9. Mai 200719 J. Hallo, Nun hat der konservative Nicolas Sarkozy den französischen Präsidentschaftswahlkampf also leider doch gewonnen. RENAULT - Fahrer haben Segolene Royal gewählt, CITROEN - und PUG - Fahrer dagegen mehrheitlich Nicolas Sarkozy. Dies hatte das Fachblatt Argus durch Umfragen schon nach dem ersten Wahlgang feststellen lassen. Wer sich auf dem Automarkt auskennt, verfügte also über Indizien ganz anderer Art für den Ausgang der Präsidentenwahl. Noch größer war der Vorsprung des Konservativen bei den Besitzern ausländischer Marken. Von ihnen stimmten fast doppelt so viele für Sarkozy wie für Royal. Die höchste Zustimmung hatte der neu gewählte Präsident bei den Fahrern von FORD und TOY. Auch unter VW - Kunden fand Sarkozy eine Mehrheit. Franzosen die überhaupt kein Auto haben, wählten mit Vorliebe die Sozialistin - was sich dadurch erklären läßt, daß Royal bei Studenten, Rentnern und Arbeitslosen vorne lag, die sich seltener ein Auto leisten können. ( SZ Nr. 105 ) Paradoxerweise fährt Sarkozy einen RENAULT Vel Satis, während Segolene Royal, wie es sich ja eigentlich für grün - progressiv denkende Menschen gehört, einen CITROEN ( C8 ). Gruß, Carol
9. Mai 200719 J. Moin, wie konstruierst du denn den Zusammenhang zwischen Citroën fahren und grün und/oder progressiv sein? Citroën ist ein Autohersteller wie jeder andere auch und gehört zum Peugeot-Konzern. Der durchschnittliche Käufer stammt, genau wie bei der Konkurrenz, aus der Mittelschicht, das ist für den Konzern auch gut so, denn sonst wäre er längst pleite. Ökologisch orientierte Menschen fahren eher mit dem Fahrrad zum Bahnhof oder zur Haltestelle, ÖPNV mit dem Jobticket und lange Strecken mit der Bahn. Einen Zusammenhang zwischen einer Automarke und Ideologien halte ich für schlichtweg unseriös, besonders wenn es eher im eigenen Wunschdenken begründet ist. Fröhliche Grüße LordAir
9. Mai 200719 J. ja genau. wieso fährt der eigentlich renault. wohl weil er rechts ist und renault mit den nazis kolaborierte ?!
9. Mai 200719 J. LordAir: Wie konstruierst du eine Differenz zwischen grün und/oder progressiv sein und Mittelschicht? Tatsächlich ist der "Grüne" der gehobenen Mittelschicht anzusiedeln. Auch mit "Ökologisch orientierte Menschen fahren eher mit dem Fahrrad" liegst du nicht richtig. Die (wir) fahren die schlimmsten Verbraucher Volvos und Saabs.
9. Mai 200719 J. Bitte nicht weiter hier schreiben. Commander Czub will wieder loslegen! Es gibt doch noch einen Unterschied zwischen rechts und konservativ... Ich denke auch nicht, dass der Fuhrpark nun umgestrickt wird. Citroen stellt seit Jahrzehnten den Fuhrpark und das wird sich vermutlich auch nicht so schnell ändern. Ob er nun Renault oder PSA fährt, spielt keine Rolle. Einen Zusammenhang kann ich mir allerdings schon vorstellen, was die Ideologie angeht. Citroen hat immer noch den Ruf einer relativ progressiven Marke, FAP und HP machens aus. Vorreiter eben. Dass progressiv denkende Menschen auch eine progressive(ist sie das wirklich) Präsidentschaftskandidatin wählen, liegt dann auf der Hand. Ich denke aber, dass es immer noch mehr ums Geschlecht geht, Seiten getauscht und "die Konservative" wäre nicht gewählt worden.
9. Mai 200719 J. Also, auf die Gefahr hin mich wieder unbeliebt zu machen, dieses Statement, Automarke gleich Wahlverhalten, Citroenfahrer gleich progressiv, ist einfach Schwachsinn! Sorry! Mal davon abgesehen, das Citroen in Frankreich ein ganz anderes standing auf dem Markt hat als hierzulande. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurde die DS in Frankreich (nach 75)als ein Fortbewegungsmittel für den Plebs angesehen. Leute die mir damals Autos in Frankreich besorgt haben, sagten mir, das sie eigentlich keine Lust mehr hätten mit den Händlern zu Verhandeln, da sie es nur noch mit schrägen Vögeln zu tun hätten. Wenn wir uns z.B. den C5 betrachten, dann ist da wirklich nix progressives dran zu entdecken. der ist vom Design einfach nur langweilig! Mag ja sein, das Frau Royal sympathischer rüber kommt. Wer aber die Diskussionen zu Beginn des Wahlkampfes verfolgt hat, der konnte schon Zweifel an ihrer wirtschaftspolitischen Kompetenz bekommen, und so hat es wohl auch die Mehrheit der Franzosen gesehen. Das Frankreich in erster Linie eine Gute Wirtschaftspolitik benötigt steht ja wohl außer Frage. Wohin dieser Sympathiebonus geführt hat, konnte man ja in den letzten Jahren an der Regierung Schröder sehen. Ich finde Nicolas Sarkozy sollte seine Chance haben. Seien wir froh, das Leute wie le Pen keinen Stich machen konnten. Grüße Ulli
9. Mai 200719 J. Hallo,Paradoxerweise fährt Sarkozy einen RENAULT Vel Satis, Carol Spätestens wenn er im Elysée eingezogen ist fährt er die SM-Présidentielle (Landaulet). Die ist ungepanzert, dann geht's ihm wie Kennedy.
9. Mai 200719 J. Auch mit "Ökologisch orientierte Menschen fahren eher mit dem Fahrrad" liegst du nicht richtig. Die (wir) fahren die schlimmsten Verbraucher Volvos und Saabs. Das ist wirklich ein Phänomen, wenn man die Motorenpalette z.B. vom Lieblingsökovolvo V70 betrachtet... Und wenn was kleineres, dann wird zumindest der Luftwiderstand ordentlich optimiert (Kangoo, Berlingo, Scenic etc.). Bei der Wahlberichterstattung fiel mir immer wieder auf, was für ein häßlicher Klumpen Blech doch der Renault Vel Satis ist. Das ist keine Avantgarde, das ist eine Frechheit. Da soll noch einer das Heck des C6 kritisieren... Gruß CJ
9. Mai 200719 J. ich denke auch dieser Präsident hat Potential und ich prohezeie ihm viele brennende Landschaften. Das wird ein heißer Sommer in Frankreich.
9. Mai 200719 J. Seien wir froh, das Leute wie le Pen keinen Stich machen konnten.Grüße Ulli Dem hat er aber auch das Wasser so abgegraben, dass es kaum noch Gründe gab, Le Pen zu wählen. "Frankreich muss wegen seiner Geschichte nicht erröten. Es hat keinen Völkermord begangen. Es hat die 'Endlösung' nicht erfunden."?(ungefragt in einer Wahlkampfrede in Nizza, März 2007) "Gesindel und Taugenichtse" (Oktober 2005, über jugendliche Straftäter in der Pariser Vorstadt Argenteuil) "Wir werden die Cité des 4.000 (ein Problemviertel im Pariser Vorort La Courneuve) mit dem Kärcher reinigen." (Juni 2005, nach dem Mord an einem Elfjährigen in La Courneuve) "Ich glaube, dass Frankreich eine Identitätskrise durchmacht und ich will den Rechtsextremen nicht das Monopol auf die Nation überlassen."?(Le Figaro, März 2007) "Ich möchte eine Schule der Autorität, (...) wo die Schüler als Zeichen des Respekts aufstehen, wenn der Lehrer die Klasse betritt."?(Fernsehdebatte mit Ségolène Royal, Mai 2007) "Ich neige dazu zu denken, dass man als Pädophiler geboren wird."?(Im Dialog mit dem Philosophen Michel Onfray, 2007) "Der Mai 68 hat uns einen intellektuellen und moralischen Relativismus auferlegt. Die Erben des Mai 68 haben die Vorstellung durchgesetzt, dass alles gleich wert ist, dass es von nun an keinen Unterschied zwischen gut und böse gibt, wahr und falsch, schön und hässlich. (...) Das Opfer zählte weniger als der Täter. (...) Der Kult um König Geld, der kurzfristige Profit, die Spekulation, die Auswüchse des Finanzkapitalismus wurden von den Werten des Mai 68 getragen. Wenn es keine Regeln, keine Normen, keine Moral, keinen Respekt, keine Autorität mehr gibt, dann ist alles erlaubt." (Der zweifach Geschiedene Sarkozy, April 2007, Wahlkampfrede in Paris)
9. Mai 200719 J. sag ich doch. ein rechter. wer das beschönigen will nennt ihn konservativen. im ergebnis ist das aber dasselbe.
9. Mai 200719 J. Einspruch ! Wer denkt, Sarkozy sei ein Rechter, soll das tun; Ich bin aber entschieden gegen diese Gleichsetzung von konservativ und rechts ++ mit allen gedanklichen Fortsetzungen, genau so, wie ich ein Problem damit haben würde wenn man mich als linkslastig bezeichnet, nur, weil mir jeglicher nationalistischer Gedanke fremd ist. Das Eine hat mit dem anderen absolut nichts zu tun !
9. Mai 200719 J. Auch mit "Ökologisch orientierte Menschen fahren eher mit dem Fahrrad" liegst du nicht richtig. Die (wir) fahren die schlimmsten Verbraucher Volvos und Saabs. Bei der Wahlberichterstattung fiel mir immer wieder auf, was für ein häßlicher Klumpen Blech doch der Renault Vel Satis ist. Das ist keine Avantgarde, das ist eine Frechheit. Da soll noch einer das Heck des C6 kritisieren... Gruß CJ wie immer - Geschmacksache; wohl würde ich den C6 bevorzugen - eindeutig, aber gefallen tut mir gerade das Heck des Vel Satis sehr gut; Und das subjektive Platzgefühl im Inneren ist genial !
9. Mai 200719 J. Moin, sag ich doch. ein rechter. wer das beschönigen will nennt ihn konservativen. im ergebnis ist das aber dasselbe. dem widerspreche ich energisch! Konservativ kommt von Lateinisch "conservativus = bewahrend". Langläufig ist damit die Erhaltung bestehehder Herrschaftsstrukturen gemeint. Des Weiteren gibt es auch den Wertekonservativismus, der meist gemeint ist. Solche Werte können zum Beispiel auch Ehrlichkeit, Erhaltung der Umwelt und des humanen Miteinanders in der Gesellschaft sein. Und hier unterscheidet sich der Konservativismus von rechten Positionen, denn diese stellen gerade solche Werte in Frage und grenzen bewußt Menschen aus. Meines Erachtens ist Nicolas Sarkozy ein fast rechts stehender Populist, der auf gehobenem Stammtischniveau agiert, er ist eher der französische Berlusconi als ein wertekonservativer Politiker. Da ist mir ja fast Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Beliebigkeit und Positionslosigkeit noch lieber. Und all diese Positionen haben wahrhaftig überhaupt nichts mit Automarken zu tun. Diese Diskussion zeigt doch nur, dass eine Marke wie Citroën seit etwa dreißig Jahren in Deutschland vergebens gegen Vorurteile ankämpft. Hoch lebe das Entenimage der Altachtundsechziger! Fröhliche Grüße LordAir
9. Mai 200719 J. man sollte sarkozy erst mal daran messen was er gesagt hat (siehe oben die paar Zitate) und was er bislang angerichtet hat, indem er sich mit dem gemeinen Volk angelegt hat. Was das für Qualitäten sein sollen ist mir nicht klar. Was will er denn "bewahren" ? nach hehren Werten a la Ehrlichkeit, Erhaltung der Umwelt und des humanen Miteinanders in der Gesellschaft sah das eigentlich alles weniger aus. Berlousconi ist m.E. der richtige Vergleich. Auch ein rechter. Auch hier eher den Status Quo haltend als sich für humanes Miteinander einsetzend. Diesen Herren geht es darum das die Reichen reich bleiben, die Armen arm, und die Dummen dumm. Deswegen steht man in der Schule auf wenn der Lehrer reinkommt, der einzige in der Klasse der lesen und schreiben kann und der bezahlt bekommt dies zu tun. die Klassen sollen sich bloß nicht vermischen. Das zeigt Sarkozy doch stringent indem er sich gleich den ersten Urlaub von einem Reichen Sponsor bezahlen läßt. ausgehalten noch vor der Ernennung. Insofern soll er besser bei Renault bleiben. da gehört er hin. "Recht so!"
9. Mai 200719 J. Mal beobachten was kommt. Schlimmere Folgen als 1933, wird diese Machtergreifung auch nicht bringen.
9. Mai 200719 J. Au weia, jetzt geht es an die politischen Themen... Na da lässt sich ja sowieos diskutieren bis zum Geht-Nicht-Mehr ohne, dass man eine passende Lösung findet - und wie immer ist es hier auch Geschmackssache und Ansichtsperspektive :-) Was aber CITROEN betrifft, hoffe ich doch, dass Monsieur Sarkozy in Zukunft im C6 durchs Land schwebt. Ansonsten erinnere ich mich an eine Umfrage aus der AMS oder AutoBild (ist aber schon eeeewig her) in der man ein Image für die Automarken bzw. deren Fahrer gesucht hat. Bei CITROEN wurden besonders viele "Grüne/Bündnis 90-Wähler" festgestellt und gleichzeitig auch verhältnismäßig niedrige Einkommen. -> Damit möchte ich niemanden hier in eine Schublade stecken, sondern lediglich meinen Erinnerungen "freien Lauf" lassen. Was das Image von CITROEN in Deutschland und in Frankreich angeht denke ich, dass es da doch recht große Unterschiede gibt. Tippe mal, dass in D einige CITROEN wg. der guten Preispolitik kaufen und andere bspw. um französischen Flair zu vermitteln oder die "Bewunderung" für das nachbarland ausdrücken möchten. In F ist CITROEN viel mehr "alltag" als hier, schließlich gibt es nur drei (führende) Autohersteller und jeder sucht sich seinen Liebling aus. Ob CITROEN noch den extravaganten Ruf hat weiss ich nicht, der geht evtl. eher an RENAULT mittlerweile. CIT ist dort aber definitiv auf der Überholspur, sowohl was Verkaufszahln angeht, als auch das Image.
9. Mai 200719 J. Politisch hin oder her... Ich denke, dass Sarkozy mit seinen Äußerungen den Nerv vieler getroffen hat. Und zu recht! Ich denke, dass seine Ansichten zwar in vielen Belangen konservativ sind, aber nichts mit "rechts" zu tun haben. Deswegen fand ich den Verweis auf die Machtergreifung von P.Marlowe mehr als geschmacklos. Positiv fand ich, dass Sarkozy die EU-Verfassung (wenn auch abgespeckt) an den Start bringen will und die EU von dem französisch-deutschen Engagement zu einem größeren Kreis ausbauen will. Das sind meiner Meinung nach wichtige Impulse, wie die EU dynamischer nach vorn gehen kann. Dass Sarkozy "kärchern" will ist schon ein geflügeltes Wort geworden. Ich denke, wenn diesen markigen Worten auch Taten folgen, wie die Integration und das Bildungsniveau für perspektivenlose Jugendliche in den bekannten Stadtviertel verbessert werden können, wird er auch dort Freunde finden. Gemessen an einer steigenden Gewaltbereitschaft vieler Jugendlichen (siehe Deutschland: Berufsschule Hildesheim, Ehrenmord Berlin,...) wäre ein wenig mehr Respekt und Achtung ethischer Werte sehr wünschenswert. Wem, wenn nicht Kindern mann man das noch beibringen und wo, wenn nicht in Schulen? Ob Kinder dafür aufstehen sollen oder nicht, ist doch egal, aber das Werteempfinden für gesellschaftlich als gut anerkannte und akzeptierte Werte steigern ist sicher kein Nachteil. Ich bin gespannt und freue mich auf Frankreich als starken Partner vor allem in der EU, wenn da wieder mehr Dynamik reinkommt. Chirac-Schröder war ein brilliantes Duo und auch Chirac-Merkel sind gut, aber Sarkozy hat recht, dass er mehr als nur Deutschland einbinden muss. Man darf auch eines nicht vergessen: Politisch rechts heißt in Frankreich immer noch, dass man in vielen Belangen die SPD bei uns deutlich links überholen kann! Das hat Chirac einige Male bewiesen. Der wichtigste Unterschied zwischen Berlusconi und Sarlozy dürfte wohl sein, dass Sarkozy ehrlich ist und keine Politik in die eigene Tasche betreibt. Er ist immerhin "so arm", dass er sich zum Urlaub von reichen Freunden einladen lassen muss. Und das auch ehrlich zugegeben hat. Grüße, Sascha
9. Mai 200719 J. Politisch hin oder her...Ich denke, dass Sarkozy mit seinen Äußerungen den Nerv vieler getroffen hat. Und zu recht! Ich denke, dass seine Ansichten zwar in vielen Belangen konservativ sind, aber nichts mit "rechts" zu tun haben. Deswegen fand ich den Verweis auf die Machtergreifung von P.Marlowe mehr als geschmacklos. Mal wieder jemand, der sich von Sarkozys Weichspülgesülze der letzten Wahlkampfphase hat einlullen lassen. Verfolgt man seine Äußerungen zurück, so ist klar der Radikale zu erkennen: Siehe Beitrag Nr: 10: Das ist mehr als beängstigend, deshalb ist mein Vergleich nicht so abwegig. Habe die Diskussion auf TF1 am WE verfolgt und muß zugeben, daß er sich sehr im Zaum hielt, aber was ich sonst so von ihm vernommen hatte in den Jahren davor läßt mich an seiner Ehrlichkeit und gemäßigten Gesinnung zweifeln. Er hat nicht umsonst so viele Stimmen von Le Pen abgezogen
9. Mai 200719 J. Hallo, bin neu hier! Also gleich ins Getümmel gestürzt: Zwischen Schröder (Audi-Fahrer) und Merkel (?-Fahrerin) in Deutschland bestehen bestenfalls taktische, aber keine grundlegenden Differenzen, vergleichbares gilt in Frankreich für Royal (Citroän) und Sarkozy (Renault). Die bevorzugte Automarke verschafft grundsätzlich keine Klärung bei der Beurteilung des Besitzers. Sie kann in der Gesamtbeurteilung vielleicht eine Rolle spielen. Wer allerdings tatsächlich etwas deutlicher erkennen will, was hier in Europa und der Welt abläuft, und da ist die aktuelle Präsidenten-Wahl in Frankreich nur ein Beispiel, der kann ja mal folgenden Artikel lesen: „Sarkozys Wahlerfolg - der Offenbarungseid der ‚Linken’“. Auf meinen Charakter kann man allerdings schon etwas über meine Autos schließen, habe ich mich doch bewußt für Charaktertypen von Citroän entschieden - dazu zähle ich durchaus auch den C5 Break 2.2 Hdi SX (seit 10/02: ist die Zuverlässigkeit und Gutmütigkeit in Person) und meine kleine Freundin Jacky (AZU Série B von 1974; habe ich mir aus purer Leidenschaft 12/06 restauriert zugelegt). Gruß, ^Jo_Cit^
10. Mai 200719 J. Die beiden SM gehören wohl immer noch zum Fuhrpark des Präsidnten, wurden aber schon länger nicht mehr in freier Wildbahn gesichtet, der Präsident fährt aktuell meist einen C6, und zwar in einer gepanzerten Ausfführung. PS: Monsieur le President: falls sie etwas für den Haushalt tun wollen, ich wäre an einer der "alten Karren" interessiert.
10. Mai 200719 J. - Zu Herrn Sarkozys Aussprüchen (die hier angeführt wurden): "Gesindel und Taugenichtse" (Oktober 2005, über jugendliche Straftäter in der Pariser Vorstadt Argenteuil) "Wir werden die Cité des 4.000 (ein Problemviertel im Pariser Vorort La Courneuve) mit dem Kärcher reinigen." (Juni 2005, nach dem Mord an einem Elfjährigen in La Courneuve) Dazu muss man auch wissen wo und zu wem er es gesagt hat. Das hat er im Gespräch mit den Bewohnern dieser Pariser Bezirke gesagt, die allen voran ein hartes Durchgreifen gegen die Kriminalität in den Banlieues fordern. Und er hat dort volle Zustimmung erhalten. Diese Leute bevorzugen eben eine klare Sprache. Immerhin traut er sich dort hin. - Zum Wahlverhalten der PSA-Fahrer Die Familie Peugeot ist streng religiös, konservativ und hasst staatlichen Einfluss. Wenn deren Kunden in F so ähnlich denken ist es doch kein Wunder, dass sie nicht die Sozialisten wählen. Sarkozy ist übrigens schon seit Jahren als Minister tätig. Also wissen die Franzosen, woran man bei ihm ist. - Meine Meinung zu Sarkozy: Er vermittelt eben mehr Aufbruchstimmung und Gestaltungswille als die steife Royal. Auf mich wirkt er aber gleichzeitig ein wenig linkisch und wenig staatsmännisch. Gruß Markus
10. Mai 200719 J. Dazu muss man auch wissen wo und zu wem er es gesagt hat.Das hat er im Gespräch mit den Bewohnern dieser Pariser Bezirke gesagt, die allen voran ein hartes Durchgreifen gegen die Kriminalität in den Banlieues fordern. Und er hat dort volle Zustimmung erhalten. Was willst du damit sagen? Dass ein Präsident immer das sagen soll, was die Leute hören wollen? Wettert er dann im jüdischen Viertel gegen die Palästinenser und ist im palästinensischen Viertel Antisemit?
10. Mai 200719 J. Das ist wirklich ein Phänomen, wenn man die Motorenpalette z.B. vom Lieblingsökovolvo V70 betrachtet... Wieso, der bi-power ist doch öko, oder? Grüße, Milan
10. Mai 200719 J. Das ist wirklich ein Phänomen, wenn man die Motorenpalette z.B. vom Lieblingsökovolvo V70 betrachtet... Wieso, der bi-power ist doch öko, oder? Grüße, Milan In den Ökobestenlisten tauchen aber nicht die bivalenten, sondern die reinen Gasfahrzeuge ganz vorne auf. "Polemikmodus ein": Die monovalten kauft kein Öko, weil der sehr mobil ist und in der Toskana vielleicht keine Gastankstelle ist. Außerdem ist die Beliebtheit der sparsamen Fahrzeuge bei Volvo und der Gasfahrzeuge wohl sehr niedrig. Die kleinen Motoren sind nix wegen der Sicherheit, die beim Volvo sein muß. Ein Fünfzylinder muss es schon sein, der ist aber schlapp ohne Turbo und deshalb fährt man Turbo. "Polemikmodus aus"
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