7. Februar 200719 J. Hi, in einem Interview mit dem neuen PSA Chef Streiff (manager magazin) habe ich mit Verwunderung gelesen, dass er "Flops" wie C6 und 1007 nicht mehr wiederholen will. Sind die Absatzzahlen des C6 wirklich so schlecht, dass selbst Streiff in einem öffentlichen Interview von einem "Flop" spricht ? Ausserdem sprach er konkret an, dass er den Einstieg des USA Markts prüfen will. Gruß, Frederick XM V6 Bj. 98
8. Februar 200719 J. Hm, das Urteil fände ich allerdings auch ein bißchen zu voreilig. Schließlich haben andere Konzerne ihre Sorgenkinder sogar unter großen Verlusten über Jahre hinweg hochgepäppelt, so z.B. DC die A-Klasse und aktuell noch immer den Smart. Und in den höheren Klassen? VW z.B. schweigt lieber über den Mißerfolg des Phaeton, oder redet ihn gerne schön. Audi hatte mit 200, V8 und A8 langen Atem bewiesen und hat letztlich auch in dieser Klasse respektablen Erfolg. Da scheint der neue PSA-Chef ein wenig aus der Art zu schlagen (zu fliegen?) und die interne Unzufriedenheit in die Öffentlichkeit zu tragen. >>Jürgen
8. Februar 200719 J. Würden Autos, wie der C6 und der 1007 nicht mehr produziert werden, fände ich das sehr schade, denn gerade diese Fahrzeuge heben diesen Hersteller von anderen ab. Ich hoffe auch, dass der neue Chef nur einen schlechten Tag hatte. Martin
8. Februar 200719 J. Hi, Ich bezweifle den Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Liegen denn wenigstens schon Verkaufzahlen des C6 vor? Wie sieht es in Südeuropa aus? Also hier in Zürich ist mir der eine oder andere C6 schon entgegengeflogen...er ist halt schon teuer, gerade im Vergleich zur Lancierung des XM im`89, den es in mageren Versionen gab ( war auch erheblich leichter!) und somit für den normal Verdiener erschwinglich war. Man bedenke, dass der XM anfang der 90er Deutschlands meistverkauftes Importfahrzeug der oberen Mittelklasse war. Der C6 wurde grundsätzlich nicht als Verkaufsschlager präsentiert, sondern als Prestigeträger der Firma - die Fortsetzung der legenderen Grossen!
8. Februar 200719 J. als Prestigeträger der Firma und genau darauf scheint Streiff im Gegensatz zu Folz keinen Bock zu haben. Bin mal gespannt, wie lange der C6 in Produktion bleibt. Wenn Streiff nur nach Rendite schaut, wird dieses Modell es mit so einem Chef schwer haben. Hoffen wir mal, daß der Typ nicht wieder Richtung Calvet-Citroens schwenkt....
8. Februar 200719 J. Warum nicht Richtung Calvet? Die in den Jahren von mir gefahrenen und gekauften Cits waren alle besser als mein C5 und C4!
8. Februar 200719 J. Verkaufszahlen C6: ein Verkäufer eines Freundlichen hier in der Region sagte mir Ende Dezember/Anfang Januar, dass 2006 in D 960 St. C6 abgesetzt worden seien. Ziel von Citroën in D waren nach seiner Angabe 6.000 Einheiten! Ich wohne an der Grenze zu Frankreich (na-ja: Elsaß): dort ist der C6 ebenfalls kein alltäglicher Anblick. Der Begriff "Flop" in Bezug auf den C6 drängt sich förmlich auf... schade
8. Februar 200719 J. War der Herr Streiff nicht neulich erst Chef von Airbus? Hat er da nicht auch irgendwas vor die Wand gefahren? PSA sollte lieber den Pischetsrieder holen. Der kauft dann ein paar kleine Hersteller dazu und aus is! Viele Grüße Helge PS: Mir ist eigentlich egal, ob der C6 floppt. Oder ob PSA liquidiert wird. Es gibt von denen eh keine Ersatzteile mehr für meine Autos. Und Neuwagen waren bei mir noch nie ein Thema.
8. Februar 200719 J. Warum nicht Richtung Calvet? Die in den Jahren von mir gefahrenen und gekauften Cits waren alle besser als mein C5 und C4! __________________ Kann sein, aber ich möchte nicht wieder Designgrößen wie ZX o. ä. erleben....
8. Februar 200719 J. Der C6 ist eigentlich nicht zu teuer, nur die Klientel, die einen kaufen würde und könnte, schwenkt lieber zu BMW, Audi und Mercedes. Der 1007 ist ein geniales Auto, aber schlicht zu teuer, knappe 20.000 für ein kleines und nicht unbedingt praktisches Auto sind viel Geld. Der Kofferraum ist ein Witz und es passen nur 4 Leute hinein.
8. Februar 200719 J. ein C6 mit dem 170 ps 4-zylinder diesel kostet brutto 39.900 euro abzüglich 15%.. teuer? sind 34.000 euro!! aber ,entschuldigung,die werbeabteilung bei citroen sind idioten... jetzt am we war ne große anzeige in der zeitung,mit bild,aber kein wort von dieser ausführung. es stand: schweben ab 45.500 euro! der benziner ist billiger und sonst siehe oben. dafür bekommt man einen nicht besonders ausgestatteten passat. im jahr 2006 ca 970 verkaufte C6 in deutschland ist nicht besonders viel. zwar nur ein halbes jahr... aber mir selbst macht das nix ich hab einen und finde ihn immer noch soooo geil! uwe
8. Februar 200719 J. Hallo, im Vergleich zum Phaeton ist der C6 allenfalls ein Flöpchen. Das muß drin sein. Und wenn er nur dazu dient, den Kunden zum vernünftigen C5 zu drücken. Gernot
8. Februar 200719 J. Ich finde den C6 auch klasse, allerdings muss ich zugeben die Präsentation beim Händler, die Werbung etc das alles hätte besser ausfallen müssen. Das werden aber letztendlich nicht die Gründe sein, dass er im Moment recht schlecht läuft. Leider. Ich denke die Spanne die zwischen XM und C6 lag, ist mitverantwortlich dafür. Und da eben in dieser Zeit auch die Autos teurer geworden sind, haben die Kunden jetzt einen kleinen Schock bekommen, da evtl zwischenzeitlich auf Xantia oder C5 zmgestiegen?! Mehr Varianten und andere Ausstattungsvariationen könnten bestimmt auch helfen.
8. Februar 200719 J. Wenn Streiff nur nach Rendite schaut, wird dieses Modell es mit so einem Chef schwer haben...... und Streiff hat dann Probleme mit der Familie Peugeot. Streiff hat noch Probezeit und darf sich (noch) ungestraft äußern. Warum nur meinen hier manche, der C6 müsse eine Art Massenverkaufsschlager sein ?? Und wo kommt die Meinung her, dass der typische C6-Interessent dann doch Deutschmüll kauft ?? Die MEISTEN C6-Käufer waren vormalige Deutschmüllfahrer !! Zugegebenermaßen gibt es nicht allzu viele Deutschmüllfahrer mit gutem Geschmack. Die meisten bleiben bei ihren Cocoon-Trutzburgen. Der C6 wird nie ein alltäglicher Anblick. Wer sowas will, kann ja Passat und Konsorten fahren. Nur am Rande: der C6 liegt im Plan.
8. Februar 200719 J. Moin, meiner Meinung nach war die Zeitspanne zwischen der Einstellung des Xm und der Präsentation des C6 zu gross. Innerhalb der immerhin 6 Jahre hat man jede Menge Kunden verloren gegeben, die sonst garantiert von Xm auf C6 umgestiegen wären. Ich kann mich noch an ein Ereignis bei uns im Verkauf (kleine, nicht mehr existente Cit-Klitsche am Niederrhein) erinnern. Ein Kunde mit Xm stürmte das Büro und fragte nach Info-Material zum damals frisch präsentierten C6 Lignage. Leider mussten wir ihn heimschicken, und dies kam auch bei anderen Kunden vor. Ich denke, dass alleine unser Laden damals bestimmt 10 potenzielle Kunden verloren geben musste. Ansonsten ist der C6 sicherlich ein gutes Auto und auch eine sinnvolle Alternative zu deutschen Fahrzeugen, die Verantwortlichen für den angeblichen Flop sitzen alleine in Köln und Paris. LG, Oliver
8. Februar 200719 J. Jo, das stimmt. Leider. Viele XM-Fahrer konnten sich mit dem C5 als gemeinsamen Nachfolger von Xantia und XM nicht anfreunden. Die waren weitgehend weg von der Marke und werden erst allmählich wieder zurück kommen. Und direkte Aufsteiger von C5 auf C6 sind die Ausnahme.
8. Februar 200719 J. Wir sind jetzt auch noch in der Anfangsphase des C6. Auch der XM hat erst viele Umsteiger von anderen Marken gehabt. Dann kamen die Qualitätsprobleme ans Licht und runter gingen die Verkaufszahlen. Bin gespannt, wie der erste 100000 KM-Test beim C6 aussehen wird.
8. Februar 200719 J. Den "Deutschmüllfahrern" fehlt wahrscheinlich ein V8-Kracher, dessen "Prestige" dann auf die kleineren Motorisierungen abfärbt (mehr scheinen als sein ist hier doch eine weit verbreitete Devise). Außerdem - hallo Streiff - fehlt ein Break!!
8. Februar 200719 J. Moin, meinem Posting möchte ich noch einen Nachtrag anfügen. Ein weiterer Malus wird sein, dass sich PSA genötigt sieht, keinen Break anzubieten-im Gegensatz zur Konkurrenz. Durch diesen Umstand gehen wiederum jede Menge potenzielle Kunden verloren, die entweder Xm Break fuhren oder generell einen grossen Oberklassekombi suchen. LG, Oliver
8. Februar 200719 J. Moin, meinem Posting möchte ich noch einen Nachtrag anfügen. Ein weiterer Malus wird sein, dass sich PSA genötigt sieht, keinen Break anzubieten-im Gegensatz zur Konkurrenz. Durch diesen Umstand gehen wiederum jede Menge potenzielle Kunden verloren, die entweder Xm Break fuhren oder generell einen grossen Oberklassekombi suchen. LG, Oliver Genau so ist es bei mir: Brauche einen Break, der C 5 gefällt mir nicht so gut, also muss ich auf den C 5 III warten und X 2 Break weiterfahren. Gruß Günter der seit neuestem verwandschaftliche Beziehungen zu Viersen hat
8. Februar 200719 J. Hallo Jörg, ich bezweifle, dass es jemals einen 100TKM Test vom C6 geben wird. Dass sich der C6 nicht so doll verkauft liegt m.E. an drei Dingen: - zu teuer für die Citroën-ist-günstig-Klientel - zu wenig endogenes Hightech für die ehemaligen Kunden, die seinerzeit allein wegen des exzentrischen aber auch überlegenen Technik-Layouts kauften. - zu schlechtes Leistungsgewicht und zu schlechte Ausstattungsflexibilität für Kunden anderer Marken. Nur weich federn, das reicht nicht. Weil es im Gegensatz zu früher inzwischen Alternativen gibt. Auch als Kombi... hs
8. Februar 200719 J. Ersteller Verkehrte Welt - Neuwagen dieser Fahrzeugklassen werden ja zu weit über 90% geleast. Die deutschen Premiumhersteller buhlen mit sehr aufwendigen Marketingkampagnen um die Gunst der Kunden - ohne jeden direkten Hinweis auf die sehr günstigen Leasingraten. Dies wird bewusst verschwiegen, weil man diese Modelle in Deutschland hauptsächlich als Imageträger einsetzt. Citroen geht genau den umgekehrten Weg, anstatt den C6 mal richtig in Szene zu setzen, wirbt man in den Printmedien in den für Citroen üblichen steingrauen Anzeigen NUR mit der Leasingrate, die zudem noch höher angesetzt ist, als bei der Konkurrenz! Kann man mit dieser vermeintlichen Strategie "hört her Leute - auch einen Citroen kann man günstig leasen" wirklich in der Oberklasse Flagge zeigen? Der C6 soll ja gerade die Kunden ansprechen, denen die deutschen Oberklasse Modelle zu konventionell sind. Muß man da nicht auch im Marketing unkonventionellere Wege gehen? Gerade weil der C6 ja kein Volumenmodell werden soll und Citroen hauptsächlich als Imageträger dienen soll, darf man gerade ihn doch nicht wie Sauerbier anbieten - was nützt er dann noch als reiner Imageträger, wenn man ihn dank dieser Kampagnen irgendwann nur noch als günstige Oberklassealternative wahrnimmt - oder? Gruß, Frederick XM V6 Bj. 98
8. Februar 200719 J. Und noch ein wichtiger Punkt: dem C6 fehlen passende Haendler bzw. angemessener Service. Wenn ich mich in meiner Region umschaue, gibt es keinen einzigen C-Haendler, dem ich einen der Fahrzeugklasse (sprich Preisklasse) angemessenen Service zutraue. Der entfernungsmaessig naechste Haendler, dem ich so viel Geld "anvertrauen wuerde", ist 'ne Autostunde entfernt. Noch Fragen? Die Situation ist uebrigens auch in manchen Ballungsraeumen nicht unbedingt besser. (Holger, sing doch mal ein Liedchen davon ) Da sollte Herr Streiff vielleicht mal rangehen. Die Produkte sind ok und viel besser als ihr Ruf. Aber am Service klemmt's gewaltig.
8. Februar 200719 J. Ich finds lustig, dass ihr den C6 mit dem achso erfolgreichen XM vergleicht. Der XM wurde bekanntermaßen lediglich 300.000 mal verkauft. Weltweit. In 10 Jahren. Der hat Citroen richtig gut Miese gebracht, nicht umsonst haben die sich lange aus diesem Marktsegment rausgehalten. Richtig ist aber, dass sich der C6 augenscheinlich noch schlechter verkauft...
8. Februar 200719 J. Bitte vergleiche mal die Verkaufszahlen des XM in den ersten 12 Monaten mit denen des C6. Der XM scheiterte an seiner miserablen Qualität. Der C6 hingegen kriegt kaum eine Chance das Gegenteil zu beweisen. Hier mal ein paar Auszüge von http://www.manager-magazin.de/koepfe/personalien/0,2828,464725-2,00.html "Flops wie den Kleinwagen Peugeot 1007 oder Citroëns Limousine C6 darf sich PSA nicht mehr erlauben. Der 1007 mit Schiebetür fand zwar Beifall in der Presse, wurde von den Kunden aber gemieden. Wie wichtig das Preisargument ist, zeigte ein Verkaufstest: Peugeot bot im Januar den 1007 im Internet mit 30 Prozent Rabatt an. Binnen einer Viertelstunde waren alle 96 Autos verkauft. Dazu kommt das Qualitätsargument: Die Störanfälligkeit elektronischer Spielereien stört viele Kunden." "Streiffs weitere Aufgaben lesen sich wie ein Auszug aus dem "Power 8"-Programm: Straffung der Verwaltung, Verringerung der Zahl der Zulieferer, mehr Produktion in Billiglohnländern, Freimachen von Kapital für Investitionen in Zukunftsmodelle. Als 100-Tage-Chef von Airbus brachte Streiff 2006 das Sanierungsprogramm "Power 8" auf den Weg. Dann trat er spektakulär ab, weil ihm der Einfluss der widerstreitenden politischen Interessen zu groß war. PSA ist kein Sanierungsfall, muss aber - wie Airbus - wegen struktureller Mängel in einem knallharten Wettbewerb neu ausgerichtet werden."
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