8. Juni 200719 J. Möchte folgende Frage zur Diskussion stellen. Ist es realistisch anzunehmen, daß ein mit Zinn-Partikeln gefülltes Rohr (an den Enden versehen mit kleinen Öffnungen), das in den Benzinschlauch zwischen Benzinpumpe und Vergaser integriert wird, wirkungsvoll ist in bezug auf Verbrennung und Schadstoffauspuffung? Ein solcher Katalysator existiert (cf. http://www.fuelstar.com). Kennt den jemand oder hat Erfahrungen damit sammeln können? ^Jo_Cit^
8. Juni 200719 J. ... und dann noch ne Magnetspule um die Benzinleitung wickeln, oder wie? Ne, mal ehrlich... Geldschneiderei.
8. Juni 200719 J. Da bin ich doch lieber für den Aufkleber am Benzinschlauch um die Ionen im Sprit so auszutauschen, daß das Auto 30% weniger verbraucht ;-)
8. Juni 200719 J. Ich bin für die Einrichtung einer eigenen Rubrik "Esoterik" hier im Forum. Da können sich die geneigten Interessenten dann von mir aus gerne austauschen. >>Jürgen
8. Juni 200719 J. Unmöglich, da will irgend ein Geschäfte macher Geld mit absoluten Blödsinn machen! Hand´s up! Gruß Tim
8. Juni 200719 J. Also ich weiß nicht - irgend etwas stimmt hier mit dem Niveau nicht. Die Frage als solche war doch ganz einfach! Wenn mich jemand fragt, ob ich dies oder das kenne, von gehört habe oder Erfahrungen damit gemacht habe, antworte ich entweder (sachbezogen) oder ich ignoriere die Frage und halte mich geschlossen. Meine Frage war weder als Jux, esoterisch oder anderweitig abseitig gemeint. (Ohne besonderen Grund stelle ich Fragen übrigens ausgesprochen selten.) Und falls jemand wittert, da will jemand Kunden fangen … lächerlich! So, zum Thema! Im letzten Jahr war ich auf die threadeingangs erwähnte WebSite gestoßen. Dort ist von einem Katalysator die Rede der Zinn-Partikel beinhaltet, von denen sich durch Vibration des Rohrs (hervorgerufen durch die Vibration des Motors) und durch die Durchströmung des Benzins kleinste Anteile ablösen und mit dem Benzin im Vergaser zu Zinnoxid vergasen. Hierdurch soll einerseits erreicht werden, daß die Ventile, Zündkerzenkontakte und die Zylinderwandung geschützt werden und andererseits es zu einer besseren Verbrennung des Benzin-Luft-Gemisches kommt, wodurch schließlich auch die Abgase reduziert werden sollten. Motoren, insbesondere von Oldtimern, die normal „Super“ tanken müssen, sollten nach einer weiteren Aussage „Normalbenzin“ tanken können. Nun gut, dachte ich, daß sagt der Hersteller, der sein Produkt verkaufen will. Also habe ich an einem langen Wochenende gegoogelt, um unabhängige Informationen hierzu zu bekommen. Interessanterweise habe ich auf deutschen Sites quasi nichts gefunden, abgesehen von einen Thread in einem FIAT-Spider-Forum (dort stellte jemand sinngemäß folgende Frage: Hab nen Spider erstanden, der hat sonn komisches Ding vorn drinn, soll erlauben, mit Normalbenzin zu tanken, trau dem aber nich. - Sinngemäße Antwort: Hi - kanz den Spider mit Normalbenzin tanken, mach ich schon seit 30.000 km so - Antwort des Fragenden: Danke, ihr seit echt super! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Also keine Bezugnahme auf das „komische Ding“, keine weitere Nachfrage, keine Neugierde! Als einzige deutschsprachige Aussage zum erwähnten Katalysator, fand ich etwas auf einer schweizerischen Mustang-Forum-Site (die hatten wenigstens eine Meinung - unabhängig davon, daß die übrigens positiv war, d.h. die Leute dort empfahlen diesen Kat). Ansonsten habe ich nur noch auf französischsprachigen und englischsprachigen Sites Aussagen gefunden (einige pro, andere contra). Ausschlaggebend war dann für mich, das ein französischer Enten-Restaurateur (http://ami-2cv.com) auf seiner WebSite Kunden, also auch solchen, die bei ihm Enten hatten restaurieren lassen, diesen Kat empfahl. Diesen Restaurateur hatte ich dann angemailt und gefragt, ob er denn der Meinung sei, daß man mit dem Kat auch 91er Oktan tanken könne (er berichtet auf seiner Site davon, daß man anstatt 98er Oktan, 95er Oktan tanken kann - in Frankreich bekommt man ja kein 91er Oktan), und ob nicht für eine Übergangszeit mit einen 91er/95er Oktan-Gemisch gefahren werden sollte. - Antwort: „Unnötig. Wichtig ist aber, daß die Zündung nach Einbau eingestellt wird.“ - Gut, dachte ich, es ist mein Geld. Also kaufte ich mir solch ein Ding (keine 100 EUR). Nach einer Woche war’s da. Dem Restaurateur meiner AZU erzählte ich im letzten Dezember, als ich meine kleine Freundin (sie heißt übrigens Jacky la courageuse) bei ihm abholte, von meiner Absicht, diesen Kat einbauen zu lassen. - Antwort: „Das ist Betrug!“ - Ach, wieso? - „Das ist völliger Blödsinn!!!!“ … Zwei Tage später habe ich diesen Kat dann in einer Cit-Werkstatt einbauen lassen. Aber auch darum gebeten, vor dem Einbau eine AU (die Vollabnahme beim TÜV hatte übrigens einen Wert von etwas über 2 vol% CO ergeben) zu machen, den Kat dann einzubauen und nochmals eine AU zu machen. Das hatten sie dann auch getan. Aber dann, neugierig geworden, haben die von sich aus noch eine dritte AU gemacht! Das Ergebnis der AU nach dem Einbau war nämlich ausgesprochen überraschend. Hier die Ergebnisse der Messungen: 1. Messung (vor Einbau): Mot.Temp : 66° C Drehzahl: 0820 min-₁ CO: 3,47 vol% CO₂: 6,2 vol% O₂: 9,1 vol% HC: 0314 ppm vol λ Benzin: 1,463 2. Messung (nach Einbau) (ca. 1 1/2 Stunden später): Mot.Temp : 65° C Drehzahl: 0970 min-₁ CO: 2,63 vol% CO₂: 6,4 vol% O₂: 10,0 vol% HC: 0993 ppm vol λ Benzin: 1,542 3. Messung (ca. 12 min. später): Mot.Temp : 78° C Drehzahl: 1000 min-₁ CO: 0,67 vol% CO₂: 10,2 vol% O₂: 4,7 vol% HC: 0309 ppm vol λ Benzin: 1,240 ^Jo_Cit^
8. Juni 200719 J. Sei mir nicht böse, es klingt irgendwie komisch: Du fragst nach Erfahrungen und ob sowas überhaupt funktionieren kann, hast aber angeblich schon alles schwarz auf weiss? Ich trau dem Braten nicht. Ausserdem laufen luftgekühlte doch normalerweise eher fett, also das Lambda ist nicht so plausibel.. Gruß, gasmann Schriebst Du nicht, die AU beim TÜV hat ca 2% CO gemessen? In dem "Protokoll" stehen 3,47%! sieht irgendwie aus wie zusammenkopiert. Trotzdem Gruß, gasmann
8. Juni 200719 J. Ich bin für die Einrichtung einer eigenen Rubrik "Esoterik" hier im Forum. Können sich da auch die Reifengas-Freunde tummeln?
9. Juni 200719 J. @ Jo_Cit Hat dir jemand Aktien von diesen ganzen seltsamen Firmen (dieser Wunderkat, die Luftnummer bzw -auto...) angedreht?
9. Juni 200719 J. ....... Wichtig ist aber, daß die Zündung nach Einbau eingestellt wird.“ Zu den Messwerten sage ich erst was, wenn ich bei der Messung danebenstehen kann. Aber jeder Motor verträgt Kraftstoff von schlechterer Qualität, wenn die Zündung entsprechend eingestellt wird. Dann eben evtl. zu Lasten des Verbrauches. Aber ich tendiere auch dazu, das Produkt in die Ecke "Geldschneiderei" zu stellen.
9. Juni 200719 J. Das einzige, was ich machen würde, wär Bleiersatz in den Tank geben, um die Ventilsitze etc zu schonen. Wobei das bei der Ente sinnlos ist, da die Ventilsitze bei der Ente aus gehärtetem Stahl bestehen, da der Motorblock selber aus Alu-Guß besteht. Meine Ente hat auch ohne KAT einen CO-Wert um die 0,6 vol% MfG DS
9. Juni 200719 J. Ich bin für die Einrichtung einer eigenen Rubrik "Esoterik" hier im Forum. Können sich da auch die Reifengas-Freunde tummeln? Da bin ich absolut dafür!Im Untertitel nennen wir die Rubrik "Reifengas - Motoröl - Winterreifen - Pressluftmotoren - Benzinspargeräte - Glaubensbekenntnisse". >>Jürgen
9. Juni 200719 J. Da bin ich absolut dafür!Im Untertitel nennen wir die Rubrik "Reifengas - Motoröl .... Bleiersatz nicht vergessen!
9. Juni 200719 J. ...ich würde es auf die Drehzahl schieben. Vor dem Einbau 820 1/min, danach 970 bzw. 1000 1/min. Diese Unterschiede von knapp 200 1/min können meines Erachtens nicht mit der Bandbreite des Leerlaufs zusammenhängen, das sind doch meist nur +/- 50 1/min oder so. Gesetzt der Fall, dass Standgas bei 820 1/min eine sehr ungünstige Verbrennung bedeutet, ist es klar, dass der CO-Wert hoch ist. Ein Anheben des Leerlaufs bewirkt dann auch eine bessere Verbrennung, weil der Motor dann in einem effizienteren Wirkungsbereich betrieben wird. Zum anderen war der Motor bei den ersten beiden Messungen recht kalt mit ca. 65°C. Vielleicht gab es da eine Art "Gemischanreicherung" (Choke?), weil der Lambda-Wert hoch ist. Bei warmer Maschine (3. Messung bei 78°C) kann man auf die Gemischanreicherung verzichten, der Lamda-Wert ist niedrig und natürlich daher auch das Emissionsverhalten besser. Aussagekräftig vergleichen würde ich nur Messungen bei wirklich gleichen Eingangswerten, also gleiche Leerlaufdrehzahl und gleiche Temperatur. Also direkt nach Kaltstart und dann nochmal bei Betriebstemperatur. Sonst ist die Gefahr groß, dass man irgendwas misst, aber nichts mit den Werten anfangen kann. Ich bin kein Motortechniker, aber aufgrund dieser drei sehr verschiedenen Messungen kann ich nichts was für oder gegen den Zinn-Kat spricht ableiten. Grüße, Sascha
9. Juni 200719 J. Schriebst Du nicht, die AU beim TÜV hat ca 2% CO gemessen? In dem "Protokoll" stehen 3,47%! Das sollte eigentlich ein Hinweis darauf sein, was man von TÜV-Aussagen zu halten. ^Jo_Cit^
9. Juni 200719 J. Mal ehrlich: Wer denkst Du hat die genauer geeichten Abgasmessgeräte? Der TÜV oder Deine Cit-Werkstatt? Und warum hast Du wegen der Differenz nicht weitergesucht? Vielleicht zieht Dein Vergaser ja auch irgendwo Falschluft? Wie erklärst Du eigentlich diese Lambdawerte? Fragen über Fragen.. Gruß, gasmann
9. Juni 200719 J. ...ich würde es auf die Drehzahl schieben. Vor dem Einbau 820 1/min, danach 970 bzw. 1000 1/min. Diese Unterschiede von knapp 200 1/min können meines Erachtens nicht mit der Bandbreite des Leerlaufs zusammenhängen, das sind doch meist nur +/- 50 1/min oder so.Gesetzt der Fall, dass Standgas bei 820 1/min eine sehr ungünstige Verbrennung bedeutet, ist es klar, dass der CO-Wert hoch ist. Ein Anheben des Leerlaufs bewirkt dann auch eine bessere Verbrennung, weil der Motor dann in einem effizienteren Wirkungsbereich betrieben wird. Zum anderen war der Motor bei den ersten beiden Messungen recht kalt mit ca. 65°C. Vielleicht gab es da eine Art "Gemischanreicherung" (Choke?), weil der Lambda-Wert hoch ist. Bei warmer Maschine (3. Messung bei 78°C) kann man auf die Gemischanreicherung verzichten, der Lamda-Wert ist niedrig und natürlich daher auch das Emissionsverhalten besser. Aussagekräftig vergleichen würde ich nur Messungen bei wirklich gleichen Eingangswerten, also gleiche Leerlaufdrehzahl und gleiche Temperatur. Also direkt nach Kaltstart und dann nochmal bei Betriebstemperatur. Sonst ist die Gefahr groß, dass man irgendwas misst, aber nichts mit den Werten anfangen kann. Ich bin kein Motortechniker, aber aufgrund dieser drei sehr verschiedenen Messungen kann ich nichts was für oder gegen den Zinn-Kat spricht ableiten. Grüße, Sascha Danke. Natürlich ist das kein wissenschaftliches Experiment gewesen. Mir ging es (für mich) darum, herauszufinden, ob etwas an den vom Hersteller gemachten Aussagen richtig sein könnte. Die Recherche im Internet machte mich geneigt, es einmal auszuprobieren. Und das Ergebnis der AU’s läßt für mich den Schluß zu, daß die Angaben des Herstellers tendenziell korrekt sind. Mir ging es aber gar nicht so sehr um die Schadstoffreduktion (die ergibt sich wohl einfach aus der Tatsache, daß die Verbrennung verbessert wird), auch nicht darum, daß der Spritverbrauch sich um ca. 1 Liter senken soll (abhängig vom Zustand des Motors; der dann auch auf die verbesserte Verbrennung zurückgehen dürfte), sondern darum, daß das Zinn (wohlgemerkt es handelt sich um metallisches Zinn, nicht um organisches, dann wäre es außerordentlich giftig) die Rolle des Bleis übernehmen kann. Bezogen auf den originalen 435ccm Motor kann ich folgendes anmerken: Dieser Motor ist so alt wie die Ente, die ich im letzten Dezember restauriert gekauft habe. Das heißt 33 Jahre alt. Die Ente ist vom einzigen Vorbesitzer, der sie 1974 gekauft hatte (gewiß aus einer ganz anderen Überlegung heraus als meine), mit hoher Wahrscheinlichkeit nur im Kurzstreckenbetrieb zur Verteilung seiner Backwaren in einer kleinen Gemeinde bei Poitiers eingesetzt worden (glaube kaum, daß meine Jacky in ihrem früheren Leben je um so etwas wie Autobahnen gewußt hat). Der Motor war nicht Gegenstand der Restauration, auch nicht das Getriebe. Welchen Spritverbrauch er vor meinem Kauf hatte, weiß ich nicht, deshalb weiß ich auch nicht, inwiefern dieser „Kat“ (ich nenne dieses Ding „Vorkat“) zu einer Reduktion beigetragen hat. Eigentlich wollte ich diesen Motor bis zum Frühjahr des nächsten Jahres drin lassen und dann gegen einen 2CV6-Motor austauschen (+ Scheibenbremsengetriebe) und einen G-KAT (Euro 2) einbauen lassen (Umweltzonen-Hysterie-Debatte). Was ich allerdings nun weiß ist, daß der Zustand des Motors sehr schlecht ist (z.B. ist die Nockenwelle „eingelaufen“). Deshalb wird z.Z. eine gebrauchte 2CV6-Antriebseinheit (mit dem entsprechenden Bremsengedöns) eingebaut. Und selbstverständlich wird der Vorkat wieder eingebaut und die entsprechenden AU’s werden wiederholt. Allerdings dann durch eine weitere ergänzt bei ca. 1.500 km. Der Vorkat soll seine volle Leistungsfähigkeit nämlich erreichen, wenn nach ca. 1.500 km ein Ölwechsel gemacht wird, da durch die bessere Verbrennung auch Schlackablagerungen weggebrannt werden. Wobei ich der Meinung bin, daß es bei einem sehr alten Motor sinnvoll sein kann, schon deutlich früher einen außerplanmäßigen Ölwechsel zu machen. Als Vorkat-Vertreter will ich hier in Deutschland allerdings nicht auftreten. Aus meiner Sicht wäre es aber gut, wenn ein Meister des Kfz-Handwerks mal seine Qualität richtig austesten würde. Denn das Ding ist für Benzin- wie für Dieselmotoren nutzbar. Und da die Qualität des Sprits heute „schlechter“ ist (wofür dann alle möglichen Mittelchen als Abzockmöglichkeit in den Regalen des Kfz-Zubehörhandels feilgeboten werden), bietet sich der möglicherweise genauso für neue Motoren an (hier meine ich insbesondere die Common-Rail-Diesel, denen man ja ca. 250 ml Zweitaktöl pro Tankfüllung zugeben sollte, um die Injektionsdüsen zu schützen - mit diesem Vorkat könnt man sich das möglicherweis sparen). Gruß, Jo
9. Juni 200719 J. @ Jo_Cit: Genau das meine ich ja: Wie kannst Du die Wirkung dieses "Vor-Kat" (um bei Deinem Namen für das Dingens zu bleiben) herausfinden, wenn Du drei unterschiedliche Messungen hast. Anhand Deiner Ergebnisse bist Du genauso schlau wie zuvor. Das einzige, wa Dir helfen würde ist zu Deiner Werkstatt zu fahren, die Schese ordentlich betriebswarm haben, den "Vor-Kat" ausbauen und messen, z.B. bei Standgas, bei 1500 1/min und bei 3000 1/min. Dann hast Du einen kleinen Überblick übers Drehzahlspektrum und dann die selbe Prozedur mit eingebautem "Vor-Kat". Wichtig sind möglichst gleiche Umgebungsparameter und das bedeutet Motortemperatur und bei den jeweiligen Messungen gleiche Drehzahl. Ich würde auch mal behaupten, dass allein eine Leerlaufmessung nicht wirklich aussagekräftig ist. Vermutlich müsste man unter Last messen, aber das wird kompliziert. Drei Messungen mit allesamt unterschiedlichen Randbedingungen helfen Dir nicht. Oder mach's anders: Wenn Du dran glaubst, ist es sowieso kein Hokus-Pokus. Dann brauchst Du auch keine Messungen. Grüße, Sascha
9. Juni 200719 J. Mir ging es aber gar nicht so sehr um die Schadstoffreduktion (die ergibt sich wohl einfach aus der Tatsache, daß die Verbrennung verbessert wird), auch nicht darum, daß der Spritverbrauch sich um ca. 1 Liter senken soll (abhängig vom Zustand des Motors; der dann auch auf die verbesserte Verbrennung zurückgehen dürfte), sondern darum, daß das Zinn (wohlgemerkt es handelt sich um metallisches Zinn, nicht um organisches, dann wäre es außerordentlich giftig) die Rolle des Bleis übernehmen kann. Da ich immer interessiert bin um neue chemische oder physikalische Vorgänge, lese ich hier immer quer. Noch, kann ich die Wirkungsweise des Kats nicht nachvollziehen, das mag aber nichts heißen; ausschließen möchte ich es deshalb a priori auch nicht. Aber was um Himmelswillen unterscheidet metallisches Zinn vom organischen? Jetzt fühle ich mich nämlich sofort in der Esoterikecke. :HimalayaKristallsalz: Oder meinst Du Zinnverbindungen? Was ich mal auch geklärt haben möchte ist, wie die Lösungseigenschaften von Zinn in Deinem Kat sind.
9. Juni 200719 J. @ACCM Jürgen P. Schäfer (#14): Entspannen Sie sich, Herr Schäfer. Es ist nicht meine Schuld, wenn für Sie etwas dann „esoterisch“ wird, wenn’s Ihnen nicht paßt. Das ist übrigens auch eine Frage der Weltanschauung. Insofern wäre die Einrichtung eines solchen von Ihnen vorgeschlagenen Threads nicht schlecht. Denn die konventionell strukturierte und organisierte Automobilindustrie hat sehr viel mit Weltanschauung zu tun. Allerdings müßten Sie dann auf meine Teilnahme verzichten (was Sie gewiß bedauern werden), dafür gibt es doch andre Foren, Herr Schäfer. (Ich überlasse es Ihnen, diese meine Auslassung humorig oder spöttisch zu verstehen - angereichert mit einer kleinen Portion Schwefel: wegen der Esoterik.) @gasmann /#9: Nein, Eindrücke habe ich, keine schwarz-auf-weiß-Gewißheiten. Mich interessierten die anderer. Daß ich meine erst einmal gar nicht erwähnt hatte - nun dafür gab’s mehrere Gründe. Einer davon war, erst einmal nur eine „nackte“ Frage zu stellen. Zur Beantwortung dieser Frage war ja meine eigene Erfahrung nicht nötig. @gasmann /#18: Och. Ist nur die Frage, ob’s denn immer so genau genommen wird, bzw. wann - eine neue Erkenntnis für Dich? ... Tja, bin kein Kfz-Fachmann(wär ich allerdings einer, experimentierte ich gewiß mit der geboten Neugierde und Gewissenhaftigkeit mit mir bisher Unbekanntem!), aber was mag der Lambdawert, bzw. seine Differenz insbesondere zwischen der 1. und der 3. Messung denn wohl bedeuten (können)? Aus meiner Sicht eine deutliche Verbesserung der Verbrennung, hierdurch also eine deutliche Reduktion der Schadstoffe (Anmerkung: die Zündung ist vor der 2. Messung, d.h. nach dem Einbau des „Vorkats“ erfolgt und dann unverändert geblieben, d.h. bei der 3. AU wurde an der Zündung nicht mehr gefummelt). ^Jo_Cit^
9. Juni 200719 J. Mir ging es aber gar nicht so sehr um die Schadstoffreduktion (die ergibt sich wohl einfach aus der Tatsache, daß die Verbrennung verbessert wird), auch nicht darum, daß der Spritverbrauch sich um ca. 1 Liter senken soll (abhängig vom Zustand des Motors; der dann auch auf die verbesserte Verbrennung zurückgehen dürfte), sondern darum, daß das Zinn (wohlgemerkt es handelt sich um metallisches Zinn, nicht um organisches, dann wäre es außerordentlich giftig) die Rolle des Bleis übernehmen kann. Da ich immer interessiert bin um neue chemische oder physikalische Vorgänge, lese ich hier immer quer. Noch, kann ich die Wirkungsweise des Kats nicht nachvollziehen, das mag aber nichts heißen; ausschließen möchte ich es deshalb a priori auch nicht. Aber was um Himmelswillen unterscheidet metallisches Zinn vom organischen? Jetzt fühle ich mich nämlich sofort in der Esoterikecke. :HimalayaKristallsalz: Oder meinst Du Zinnverbindungen? Was ich mal auch geklärt haben möchte ist, wie die Lösungseigenschaften von Zinn in Deinem Kat sind. Deine "Fragen" kannst Du Dir dank dem Internet schnell selbst beantworten. "Neue", bzw. "esoterische" chemische und/oder physikalische Vorgänge sind nicht Bestandteil des Themas.
9. Juni 200719 J. Zinn getunter Spritfilter, der auch noch KAT heißt? Das klingt schon Unglaubwürdig. grad alte Vergasermotoren machen immer unterschidliche Werte, da kannst du 100 mal messen, und dokumentieren. Wenn alles so einfach gehen würde...
9. Juni 200719 J. @ Jo_CitHat dir jemand Aktien von diesen ganzen seltsamen Firmen (dieser Wunderkat, die Luftnummer bzw -auto...) angedreht? Verkaufen die Aktien - hatte ich mich bisher noch gar nicht für interessiert. Danke für den Tip! Aber im Vertrauen, lxuser, leg’ Dein Geld besser in Aktien der petrochemischen Industrie oder/und der Schmierstoffindustrie an. Wieso? Nun, die brauchen sich nämlich überhaupt keine Sorgen zu machen, ob hier etwas ohne deren Plazet geschieht. Geh’ die Sache doch mal von der anderen Seite an: Wieso ist dies Ding hier so komplett unbekannt? Und wieso ich es nicht als „Generalvertreter“ hier verkaufe? - Tja, lxuser, ich möchte nicht, daß mir das widerfährt, daß dem ersten Vertreter dieses „Vorkats“ in Frankreich passiert ist. (Weitere Fragen beantwortet eigene Recherche im Internet.) ^Jo_Cit^
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