinen Spielraum bzgl. der Fahrverbote gibt. In Frankreich anscheinend aber schon. vor 18 Stunden schrieb Auto nom: Zudem werden in Frankreich deutlich mehr Häuser und Wohnungen elektrisch beheizt, als in Deutschland. Diesem Artikel zufolge sind das 39%: http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/in-frankreich-wird-der-strom-knapp--132601788.html Na wenn Elektroheizungen wirklich die Stickoxide so weit reduzieren, dass selbst in einer verkehrsverstopften Großstadt wie Paris noch Euro 3/4 DieselEU-richtlinienkonform betrieben werden können, dann sollte man in Deutschland vielleicht lieber Gas- und Ölheizungen aus den Städten verbannen statt der Dieselfahrzeuge. Von Pelletheizungen ganz zu schweigen. Bearbeitet (13. November 20187 J. von c5berline)
22. November 20187 J. Auf ihn ist Verlass: Ein für kommende Woche geplanter Diesel-Gipfel in Brüssel findet einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge nicht statt. Grund dafür ist demnach eine Absage von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/andreas-scheuer-laesst-diesel-gipfel-in-bruessel-platzen-a-1239745.html
22. November 20187 J. Tja, Merkel hat noch immer keinen einzigen CSU-Minister rausgeschmissen. Dobrindt, Schmidt, Seehofer, Scheuer...Die CSU hätte echte Personalprobleme bekommen.
13. Dezember 20187 J. Prost, Mahlzeit: Urteil zu Euro-6-Norm Europäische Großstädte dürfen auch neueste Diesel aussperren http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-grenzwerte-eu-gericht-erklaert-abgaswerte-fuer-nichtig-a-1243508.html
13. Dezember 20187 J. Hammer! Zumal die Zertifizierung nach den wirklichen Grenzwerten offensichtlich noch gar nicht moeglich ist, obwohl es einigen Herstellern (PSA!) wohl durchaus moeglich waere diese einzuhalten.
13. Dezember 20187 J. vor 13 Minuten schrieb Hartmut51: Prost, Mahlzeit: Urteil zu Euro-6-Norm Europäische Großstädte dürfen auch neueste Diesel aussperren http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-grenzwerte-eu-gericht-erklaert-abgaswerte-fuer-nichtig-a-1243508.html Zitat Sie hatten erreicht, dass Autos im realen Straßenverkehr mehr NOx ausstoßen dürfen als auf dem Prüfstand. Dazu hatte die EU-Kommission Umrechnungsfaktoren festgelegt. Statt den im Euro-6-Regelwerk vorgeschriebenen 80 Milligramm Stickstoffdioxid je Kilometer dürfen die Dieselautos für eine Übergangszeit 168 Milligramm und danach 120 Milligramm ausstoßen. Zuvor hatte es lediglich Prüfstandsmessungen gegeben, deren Werte viele Autobauer manipuliert hatten. WLTP auf dem Prüfstand ist nicht dasselbe wie der RDE auf der Straße. Ronald
13. Dezember 20187 J. vor einer Stunde schrieb Ronald: WLTP auf dem Prüfstand ist nicht dasselbe wie der RDE auf der Straße. Ronald Ja, ich denke das haben jetzt die Meisten verstanden. Wenn ich das Urteil richtig verstehe, stoesst sich das Gericht am Konformitaetsfaktor. Der es beim RDE_Test das 2,1fache (6d temp) oder 1,5 fache ((6d) des Grenzwertes zulaesst. PSA unterschreitet wahrscheinlich den Grenzwert fuer Stickoxide ohne Schwierigkeiten: darf aber wahrscheinlich trotzdem mit einem Fahrverbot belegt werden, weil sie nicht in der Lage sind eine Pruefung zu bestehen die noch nicht fest gelegt ist.
13. Dezember 20187 J. vor 22 Minuten schrieb MatthiasM: Wenn ich das Urteil richtig verstehe, stoesst sich das Gericht am Konformitaetsfaktor. Der es beim RDE_Test das 2,1fache (6d temp) oder 1,5 fache ((6d) des Grenzwertes zulaesst. Ja, im welchen Verhältnis stehen denn der WLTP mit Geschwindigkeit (Ø 46,6 km/h, max. 131 km/h) und Leisung ( Ø 11kW, max. 42 kW) zum RDE? Wenn mein BlueHDI150 beim NEFZ ( max. 34 kW) laut Fahrzeugbrief 63 mg NOx/km ausstößt, dürften es bei Nutzung seiner 110 kW das 3-fache der Euro 6b sein: 110 /34 -> 240 mg/km. Diese "Milchmädchenrechnung" wird nun "endgültig" verhindert. Ronald
13. Dezember 20187 J. https://www.deutschlandfunk.de/diesel-nachruestungen-verzoegerungen-bei-software-updates.1939.de.html?drn:news_id=955754 Zitat Die deutschen Autohersteller kommen bei den Diesel-Nachrüstungen nicht so schnell voran wie versprochen. Das Verkehrsministerium erklärte, bis zum Jahresende sollten 5,3 Millionen ältere Dieselautos Software-Updates erhalten. Bisher seien aber nur 3,75 Millionen umgerüstet worden. Verkehrsminister Scheuer sagte, man habe bereits im Frühjahr auf den Zeitdruck verwiesen und Fristen gesetzt. Die Hersteller hinkten aber mit genehmigungsfähigen Unterlagen und der Umsetzung deutlich hinterher. Sie liefen damit Gefahr, erneut Vertrauen zu verspielen. Welches Vertrauen meint der Honk? Bearbeitet (13. Dezember 20187 J. von Auto nom)
14. Dezember 20187 J. http://www.taz.de/!5556111/ Zitat Doch die Autolobby hielt es für eine Zumutung, die seit elf Jahren bekannten Grenzwerte plötzlich im realen Betrieb einhalten zu müssen – und lobbyierte darum erfolgreich für eine neue Ausnahme: Anfangs dürfen ihre Diesel mehr als doppelt so viel Stickoxid ausstoßen, später 50 Prozent mehr als eigentlich vorgeschrieben. Begründet wurde diese dauerhafte, drastische Aufweichung mit angeblichen „Messungenauigkeiten“. Dass es überhaupt ein Gerichtsurteil braucht, um eine so offensichtliche Absurdität zu stoppen, ist ein bedenkliches Zeichen. Offenbar ist die Politik inzwischen weder in Deutschland noch auf EU-Ebene mehr in der Lage, den dreisten Forderungen der Autolobby von sich aus zu widerstehen. Allein die Richter sind noch in der Lage, das Selbstverständliche festzustellen: Grenzwert ist Grenzwert.
18. Dezember 20187 J. Muttis Bremstaktik zieht nicht mehr: https://www.welt.de/wirtschaft/article185689466/CO2-Grenzwerte-Bruessels-naechster-Nackenschlag-fuer-die-deutschen-Autobauer.html
18. Dezember 20187 J. vor 16 Minuten schrieb JK_aus_DU: Muttis Bremstaktik zieht nicht mehr: https://www.welt.de/wirtschaft/article185689466/CO2-Grenzwerte-Bruessels-naechster-Nackenschlag-fuer-die-deutschen-Autobauer.html Von 95 g/km CO2 (2021) runter (-37,5%) auf 59 g/km CO2 entspricht ca. 2,5 l/100km Benzin bzw. 2,2 l/ 100 km Diesel Zitat Der Kohlendioxid-Ausstoß von Pkw soll bis 2030 um 37,5 Prozent sinken. Die EU hatte sich vor Jahren darauf verständigt, dass die verkauften Fahrzeuge eines Autobauers im Jahr 2021 im Schnitt nicht mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. Denn schon das für 2021 festgelegte Ziel, von dem aus dann noch einmal 37,5 Prozent heruntergerechnet werden müssen, wird wahrscheinlich von acht der 13 europäischen Autokonzerne gerissen. ... ... die PSA-Gruppe mit Peugeot, Citroën und Opel muss womöglich 600 Millionen Euro zahlen. Da wird´s bald kein Autos ohne Hybrid geben, um im WLTP auf die Werte zu kommen. Ronald
18. Dezember 20187 J. vor 16 Minuten schrieb Ronald: Von 95 g/km CO2 (2021) runter (-37,5%) auf 59 g/km CO2 entspricht ca. 2,5 l/100km Benzin bzw. 2,2 l/ 100 km Diesel Da wird´s bald kein Autos ohne Hybrid geben, um im WLTP auf die Werte zu kommen. Ronald Es geht dabei um den sogenannten "Flottenverbrauch"! Das heisst: der Verbrauch von allen Modellen (!) wird zusammengerechnet und durch die Anzahl der Modelle geteilt. Ein Panamera S E-Hybrid PHEV wird dabei mit 3,1 Liter Super auf 100km gerechnet. Ein Elektrofahrzeug mit 0, unabhaengig davon wieviele davon wirklich auf der Strasse sind. Autoindustriemathematik eben.
18. Dezember 20187 J. vor 22 Minuten schrieb MatthiasM: Es geht dabei um den sogenannten "Flottenverbrauch"! Das heisst: der Verbrauch von allen Modellen (!) wird zusammengerechnet und durch die Anzahl der Modelle geteilt. Unabhängig von den Verkaufszahlen? Was zählt als "Modell"? Ronald
18. Dezember 20187 J. Trotzdem eine harte Regelung aus Sicht der Hersteller. Insbesondere für die sog. deutschen Premiumhersteller. Da ist leider die Flotte eher eine Dinosauriersammlung. Ohne Hybrid und signifikanter Erhöhung der E-Modelle in der Flotte nicht zu machen. Oder andersrum: Der reine Verbrenner wird in der nächsten Dekade zum Exoten. EU beschließt schärfere CO2-Grenzen für Neuwagen – Autoindustrie entsetzt: https://www.handelsblatt.com/politik/international/co2-ausstoss-eu-beschliesst-schaerfere-co2-grenzen-fuer-neuwagen-autoindustrie-entsetzt/23771920.html?ticket=ST-323758-wNoxZs5u5UQmRkgBUKrM-ap6 Bearbeitet (18. Dezember 20187 J. von JK_aus_DU)
18. Dezember 20187 J. "Wie schwer es den Autobauern fällt, ihre CO2-Emissionen zu senken, zeigt das vergangene Jahr. Durch den SUV-Boom und den Rückgang der Dieselverkäufe stieg der Flottenschnitt erstmals seit 2009 wieder an. Schon heute fällt es den meisten Herstellern schwer, die Flottenvorgaben für das Jahr 2021 zu erfüllen, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung PA Consulting. 8 von 13 Autoherstellern drohen demnach an den Vorgaben zu scheitern, darunter alle deutschen. Ihnen drohen Strafen der EU." https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/strengere-eu-vorgaben-warum-die-co2-vorgaben-fuer-bmw-daimler-und-vw-zum-problem-werden/23168328.html?ticket=ST-369443-idDcP4QBC3NZOEGLKfzj-ap6
18. Dezember 20187 J. Endlich gibt es Konsequenzen für Gier, Verschwendung und Zerstörung der Lebensgrundlagen.
18. Dezember 20187 J. Ja genau. Und wer an diese Konsequenzen glaubt bei dem kommt in 6 Tagen auch ein bärtiger dicker Mann im roten Mantel durch den Kamin gerauscht...
18. Dezember 20187 J. Müssen Autobauer SUVs bauen? Wer zwingt die dazu? Wenn die nicht wollen, warum wird soviel Verblödung betrieben damit die Dinger gekauft werden? Hört sich ja fast an als würden die Autobauer unter dem SUV-Boom leiden.
18. Dezember 20187 J. vor 24 Minuten schrieb FuchurXM: Müssen Autobauer SUVs bauen? Wer zwingt die dazu? Systemrelevant ist es sicher nicht, also wird es der Makt sein ! Dass der Markt von ihrer Werbung massiv beeinflusst wird ist natürlich nonsens.
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