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Jetzt liegts an den Schweizern - www.stopoffroader.ch - die Initiative ist angelaufen

Hervorgehobene Antworten

Hallo miteinander

Jetzt liegt es an allen Schweizer Bürgern, welche vom SUV Wahn auf den Strassen genug haben, sich zu engagieren...!!!

Das Minimum an Engagement ist eine Unterschrift auf einem Initiativbogen.

Ansonsten kann natürlich auch das Initiativkommitee monetär unterstützt werden, oder man kann Unterschriften sammeln gehen oder an Veranstaltungen teilnehmen. Alle Details dazu findet ihr unter der Homepage www.stopoffroader.ch

Den Initiativtext für in die Verfassung find ich eigentlich ziemlich gelungen (hab ihn im nächsten Kommentar reinkopiert). Was für mich unsympathisch ist, ist die Tatsache, dass die Initiative von den jungen Grünen kommt (dass verbindet die breite Bevölkerung sofort mit blindem und naivem Aktionismus) und den Initiativtitel, welcher nun aber sowas von bescheuert ist: Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge... *kopfschüttel*

Aber das sind auch schon alle negativen Punkte der Initiative.

Endlich tut sich mal was - wenn auch im kleinen Schweizer-Rahmen. Wäre jedoch schön, wenn man wenigstens hier ein VERNUNFTS-ZEICHEN setzen könnte... nicht...???

Gruss

Andreas

Übrigens: ich hab mich nicht mit den Forumsregeln vertraut gemacht - wenn politische Werbung verboten sein sollte, dann kann der Thread natürlich gelöscht werden. Aber ich denke mir, da dieses Thema hier schon so breit diskutiert wurde, ist das Interesse sicher vorhanden, über diese Thematik zu disskutieren.

  • Ersteller

Titel: Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge

I. Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:

Art. 82a (neu) Umweltschutz und Sicherheit bei Motorfahrzeugen

1 Der Bund erlässt Vorschriften zur Reduktion der negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen, insbesondere der Unfallfolgen und der Umweltbelastung durch Personenwagen.

2 Motorfahrzeuge mit übermässigem Ausstoss schädlicher Emissionen, insbesondere von CO2 oder Feinstaub, sind nicht zugelassen. Der Bund erlässt Emissionsgrenzwerte für die unterschiedlichen Fahrzeugkategorien.

3 Motorfahrzeuge, welche Velofahrende, Zufussgehende oder andere Verkehrsteilnehmende übermässig gefährden, sind nicht zugelassen. Der Bund erlässt Vorschriften für die unterschiedlichen Fahrzeugkategorien.

4 Der Bund passt Vorschriften und Grenzwerte regelmässig dem technischen Fortschritt und neuen Erkenntnissen an.

5 Motorfahrzeuge, welche vor dem Inkrafttreten dieses Artikels oder im Ausland zugelassen wurden, dürfen in der Schweiz weiterhin verkehren. Für Personenwagen, welche von den Absätzen 2 oder 3 betroffen wären, bestimmt der Bund eine tiefere Höchstgeschwindigkeit.

6 Der Bund regelt Ausnahmen für die Zulassung und Verwendung von Fahrzeugen, die von den Absätzen 2 oder 3 betroffen wären, jedoch für bestimmte Einsatzzwecke unabdingbar sind.

II. Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt ergänzt:

Art. 197 Ziff. 8 (neu)

8.Übergangsbestimmung zu Art. 82a (Umweltschutz und Sicherheit bei Motorfahrzeugen)

1 Ausführungserlasse zu Artikel 82a gehen für Personenwagen von folgenden Mindestwerten aus: a. Zu Abs. 2: Grenzwerte (Normverbrauch): 250g CO2/km, 2.5 mg Partikel/km. b. Zu Abs. 3: Maximales Leergewicht: 2.2 Tonnen; Frontpartie ohne übermässiges Verletzungsrisiko. c. Zu Abs. 5: Höchstgeschwindigkeit 100 km/h.

2 Treten die Ausführungsgesetze zu Artikel 82a nicht innerhalb von zwei Jahren nach Annahme durch Volk und Stände in Kraft, so erlässt der Bundesrat die nötigen Ausführungsbestimmungen vorübergehend auf dem Verordnungsweg.

Willkommen in der EU! Wird Zeit, dass ihr Vollmitglied werdet!

Bloss nicht! Viel zu teuer ...

Thilo

Bloss nicht! Viel zu teuer ...

Thilo

Wir Luxemburger leben (und verdienen) ganz gut damit.

Lächerlich, unüberlegt und denunziant. Hat sich denn schon mal einer angeschaut, von welchen autos und automarken menschen und tiere am häufigsten angefahren werden?

"Unsere Initiative bremst die Klimaerwärmung"

"ermöglicht das 1-Liter-Auto"

"Das 1-Liter-Auto ist technisch machbar"

"An der Luftverschutzung des Strassenverkehrs sterben in der Schweiz jährlich schätzungsweise 1300 Personen"

"nur die Fahrzeuge mit übermässiger Umweltverschmutzung"

mit Verlaub: DAS ist so ziemlich der gröbste Schwachsinn, der mir je untergekommen ist, eine Äußerung unglaublicher Arroganz und Ignoranz....

P.S.: ich mag die SUV auch nicht und würde mir, selbst wenn ich Förster wäre, so nen Dreck nicht kaufen!! Aber DAS geht zu weit!

  • Ersteller
Willkommen in der EU! Wird Zeit, dass ihr Vollmitglied werdet!

Ne, Ne, der bilaterale Weg ist eingeschlagen und der ist zwar intensiv und teuer aber gut und unabhängiger.

Bezüglich der Initiative: Ich finde die überrissenen Aussagen ja auch nicht toll. Aber irgendwie ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Besser als sich nur immer darüber aufzuregen und dann schlussendlich doch nichts unternehmen. Deshalb kann ich gut hinter dem Ziel dieser Initiative stehen.

Gruss

Andreas

Verbieten, verbieten, verbieten, alles für die Errettung der Welt.

Die Politiker und Gutmenschen danken jeden Tag aufs neue dem Herrgott für die schön platzierte Klimahysterie.

Kleiner Tipp, wer hat jetzt die EU Ratspräsidentschaft inne und kann den Rest auf CO2 Reduktionsziele trimmen? Richtig, am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und wenn wie anderen nicht mitmachen, machen wir es eben allein. Koste es was es will.

am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und wenn wie anderen nicht mitmachen, machen wir es eben allein. Koste es was es will.

Mit Ex-Umweltministerin Merkel ist doch ein kompetente Politikerin am Ruder, hüstel

1 Ausführungserlasse zu Artikel 82a gehen für Personenwagen von folgenden Mindestwerten aus: a. Zu Abs. 2: Grenzwerte (Normverbrauch): 250g CO2/km, 2.5 mg Partikel/km. b. Zu Abs. 3: Maximales Leergewicht: 2.2 Tonnen; Frontpartie ohne übermässiges Verletzungsrisiko. c. Zu Abs. 5: Höchstgeschwindigkeit 100 km/h.

Da wird es aber haarscharf für den C6 Diesel 2.7 was CO2 und Gewicht angeht. Wußte gar nicht, daß das eine Geländewagen ist.

Übrigens: Neulich habe ich im Fernsehen einen Bericht gesehen.

Da wurde vermeldet, daß Indonesien neuerdings bei den CO2 emittierenden Ländern hinter den USA und China den dritten Platz belegt.

USA-klar, große Industrie evtl. auch Verkehr, China war für mich auch plausibel wegen der Industrie, die Verkehrsdichte kann es da ja eher noch nicht sein. Aber Indonesien?

Dann kam die Auflösung: die brennen den Urwald ab, da wird CO2 frei ohne Ende.

Und wozu?

Es werden Anbauflächen benötigt für nachwachsende Energiestoffe. Palmölplantagen.

Ich hau jetzt erstmal all meine Glühbirnen kaputt. Irgendeiner muß die Welt ja retten.

Hier ein Link der aufzeigt wohin Ökoaktivismus führen kann.

In Emden plant man eine Raffinerie für indonesisches Palmöl.

http://www.businessportal24.com/de-ch/Malaysia_Singapur_Smog_59773.html

Wenn das dem Diesel beigemischt wird, verbessert sich die CO2 Bilanz laut Ökorechnern.

Selbst wenn der Biosprit von einem deutschan Rapsfeld ohne Brandrodung käme, könnte man m.E. den CO2 Verbrauch des Raps

(Rapses oder von dem Raps, da isse wieder die alte Todfeindschaft von Dativ und Genitiv)

während des Wachstums nicht gegen den CO2 Ausstoß bei der Verbrennung im Fahrzeug aufrechnen.

Wenn man auf dem Rapsfeld einen Urwald anpflanzt und Autos mit fosssilen Brensstoffen antreibt, ist das für die CO2 Bilanz doch genau so gut wie die Rapslösung oder liege ich da falsch.

Der Urwald verbraucht genausoviel CO2 wie der Raps. Dem Auto ist es wurscht aus was der Diesel gemacht wurde. Und der ökologische Mehrwert eines Urwaldes gegenüber einer Rapsmonokultur liegt auf der Hand.

Was spricht also für die Rapsgeschichte:

- schonender Umgang mit fossilen Rohstoffen

- Unabhängigkeit von denen, die sie verkaufen.

Beides einzusehen.

Wieso sagt uns das keiner und treibt uns statt dessen mit der CO2-Story auf die Palme bzw. auf indonesische Palmenplantagen.

Sowas ist ZWANGSLÄUFIG, wenn gutmeinende Zeitgenossen die Wissenschaft Ölologie mit der Religion Ökologismus verwechseln, dafür die von uns Steuerzahlen aufs komfortabelste alimentierten Profiteure der CO2-Klimaschwindeldiskussion nicht müde werden, als Munition für die fehlgeleiteten Umweltschützer immer horrendere, unsinnigere Szenarien entwickeln, die dann von Politikern mit teilweise zweifelhaften Biografien zur Realisierung ihrer verschieden motivierten, auf jeden Fall verworrenen Weltbilder genutzt werden sollen.

Einige Staaten südlich der Sahara könnten eventuell von dem wirtschaftszerrüttenden Emissionszertifikatehandel profitieren: die Sahara wird WEGEN des leicht gestiegenen CO2-Gehalts der Atmosphäre - ja, das schlimmste Gift für das Leben auf der Erde tut das - KLEINER, und zwar gleich um 1000de Quadratkilometer. Russland hat es schießlich auch geschafft, die Sibirischen Wälder als CO2-Senken auf das Emissionsguthaben anrechnen zu lassen :-)

Auch in Israel und hochgelegenen Gebieten des südlichen Ural wurde schon Erstaunliches registriert: CO2 ist der beste und billigste Pflanzendünger, der Pflanzen auch ohne zusätzliche Wasserzugabe geradezu rasant schneller wachsen lässt. Vielleicht ja ein historischer CO2-Rückgang eine Erklärung für den Untergang der mesopotamischen Ackerbaukulturen?

Gerhard,

dem schliess ich mich an.

Apropos Sahara:

Die stösst alleine mehr als 100 Mal so viel Feinstaub in die Atmosphäre wie der Strassenverkehr weltweit. Das untersucht MPI gerade, ist bisher in keinem Klimamodell drin. Dabei blockt der Staub die Sonnenstrahlen nicht um die vermuteten 5% sondern um 20 bis 25%!

Ebenfalls neue Erkenntnis: Auf dem Poleis bilden sich im Winter Bromidkristalle. Dieses Bromid verdunstet dann im Frühjahr in grosser Menge. Bromid zerstört dann dort das Ozon.

Auch heutige Solarzellen zur Stromerzeugung verbrauchen bei ihrer Herstellung ungefähr soviel Strom, wie sie in ihrer Lebenszeit wieder erzeugen werden.

Treibhausgas der wesentlich krasseren Sorte ist nicht CO2, sondern Methanverbindungen. Hauptproduzent (mit grossem Abstand): Der Regenwald und die intensive Viehhaltung.

Wir MÜSSEN auf unsere Umwelt achten, wir müssen weniger Verbrauchen, intelligenter Handeln, auch nachwachsendes setzen. Aber eben intelligent, zielsicher und nicht mit hitzköpfigen, dummköpfigen Hauruckaktionen, die dann nichtmal an den wirklichen Problemen ansetzen.

Grüsse

vom Spinner

Und, und, und...

"Willkommen in der EU! Wird Zeit, dass ihr Vollmitglied werdet!"

Hallo Spinner, vergiss nicht, dass diese Initiative von Schweizer-Euro-Turbos stammt! Die wollen dann von euch allen das Gleiche! Ich bin auch für Umweltschutz und vernünftige Autos mit weniger Verbrauch und besserem Fussgängerschutz usw., aber unter solchen Initianten hat es auch "Autostürmer" (Bilderstürmer). Solche Initiativen zielen einfach an der Realität vorbei! Ich werde nie mit einem SUV vor der Oper vorfahren, aber solange noch jeder sein Auto kaufen kann, soll er doch meinetwegen auch das dürfen!

Gruss Jürg

Hi Jürg,

ich hatte diese Regelungswut auch mit der Regelungswut der EU verglichen und meine es durchaus ironisch...

ANsonsten stimme ich deiner letzten Ausführung völlig zu!

  • Ersteller

Euer liberales Gedankengut in Ehren. Auch ich bin der festen Überzeugung, dass ein liberales System in eine gute Richtung führt. Das Problem an einem reinen liberalen System liegt schlicht und einfach darin, dass es nur solange funktioniert wie ein gesunder Menschenverstand dahinter steckt welcher auf Intelligenz und Vernunft aufbaut. Es gibt jedoch Lebensbereiche bei einem Menschen wo diese Intelligenz und Vernunft von Emotionen und Irrationalität übertümpelt wird. Das sind dann genau die Punkte, wo der Staat Schranken setzen muss. Vor allem in Deutschland ist einer dieser Punkte die persönliche Mobilität - da klinkt sich die Vernunft aus und alles andere wird den Emotionen überlassen. Das kann nicht so weitergehen und es sind Lösungen gefragt. Keine Anschuldigungen, Problemverschiebungen oder Reduktionen auf ein funktionierendes neokapitalistisches System - nein, Lösungen. Ein Anfang ist gemacht - auch in Deutschland. (Ich weiss natürlich, dass das - vor allem bei hier anwesenden Forumsteilnehmern - nicht auf 100% aller Autofahrer angewendet werden kann, aber auf einen überwiegenden Teil)

Moin steiner,

>Es gibt jedoch Lebensbereiche bei einem Menschen wo diese Intelligenz und Vernunft von >Emotionen und Irrationalität übertümpelt wird.

wie die neuere Hirnforschund und andere ARbeiten (von Cube) belegen: Es ist in allen Lebensbereichen von Vernunft keine Spur. Der Schein trügt.

Schau dir Staatseingriffe aus der Nähe an:

* Alkoholverbot bei den Schweden -> Sauftouren bis zum Zusammenbruch auf deutschen Fähren und im Urlaub. Schwarzmarktpreise für Schnaps dass einem schwindelig wird

* Alkohol-Prohibition in USA in den 1920ern -> nach einhelliger Meinung der Fachleute führte dies zum Aufstieg der italienischen Mafia, weil gesoffen wurde weiter, und der Schwarzmarkt war in der Hand der Mafia

* "Hartes" Drogenverbot in D: Geschätze 15 Mio Deutsche nehmen ebensolche bei weniger als 200 Drogentoten pro Jahr. Andererseits: vermutlich bis zu 400.000 Tote pro Jahr durch Falschmediaktion (mehrere unverträgliche Arzneien zur gleichen Zeit)

* 100% (theoretische) Staastkontrolle zur Zeit des Kommunismus -> Kein Kommentar

* Staatsbetireb Post zum Wohle aller -> 6 Monate Wartezeit auf ein Telefon (zur Auswahl standen 4 grausame Varianten), Telefongebühren dass es traurig war

usw. usf.

Wenn der Staat eingreift, dann kommt - egal in welcher Statsform - zu 99% ineffizienter Unsinn dabei raus!

Unterm Liberalismus werden genauso Fehler gemacht. Nur: Firmen, die Fehler machen, verschwinden vom Markt. Genau so, wie es in der Natur passiert. Bisschen Schwund gibts immer...

Gleiche Rechte für alle. Aber Gleichmacherei ist Zerstörung von Vielfalt. Ohne Vielfalt funktioniert nichts (Monnokultur, Anfälligkeit). Man muss die Sachen probieren, um am Ende zu wissen, was das beste ist... Verbote und Gebote helfen NICHTS. Einfach weil niemand genau weiss, genau durchblickt, genau vorhersagen kann.

Grüsse

vom Spinner

Es gab und gibt auf der Welt eine ganze Reihe von verschiedenen Experimenten, man kann ganz entspannt nachsehen, welche Systeme für das Leben im Allgemeinen die nützlichsten sind. Und was kommt bei solch einer Prüfung raus? Wenig überraschend folgendes:

die EINZIGEN Länder,

in denen Menschenrechte nicht nur auf dem Papier stehen,

in denen alle satt werden, auch die, die aus welchem Grund auch immer nciht für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen können,

in denen un- bzw gering belastete Lebensmittel (ich weiß: Ökologioten sehen das anders) für jeden verfügbar sind,

in denen Luft geatmet und Wasser getrunken werden kann, ohne dass Gesundheitsgefahren herrschen

in denen es relativen Wohlstand für alle gibt, die Arbeit haben

in denen jeder seine Meinung sagen kann, auch wenn er politisch so drauf ist, dass er das System, das ihn am Leben hält, zerstören möchte,

in denen sinnvolle Umweltschutzvorschriften nicht nur auf dem Papier stehen

sind Länder, in denen eine Kapital- und marktorientierte Wirtschaft mit einer starken Demokratie zusammen arbeitet. In ALLEN anderen Ländern gibt es Defizite, teilweise so starke, dass es für Teile der Bevölkerung lebensgefährlich ist: sei es Unterdrückung, Umweltverschmutzung, Hunger.

Wie hier in Deutschland verdanken durchsichtige Luft und Badewasserqualität in unseren Flüssen nur und ausschließlich dem Umstand, dass eine starke Demokratie, nachdem der allgemeine Glaube an die Selbsreinigungskraft der Natur sich teilweise als Überschätzung herausgestellt hat, die Wirtschaft zu sinnvollen Umweltschutzmaßnahmen zwingen konnte, die diese auch BEZAHLEN konnte, dass diese Regierungen aber auch durchschnittlich ideologiefrei entschieden hat und die Krankjheit des Ökologismus noch nicht alle Lebensbereiche und Institutionen befallen hatte.

ALLE anderen Ländern leiden unter Fehlplanungen, Unterdrückung oder schlicht daran, dass dirigistische Wirtschaftspolitik oder Ausplünderung von Betrieben dafür sorgt, dass die auf dem Papier stehenden Umweltschutzmaßnahmen schlicht nicht bezahl werden können. Also: seien wir froh, dass wir leben wo wir leben und passen wir auf, dass Ideologien, egal welcher Richtung, nie die Oberhand gewinnen wie der derzeitige Ökologismus. Der Schaden, der hier angerichtet wird, wird fürchterlich sein!

Ölologie ist gut. Hihi.

Auch in Israel und hochgelegenen Gebieten des südlichen Ural wurde schon Erstaunliches registriert: CO2 ist der beste und billigste Pflanzendünger, der Pflanzen auch ohne zusätzliche Wasserzugabe geradezu rasant schneller wachsen lässt. Vielleicht ja ein historischer CO2-Rückgang eine Erklärung für den Untergang der mesopotamischen Ackerbaukulturen?

Hervorhebung von mir: Tja. Und wieder wird aus einer Einzelbeobachtung in Verwendung des Superlativs (beste, billigste) allgemeingültige Wahrheiten verbreitet? Gerhard, liest Du nur die Beiträge, die nicht an Deinem Weltbild kratzen? Ich erwähnte doch schon in einem anderen Thread, dass das mit der Düngung nicht so einfach ist. Ansonsten hättest Du erstaunt feststellen müssen, dass trotz CO2-Anstieg kein vermehrte CO2-Fixierung (entgegen den Erwartung von Wissenschaftlern) in vielen Ökosystemen stattfindet.

Spektrumdirekt

Pflanzen, die unter höheren CO2-Konzentrationen als der aktuellen wachsen, können das Nitratangebot ihrer Umgebung schlechter nutzen. Verantwortlich dafür ist offenbar, dass die Nitrat-Assimilation und die so genannte Fotorespiration oder Lichtatmung eng gekoppelt sind, fanden Forscher um Shimon Rachmilevitch von der Universität von Kalifornien in Davis heraus.

...

Das Ergebnis könnte erklären, warum Pflanzen nach einer kurzen Phase verstärkten Wachstums bei erhöhten CO2-Gehalten meist wieder auf ein niedrigeres Niveau zurückschrauben.

Quelle: Proceedings of the National Academy of Sciences

Link: SdW 2004

Spektrumdirekt

Die großen Hoffnungsträger, die durch ihren vom vermehrten Kohlendioxid-Angebot angekurbelten Hunger der Erwärmung entgegenwirken sollten, werden inzwischen mit Sorge betrachtet, haben sie sich doch in einigen Studien gar als Treibhausquellen entpuppt. So hatten beispielsweise verschiedene Baumarten, die mit zusätzlichem CO2 angepustet wurden, zwar in den ersten Jahren tatsächlich kräftig an Biomasse zugelegt, sich dann aber wieder beruhigt und auf gewohntem Niveau weitergemacht. Zu kurz war hier der erste Blick gewesen, der falsche Hoffnungen genährt hatte.

Link: SdW

Es ist zu hoffen, dass sich das Ökosystem auf Pflanzen umstellt, die das besser hinbekommen (C4- bzw. CAM-Pflanzen?). Wie sich Flora (und damit auch Fauna) dann entwickelt ist nicht geklärt. Für die meisten Menschen in der BRD dürfte das eh völlig egal sein, da wohl die Artenkenntnis nicht so hoch ausgeprägt ist (und betrachtet man die neophytische Vorgärten.... :rolleyes:).

Spektrumdirekt

Damit ist nun aber klar, warum die Hoffnung auf den Kohlenstoff-Speicher Boden zerbröselt: Ihm fehlt es an Nährstoffen.

[...]

Daraus nun aber abzuleiten, durch kräftiges Düngen könnten die Böden das CO2-Problem doch lösen, wäre falsch. Denn hier müsste nun wieder der Schritt von der zusammenfassenden Betrachtung zurück zu den ganz individuellen Gegebenheiten an den einzelnen Standorten folgen - und die Untersuchung dessen, was dort jeweils die Nährstoffgabe für Effekte auslöst. Schließlich sorgt ein Zuviel an Stickstoff und Co für ganz erhebliche Umweltprobleme und bei weitem noch nicht vollständig verstandene Rückkopplungen.

Quelle: Proceedings of the National Academy of Sciences

Link: SdW 2006

Man muss um den CO2-Anstieg (gibt es laut Skeptiker überhaupt einen) als Dünger zu nutzen, den CO2-Gehalt als limitierenden Faktor hinbiegen. Das geht nach einigen Jahren vermehrtes Wachstum nur durch Zugabe von Sticktstoff, Phosphor und andere Mineralien (abhängig vom Boden, den Stickoxiden, Leguminosen, etc.). Aber eine komplexe Wirklichkeit ist ja viel langweiliger als kurze, knappe mit Superlativ gespickte Sätze.

Feiern wir also unser billigsten und besten Dünger CO2. :rolleyes:

Zurück zum Raps. Als ehemaliger Anwohner eines Rapsbefeldes bezweifle ich jeden ökologischen Vorteil. Was der Vorteil des geschlossen C-Kreislaufs ist, geht durch den massiven Einsatz von Pflanzenschutzmittel bestimmt wieder verloren. Aber damit lässt sich verdienen und das Gewissen beruhigen. Palmöl in Monoplantagen scheint mir ähnlich kritisch.

Ich finde die Initiative sehr gut und auch sehr umsichtig.

Neuproduktion muß verboten werden. Ausnahmen für richtige Arbeits-Geländewagen gibt es dennoch. Das ist gut!

Gut ist auch, daß sie trotzdem keine Fahrverbote aussprechen wollen, so wie bei uns gegen Altfahrzeuge.

Das Eigentumsrecht wird geschützt.

Die verringerte Höchstgeschwindigkeit als Kompromiss ist klasse.

Als Zugfahrzeug braucht man die Dinger mehrheitlich. Da muß 100 im Solobetrieb reichen. Übrigens in der Schweiz ja halb so schlimm bei 120 auf der Autobahn und 80 auf Landstraßen.

Moin,

einen perversen hab ich noch:

* Dieselpartikelfilter

Auf den ersten Blick scheint es klar: Diesel mit Dieselpartikelfilter reduzieren den Feinstaub, man sieht ja hinten nix mehr rauskommen! Also muss die Regierung das sofort fördern!

Der zweite Blick:

Wie Untersuchungen zeigen, setzen sich in einem schlechter verbrennenden sowie ohne Filter betriebenen Diesel die erzeugten feinen Partikel (Feinstaub) schon im Auspuff an die erzeugten grossen Partikel (Russ) an. Nach dem Verlassen des Aufpuff fallen die relativ schweren Partikel dann samt Feinstaub schnell zu Boden. Sie können nicht schweben.

Beim Dieselfilter mit optimierter Verbrennung aber gibt es keine grossen Partikel zum Anlagern. Schon nach kurzer Zeit ist die Belastung durch Feinststaub der Luft höher als ohne Filter! Und diese Feinststäube schweben notfalls sogar um die ganze Erde...

Ich will damit nicht sagen, dass man schlecht verbrennende, ungefilterte Diesel einsetzen soll. Ich will nur darauf hinweisen, wie kompliziert die Realität ist und wie schnell scheinbare sinnvolle Eingriffe des Staates verpuffen - oder sich gar ins Gegenteil verkehren!

Grüsse

vom Spinner

Ich sach doch: Ökologistenpack

Nee, ich sag Dieselpack. :) So kommt's halt wenn man aus einem Traktor-Motor Höchstleistung, Laufruhe und Abgasreinheit rauskitzeln will. Aufwand und Ergebnis sind beeindruckend. Letzteres aber nur an der Tanke.

Ich würde endlich gerne mal wissen, was das alles genau kostet - und zwar die Gesamtbilanz, die ja gerne von den Dieselfans für den Hybrid Benziner angemahnt wird.

hs

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