8. Februar 200719 J. Hallo liebe Leute, die aktuelle Ausgabe (2/2007, Seite 178ff) des Oldtimer-Magazines "Markt" ein sehr amüsanter Bericht über einen Probekauf. Es handelt sich um eine Ente, die 3200 Euro kosten soll. Der Bericht erwähnt auch einen neuen Rahmen unter dem Auto. Zugegeben, das entsprechend beigefügte Foto im Bericht zeigt die Unterseite eines Bodenblechs auf einer Seite der Karosse, aber der Gesamtzustand ist so schlecht, daß von einem neuen Rahmen(Chassis) nicht auszugehen ist. Rost an den Schwellern, Fensterrahmen(Frontscheibe), Radkästen, fehlende Verbindung zwischen Luftfilter und Vergaser, Lüfterklappe mit Dichtmasse verklebt...die Bilder sprechen für sich!! Wenn ich die zum Verkauf stehende Ente von "Andi aus dem Westerwald" mit verzinktem Rahmen nur an Hand der Beschreibung vergleiche, ist sie viel zu billig. Doch wo sollen dann höhere Preise hinführen? Die Ente nur noch für Leute die entweder handwerkliches Geschick haben oder wenn das fehlt, die mit dem nötigen Kleingeld? Im Gegensatz zur Ente sind leider andere interssante Wagen(z.B. der GS/A) völlig unterbewertet, zumal sie wesentlich seltener geworden sind. Es stellt sich die Frage, ob diese Art der Verkaufsanzeigen nur ein Versehen sind oder inzwischen Dreistigkeit bzw. Frechheit die Oberhand gewinnt. Grüße Stephan
8. Februar 200719 J. Das Ganze nennt sich Marktwirtschaft. Wenn die Nachfrage gross ist ( immerhin ein ordentlicher Markt beim 2 CV ) und das Angebot eher knapp ( 15000 zugel. Enten derzeit ), steigt eben der Preis. Beim GSA ist das Angebot zwar auch knapp, dafür ist die Nachfrage aber eher klein.
8. Februar 200719 J. Und wieso ist dann die Nachfrage nach Andi´s Ente so verhalten? Schade, ich selber habe entenmäßig den "Stall" voll. Ansonsten sehr interessant......Dann verstehe ich die Markwitschaft eben nicht. Und es gibt einen Unterschied zwischen "Schrott" und einem Auto, daß den Alltag mit Sicherheit meistern wird.
8. Februar 200719 J. Im Autohandel gilt: tausend Bekloppte werden jeden Morgen wach, einen davon muß man finden.
8. Februar 200719 J. Hier im Forum tummeln sich eben eher Leute, die alles "schon den Stall voll haben".
8. Februar 200719 J. Es ist völlig einleuchtend, daß die Preise steigen, wenn die Nachfrage steigt und die Häufigkeit der Ente um ca.10% pro Jahr sinkt. Es ist dennoch nur verwunderlich, daß seit der Euro-Einführung (und hier sehe ich nur das Datum) sich verdoppelt haben und jetzt ganz urplötzlich vervielfacht haben. Gehört etwa diese Ente, besser zu erkennen als Schrott, zu den außergewöhnlichen Baujahren? Ich bin mir sicher, das dies nicht der Fall ist. Für die "Blaue Mauritius" mache ich sofort den Geldbeutel auf!!!
8. Februar 200719 J. Im Autohandel gilt:tausend Bekloppte werden jeden Morgen wach, einen davon muß man finden. Pauschal gesehen stimmt das!!! Doch wer sich für ein bestimmtes Auto oder was auch immer speziell interessiert und zu dem noch nicht einmal davon Abhängig ist, wie die tägliche Fahrt zur Arbeit, nimmt sich die Zeit, um solchen Entgleisungen auszuweichen. Einschlägige Magazine, Club´s oder auch nur der "normale" Verstand helfen dabei, zumindest solchen offensichtlichen Grotten nicht zu erliegen. Ganz klar, dass es auch "Blender" gibt. Auch die sogenannten "Spezialisten" sind davor nicht sicher.
8. Februar 200719 J. ...ich denke. bei der Ente gibt es für halbwegs fitte Auskenner nicht viel zu blenden - die Ente zeigt alles her. Es war aber schon zu Beginn meiner Entenschrauberei so, dass Enten deutlich teurer waren als z. B. vergleichbar alte CXe...und das ist über 20 Jahre her. Finde ich schon bemerkenswert. Heute bekommst du für 2.000,-- einen der richtig guten XMs - aber ne RICHTIG gute Ente? Fehlanzeige. Da geht es gerade mal los, mit den"najagehtgeradenochsoenten".
8. Februar 200719 J. Bei der Ente aus der Markt gab es nichts zu blenden. Das war einfach ein Haufen Schrott und der Anbieter ein Spinner bzw. ein Arschloch. Der Redakteur hat es ja auch zum Ausdruck gebracht, wie ärgerlich es ist, wenn man Zeit und Geld invvestiert um dann vor einem völligen Schrotthaufen zu stehen. Das sind die Händler die man mit einem gewieften Winkeladvokaten mal wirklich darauf verklagen müßte, einem Zeit und Fahrtkosten für die Luftnummer zu ersetzen. Ich hatte selber so einen Fall. 120 km nach Recklinghausen für einen völligen Schrotthaufen für annähernd 4000 EUR. War als restauriert mit neuem Rahmen angegeben. Tatsächlich hatte man einen Schrotthaufen wie aus dem Markt-Bericht mit einem neuen Rahmen über den TÜV gebracht, aber nicht einmal die wieder angebauten Fahrwerksteile von Dreck und grobem Rost befreit. Dafür aber eine schöne Garagenlackierung mit dick Spachtel über eine völlig fertige Karosserie gelegt. Irgendwie ist man für diese Bastelbude sogar an ein Gutachten über 4500 EUR gekommen? Hinterm Bahnhof gekauft, wahrscheinlich.
8. Februar 200719 J. das Marktgeschehen an einzelnen Anbietern festzumachen passt eh nicht; Zum Einen gibt es die - völlig legitime - Ambition, mal auszutesten, was ein Fahrzeug bringt, sprich, teuer anbieten und bei mangelnder Nachfrage den Preis zu reduzieren. Weiters ist es meines Erachtens nach grundsätzlich ein Problem, ein Auto das nur in geringen Stückzahlen zu haben ist, zu bewerten; Der eine findet's wertvoll weil's frisch getüvt ist, ein anderer legt mehr Wert auf Originalität und so weiter. Besser als bei Oldies sieht man das noch bei Getunten - findet der Anbieter zufällig einen Verstrahlten, der genau dieses Zubehör in genau dieser Farbe sucht, kann er Glück haben und sein getuntes Auto für'n Schweinegeld loswerden. Alle anderen machen die bittere Erfahrung, daß ihr teures Tuning den Restwert nach unten zieht..... Das natürlich manche den Zustand ihrer Angebote soweit schönreden, daß es schlicht an versuchten Betrug grenzt ist ein anderes Thema....... Aber ich meine, wenn ich mich hunderte Kilometer auf den Weg mache um ein Auto anzukucken muss ich dieses Risiko einkalkulieren; bin ich dazu nicht bereit, muss ich halt in meiner Nähe suchen.
8. Februar 200719 J. Jawoll, es ist Preistreiberei und nichts anderes. Wer ist Schuld ? Wir alle. Speziell im Kleinwagensegment ist der Grundgedanke, nämlich das Fahren von A nach B mit einfachsten Mitteln und minimalem Kostenaufwand, fast völlig ausgestorben. Billig abstauben, etwas ersteigern um jeden Preis bevor es der andere bekommt, etwas künstlich zum Juwel machen auch wenn es nur Glas ist. Ich gebe zu, ich war auch mal fast soweit. Immer Ausschau gehalten nach angeblich seltenen Teilen , gehortet und teuer verkauft. Irgendwann habe ich für mich einen Schnitt gemacht. Warum, weis ich nicht. Vielleicht weil man älter geworden ist oder klüger oder auch dümmer, reine Ansichtssache. Und ich muss sagen, es ging noch nie besser. Die Preisverhandlungen gestalten sich viel harmonischer wenn man nicht fixiert ist. Wenn zu teuer bleibt es stehen, und wenn gut ist wird gekauft. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe auch schon 2 Oldtimer geschenkt bekommen. Wäre mir früher mit 20cm rausstehenden Gieraugen nie passiert. Und ich leiste mir auch ab und an einen ganz besonderen Frevel: Ich schmeisse was weg. Heisse Dikussionen noch Roster
8. Februar 200719 J. ...Und ich leiste mir auch ab und an einen ganz besonderen Frevel: Ich schmeisse was weg...Roster ...DAS mach ich mittlerweile auch. Komischerweise aber oft genau DIE Teile, die ich 1/2 Jahr später doch noch brauchen könnte. Und nu...?
8. Februar 200719 J. Immer locker bleiben! Natürlich gibt es in der radikalen- , fälschlicher Weise "freien" genannten , Marktwirtschaft Spinner, Arschlöcher und der Gleichen. Aber die lassen wir doch links liegen. Wir überholen nicht auf der AB , wir leisten uns ... was. Aus der verschneiten Eifel, Volker
8. Februar 200719 J. Hi, die Ente ist mittlerweile ein lukratives Anlagegeschäft! Unsere Omma haben wir für 2.100 €gekauft, und nun attestierte ein Oldtimer gutachter 7.500.- . Sicherlich sollte auch eine Ente zur Wertsteigerung etwas Besonderes sein (alt/selten etc). Eine normale '86er wird auch steigen, aber bestimmt langsamer! Andi's Ente IST zu billig, aber hier haben alle die Enten und ich leider kein Geld, sonst hätte ich sie mir schon angesehen. Liebe Grüße, Cathérine
9. Februar 200719 J. Moin, mein LAG ist Entenfreak, ergo durchsuchen wir ab und an auch die Annoncen. So manches mal hat es uns auch das Gesicht nach hinten geschlagen. Allerdings ist es sinnlos, eine Ente zu suchen und anzuschauen, solange er noch keinen Pappen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass es quasi zwingend eine rote Charly sein muss.......... LG, Oliver
9. Februar 200719 J. Hallo Oliver, nur mal ein Querverweiß: Unter www.citroenchen.de stehen mindestens 2 rot/schwarze Charlies. Ansonsten der Weg, mag er auch lang sein, nicht dem Verkäufer anzulasten. Jeder sucht sein Glück!!! Wie war das mit Herrn Rossi???? Jeder auf seine Art. Nicht das es zu Missverständissen kommt: Ich halte nicht zum Verkäufer, denn der ist offensichtlich gegen Vernunft völlig imun. Grüße Stephan
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