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Der Flop C6 ! ?

Hervorgehobene Antworten

Wenn Cit mir garantiert das der C6 Mängelfrei 120000 KM macht, eine Leasingrate bzw Ballonfinanzierung anbietet die mit anderen konkurieren kann, dann noch einen Kombi bietet, mir nach dem, nein da war nicht ein einziges Mal auch nur der Anschein eines service oder kundenorientierten Verhaltens bei 4 Vertragshändlern zu erahnen geschweige denn zu erleben; nein selbst dann müßte ich ein großzügiges Geschenk bekommen das sich Cit werde leisten wird noch kann! Der Kredit ist weg.

Abgesehen davon. Nen 5er B oder nen 6er A oder nen E; es ist einfach 'anerkannt'. Meine Kunden wüden mich nicht nur schief anschauen wenn ich im C6 ankäme. Ein C5 würde ob der miesen Details im Innenraum (akute Verletzungsgefahr an der Abdeckung Navi) inclusive mir unten durch sein. Ein Picass0 Grande (die Null ist Absicht!) ist einfach nur effektheischerisch innen gestaltet und knistert schon im Stand. Abgesehen davon wird mir im Exclusive auf Landstraßen schon am Steuer ob des Schwankes schlecht. Das ist nicht Komfort. Das ist MIES.

Der C4 ist vom Konzept her gut. Nur der Service. Damit kann Cit nicht durchkommen. Und nach Dyane, BX, BX, Xantia, CX, Xantia, CX, XM , Xantia, C5, Xantia, XM, BX, CX, C4 bin ich offen für

Jaguar

Saab

BMW

Audi

Alfa

Wobei die Reihenfolge nicht sooo wichtig ist.

Mahlzeit!

Der C6 hat einen grundlegenden konstruktiven Nachteil gegenüber seiner Konkurenz: er ist zu schwer! Das wirkt sich logischerweise auf die Fahrleistungen und den Verbrauch aus, was beides nicht zeitgemäss ist. Citroen würde sich geschickt dran tun, Leichtbauweise anzuwenden und zwar subito, so dass das Teil um die 300 Kg abspecken würde. Dies gepaart mit einem leistungsstarken Diesel-Hybrid Agregat (ist überigens gar nicht abwägig, zumal Citroen den C4 2010 mit einem solchen Motor anbieten möchte), würde eine absolut unvergleichlich stylistische wettbewerbsfähige Limosine ergeben. Noch toller; der Verzicht auf die Rückspiegel, die durch Kameras ersetzt würden ( wie anno 2001 bei der Studie Lignage ).

Der "kleine" Kofferraum wird immer wieder kritisiert, was eigentlich nur daran liegt, dass die klassischen Stufenhecklimos der Konkurenz mehr zu bieten haben. Aber mal ehrlich: ich konnte mit dem CX Heckvolumen gut leben, selbst das zerklüftete Abteil der DS war im Normalfall ausreichend nutzbar (die Ladekante hingegen marderte mächtig an den Bandscheiben). Wenn ich dann die Klappe des C6 öffne bin ich durchaus erfreut, finde diese Höhle angemessen geräumig, oder hat sich schon jemand über das Gepäckabteil eines Xantias beschwert?

Wie sind eigentlich die Verkaufzahlen des 607 im Vergleich zum C6?

Ich wünscht ich währe dieser olle Streiff...

Wenn Cit mir garantiert das der C6 Mängelfrei 120000 KM macht, eine Leasingrate bzw Ballonfinanzierung anbietet die mit anderen konkurieren kann, dann noch einen Kombi bietet, mir nach dem, nein da war nicht ein einziges Mal auch nur der Anschein eines service oder kundenorientierten Verhaltens bei 4 Vertragshändlern zu erahnen geschweige denn zu erleben; nein selbst dann müßte ich ein großzügiges Geschenk bekommen das sich Cit werde leisten wird noch kann! Der Kredit ist weg.

Abgesehen davon. Nen 5er B oder nen 6er A oder nen E; es ist einfach 'anerkannt'. Meine Kunden wüden mich nicht nur schief anschauen wenn ich im C6 ankäme. Ein C5 würde ob der miesen Details im Innenraum (akute Verletzungsgefahr an der Abdeckung Navi) inclusive mir unten durch sein. Ein Picass0 Grande (die Null ist Absicht!) ist einfach nur effektheischerisch innen gestaltet und knistert schon im Stand. Abgesehen davon wird mir im Exclusive auf Landstraßen schon am Steuer ob des Schwankes schlecht. Das ist nicht Komfort. Das ist MIES.

Der C4 ist vom Konzept her gut. Nur der Service. Damit kann Cit nicht durchkommen. Und nach Dyane, BX, BX, Xantia, CX, Xantia, CX, XM , Xantia, C5, Xantia, XM, BX, CX, C4 bin ich offen für

Jaguar

Saab

BMW

Audi

Alfa

Wobei die Reihenfolge nicht sooo wichtig ist.

...ich sach jetz mal nix...äh, nicht so viel...

20000 Citroen gefahren und sich über den miesen Service beim 20001. Cit aufregen???

Weshalb man in einem C5 oder sogar C6 nicht bei Kunden vorfahren kann, verstehe ich auch nicht so recht - ist ja schließlich alles andere als ein ärmliche Hütte.

Verletzungsgefahr Navi-Haube? Jaaa, wenn ich mich übers Armaturenbrett wälze, stranguliere ich mich auch manchmal beinahe am Lenkstockhebel - tödlich, das!

Und nun das Fahrverhalten eines hohen Minivans mit normalen Pkw zu vergleichen...Äpfel und Birnen sind auch beides Früchte... .

Ich steigere mich hier sonst noch rein, dann kann ich nicht mehr schlafen.

Guten Nacht, Sascha

Ganz einfach; Kunden die man fast täglich anfährt bekommen einfach mit wenn man 17 Tage in 12 Monaten mit nem ZX Serie I vorfährt. Da fangen die an zu fragen warum man ein drittes Auto fährt. Dann sehen sie die Werbung eines Autohauses drauf ... dann wird jedem klar das der CX nicht in der Werkstatt steht (und selbst wenn der drin stehen würde) dem C4 wirds zugeschrieben. Ich würde unglaubwürdig handeln wenns nach der offensichtlichen Misere wieder ein C wäre. Weil auch Kunden von mir im Auto mitbekommen haben das seit 20000 KM die Heizung nicht geht(!) und 5000 KM ohne Scheibenwascher fallen auch auf! Und zwar sehr negativ.

Da ich auch Kunden habe die neben SL V 12 AMG S kasse, )11 Turbo Cabrio und CKombi noch nen 5er haben oder z3 fahren oder Pajero für 50000 Euros ... kommt das echt glaubwürdig, seriös und durchsetzungsfähig an!

Das kann ich mir einfach nicht leisten. Egal wie gut mir persönlich der C6 gefällt. Nebenbei. Der sieht nach meinem Geschmack gegenüber nem 5er oder 6er A so dermaßen gut gestylt aus das er mehr als doppelt so teuer aussieht.

...hach ja. Salopp gesagt: Einzelfall, aber schlimm! Sorry für so wenig Mitgefühl, aber es wird sich in jedem Forum jemand finden, der solche Geschichten erzählt, so wahr sie auch alle sein mögen.

Und wenn Du schon Kunden hast, die sich einen solchen Fuhrpark hinstellen können, kommst Du Dir in einem 5er nicht doch popelig vor? In einem C6 würdest Du Dir nicht popelig vorkommen, weil es ein Auto ist, was man bewusst kauft, Geschmack und Eigensinn demonstriert und nicht der Meute nachhechelt, die 5er, A6,... fährt.

Ich meine, es ist ein französisches Auto. Sehen die Franzosen den C6 auch so, als dass man zu Kunden nicht mit einem C6 fahren kann, weil die Kunden vielleicht Bentley, Maserati oder Mercedes-Benz fahren? Das hört sich irgendwie an, als müsste man sich für seinen Geschmack schämen, wenn man sich bewusst in Deutschland einen C6 kauft. Ich werde nicht schlau draus.

Muss ich auch nicht. Ich fahre XM und habe wegen der chicen XM bisher viel Lob aus meinem Freundeskreis bekommen. Die Vorschusslorbeeren für die "französische lady" - sagt ein Kumpel immer- muss sie sich mit vielen 1000km erstmal verdienen....

Schwebende Träume, Sascha

PS: Fällt mir die Bemerkung eines Autovermieters ein, der seinen E220 CDI gegen einen Skoda Superb eigetauscht hat: 17 außerplanmässige Werkstattbesuche und nölende Kunden hätten ihn bewogen zu wechseln. Es ist auch nicht alles Gold, was benzt... .So kann es bei vielen Marken gehen, unabhängig, was auf dem Kühler steht.

Hätte Herr Streiff nicht diese Bemerkung zum Flop gemacht-hätte hier niemand was zu einem Flop des C6 geschrieben. Aber alle haben es schon heimlich geahnt-mich eingeschlossen ! Da hat einer -eine Schleuse geöffnet-und das Wasser fließt...

Bei C. wird immer von Historie und den guten alten Zeiten geschrieben-die sind aber schon lange vorbei. Sind diese rückwärts gerichteten Gedanken ein Ersatz für heutige (Miß-) Erfolge. Bei anderen Marken gibt es da auch so einen Kult..steht in der Ahnenreihe wie.... ? (Eigentlich kaum)

Ein C6 zu verkaufen, wo es aber an allen fehlt-wie aufmerksames Verkaufspersonal; Händler auf Draht, Werbung für ein Auto was doch was besonderes sein soll etc. muss ja doch sehr demotivierend sein. In Deutschland fehlt schlicht die Infrastruktur zur Verteilung und Instandhaltung eines solches Fahrzeuges. Da hätte man sich in Köln schon viel eher bewegen müssen. Nicht reagieren sondern agieren ist doch die Devise.

Ein Auto was eine Wolllmilchsau sein soll-gibt es nicht. Somit muss man großzügig über Gewicht, Kofferraum etc. hinwegsehen.

Was bleibt ? ..eine schöne Erinnerung - es sein denn, es gibt noch clevere Leute, die das Ruder herumreißen und ..die Basis für den C5 III.

PS: Die Technik und deren Konstrukteure haben sicher sehr gute Arbeit geleistet. Nur der Rest hat geglaubt - das Wägelchen verkauft sich von alleine.

Matthias

Hallo Klaus,

hängt die Kaufentscheidung deiner Kunden davon ab, welches Auto Du fährst??

Dass der Kunde mal kurz den Blick übers Firmengelände schweifen lässt oder von dir mitgenommen wird, kann ich mir vorstellen. Dass aber die Kunden aufgrund dieser Erfahrung in deinem Auto bei dir kauft oder nicht, das verstehe ich nun absolut nicht. Soft Skills - schön und gut... Aber mal überspitzt gesagt: ich habe noch von niemanden gehört, dass ihm ein Kunde abgesprungen sei, weil seine Heizung im Auto nicht funktioniert...

Dass es unpassend daherkommt, wenn der Insolvenzverwalter Jaguar fährt oder der Bankvorstand als Firmenwagen einen Porsche... - Das bestreite ich nicht!

In welcher Branche arbeitest du?

Grüße

Dominik

2 Dinge die eben gegen den C6 stehen:

Kein Kombi (ja auch der C4 ist keiner aber es wandeln sich eben auch manchmal die Anforderungen die man an ein Auto stellen muss)

Kein Service -jedenfalls ist das meine Erfahrung; 40000 ohne wirklich funktionierende Heizung - und auch sowas bekommen Kunden mit denen ich auf längeren Strecken auch schon mal den Schlüssel gebe gerade weil sie vom Design und Innenraumdesign vom C4 begeistert waren und eben dann von eiskalten Füßen auf kochende Füße kamen ohne die Heizung verstellt zu haben ... allerdings passiert das meist erst nach 150 KM ... der Kreis hält sich in Grenzen.

Was ich sagen will, Cit macht sich mit einem solchen Auftritt langfristig eher keine (Genießer) Käufer.

Ein Auto habe ich in obiger Aufstellung vergessen.

Citroen CX Break Saugdiesel -oder max. TD I

Noch mal in Klarschrift - die Kunden sind so über die Inkompetenz der von mir aufgesuchten Werkstätten, ja fassungslos entsetzt, das ich mich unglaubwürdig machen würde.

Aber ich kann ja noch den Serie I CX Berline genießen so oft ich will. Und dann eben gibt es ja nicht nur HP zu genießen. Genießen kann man ja auch eine ganz andere Art von Ruhe im Auto als ich sie in der Form bis hinauf zum C5 Kombi kenne. Auch bei scheinbar polterndem Abrollen über Bodenunebeneheiten -der C4 mit 17"Rädern lässt auch die Straße spüren, federt aber deswegen nicht frappierend schlechter als ein C5. Nur eben anders. Dafür geht er aber um die Ecken in einer Leichtigkeit die der C5 nichtmal ohne Karosse schaffen kann. Sicher ist der Langstreckenkomfort (und ich bin 28000 km in 8 Monaten mit dem C5 gefahren) im C5 mehr asl Klassen besser als im C4. Aber er ist auch eine Klasse höher. Und eben in der C5 Klasse wirkt er innen einfach nur billig im Verbleich. Sehr viel billiger als der C4.

Das auch andere Hersteller nur mit Wasser kochen ist mir klar. Auch ich tue das. Mal besser mal weniger gut -und auch schon mal ausgesprochen schlecht. Aber wie gehe ich danach auf den Kunden zu? Meine Erfahrung zeigt das es keinesfalls leichter ist einen 'alten' Kunden zu halten als einen neuen zu gewinnen. Und gerade das gelingt am besten wenn man selbst glaubwürdig ist und bleibt.

...hach ja. Salopp gesagt: Einzelfall, aber schlimm! Sorry für so wenig Mitgefühl, aber es wird sich in jedem Forum jemand finden, der solche Geschichten erzählt, so wahr sie auch alle sein mögen.

Service bei Citroen habe auch ich als Gluecksspiel mit 'ner Gewinnchance nahe Null erlebt.

Es gibt sicher auch bei C hier und da Top-Adressen, aber das ist nach meinen

Erfahrungen nicht die Regel.

Mit Geschichten wie Klaus sie erlebt hat, koennte ich 'ne ganze DVD vollkriegen.

Im Gegensatz zu Klaus habe ich allerdings bereits im Jahr 2000 die Reissleine gezogen

und die Konsequenzen sind auch andere.

Den letzten neuen Citroen (XM) habe ich 1999 gekauft und zwischenzeitliche

Begegnungen mit dem "Daemlichen" bestaetigen mir immer wieder, dass meine

Entscheidung richtig war.

In dieser (Preis-)Klasse erwarte ich ein gewisses Mindestmass an Service und

fachlicher Kompetenz. Ich erwarte nicht, dass man mir den roten Teppich ausrollt,

aber ich moechte fuer 500++ Euro Leasingrate eine angemessene Gegenleistung

sehen. Schliesslich habe ich ein Auto gekauft und keine Monatskarte fuer die

Dauervorstellung "Regentanz der Ahnungslosen um einen Haufen Elektronikschrott".

Sollte sich da etwas zum Positiven hin veraendert haben?

Wenn ich mich allerdings im Bekanntenkreis so umhoere, habe ich doch meine Zweifel,

ob es bei anderen Marken wirklich so viel besser ist --

auch hier Ausnahmen wie immer gerne angenommen ;)

Ab Golf-Klasse aufwärts dürften sich in Deutschland größere Autos wohl nur über Firmen-Leasing in nennenswerten Stückzahlen verkaufen lassen. Welcher Privatmann kauft denn auch nur einen Passat nagelneu aus dem Laden? Citroen fehlt es in diesem Bereich an attraktiven Angeboten, selbst wenn diese da wären, wären die Erfolgsaussichten in diesem Bereich äußerst gering, weil bei den meisten Firmen Deutsche PKW als Dienstwagen gesetzt sind. Ein kleine Ausnahme bilden da vielleicht noch Autos von Volvo.

Wer bleibt dann noch übrig? Private Citroen-Freaks mit einem dicken Bankkonto? Einige erfolgreiche Selbständige, die Wert auf Individualität legen?

Dazu kommt dann noch die Händlerschaft, die sich zu einem guten Teil aus kleinen Werkstätten mit einem kleinen Verkaufsräumchen oder großen Mehrmarkenhändlern, die neben Citroen dann auch noch Opel, Fiat, Mazda, Kia oder sonst was führen. Schaut man sich dann noch die typischen Citroen-Verkäufer an, stellt man schnell fest, dass sich kaum einer mit der Marke identifiziert und den meisten sogar die Citroen-spezifischen Features wie die hydropneumatische Federung oder anfangs das Kurvenlicht völlig suspekt sind oder gar absichtlich dem Kunden verschwiegen werden um ihn ja nicht zu erschrecken!

Ich behaupte, dass man zwingend über eine gehörige Begeisterung für die Marke verfügen muss, um als Verkäufer Fahrzeuge wie den C6 erfolgreich verkaufen zu können. Leider tut Citroen weder bei den Händlern noch bei der Kundschaft etwas dafür um das Image der Marke zu verbessern oder gar eine gewisse Faszination entstehen zu lassen.

Selbst wenn die Händlerlandschaft nicht die wäre, die sie ist und das Marketing bessere Arbeit leisten würde, bliebe allerdings immer noch die Problematik mit dem Firmenleasing.

Also mir erscheinen 600 C6 in einem guten halben Jahr als durchaus ordentliche Zahl!

Gruß, Oliver

Moin,

also jetzt auch mal Klartext von mir. Die allermeisten technischen Argumente des schlechten Verkaufes sind entweder falsch oder unwichtig.

Die tatsächliche Fahrleistung (Top-Speed, Verbrauch, hohe Durchschnittsgeschwindigkeit) des C6 sind den vergleichbar motorisierten Konkurrenten - auf der real existierenden Autobahn - deutlichst überlegen, halten sogar mit den nächst stärkeren Motoren mit. Das sage ich euch nach 24.000 km Selbsttest.

Komfort, Innenlautstärke, elegantes Design, also alles was eine gute Limousine ausmacht, sind deutlichst besser.

Keine Verkäufe wegen zu wenig Zuladung, kein Kombi verfügbar?!? Ich lach mich tot! Umklappbare Rücksitze gabs bei BMW und Mercedes bei den Limos doch bis gestern überhaupt nicht, warum verkaufen die 1000 Mal soviel Nicht-Kombis wie Citroen?!?

Fazit: Bei den Limos dieser Klasse ist der C6 objektiv der beste, inklusive schnellster Kurvenfähigkeit. Warum also verkauft er sich nicht?

* Verkauf und Werbung (wurde ja ausführlich bereits genannt)

* Image (also langfristige PR)

Letzteres hat BMW vor 40 Jahren begonnen, niemand glaubte, dass die Daimler auch nur annähernd erreichen können. Seit langer Zeit verkauft sich der 7er nun aber besser als die S-Klasse. Auch Audi. Image und PR, von früh bis spät. Und auch aus diesem Bauernauto wurde neuerdings ein Imageträger. Und auch der A8 verkauft sich besser als die S-Klasse!

Der A8 startete mit der vorletzten Modellreihe durch. Zufällig hatten wir zwei A8 (330PS Benziner) dieser Reihe als Geschäftswägen. Ich hatte damals privat nen XM V6. Was glaubt ihr, mit welchem Auto habe ich die langen Strecken gefahren? Richtig, im XM. Weil der A8 einfach nicht gut war und extrem hässlich im Design.

Aber gekauft wurde er halt trotzdem. Autokauf ist Psychologie, Gefühle Unterbewusstsein. Und die "fachlichen Argumente" dafür dichtet "Mann" sich im Nachhinein zusammen. Wurde schon vor 30 Jahren ausreichend untersucht (und die Ergebnisse sind für uns alle hier peinlich!).

Image Citroen: Aussergewöhnlich, für Individualisten, Kreative, etc.

Image BMW, Audi, Daimler E-Klasse: Wie alle sein, dazu gehören, Schaf in der Masse, nur nicht auffallen, Angestellter Manager. (Meine Kunden erwarten das von mir)

Es gibt prinzipbedingt einfach 100 Mal mehr Herdentiere als Leithammel oder Aussenseiter. Und SO SIND auch die Verkaufszahlen.

Nochwas:

Ich unterstelle seit Mai letzten Jahres hier einigen Citfans, die den C6 nieder reden auch schlicht folgendes: Da die Kohle zum Neuerwerb nicht reicht, da es ihn gebraucht (noch) nicht gibt, werden alle vermeintlichen Schwächen in den Himmel gehoben, damit man sich selbst nicht zugeben muss, was wirklich los ist... (Ja, steinigt mich jetzt! Ich habs verdient.)

Und wahrlich ich aber sage euch: es werden genau DIESE Kritiker sein, die dann nach dem Kauf des gebrauchten C6 diesen in den Himmel loben werden. Bester Citroen aller Zeiten und so... Einfach mal 3 Jahre warten und dann hier nachlesen...

Madame C6 ist eine so abgefahren geile Limousine! Nicht nur der beste Cit aller Zeiten, die beste Limousine aller Zeiten. Punkt.

Grüsse

vom Spinner

Hallo Jörg, ich bezweifle, dass es jemals einen 100TKM Test vom C6 geben wird.

Dass sich der C6 nicht so doll verkauft liegt m.E. an drei Dingen:

- zu teuer für die Citroën-ist-günstig-Klientel

- zu wenig endogenes Hightech für die ehemaligen Kunden, die seinerzeit allein wegen des exzentrischen aber auch überlegenen Technik-Layouts kauften.

- zu schlechtes Leistungsgewicht und zu schlechte Ausstattungsflexibilität für Kunden anderer Marken.

Nur weich federn, das reicht nicht. Weil es im Gegensatz zu früher inzwischen Alternativen gibt. Auch als Kombi...

hs

Welches sind Deiner Meinung nach die Alternativen???? Audi A6 und Mercedes E-Klasse mit Luftfederung?

Citroen fehlt es in diesem Bereich an attraktiven Angeboten, selbst wenn diese da wären, wären die Erfolgsaussichten in diesem Bereich äußerst gering, weil bei den meisten Firmen Deutsche PKW als Dienstwagen gesetzt sind.

hmmm.... nee... ich rutsche hier seit Tagen auf meinem Stuhl hin und her

und hadere mit meinem inneren Schweinehund ob des aktuellen 290Euro-Angebots

fuer den C6 Schalter-HDi. Mal ehrlich: das ist ein wirklich attraktiver Preis.

Kein Vergleich zu den anfaenglichen 700-800 fuer den 6-Zylinder Automatik.

Ich weiss allerdings auch eines:

mag der C6 so ausgereift sein wie noch kein Neutroen zuvor,

es kommt der Tag, an dem ausserplanmaessiger Service ansteht. Und dann

kann man die Karre nur noch in die Presse schieben, weil der Service auf ganzer

Linie versagt. Das tue ich mir nicht mehr an.

Deshalb, und weil meine aktuellen Altroens absolut problemlos sind,

habe ich noch keinen Termin fuer eine Probefahrt gemacht.

Ich gehe davon aus, dass mich der Fahrkomfort des C6 umhaut und dann

werde ich schwach und in ein paar Wochen aergere ich mich gruen und blau,

weil sie beim Daemlichen zu doof sind, irgendeinen Elektronikfips zu beseitigen.

Dann darf ich wieder wie weiland mit dem XM alle 2 Wochen in die Werkstatt

zum x-ten erfolglosen Reparaturversuch, werde mit rattigen Mitarbeiter-BXen

abgespiesen, nach deren Benutzung man dringend ein Vollbad braucht,

muss mich ueber Oelfinger auf den neuen Alcantara-Sitzen aergern und nach jedem

Termin ist irgendwas anderes kaputt, weil diese Grobmotoriker keine Ahnung

haben, mit was sie da eigentlich rumhantieren.

DAS HAELT MICH AB, EINEN C6 ZU KAUFEN!

(noch...)

@harr : ich wage mal die Prognose, daß Dein Widerstand bald zusammenbricht. Seit wann siegt denn bei einem Infizierten der Kopf über den Bauch ? ;-)

Moin,

ich habe mir im Oktober einen C6 angeschaut und auch probegesessen. Davon abgesehen, dass der Wagen einfach geil ist, wurde ich komischerweise auch mal kompetent beraten. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass sich der Verkäufer augenscheinlich mit Citroen identifiziert, denn als ich von meinen CX erzählte, brach das Eis endgültig und sehr hörbar. Wenn der Chef im Hause gewesen wäre, wäre auch sofort eine Probefahrt möglich gewesen.

Einziges Manko war die Präsentation. Das Auto stand zwar trocken im Showroom, allerdings nicht im Vorderhaus in der von allen sichtbaren Fensterfront, sondern im etwas zurückliegenden, neuen Anbau. Dort stand das Auto auch ziemlich in Raummitte und war nicht sofort sichtbar. Ich fand es schade, dass die im gleichen Hause verkauften Volvos eher im Mittelpunkt standen als der C6.

Allerdings hat mich der örtliche Händler gerade in diesem Fall überrascht, denn sonst hat er sich noch nie mit Ruhm bekleckert.

LG,

Oliver

[...] Fazit: Bei den Limos dieser Klasse ist der C6 objektiv der beste, inklusive schnellster Kurvenfähigkeit. Warum also verkauft er sich nicht?

[...]

Und wahrlich ich aber sage euch: es werden genau DIESE Kritiker sein, die dann nach dem Kauf des gebrauchten C6 diesen in den Himmel loben werden. Bester Citroen aller Zeiten und so... Einfach mal 3 Jahre warten und dann hier nachlesen...

[....]

Ja, ja Spinner, schon klar. Der Wagen, für den du Dich entschieden hast, ist natürlich der allerallerbeste! Ich habe auch nicht den Eindruck, dass hier irgend jemand den C6 herunter macht. Das ist schon eine sehr geile Kiste! Ihn allerdings als die ultimative, in jeder Disziplin überlegene Limousine darzustellen, erscheint mir doch reichlich lächerlich und als reines Wunschdenken.

Dein Beispiel, dass der XM "besser" als ein A8 gewesen wäre, musst Du mir noch etwas genauer erklären. In welcher Disziplin denn? Autobahn-Federungskomfort? Vermutlich! Federungskomfort bei harten Stößen? Vielleicht. Qualitätsanmutung? Geräuschkomfort? Nie und nimmer!

Gestern und vorgestern hatte ich das (zweifelhafte) Vergnügen in einem A3 Sportback mit Sportfahrwerk und 170 PS TDI von Dortmund nach Graz und zurück zu fahren. 1800 Km. Klar stimmen einige der Meinungen über den Wagen - gerade mit Sportfahrwerk ist er bretthart gefedert (deshalb das zweifelhafte Vergnügen) und auch der Motor klingt kernig (aber nicht unangenehm). ABER: trotz der harten Federung knistert und klappert da nix, da Auto wirkt grundsolide, egal was man an ihm anfasst. Kurze Stöße werden mit einem dumpfen "Plop" quittiert. Da muss ich mit Grauen nur an den Heckklappengriff des C5 Break denken, die vielen schlapprigen Plastikteile bei allen Cits und die teilweise lieblos gelösten Details. Beim C6 fielen mir als erstes auf einer Messe die wackligen Türfächer auf. Die hatte zuvor jemand offen gelassen und ich wollte sie schließen. Bei C5 und C6 erscheinen mir z. B. auch die Bedienelemente der Klimaanlage wenig wertig. Was ich dem A3-TDI auch zu Gute halten muss ist, dass er unglaublich gut vorwärts geht!

Auch die Überlegenheit der Hydropneumatik (C5) sehe ich nur noch in bestimmten Bereichen - in erster Linie nämlich auf der Autobahn, wo längere Wellen souverän glatt gebügelt werden. Kurze Stöße werden dagegen (zumindest subjektiv) deutlichst an den Fahrer weiter gegeben. Zu diesem Eindruck trägt natürlich auch die nicht gerade allzu solide Verarbeitung bei, die jeden Stoß mit einem fiesen Geräusch untermalt....

Den Kauf eines Deutschen Autos als reine Schwanzverlängerung abzutun, ist vielleicht etwas einfach!? Gerade Audi und BMW scheinen den Geschmack vieler Dienstwagenfahrer sehr gut zu treffen. Die gleichen meiner Kollegen, die auf BMW und Audi abfahren, finden z. B. auch den Alfa 159 absolut Klasse - während der C6 nur mir gefällt.

Gruß, Oliver

@harr : ich wage mal die Prognose, daß Dein Widerstand bald zusammenbricht. Seit wann siegt denn bei einem Infizierten der Kopf über den Bauch ? ;-)

**grummel** ;)

Threads wie dieser erleichtern mir das Durchhalten allerdings sehr :D

Trotzdem ist es nur eine Frage der Zeit.

Das Service-Problem haette ich aber gerne vorher geloest...

Beim C6 fielen mir als erstes auf einer Messe die wackligen Türfächer auf. Die hatte zuvor jemand offen gelassen und ich wollte sie schließen.

Nur kurz zwischendurch: Die Türfächer sind grundsolide. Da wackelt und klappert NIX.

Unterhaltsamer Thread. Weitermachen!

Hallo Jan,

ja, die Alternativen bezüglich der Federung sind bei Benz und Audi zu finden. Beide als Kombis. Aber wie gesagt, weich federn ist nicht alles. Da ich keinen Diesel fahren möchte, kommt für mich nur noch Hybridantrieb in Frage. Da wird's in Zukunft viel Auswahl geben.

Während Harr die Werkstätten am meisten stören, da bin auch ich mit meiner Citroën-Erfahrung seit 1973 ein gebranntes Kind, liegt's bei mir haupsächlich am Konzept C6. Klar, die Federung macht einen HP-Fan an. Vor zehn Jahren hätte ich den C6 vielleicht anders gesehen. Aber heute: Schwer. Träge. Unpraktisch. Hoher Verbrauch.

Rote Karte für ein von außen betrachtet avantgardistisch wirkendes Auto, das kein solches ist. Schöner Schein. Sorry. Aber das ist meine Überzeugung.

Gruß

Holger

Hi Oliver,

bitte meine Aussage nochmal lesen, dass wir alle, also auch ICH, uns über die wahren Gründe unserer Kaufentscheidung nicht im klaren sind. Es ist wirklich peinlich. Man vergleiche auch die neuesten Hirnforschungsergebnisse zur Kaufentscheidung. Schlimm. Es entscheidet immer das Unterbewusstsein. Das Hirn hat dann ca. 0.5 Sekunden Zeit, sich dafür eine "plausible", rationale Erklärung aus zu denken ;)

-> Den Kauf eines Deutschen Autos als reine Schwanzverlängerung abzutun, ist vielleicht etwas einfach!?

Das würde ich nur für Porsche, Ferrari, Aston Martin gelten lassen. Letztere Marke träfe dann auch mich ;)

-> Gerade Audi und BMW scheinen den Geschmack vieler Dienstwagenfahrer sehr gut zu treffen. Die gleichen meiner Kollegen, die auf BMW und Audi abfahren...

Kein Zweifel. Man bedenke aber, dass die allermeisten Dienstwagenfahrer weder über die Marke noch das Modell noch die Farbe entscheiden dürfen. Das macht nämlich der Chef... und der hat nicht zwangsläufig das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter im Auto im Sinne...

Hallo Coupespace,

-> Vor zehn Jahren hätte ich den C6 vielleicht anders gesehen. Aber heute: Schwer. Unpraktisch. Hoher Verbrauch.

Zeig ich gerne mal wieder das hier vom C6-Benziner:

c6_benziner.jpg

Schwer ist aus verschiedenen Gründen geil: Komfort, Crash gegen andere... nur bei der Beschleunigung störts natürlich. Gleitet man, dann störts nichtmal den Verbrauch. Nutzt man die hohe Kurvengeschwindigkeit des C6 gibts hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten bei niedrigem Verbrauch.

Wie wärs mit mehr Emotionen in dem Thread, denn nichts bewegt Sie wie ein Citroen! *ggg*

Grüsse

vom Spinner

"Nichts bewegt sie wie ein Citroën" ist ein Slogan, der Autos bewarb, die alles andere als emotional waren.

Der C6 ist von außen emotional, das war's. Innen ist er nüchtern, wenn nicht ernüchternd.

Ich bin eingefleischter Citroën-Fan, bin kein typischer Dienstwagenfahrer, entscheide selber welches Auto ich fahre und kaufte keinen C6. Gründe siehe oben.

Mein jetztiges Auto fahre ich mit dem gleichem Motor und als Schalter offensichtlich anders als du. Ich erreiche genau den Normverbrauch. Warum sollte das bei mir mit dem C6 anders sein?

Schwer war und ist immer ungeil. Die Relativierung des hohen Gewichts unter Bezug auf den Crashvorteil gegenüber anderen ist hier sicher humorvoll gemeint, weil man nun mal ein überdurchschnittlich schweres Auto gewählt hat. Irgendwas muss ja gut daran sein. ;)

Ist aber nicht gut. Für mich hat Gewicht beim Autokauf humorlose Relevanz.

Warum floppt der C6? Er ist in seinen Vorzügen halbherzig. Halb Citroën und halb Audi. Nehmen wir die Highlights:

Citroën: Hydropneumatik, gewagtes Äußeres, Sitzkomfort, HUD, Digitacho, was noch?

Audi: Strenges Interieur, Stilelemente wie Fensterbögen, Chrom, "Premium"haptik, Kofferaum wie Stufenheck.

So springen beide nicht drauf. Weder der Citroën-Fan noch der Audi-Fan.

Gruß

Holger

Man kann sich natürlich auch selbsttäuschen mit dem Verbrauch seiner Benzinkutsche, lieber Spinner! Das muss ja wohl eine Autobahnfahrt im stetigen Gefälle gewesen sein. Ich kann mir schlichtwegs nicht vorstellen, dass der C6 mit V6-Motor (um diesen handelt es sich doch?) weniger verbraucht als ein leichterer C5.

Gruss Jürg

Moin,

Crashverhalten GEGEN ein anderes Auto: Tatsache, kein Humor. Muss man sich halt einlesen, gibts auch hier einen Thread... Nochmal: Ich meine NICHT wenn man gegen einen Baum oder eine Mauer rauscht. Nur gegen ein anderes - leichteres - Fahrzeug.

Dazu der VDI: Schwere Pkw lassen leichtem Kollisionsgegner keine Chance

http://www.verkehrswerkstatt.de/presse/1997_2/v0972_13.htm

(Samt einer fairen Lösung zum Auslegen der Knautschzonen, um den leichteren Wägen zu helfen)

Benzinverbrauch:

Kein dauerbergab, zeig mir mal die Strecke, wo das auf 75 km der Fall wäre. Diesen Wert erreiche ich in beiden Richtungen auf dieser Strecke. Minimum war 5.9 l, da hatte ich wohl Rückenwind. Das ist - wie an anderer Stelle beschrieben - Tempomat auf der LKW-Spur, gleiten, nicht bremsen, Windschatten. Mit anderen Worten das absolute Langstreckenminimum.

So KANN man also den C6 fahren, wenn man will.

Ich habe aber auch schon mehr als 25 l/100 km verbraucht, als ich mal 25 km Vollgas geben konnte. Und auch das ist vom Verbrauch her völlig OK. Relativ zu anderen Benzinern. Siehe auch hierzu den passenden Thread.

Ist es nicht sehr lustig, dass eure Reaktionen auf meine Fakten genau das bestätigen, was ich doch eigentlich sagen will?!? Fakten und Realitäten spielen nämlich (vorallem beim Auto) KEINE Rolle. Natürlich auch bei mir nicht.

Kommen Verbrauchsfakten, die einer nicht hören will, so sind sie "Selbsttäuschung"... Männer, das zeigt der Bordcomputer und bestätigt die Anzahl der Kilometer pro Tankfüllung und die Nachtankmenge. Müsst ihr leider so hinnehmen...

Locker bleiben. Ihr (er)-findet sich noch genug andere Nachteile des C6! Da bin ich zuversichtlich!

Grüsse

vom Spinner

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