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Der Flop C6 ! ?

Hervorgehobene Antworten

Allein schon die Tatsache, dass der neue Herr der Doppelwinkel so etwas zu sagen wagt, gibt zu denken! Will er mit dem Dampfhammer darauf aufmerksam machen, dass die Einstellung der Produktion droht!? Mich würde Wunder nehmen, welches Auto Herr Streiff fährt! Vielleicht einen Vel Satis!?

Nun aber zum C6: ein schönes Auto, ein gutes Auto, aber leider zur falschen Zeit. Wäre der C6 als Lignage in den Verkauf gelangt, dann wäre der Flop wohl weniger gross ausgefallen. In der Zwischenzeit haben aber die andern an Boden wie an C-Kunden gewonnen. Der C6 - ich weiss heute noch nicht, ob ich einmal einen beschaffe - ist eine Nostalgiekutsche, die alte Schwärmer von alten Zeiten reden lässt. Mit so einem Auto kann man sich von den andern heutigen Citroën verabschieden, ohne immer wieder die ganze C-Gemeinde mit den alten Zeiten zu konfrontieren. C6 fahren und geniessen?! Wer aber heute den Nutzwert und Innovation sucht, geht leer aus!

Gruss Jürg

Für mich persönlich wäre ein Flop C6 durchaus wünschenswert. Umso eher sinken die Preise und ich kann mir das Teil gebraucht gönnen ;-)

Und noch ein wichtiger Punkt:

dem C6 fehlen passende Haendler bzw. angemessener Service.

Wenn ich mich in meiner Region umschaue, gibt es keinen einzigen C-Haendler,

dem ich einen der Fahrzeugklasse (sprich Preisklasse) angemessenen Service zutraue.

Der entfernungsmaessig naechste Haendler, dem ich so viel Geld "anvertrauen wuerde",

ist 'ne Autostunde entfernt. Noch Fragen?

Die Situation ist uebrigens auch in manchen Ballungsraeumen nicht unbedingt besser.

(Holger, sing doch mal ein Liedchen davon ;))

...

Das Liedchen singe ich auch gerne mit, bin dabei im Gesangsverein für Köln-Bonn-Düsseldorf, mit mehreren Millionen Mitgliedern.

>>Jürgen

Durch diese Art - wie sich der Neue-bei PSA präsentiert kann man seine pot. Kundschaft auch vergraulen. Die -die Geld hätten und den C 6 kaufen würden-sind jetzt gewarnt, denn einen Flop will ja niemand kaufen....und die lesen auch das Manager-Magazin.

Der Hinweis auf die Elektronik ist allerdings richtig-bin ja auch geplagt.

Bei einem solchen Wettbewerb wie auf dem Automarkt muss !! man sich was einfallen lassen, damit so ein Wagen wie der C6 beim Kunden ankommt. Der Verkäufer muss zum pot. Kunden gehen und nicht der Kunde zum Verkäufer.

Das was hier als Marketing bezeichnet wird-im Hause C-ist leider sehr lau und davon bekommt man keine warmen Füße-sie bleiben kalt.

Ich denke es liegt weniger an der Technik-wohl eher am Preis bzw. deren Instrumente und am Marketing. In unserer Zeit sind viele sehr satt und träge und diese fehlende Kreativität spürt man auch. ..und mit ein paar flotten Sprüchen in Anzeigen kann man niemanden erreichen.

Es ist, als würden Neanderthaler den Versuch wagen sich per emil zu verständigen-geht auch nicht.

matthias

Man sollte mal untersuchen, wer die Leute WIRKLICH bezahlt, die angeblich FÜR Citroen Werbung machen...

Im Ernst, die Werbung für Citroën allgemein ist seit Jahrzehnten derartg schlecht bis abstoßend, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die Leute, die sowas machen, von Cit. bezahlt werden.

Die einzig ansprechende Werbung der letzten Jahre waren 1 oder 2 für viel zu kurze Zeit ausgestrahlte Spots für den C6.

Dabei ist gute Werbung alles, damit hat auch Citroën Erfahrung. Als der 2CV-Fan Wolgensinger Chef in Köln war, wurde in D mal wieder originelle Entenwerbung gemacht. Und die Verkaufszahlen schossen nur so in die Höhe.

Alle Erfahrung spricht dafür, daß Topmanager, die jeden Posten nur kurzzeitig begleiten, niht segensreich sind.

Wo bleibt da die Identifikation mir der Firma, der Geschichte, der Tradition ?

Profit ist angesagt, ausschliesslich....

"Streiff, der neben Französisch perfekt Deutsch, Englisch und Italienisch spricht und sich selbst als Franzose und Halbdeutscher bezeichnet, verbrachte insgesamt fünfzehn Jahre auf verschiedenen Positionen in Deutschland in Herzogenrath, in Aachen und bei der Halberger Hütte im Saarland [1], bevor er nach verschiedenen Posten in Italien und Frankreich 1997 zum Präsidenten des Geschäftszweiges Kanalisation, des früheren Rohrbauers Pont-A-Mousson S.A. ernannt wurde. Von 2001 bis 2003 leitete er den Sektor High-Performance-Material mit Sitz in Paris und Boston, Massachusetts, USA, bevor er 2004 zum Generaldirektor aufrückte. "- Quelle Wikipedia

Der Satz "Flops wie den Kleinwagen Peugeot 1007 oder Citroëns Limousine C6 darf sich PSA nicht mehr erlauben" ist eine Zuspitzung des Manager-Magazin-Autors, nicht ein Zitat von Herrn Streiff. Das wäre sonst wirklich bedenklich - ändert aber nichts daran, dass die bisherigen C-6-Verkäufe wohl enttäuschend sind.

Gruß Jörg

"Streiff, der neben Französisch perfekt Deutsch, Englisch und Italienisch spricht und sich selbst als Franzose und Halbdeutscher bezeichnet, verbrachte insgesamt fünfzehn Jahre auf verschiedenen Positionen in Deutschland in Herzogenrath, in Aachen und bei der Halberger Hütte im Saarland [1], bevor er nach verschiedenen Posten in Italien und Frankreich 1997 zum Präsidenten des Geschäftszweiges Kanalisation, des früheren Rohrbauers Pont-A-Mousson S.A. ernannt wurde. Von 2001 bis 2003 leitete er den Sektor High-Performance-Material mit Sitz in Paris und Boston, Massachusetts, USA, bevor er 2004 zum Generaldirektor aufrückte. "- Quelle Wikipedia

__________________

Ach Du Schei......

Naja,

ein zu anfang motivierter neuer Chef, der erstmal seinen Standpunkt äußert und damit sich entsprechend positionieren will. Macht man(n) immer, um zu zeigen nicht immer das "Alte" so einfach hinnehmen zu wollen und alle Beteiligten sind somit gewarnt doch tunlichst flexibel zu sein. Typisches Einstandsstürmchen, dass sich mit genaueren Gegebenheiten und Sachkopmpetenzen sich schon wieder legen wird ;-)

Problem wird wohl in der Tat der Kuschelkurs mit der Peugeotfamilie sein. Unter Folz hatten beide Marken ein Möglichkeit sich zu entwickeln. Citroen hat sich zu einem deutlich stärkeren Partner entwickelt als in der Vergangenheit. Modellpolitische "Ungereimtheiten" haben in letzter Zeit eher Peugeot ins Abseits befördert und Verluste mussten und konnten von Citroen aufgefangen werden. Citroen ist quasi wie ein Löwenbaby welches unter Folz sich zum Herausforderer des Löwenpapa's entwickelt hat (passt sogar Bildlich)...

Das dürfte Peugeot nicht entgangen sein und unter vorgehaltener Hand auch ein Grund gewesen sein, warum Folz aus Peugeotsicht durchaus gehen durfte!!

Dürfte also für Citroen in Zukunft schwerer werden "Alleinstellungsmerkmale" unter Streiff zu halten?! Schauen wir mal wie es weitergeht...aber der Hinweis zum C6 lassen da nichts gutes ahnen. Und egal, ob nun Flop oder nicht. Dieses Auto hat es geschafft (alleine - weil das Marketing wieder zu dämlich war) den Namen Citroen wieder in den Köpfen von Mercedes, Audi und BMW-Fahrern zu verankern, dass die doch Autos bauen können!! Habe nun oft erlebt, dass viele Leute den C6 mit Emotionen belegen. Der Verkauf ist in der Tat wieder ein anderes Thema...

Gruss

Nö, bestimmt nicht. Folz musste gehen, weil Peu Schwierigkeiten wenn auch auf hohem Niveau hatte. Nicht weil sich C besser als Peu entwickelt hat. Dieses althergebrachte und nicht totzukriegende Freund-Feind-Denken wird in PSA schon lange nicht mehr gepflegt.

Für mich persönlich wäre ein Flop C6 durchaus wünschenswert. Umso eher sinken die Preise und ich kann mir das Teil gebraucht gönnen ;-)

Goennen schon, aber nur solange, bis Du das erste Ersatzteil brauchst.

Modellspezifische Teile werden dann naemlich um die eine oder andere Null im Preis so komisch verrutschen,

weil irgendein uebereifriger Kostenrechner die bahnbrechende Entdeckung macht,

welch immense Lagerkosten einige wenige Teile potzblitzaberauch verursachen.

Sowas kann natuerlich nicht ohne Konsequenzen bleiben...

Siehe XM. Ich erinnere nur an die doppelt vergoldeten mundgeblasenen Domlager oder so

nette Kleinigkeiten wie die offenbar komplett aus Titan gefertigte und mit chinesischen

Intarsien inwaendig handverzierte Auspuffanlage fuer den PRV-V6.24 :(

Wenn man die Teile ueberhaupt noch bekommt...

Also dann viel Spass noch mit Deinem "Schnaeppchen-C6" ;)

Gruss

Harald

Hallo Harr, ich kann schon wieder ein zustimmendes Lied anstimmen. A_van_time

Galgenhumorvolle Grüße

Holger

Hihi Harr,

sehr schon geschrieben, das mit den chinesischen Intarsien. Diese kann man vom Preis her bei fast allen Cit-spezifischen oder Topmodell-spezifischen Teilen suchen, so z.B. Diravi-Steuerteil, Fliehkraftregler etc. etc.

>>Jürgen

3 Dinge braucht PSA:

1. Qualität

2. Qualität

3. Qualität

Ich war gerade brim 5-Jahres-TÜV mit dem Picasso (geringe Mängel). Der Prüfer hat selbst bis vor kurzem bei PUG/CIT in Goslar gearbeitet.

Die Qualität bei PSA war vor einigen Jahren gestiegen und fällt jetzt wieder.

So seh ich das nach diversen Cit-Modellen auch: seit dem XANTIA gehts bergab.

Die unnötigen Problemchen und Kleinigkeiten beim Picasso nerven.

Ich habe diverse Kleinwagen gemietet - alle fast neu.

Nur beim C3: Abdeckung Sicherungskasten im Innenraum lose Radinnenverkleidung rechtes Vorderrad durchgescheuert. Da hat die Steck-Klemm-Haltetechnik wohl zweimal versagt.

Wie will man denn so Neukunden gewinnen - der langweilige Hyundai(?)-Getz z.B. hat einen sehr soliden Eindruck gemacht.

Und noch ein wichtiger Punkt:

dem C6 fehlen passende Haendler bzw. angemessener Service.

Wenn ich mich in meiner Region umschaue, gibt es keinen einzigen C-Haendler,

dem ich einen der Fahrzeugklasse (sprich Preisklasse) angemessenen Service zutraue.

Der entfernungsmaessig naechste Haendler, dem ich so viel Geld "anvertrauen wuerde",

ist 'ne Autostunde entfernt. Noch Fragen?

Die Situation ist uebrigens auch in manchen Ballungsraeumen nicht unbedingt besser.

(Holger, sing doch mal ein Liedchen davon ;))

QUOTE]

ich bin zwar nicht Holger - aber ich sing mit........

rund um Stuttgart - schwäbische Povinz - sieht's nicht besser aus.

was den C6 betrifft - ich denke, es war einen absolut blödsinnige Schnapsidee, dieses Auto mit dieser kleinen Kofferklappe und gar nicht als Break anzubieten.

Wohl wahr - ich hab von Anfang an gesagt ich brauch nicht mehr Kofferraum, mir wär's egal und ich würde mir den C6 definitiv kaufen - wenn ich in der Verlegenheit wäre, überhaupt in dieser Klasse ein Auto kaufen zu können.

Aber ich bin nicht der Markt.....

Fast sämtliche Wettbewerber werden inzwischen als Kombi in fast denselben Stückzahlen geordert wie die Limos, und als Limos haben sie grosse Kofferräume - variabel zudem.

So gesehen ist der C6 schlicht und einfach am Markt vorbei geplant.

Doppelt trauurig, wo doch grade bei Citroen die Riesen-frchter eine lange Tradition haben

Hallo.

Um auch mal den 1007er anzusprechen: der war sicherlich nicht als Mini-Nischen-Image-Fahrzeug geplant, sondern als Cashcow, die auf einer Kleinwagenbasis mit einem "Special Feature" überdurchschnittliche Erlöse bringen sollte. So ähnlich wie die CCs, aber halt auf praktisch. Das Ding war aber sicher der grösste PSA-Flop der letzten Jahre, da haben sie kräftig draufgezahlt. Wundert mich nicht, dass sie damit keinen Spass haben.

Und zum "Imageträger" C6: wie soll der funktionieren, wenn ihn keiner kennt? Als in den 80ern der XM neu auf den Straßen auftauchte, sind Väter und Söhne noch fachsimpelnd um die Dinger herumgewandert. Macht das heute jemand bei einem C6? Ha! Gut, damals war "Hydropnumatik" auch bei den meisten Nicht-Citroenisten ein Begriff, heute kann man sich das als Verkaufsargument an den Hut stecken.

Offen gesagt sind all diese Premium-Versuche von Nicht-"Premium"-Produzenten heute zum Scheitern verurteilt. Audi hat doch ein Vierteljahrhundert gebraucht, um sich in der Oberklasse zu etablieren; den langen Atem hat heute keiner mehr.

Und, kurz gesagt: rein optisch stinkt ein C6 gegen einen A6 oder 5er einfach ab. Nicht, dass die anderen "schöner" wären, aber der C6 sieht einfach nur halb so teuer aus. Teuer ausschauen will halt gelernt sein, da ist ja auch VW mit dem Phaeton im Passat-Design eingefahren. Sonst kann man sich ja gleich einen grossen Kia kaufen.

Grüße

Georg

was den C6 betrifft - ich denke, es war einen absolut blödsinnige Schnapsidee, dieses Auto mit dieser kleinen Kofferklappe und gar nicht als Break anzubieten.

So gesehen ist der C6 schlicht und einfach am Markt vorbei geplant.

Dem kann ich nur zustimmen: Unpraktisch, unvariabel, untermotorisiert, übergewichtig. Kann man in die Tonne treten! Der absolute Griff ins Klo! Wenigstens das Fahrwerk taugt was.

Moin,

meines wissens waren in D pro Jahr 2000 verkaufte C6 geplant.

Es wurden ab Juni dann 600, also ca. 2/3 des gewünschten Absatzes zugelassen. Nicht toll, aber kein Megaflop.

Zur Qualität: Mein C6 läuft seit 7 Monaten und 24.000 km ohne das kleinste Problem, ohne Nachbesserung, ohne Mangel. Und das war einer der ersten der in Null-Serie vom Band lief.

Das ist nicht nur leicht besser als die direkte Konkurrenz, dass ist meilenweit vorne.

Zur C6-Werbung: Printwerbung in D eine Katastrophe. TV geht.

Citroen D-Website, technische Angaben: C6 Benziner 0-100 km/h in 10 Sekunden. Gemessen wurde derselbe deutlich schneller (Diesel 8.9, Benziner 9.3) und so stehts auch auf der französischen Website. Wenn man sich selber solche Beine stellt, tja...

Soll Streiff nur den C6 aufgeben. Dann weine ich kurz und dann...

...kaufe ich als nächstes halt nen luftgefederten Jaguar. Oder nen Airmatic-Daimler. Die Zeiten des vollständigen Alleinstellungsmerkmals sind vorbei.

Hallo Allerseits,

Flop hin oder her. Ob die Citroen-Oberklasse floppt oder nicht, entscheidet zum Glück nicht der deutsche Markt. Selbst bei mageren Verkaufsaussichten hierzulande braucht Citroen ein Oberklasse-Modell. Aus Image-Gründen, dass sich Citroen noch immer als Avantgarde-Hersteller sieht braucht man eine konsequente Linie von Autos, die Technik anbieten, die federführend ist. Natürlich werden die Abstände zur Technik anderer Autos (v.a. Mercedes-Benz, BMW, Audi) kleiner, aber AFIL, Pop-Up-Motorhaube, Head-Up-Display markieren schon den Stand der Dinge bzw. gehen darüber hinaus (die Pop-Up-Motorhaube hat dem C6 immerhin als erstem Wagen die Bestnote im Fußgängercrash laut EuroNCAP beschert). Verkaufspferde werden die Modellreihen darunter sein, aber der C6 soll technisch die Leute begeistern und auf Citroen einschwören. Das macht er doch auch wirklich gut: Mut zu eigenständiger Form, kein Retro-Abklatsch und vor allem KEIN Verwandlungskünstler mit Mega-Kofferraum. Ich liebe meine XM deswegen, aber ich kann die Cit-Designer verstehen, dass sie keine eierlegende Wollmilchsau kreiert haben. Die automobile Oberklasse muss vor allem eins können: Faszination ausstrahlen und Innovation vermitteln. Ein Dickschiff mit Einkaufskorb kann das eben nicht.

Ich denke, die Citroen-Verantwortlichen sind bei der Schaffung des C6 konsequent vorgegangen. Er wird die Tradition der großen Citroen fortführen. Pragmatiker und Familien kaufen sich einen C5 Break. Die großen Audi, BMW, Mercedes-Benz, der Peugeot 607, die großen Alfa und der Lancia Thesis: alle reduzieren automobile Oberklasse des jeweiligen Hauses (nicht untereinander vergleichen...Mercedes-Benz S-Klasse ist über dem 607 angesiedelt, ich weiß...) auf ein Auto, was Technologie- und Imageträger ist. Und nicht Brauereigaul, Geländewagen, Wohnmobil, Knutschkugel und Spaßmobil in einem.

Bei der DS und beim CX störte sich auch keiner dran, gefeierte Autos. Aber der C6, der das Konzept weiterführt wird (nicht berechtigt) kritisiert.

Styling hin oder her, der ertse Ansatz nach dem XM mit langer Pause ist der erhoffte Würdenträger geworden - und chic auch noch!!!!

Schwebende Grüße, Sascha

Ja Sascha, Du hast nicht unrecht; nur - Deine Betrachtung lässt eins aussen vor - der Markt hat sich verändert.

Die Leute wollen eben auch am Luxusauto praktischen Nutzen !

Und der XM - beispielsweise - hatt immerhin Heckklappe und klappbare Rücksitze,

der CX hatte als Limo zwar nichts dergleichen - aber damals hatte das in dieser Klasse KEINER, und Citroen bot den CX wenigstens als sehr ansehbaren Kimbo an (erfolgreich).

Wie gesagt - meine persönliche Meinung ist es nicht, ich würde den C6 ohne Einschränkung nehmen wie er ist, aber ich stelle eben öfter mal fest daß Leute sich selbst dann an dem beschränkten Kofferraum stören, selbst wenn sie gar nicht mehr Platz brauchen.

Das wird gerne als Manko gesehen, und wer kauft sich gerne für viel Geld ein Auto mit einem unübersehbaren Manko ?

Ähnlich ist's doch mit der Motorleistung - eigentlich völlig ausreichend, aber man betrachtets mit einem Seitenblick auf die Konkurrenz und ist enttäuscht......

Nur die Hälfte dessen, was Audi / BMW / DC und Andere anbieten.....

Daß diese Wettbewerber natürlich auch mit Maschinen unter 200 PS im Angebot sind und die 400 PS bomber nochmal eine andere Preisklasse sind, das wird höchstens am Rande registriert.

Hallo Chris,

ich schrieb ja auch, dass ich meine XM wegen der Variabilität liebe. Ich verstehe das gut und finde es auch schade, dass der C6 sehr eingeschränkt zu nutzen ist. Meines Wissens kann man aber beim C6 die Sitze umklappen. Vermutlich nicht bei den elektrisch verstellbaren Fondsitze, aber die normalen gehen doch umzuklappen - oder irre ich mich so?

Ist klar, der C6 wird nie gegen die deutschen PS-Boliden anstinken können. Will er aber wohl auch nicht. Ich denke, er will das vermitteln, was Tugenden der großen Citroen waren und sind: kompromissloser Reisekomfort für lange Fahrten. Kompromisse gibt es erst beim C5 abwärts. Der C6 zeigt, was Citroen kann: Tugenden erkennen, pflegen und eigenständige Autos für die großen Reisen auf den schlechten Straßen dieser Welt bauen. Im Grunde ein Auto, was so keiner wirklich braucht, aber Imageträger und Sympathieträger. Ich finde es plausibler, dass Peugeot auf den 607 verzichtet, als Citroen auf den C6. Peugeot hat in seiner Tradition mehr erfolgslose "Große" als Citroen und auch bei der Konzernschwester zeigt(e) der 607 den FAP der erstaunten (Fach-)welt. Technologieträger, Imageträger, Sympathieträger - nicht praktisch, nicht variabel, einseitig auf die Stärken und Tugenden des Hauses optimiert.

Schade und doch so schön!

Schwebende Grüße, Sascha

Ist klar, der C6 wird nie gegen die deutschen PS-Boliden anstinken können.

Schwebende Grüße, Sascha

Moin,

tut er doch bereits :) Schnellste Limousine in den Kurven. Top-Speed (nach laaaangem Anlauf) grösser als bei den deutschen Limos, die ja bei 250 abgeregelt werden. Damit ist er im Gleitmodus auf der Autobahn gar nicht so leicht zu schlagen. Nur beim Abbremsen und Wiederbeschleunigen schlägt er sich halt schlechter.

In einem echten Test auf der Autobahn auf Langstrecke würde mir jedenfalls ein 750er oder eine S-Klasse kaum Zeit abnehmen, falls überhaupt. Die Praxis zeigt: kaum wirds kurvig, kaum ist die Fahrbahn schlechter, da werden die Freunde überraschend langsam ;)

Aber darum gehts beim verkaufen nicht. Es ist das Image.

Für mich ist Citroen extrem passend, für nen BMW- oder Audi-Fan eine Katastrophe. Und eben auch umgekehrt. Ich fühle mich in BMWs und Audis als Beifahrer schon unwohl, als Fahrer wirds dann schlimm.

Grüsse

vom Spinner

Hallo PeinerEule,

ja man kann beim C6 die hinteren Sitze umklappen wenn man keine elektrischen hat. Vor dem C6 hatte ich 12 Jahre eine Volvo 850 Kombi. Bin mit dem C6 inzwischen 2x bei Ikea gewesen und kann sagen, dass die meisten Sachen die man dort kauft auch hineinpassen wenn auch natürlich nicht so einfach wie beim Volvo Kombi. Bei umgeklappten Sitzen öffnet sich ein Loch von 100x37cm, nicht groß aber reicht für die langen Stücke von ca 150cm bei ganz nach hinten gefahrenen Vordersitzen.

Außerdem ist dies kein Transporter sondern ein Auto für lange Strecken, die mir seitdem einfach viel kürzer vorkommen. Autofahren kann sogar wieder Spaß machen. Ich hoffe, dass der C6 noch seine Kundschaft findet und genieße ansonsten die schöne Zeit, die ich ihn haben kann.

Schönen Abend zusammen!

Georg

Neulich auf einer kleinen Automesse:

Der C6 steht in einem schönen blau-metallic in der "kleinen" Version dort...

Ich stand lange daneben und habe diverse Leute beobachtet. Manche gingen einfach vorbei ohne hinzusehen, aber der überwiegende Großteil schaute sich den C6 näher an. Dann hörte man etwa:

"Der ist ein Traum"

"Wie der CX damals, auch dieselbe Heckscheibe"

"Ein super Autos die Citroen, ich hatte ja auch mal einen CX"

"Schau, die witzige Heckscheibe"

"Schau dir mal die Fenster an"

"Das wär genau mein Auto, nur ich würd mich nicht damit fahren trauen, wär mir viel zu schade!" (ein Mann)

"Elegant"

Und der Innenraum begeisterte umso mehr. Sozusagen: Der Innenraum, unendliche Weiten...

Über denn Kofferraum wurde auch einiges gesprochen:

"Naja, könnte größer sein, aber mehr Platz braucht man ja eh nicht"

"Oh der ist aber ganz schön groß"

"Schau, wie weit der nach hinten geht"

Es gab wirklich nichts auszusetzten, auch nicht am Preis, der mit vielen Extras (Head-Up, Metallic, etc. kein Leder - ist aber besser) bei etwa 44.000 Euro lag...

Nur was war das Problem???

Die etwa halbe Stunde, die ich im und um den C6 verbracht hatte, kam kein einziger Verkäufer. Das Auto schien jeden zu interessieren, nur die Verkäufer nicht...

Viele der Besucher meinten, sie müssten mal eine Probefahrt machen, aber leider wieder: kein Verkäufer, der einen Termin ausmacht, der ihnen Visitenkarten mitgibt, der die Vorzüge des C6 näher erklärt... es hat sicher keiner gewußt, dass der AFIL, Head-Up Display oder ein Hydraktives Fahrwerk hat. Einige gaben auf, weil sie die Seitenfächer an den Türen nicht mehr richtig zu bekamen ;-)

Das Problem: Viele sagen, sie wären interessiert an einer Probefahrt und an dem Auto, aber da nicht einmal ein Prospekt dort liegt, ist der C6 spätestens beim VW Passat vergessen...Es interessierte einfach keinen anwesenden Citroen-Mann!

Wo waren nun die Verkäufer? Auch klar: die mußten sich um die Volumsmodelle C4, C4 Picasso (bei dem übrigens einer der zarten Rücksitze im Kofferraum schon gebrochen war... angeblich hat ein Kunde hier Gewalt angewendet... Qualität?) und Xsara Picasso kümmern... ich glaub fast, beim C5 hätte man auch vergeblich gewartet...

Schauplatzwechsel:

Ein BMW-Citroen Händler.

Wo steht der C6? Richtig! Im Freien am Schotterplatz im Eck! Zur Straße hin ist er verdeckt von Jumpy, Jumper und C4 und nach hinten ist (nein, nicht der Verkaufsraum) eine schmutzige Mauer... tja, so fristet der C6 sein trauriges Dasein. Nicht einmal der abgewrackteste XM würde so dastehen...

Da kann es keinen Erfolg geben. Sorry! Auch in der Werbung (Tv, Zeitung, Radio) ist vom C6 nichts mehr zu hören. Viele werden sich fragen: C6? Gibt's den jetzt schon??

Und wir Gebrauchtwagenfahrer können uns freuen?

Ich denke NEIN!

Die C6 die zu haben sein werden, werden ordentliche Kilometerleistungen drauf haben fürchte ich und zu einem begehrten Gebrauchtfahrzeug (wegen offensichtlicher Mängelfreiheit) werden, was den Preis in die Höhe treibt. Doch schon bald wird es das böse Erwachen geben, denn aufgrund der geringen Stückzahlen steigen die Ersatzteilpreise... usw...

Eine Utopie??

Naja, wir werden sehen, wie sich Citroen weiter entwickelt. Aber wie es aussieht werden wohl so tolle Studien wie in letzter Zeit seltener werden...

lg tom

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