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Umfrage:Tempolimit

Umfrage Tempolimit 150 Mitglieder haben abgestimmt

  1. 1. Umfrage Tempolimit

    • 1. 100km/h
      4%
      7
    • 2. 120km/h
      10%
      17
    • 3. 130kmh
      44%
      70
    • 4. Kein tempolimit
      40%
      63

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Hervorgehobene Antworten

Doch: Dieser Hyper-PS-Wahn ist ein rein deutsches Phänomen: Natürlich ist es schön, wenn ich ab 230 noch mal ordentlich reinlagen kann, aber außerhalb Teutschlands kratzt mich das am A.... der Rest ist reines Prestigegehabe.

Ich freue mich auch, wenn ich mit dem XJR den Horch und BWM-Schnullis zeigen kann wo die Harke hängt, aber das ist doch pubertäres Deutschländergehabe. Die Sache mit dem Würstchen!!

Schlußendlich komme ich entspannt am Ziel an ohne Streß. Und wenn so ein Benzlümmel meint überholen zu müssen, weiß ich ja, daß dieser arme Wurm in einem Mercedes fahren muß, dies erweckt in mir nur ein tiefstes Mitleid. Entweder es handelt sich um einen Vertreter, der nicht anders kann, oder um einen Schwachkopf.

Übrigens, P.Marlowe, Du hast die 100 geknackt. ;-))

Gruß Herbert

Also ich fahre auf der Autobahn mit meinem AX konsequent 100 ohne mich von irgendwelchen Idioten drängeln zu lassen. Auf meiner Strecke von 350km (gröstenteils Autobahn), die ich wöchentlich zurücklege, sind schon einige brenzlige Situationen passiert. Eine Vollbremsung hinter mir, Chaoten die mit hoher Geschwindigkeit im letzten Moment auf die Überholspur wechseln sind die Regel, einer versuchte tatsächlich mich auf der rechten Fahrbahn mit Aufblendlicht und unterschrittenem Sicherheitsabstand zum Schnellerfahren zu bewegen, weil unfähig sich in das Pulk der Überholenden einzuordnen. Meiner Meinung nach sind die hohen Geschwindigkeitsunterschiede das Problem, die die meisten nicht einschätzen können. Das Autofahren auf deutschen Autobahnen gleicht sowieso fast Russischroulette. Tempolimits würde Autobahnfahrten sicherer machen, den Verkehrsfluss verbessern, und als positiven Nebeneffekt den Treibstoffverbrauch senken.

In der Schweiz empfand ich das Fahren mit Tempolimit 100 einmalig. Ich fuhr konstant 100km/h, das Groh um die 110-120, höhere Geschwindigkeiten waren die Ausnahme. Ein stressfreies Dahingleiten ohne gleichen.

Tempolimit 130 bringt rein gar nichts. Rechnet man die 20km/h Toleranz drauf die die meisten eingehen, wären immer noch ca. 150 km/h die Regel.

DIe Schweiz sollte hier eindeutig Vorbild sein. (auch mit den einkommensabhängigen Strafen für drastische Geschwindigkeitsübertretungen!)

Tja, Bert, für die meisten fängt aber der "spaß" erst bei Tempo 180 an...

Wir leben halt auch in einer Spaßgesellschaft.

Gruß,

Cat.

Tja, Bert, für die meisten fängt aber der "spaß" erst bei Tempo 180 an...

Bei meinem Xantia hört der Spaß bei 189 schon auf :-|

Tja, Bert, für die meisten fängt aber der "spaß" erst bei Tempo 180 an...

Bei meinem Xantia hört der Spaß bei 189 schon auf :-|

und bei meinem H bei 85.....aber was solls!

Nun, ihr Angeber ;-)

Bei mir ist schon spaßig, wenn ich die nächste Grünphase innerorts schaffe...

Kann mir da übrigens mal jemand sagen, weshalb man innerorts mindestens 55-60 laut Tacho fahren muss, um einigermaßen grüne Welle zu haben?

Bin mal ganz offiziell 50 gefahren und durfte überall halten - war dann die Strafe dafür!?

Gruß,

Cathérine

Erinnere mich noch genau, daß 1985 in Nürnberg die grüne Welle auf dem Ring mit Tacho 55 und 120 einzuhalten war. Vielleicht hätte es ja auch mit 180 funktioniert, aber dafür waren unsere damaligen Autos zu lahm.

So, wieder einer mehr. 130 find' ich ganz ok.

Also meiner Erfahrung nach ist es schwer, einen hohen Durchschnitt herauszufahren. 400 km Aachen-Peine mit gut 120 im Schnitt heißt, die Tachonadel nie unter 140 fallen zu lassen, meist 150 fahren, damit die Baustellen, Autobahnkreuze und der Zubringer nicht den Schnitt verderben. Daher halte ich es auch für fragwürdig, ob man bei Strecken um 100 km wirklich mehr als 10 Minuten zu gewinnen. Das ist schon viel.

Grüße, Sascha

Auf weiten Strecken eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 Km/h zu erreichen, kann schon schwer werden. Man sollte also nicht unbedingt mit mehr rechnen. Je weiter die Strecke, desto besser haut das mit den 100 km/h auch hin. Baustellen, Staus und andere Dinge gehören nunmal zum Straßenalltag. Und das "kostet" Durchschnittsgeschwindigkeit.

Manch Raser sieht das ja mit den Baustellen nicht so ganz ein, warum man da langsamer fahren soll. Leider! Mal die Frage ans Gewissen derer: wolltet ihr auf einer Baustelle 1 oder 2 Meter neben 130 km/h schnellen Autos Straßenbau betreiben?! Ich wette, die wären die ersten, die die Hosen voll hätten. Also etwas mehr Rücksicht auf alle, die die Straßen für euch wieder "berasbar" machen.

Beim Autofahren darauf aus zu sein Zeit zu gewinnen, sollte nie beim Fahrer aufkommen. Falsche Motivation, sich hinters Steuer zu setzen. Sicher ankommen. Und wenn es 5 Minuten länger dauert, was solls?! In Ämtern und beim Arzt vergeudet man ein vielfaches dieser Zeit, ohne daß man was dagegen tun kann.

Wenn einer meint, daß er sein Auto ständig mit Vollgas bis zum Kotzen durch die Gegend scheuchen muß, soll er das tun. Solange er dabei niemanden bedrängt. Und genau das kapieren viele nicht! Mancher kann nicht schneller, ein anderer will nicht schneller. Damit muß man leben, solange sich jeder im rechtlichen Rahmen bewegt.

Micha

Mein Senf dazu:

-ich fahre grundsätzlich über 20 Jahre alte Autos, die ein defensives Verhalten fordern. Ich weiss zwar, dass Top Speed noch immer drin ist, aber dann wird man ganz einfach taub an Bord. Also fahre ich höchstens 130 und meine Ohren danken es mir.

Ich habe für ein Tempolimit von 130 gestimmt, weil es zudem eine angenehme Reisegeschwindigkeit ist. Oft begleite ich einen Freund nach Frankreich und übernehme erst immer in L oder B das Steuer, denn die 100 km bis zur belgischen Grenze sind in D ganz einfach Harakiri reinsten Wassers. Ich geniesse es, in Benelux und F ein Tempolimit zu haben und komme dann auch entspannter an als in D.

LG,

Oliver

Hallo erstmal ...

ist doch am Ende völlig Wurst, die Diskussion! Von mir aus "unbegrenzt", wo immer es möglich ist - Einschränkungen gibt es ohnehin überall und immer wieder und vor allem auf den Autobahnteilstücken, die man gerade persönlich benutzt. Zudem sorgt der immer dichter werdende Verkehr, dass selbst auf "freien Strecken" kaum mehr als 160 - 180 gefahren werden werden kann, will man sich nicht die Räder eckig bremsen.

Das Schlimme an der ganzen Sache ist doch, dass dort, wo "unbegrenzt" gilt, auch jeder meint, nun auch das Allerletzte aus seinem Karren herausholen zu müssen. Was da abgeht, ist nicht mehr feierlich! Da werden aus den kleinsten Hubräumen irrwitzige Geschwindigkeiten geprügelt und wehe, irgend so ein Normalo, der meint, 150 sind eine angenehme Reisegeschwindigkeit, kommt denen dann in die Quere! Oder die andere Klientel, meist die TDi-Fraktion, kommt mit 200 oder ein bischen mehr angeflogen und verschwendet nicht die Spur eines Gedanken daran, dass es, so ganz nebenbei, auch noch welche gibt, die nicht ganz so schnell fahren wollen / können / müssen (Nichtzutreffendes bitte streichen).

So gesehen ist nicht das Tempolimit das Problem, sondern wie jeder Einzelne damit umgeht.

In diesem Sinne ...

_______________

früher mal: ZX 1.6 Avantage, AX Teen, Xantia 1.6, Saxo 1.0, XM Turbo C.T.

und heute: C5 2.0i 16V SX, Saxo 1.1

auf der straße die meine huckel-teststrecke ist, auf der überall 50 ist, und wo alle paar hundert meter ein Schild: höchstgeschwindigkeit 50 steht, hat sich nun wieder jemand um einen Baum gewickelt. Schön abgeschält der dicke Baum.

der Baum hats überlebt.

Auf der A2 kurz vor meiner Abfahrt, wo soviele Huckel sind (das macht Spaß) ist nun die Geschwindigkeit auf 80 heruntergesetzt. LKWs überholen dich da. Und kürzlich hat mich dort

ein kleiner Fiesta oder so auf dem Standstreifen überholt, also rechts an mir vorbei !

So sieht es doch in Deutschland aus heute. Geschwindigkeitslimits werden eh kaum eingehalten. Alles brettert drüber wie sie wollen. aber dann das Jammern wenn sie nen Unfall hatten.

Ich fuhr eben gerade mit Tacho 87 (echte 82) in einer auf 80 limitierten Autobahnstrecke. Im Rückspiegel nur noch der Grill eines 38 Tonners zu sehen. Genervt zieht er raus und überholt mit 2 km Unterschied um danach mit diesem wahnsinnigen Geschwindigkeitsüberschuss vor mir her zu fahren.

Ich habe sogar ein wenig Verständnis für den Frust der Langsamen, die ja gerade auf limitierten Strecken alles rausholen wollen, weil sie sonst ja nicht so schnell können. Nur für das extrem dichte Auffahren, auch noch mit einem 38t LKW (es waren nicht mehr als 1-2 Meter) gehört der Kerl in den Knast. Man muss wohl immer Zeugen dabei haben.

Der LKW-Fahrer denkt natürlich ganz anders, nämlich dass ich ein Arsch bin, ein Arsch der mit seiner "Ökokarre" viel zu nah an der Geschwindigkeitsbegrenzung rumschleicht.

hs

Einige Anmerkungen zu dem leidigen Thema:

Vorausschicken möchte ich,

dass ich erstens nach wie vor gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen bin (ich fühle mich angesichts der günstigen Unfallzahlen und der lächerlich geringen Auswirkungen eines Tempolimits auf den CO2-Ausstoss dabei auch in keiner Weise schuldig),

und dass ich mich zweitens in aller Regel an Verkehrsregeln, mit gewissen Aufschlägen auch an Tempolimits, halte.

Das Verkehrsverhalten wird im wesentlichen von der Einschätzung der Risiken bestimmt. Das gilt sowohl für die Unfallgefahr als auch für die Gefahr bei Regelverstößen erwischt zu werden. Der wichtigste Punkt bei der Durchsetzung von Verkehrsregeln generell und Tempolimits im besonderen ist dabei die Frage der Kontrolldichte. In der Schweiz und in Skandinavien werden Tempolimits sehr intensiv kontrolliert. Dann folgen Deutschland, Österreich und die Niederlande sowie Großbritannien auf etwa gleichem, sehr hohen Niveau. Entgegen allen Schreckensmeldungen, die immer wieder durch die Presse geistern, sind Kontrollen in Belgien, Frankreich, Italien und Spanien nach wie vor eher selten und finden in Kampagnen statt. Das heißt, Phasen intensiverer Kontrolle werden meist von Politikern werbewirksam angekündigt. Dann wissen die Einheimischen, dass in den nächsten Wochen mehr Vorsicht geboten ist. Frankreich hat in den letzten Jahren allerdings die Kontrollen auf Autobahnen durch fest montierte Kameras etwas verstetigt.

Kaum eine Rolle spielt übrigens die Höhe der Bußgelder, eher schon Punkte, die den Führerschein kosten können.

Im Ergebnis ist meine Erfahrung, dass insgesamt die Verkehrsdisziplin, d.h. das Einhalten der Grundregeln in den Ländern mit hoher Kontrolldichte besser ist. Wegen des fehlenden generellen Tempolimits wird insgesamt nirgends so diszipliniert gefahren wie auf deutschen Autobahnen - alles ist relativ und natürlich gibt es auch hier alle Varianten von Fehlverhalten, aber ich bin in Deutschland auf begrenzten Strecken bei großzügiger Beachtung des Limits (nicht mehr als 20 Tacho-km/h schneller als erlaubt) noch nie so agressiv bedrängt worden wie des öfteren in Italien oder Frankreich, wo auch öfter rechts überholt oder ohne Blick in den Rückspiegel die Spur gewechselt wird. Auf unbegrenzten Strecken bin ich meistens bei den Schnellen (den Rasern) und stelle dabei fest, dass dort die Meisten (Schnelle wie Langsame) vernünftig reagieren und offenbar die Situation einzuschätzen wissen. Das ändert nichts an der erforderlichen ständigen Bremsbereitschaft und der genauen Beobachtung aller Bewegungen.

Aber nicht erst bei Tempo 200 stoßen Airbags an ihre Grenzen, auch bei Tempo 130 verschaffen sich die physikalischen Gesetze Geltung.

Ich achte daher immer sehr darauf, mich durch den durch generelles Tempolimit scheinbar ruhigen Verkehrsfluss nicht einlullen zu lassen und voll konzentriert zu bleiben. Vielleicht bin ich deswegen auch nach 800 km spanischer, französischer oder italienischer Autobahn müder als nach 800 km deutscher Autobahn, wobei in diesen Ländern auch die durch die hohen Gebühren geringe Verkehrsdichte einschläfernd wirkt.

Wenn ich hier immer wieder den Lobgesang auf das angenehm stressfreie Fahren in Ländern mit Tempolimit lese, habe ich ein sehr ungutes Gefühl. Es fehlt offenbar das Bewusstsein des auch dabei bestehenden Risikos. Wer schnell fährt, ist sich (fast) immer des Risikos bewusst, wer glaubt, im sicheren Bereich zu sein, nicht. Ein Blick in die Unfallstatistiken besagter Länder müßte jeden eines besseren belehren, denn dort passiert zumindest nicht weniger.

In der Schweiz empfand ich das Fahren mit Tempolimit 100 einmalig.

Das generelle Tempolimit auf schweizer Autobahnen beträgt immer noch 120 km/h - und auch dort gibt es so etwas wie unseren § 1 der StVO, nach dem es verboten ist, andere mehr als den Umständen nach unvermeidlich zu gefährden, zu belästigen oder zu behindern.

Schulmeister, die stolz darauf sind reihenweise unfallträchtige Situationen zu provozieren, tun all dies.

Ich achte daher immer sehr darauf, mich durch den durch generelles Tempolimit scheinbar ruhigen Verkehrsfluss nicht einlullen zu lassen und voll konzentriert zu bleiben. Vielleicht bin ich deswegen auch nach 800 km spanischer, französischer oder italienischer Autobahn müder als nach 800 km deutscher Autobahn, wobei in diesen Ländern auch die durch die hohen Gebühren geringe Verkehrsdichte einschläfernd wirkt.

Na, das mach mir mal vor, nach 800km KONZENTRIERTER Fahrt noch nicht müde zu sein oder zeig mir mal, dass Du Dich über 800km fahrt konzentrieren kannst.

Das ist doch genau das Argument für ein Tempolimit: Insgesamt langsameres Fahren erfordert geringere Reaktionszeiten und "verzeiht" eher Fehler. Eigene Fehler, die durch Unachtsamkeit entstehen können, wie auch die Fehler anderer. Was nützt es, wenn ich vollwach mit 200 links brate, aber eine Trantüte zieht mit 95 hinterm LKW vor. Oder andersrum: Ich kann auch tranig sein und einem vor den Wagen ziehen. Bei 130 allemale einfacher zu parieren... . Muss ja nicht mal Müdigkeit sein. Fehlender Spiegel-/Schulterblick, Zwang jemandem auszuweichen ... . Es gibt so viele plötzlich auftretende Gefahrenquellen, die man durch langsameres Tempo entschärfen kann.

Meine Erfahrung ist eher anders: F, CH und NL finde ich sehr entspannt zu fahren, B geht, da verwirrt mich manches Mal die Verkehrsführung und das hastige Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Aber auch besser als in D.

Grüße, Sascha

Wenn ich mit dem Sekundenschlaf kämpfe, ziehe ich meine Mühle so an die 230-250 hoch, dann werd' ich wieder wach und fahre konzentrierter, deshalb halte ich diese einlullenden Tempolimits für Schwachsinn.

Die Unfallstatistiken, in denen gesagt wird, daß zu hohe Geschwindigkeit die Unfallursache sei, können nicht für ernst genommen werden: Jeder mehr und vorallem weniger intelligente Polizist, der zu einer Unfallstelle gerufen wird und sich den Unfallhergang nicht erklären kann,(womit auch?) schreibt in seinen Bericht: "Unangepaßte Geschwindigkeit". Klar, daß man dies bei einer statistischen Auswertung dann als Unfallursache Nr1 ansieht. Quatsch also!

Heute auf einer Bundesstraße 150 Meter vor der Verengung von 2 Fahrspuren in eine Richtung auf eine, bei Tempolimit 50km/h: Ich selbst fahre lt. Tacho 60km/h und werde von einem A6 überholt, der, vorsichtig geschätzt, ca. 100 fährt. Gerade so kann er vor mir noch einscheren; hätte das nicht geklappt, wäre er in eine Baustelle gerast. Meine 3 Mitfahrer, allesamt seit einem Vierteljahr 18 und mit frisch erworbenem Führerschein, haben nicht schlecht gestaunt.

Was sagt uns das? Die Mentalität vieler Fahrer muss sich ändern, und das nicht zu knapp. Insofern ist ein Tempolimit für mich nur eine von mehreren Möglichkeiten, den Straßenverkehr sicherer zu machen. Aber für diese Möglichkeit bin ich allemal. 130 wie in Frankreich empfinde ich als ausgesprochen angenehmes Tempo, sehr entspannend und für mich nicht einschläfernd.

10 Stunden Urlaubsfahrt durch Frankreich sind allemal weniger anstrengend als 10 Stunden Urlaubsfahrt durch Deutschland, so meine Erfahrung. Durch medizinische Tests (Messungen von Blutdruck und Puls usw.) ist es übrigens längst bewiesen, dass langsameres Fahren mit eher konstanter Geschwindigkeit weniger belastend ist. Ich kann dazu keine Quelle angeben, hab dazu aber mehr als einmal etwas gelesen.

Wer meint, sich bei 200 besser wach halten zu können, macht sich was vor. Wer müde ist, sollte eh nicht fahren. Also: 130km/h, und basta. Vielleicht ändert sich mit einem Limit ja auch endlich ein klein wenig die Mentalität der Freie-Fahrt-für-freie-Bürger-Fraktion.

fl.

Es liegt doch in Deutschland nicht am nicht vorhandenen Tempolimit, sondern am viel dichteren Verkehr und an den viel schlechteren Fahrern. Frankreich braucht sich nicht zu wundern, wenn die Konjunktur niemals ordentlich brummt, wenn die ganze Infrastruktur nur aus Schleichern besteht.

Wenn ich mit dem Sekundenschlaf kämpfe, ziehe ich meine Mühle so an die 230-250 hoch ...

Kurz gegen 250 beschleunigen, auf diese Weise den Sekundenschlaf besiegen, dann wieder vom Gas gehen - bis Dein Kampf wieder entbrennt. … Na ja, wenn’s Dir hilft, so Sekundenschaf als mögliche Unfallursache ausschließen zu können ...

^Jo_Cit^

Wer sacht denn, daß man dann wieder vom Gas geht: Mich hat Sekundenschlaf immer nur nachts auf völlig eintönigen Autobahnen übermannt. Dann langt man halt rein bis man vor Ort ist oder bis die Autobahn belebter wird und man sich wieder auf den Verkehr konzentrieren muß. Wenn ich mich nicht auf Verkehr konzentrieren muß, dann muß ich halt so schnell fahren, daß die Autobahnbreite zum Feldweg mutiert. Dann bin ich wieder hellwach.

Wenn ich mit dem Sekundenschlaf kämpfe, ziehe ich meine Mühle so an die 230-250 hoch, dann werd' ich wieder wach und fahre konzentrierter, deshalb halte ich diese einlullenden Tempolimits für Schwachsinn.

Nimm doch einfach einen Hammer und hau Dir feste damit auf den Kopf, wenn der Sekundenschlaf Dich das nächste mal überrascht. Alternativ einfach früher ins Bett gehen oder unterwegs eine kurze Pause einlegen.

Moin,

es stimmt lange langsame Fahrten sind wirklich sehr eintönig und ermüdent.

Wenn ich 700-800km schnell Landstraße bzw. bischen schneller Autobahn fahre bin ich viel frischer und weniger kaputt als wenn ich 500km mit Tempomat 130 fahre.

Da passiert einfach nicht so wirklich viel wenn alle das gleiche Tempo fahren, ich finde das ermüdet schon deutlich mehr. Das kann nur durch sehr starken Regen etc. ausgleichen ;), denn da hat man wieder gegen Aquaplaning etc zu kämpfen oder man hat wen dabei mit dem man diskutieren kann, so dass man auf die Weise gefordert wird.

Aber ich hasse diese eintönigen 130 km/h fahrten, aber manchmal gehts nicht anders, z.B. wenn man eine 7m lange Leiter oder auch Markiese auf dem Dache hat. ;)

Was ich aber zu bemängeln habe, ist das extreme Verhalten einiger Fahrer, meistens haben diese Ringe vorne, da wird versucht eine Kolonne rechts zu überholenda wird bei 170 bis auf 1m aufgefahren und bedrängt, obwohl man selbst wen vor sich hat und nur versucht seinen Sicherheitsabstand einzuhalten. Solche Verhaltensweisen die regen mich auf, dass wer langsamer oder schneller ist, macht die Sache doch nur interessanter und erfordert mehr aufmerksamkeit, sodass man dementsprechend nicht so schnell an Ermüdungserscheinungen leidet. Daher kann ich P. Marlowe voll und ganz verstehen.

Gruß

zu #117:

Ich habe das viele Jahre genau so gemacht und auch genau daran geglaubt. Bis ich bei 220 eingenickt bin. Glücklicherweise war die Bahn leer und dreispurig. Dank behutsamen Erwachen und KEINER Schreckreaktion habe ich den Wagen dabei nicht in den Acker gelenkt und nur ein paar Kratzer kassiert. Da zeigt sich dann doch die Erfahrung aus mehr als 1,5 Mio Kilometer....

Diese Ansicht ist absoluter Blödsinn, man meint nur, dass man fitter sei, wenn man schnell fährt. Wenn man müde ist, dann ist man müde. Mit der höhreren Konzentration hält man sich zwar ein wenig länger im Wachsein - dafür kommt es dann später um so arger. Es gibt nur eine Lösung: anhalten, 10 Minuten schlafen, weiterfahren. Gegebenenfalls auch mehrfach.

Mittlerweile fahre ich sehr viele Kilometer mit dem Wohnmobil. Das fährt gut im Bereich 95 bis 105 km/h. Erstens brauche ich selbst damit auch auf langen Strecken im Schnitt nur 20% bis 25% mehr Zeit als frücher auf gleicher Strecke mit permanentem Draufhalten, zweitens bin ich am Ziel deutlich relaxter. Und das per Blutdruckmessgerät gemessen. Zur Unterhaltung trägt heute bei diesen Fahrten übrigens immer die Schar der Raser-Lemmige auf der linken Spur bei, die sich in Rücksichtslosigkeit und Unkenntnis der Physik sich bewegender Massen ständig zu überbieten sucht. Übrigens erstaunlicherweise die Keksdosenfraktion wie Golf, A3 und Co. Die großen, schnellen sind eher selten dabei....

Übrigens, auch wenn ich schnelles Fahren immer noch gerne mag - auch mit dem XM fahre ich in der Regel auch so um die 130 bis 140....

Gruß Sven

Das generelle Tempolimit auf schweizer Autobahnen beträgt immer noch 120 km/h - und auch dort gibt es so etwas wie unseren § 1 der StVO, nach dem es verboten ist, andere mehr als den Umständen nach unvermeidlich zu gefährden, zu belästigen oder zu behindern.

Schulmeister, die stolz darauf sind reihenweise unfallträchtige Situationen zu provozieren, tun all dies.

__________________

Hatte mich etwas falsch ausgedrückt. Die Strecke die ich glaube auf der A3 bis auf Höhe des Bodensees gefahren bin, war auf 100 begrenzt.

Ich weiß jetzt nicht, ob der Rest deiner Aussage auf meinen Fahrstil gemünzt ist, aber wenn das so ist möchte ich noch was dazu loswerden.

Wenn ich konstant 100km/h fahre, unabhängig von Verkehrsaufkommen und Tempolimits bewege ich mich innerhalb der Vorschrift, also hat keiner anzunehmen dass ich ein Verkehrshindernis sei. Jeder kann sich auf meinen Fahrstil einstellen und überholen, oder nicht. Ich meine nur es wäre sicherer und angenehmer die Leute würden nicht mit 180 sondern maximal mit 120 ausscheren und überholen.

Ein Schulmeister bin ich schon gar nicht, mir isses völlig wurscht ob die Leute überholen, oder nicht. Auch bremse ich keine Audis aus die mit 200km/h angerast kommen.

Einzig und allein mein Verbrauch sagt mir, dass ich richtig liege, 4,1 bis 4,3l Super mit meinem bald 220tkm gelaufenen runtergewirtschafteten10 Jahre alten AX. Da gibts hier bestimmt Leute, die verbrauchen das 3fache.

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