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XM aus dem französischen Straßenbild total verschwunden ?

Hervorgehobene Antworten

Ich war neulich beruflich 2 Tage in Paris und habe während zahlreicher Taxifahrten auch die Autos in Augenschein genommen.

Fazit:

An beiden Tagen habe ich nicht einen einzigen XM zu Gesicht bekommen !!!. Neben den üblichen aktuellen Standardmodellen der französischen Hersteller gab es immer wieder mal einen (meist heruntergekommenen) BX, Peugoet 605, Xantia zu sehen, aber XM.... Fehlanzeige.

Da ist subjektiv betrachtet die XM-Dichte in Deutschland größer. Oder irre ich mich ?

Stephan

Naja, natürlich sind die Zahlen rückläufig. In Deutschland sieht man insgesamt mehr XM, stimmt schon.

Auf dem platten Land (bin öfters in Lothringen zugange) sieht man ab und zu noch welche rumstehen, auch nicht viel seltener als diesseits der Grenze, dann aber auch eher bei Bastlern oder solchen, die es werden wollen.

Ich denke, das liegt an der französischen Gebrauchtwagenpolitik (Käufer von Neuwagen bekommen unglaublich viel Bonus bei der Inzahlungnahme alter Autos, so sorgt man dort für einen neueren Fahrzeugbestand. Die alten gehen in die Presse oder nach Afrika, tauchen jedenfalls nie so richtig auf dem Gebrauchtwagenmarkt auf). Insofern ist es klar, dass in Paris bei der Managerkaste, die damals XM im Erstbesitz gefahren ist, inzwischen längst ein VelSatis oder 607 vor der Tür steht.

Das gilt dort aber prinzipiell für alle alten Autos, ist nicht unbedingt XM-spezifisch. (Nebenbei: In Spanien wird man inzwischen richtig bestaunt, wenn man mit einem Auto unterwegs ist, dass mehr als 5 Jahre auf dem Buckel hat)

Was in Frankreich speziell beim XM auffällt, ist, dass es so gut wie gar keine Breaks und viel weniger Diesel gibt. Für einen prinzipiell immer an Teilen interessierten Fahrer eines TD Break irgendwie schade...

Grüße, Christoph

Christoph zur Beruhigung: Ich war im Winter in Toulouse - und dort gab es relativ viele XM-Diesel als Taxi.

Gruß Jörg

Was in Frankreich speziell beim XM auffällt, ist, dass es so gut wie gar keine Breaks und viel weniger Diesel gibt. Für einen prinzipiell immer an Teilen interessierten Fahrer eines TD Break irgendwie schade...

Grüße, Christoph

Also da kann ich nur gegenteiliges behaupten und zwar gibts es ja keine Autosteuern, daher kosten Benziner und Diesel im Unterhalt das gleiche Geld.

Da aber in Frankreich der Disel ein gutes Stück billiger ist wie Benzin und man eh nur 130 km/h fahren darf gibt es vorwiegend Diesel (ganz ganz selten ist ein Benziner auf dem Gebrauchtwagenmarkt erhältlich oder wird gefahren) ebenso wie bei fast allen Autos (Dieselanteil über 80 %!!)

Ich komme aus der gegend Saargemünd und wenn man Richtung Alsace fährt sieht man sehr viele XM (meis 82 PS oder 129 PS ler)

Grüßle

Hallo,

das mit den vielen Benzinern ist natürlich nur ein Eindruck, die Zahlen habe ich nicht. Ich denke aber die Diesel-Flut ist in Frankreich noch nicht so alt?

Wenn Du aus Saargemünd bist, kennst Du doch bestimmt die "Garage Sebastien" in Bitche. Sort stehen locker 5-6 schlachtbare benziner, aber leider kein einziger Diesel.

Bin übrigens wochenends meistens in der Bremendell (Sturzelbronn) und von daher wohl öfters auf den selben Straßen unterwegs wie Du...

Grüße, Christoph

Ich war letzten Monat in Südfrankreich. XM sind zwar nicht besonders oft, aber doch schon noch regelmäßig im Verkehr anzutreffen. Subjektiv zumindest häufiger als die Peugeot 605.

Dagegen sieht man quasi keinen Renault Safrane, seltsamerweise dagegen schon noch recht oft den Renault 25.

Peugeot 607 gibts wie Sand am Meer und auch die Vel Satis sind auffallend häufig.

Von den älteren großen Franzosen bekam ich leider nur einen CX (S2 Break) und gar keinen Peugeot 604 zu sehen. Auch nur einen Renault 30.

Dennoch ist es sehr angenehm, wenn Renault 5, 18 und 21 oder Peugeot 305 und 309 sowie Citroen C15 zum typischen Verkehrsbild dort gehören.

Gruß

Markus

(der gerade gestern hinter 2 XM Break herfuhr)

  • 2 Monate später...

hallo gemeinde,

ich muss diesen thread nocchmal wiederbeleben:

für frankreich scheint zu gelten: je ländlicher, desto mehr xm! ich war dieser tage im departement meuse (maas) unterwegs, im westen von lothringen also.

die schöne kleine departementshauptstadt (gerade mal 18000 einwohner) dort heisst bar-le-duc, ab 8h werden dort unwiederruflich die bürgersteige hochgeklappt.

und was soll ich euch sagen: (fast) an jeder ecke ein xm, alle farben, formen und motorisierungen waren dabei. das ist sogar meiner durchaus nicht an autos interessierten frau aufgefallen...

also das fazit: dort wo man noch zeit für seine hobbies hat, fährt man auch in frankreich noch xm.

viele grüße, christoph

Na dann haben wohl Litauer sehr viel Zeit für ihre Hobbies, die haben nach meinem Eindruck alle europäischen Restbestände aufgekauft.

War gerade im Gard (30): Einige XMs fahren da schon rum. Habe so in einer Woche bestimmt 15 gesichtet.- Und mindestens 5 CX.

Hi,

XM`s fahren noch genug in Frankreich rum, natürlich eher in der Provinz.Viele Turbodiesel 12 und 21, aber sehr wenig Benziner. Wenig sieht man gepflegte Exemplare, viele XM`s sind schon durchgejuckelt. Bei den BX sieht es noch schlimmer aus, diese sind schon brutal runtergeritten.

Auch ich komme gerade retour aus Frankreich ( Departements Meurthe et Moselle, Haute Marne, Haute Saonne, Vosges, Belfort...). Ohne gezielt danach ausgeschaut zu haben registrierte ich 6 XM, einer davon eine Ambulance, 4 2CV6, je 2 CX und C6 sowie eine Dyane und eine DSpecial.

Aufgefallen ist mir 1) der gepflegte Zustand speziell der "klassischen" Citroen und 2) der wieder zunehmend ansteigende Anteil von Fahrzeugen französicher Produktion zu Lasten von BMW, Audi, Mercedes und den Japanern.

hallo,

ihr müsst mal nach Norwegen! Ich bin dort die Autobahn von Norden kommend richtung Schweden gefahren und habe an einem Tag 11! XM`s gesehen. Und das bei nur 4 Mio Norwegern, die es gibt. Zugegeben, es wohnen 1 Mio rund um Oslo. Der eigentliche Hammer war aber, dass von den 11 XM`s 9!! Breaks waren. Unglaublich.

9 Breaks sieht man bei uns (Sachsen) vielleicht im halben Jahr...

Gruß

krischan

In F genießt der XM einen derart schlechten Ruf das alle Franzosen dieses Modell möglichst meiden.

Entstanden ist dies 1989 mit Einführung des XM, in F war er 1/2 Jahr früher zu haben als in D, und sie führen alle nicht richtig, keiner konnte sie reparieren, das war dann selbst den Franzosen irgendwann zu viel.

Mir eigentlich unverständlich, denn der XM ist eigentlkich relativ Zuverlässig, vorrausgesetzt man bringt ihn nicht in die Werrkstatt, sondern man repariert selbst.

hallo,

ihr müsst mal nach Norwegen! Ich bin dort die Autobahn von Norden kommend richtung Schweden gefahren und habe an einem Tag 11! XM`s gesehen. Und das bei nur 4 Mio Norwegern, die es gibt. Zugegeben, es wohnen 1 Mio rund um Oslo. Der eigentliche Hammer war aber, dass von den 11 XM`s 9!! Breaks waren. Unglaublich.

9 Breaks sieht man bei uns (Sachsen) vielleicht im halben Jahr...

Gruß

krischan

XM-Breaks in Norwegen waren uhrsprunglich als "Lieferwagen" eingekauft, deshalb viel billiger. Da gibts auch viele Audi A6 und Saab 9-5 Kombi "lieferwagen".

Im Frankreich ausser die städte gibt es noch immer viele XM. CX und C6 sind eher selten.

Wie schon gesagt, im Süden gibt XM fast nur auf dem Land. In den engen Städten ist er auch unbedingt das richtige Auto. Break sind sehr wenig zu sehen, das ist aber beim Xantia das gleiche. Wer sich in F einen relativ großen Wagen leisten kann, fährt eben keinen "Lieferwagen".

Ein relativ großer Wagen ist in Frankreich, gerade auch auf dem Land, auch schon ein C5. Es gibt einfach viel mehr kleine.

XM habe ich auf dem Land (Nord Pas du Calais) trotzdem relativ viele gesehen.

Protzige neue Autos fahren dort eigentlich nur die durchreisenden Engländer.

Gruß CJ

Du warst in Paris und hast keinen XM gesehen. Das erstaunt mich nicht: der XM ist zwar sehr angenehm zu fahren, aber nicht zu parken!

Wenn ich in die nahgelegene Stadt Lausanne fahre, nehme ich immer den Golf. Der XM hat einen relativ grossen Wendekreis und ist fast immer etwas länger als die gefundene Parklücke!

Ich dachte die Schweizer fahren immer mit diesem aufgeblasenen Skischuh von Smart rum??

ehrlich? xm kann man doch gut parken. nachdem man ein paar "trockenübungen" gemacht hat, muß man sich nur noch merken, wie lang der vorne und hinten ist. und schon geht es zentimetergenau :D

Jo so Zentimeter genau sehen auch viele Stoßfänger aus.

;-))

ehrlich? xm kann man doch gut parken. nachdem man ein paar "trockenübungen" gemacht hat, muß man sich nur noch merken, wie lang der vorne und hinten ist. und schon geht es zentimetergenau :D

In der Schweiz (und auch in Deutschland?) sind meistens Parkfelder auf dem Boden markiert, auch wenn man entlang eines Gehsteigs (wir sagen hier "Trottoir) geparkt wird. Für jeden Wagen hat dann die Behörde ein Feld eingezeichnet, in welches auch ein XM passt.

In Frankreich wird häufig einfach entlang des Gehsteigs parkiert, ohne Markierungen. Wenn Du dann eine Lücke findest, ist sie so gross wie der soeben weggefahrene Wagen; und das ist leider meistens ein kurzer gewesen. Da hilft auch langes Trockenüben nichts. Wer also in Paris parken will, der leiht sich von seiner Frau den Kleinen und lässt den XM zu hause.

Darum sieht man so wenige XM in der Stadt Paris.

So ein Quark. Da schiebt man vorne und hinten etwas mit der Stoßstange und schon ist Platz. Das dürfte den Schweizern zwar gegen den Ordnungssinn gehen, aber es funktioniert.

So ein Quark. Da schiebt man vorne und hinten etwas mit der Stoßstange und schon ist Platz. Das dürfte den Schweizern zwar gegen den Ordnungssinn gehen, aber es funktioniert.

So schauts aus! :D Als ich zum ersten mal mit meinem ersten GSA in Paris war, habe ich ne halbe Bushalte am Eiffelturm blockiert und bin dem Vordermann sehr dicht aufgefahren. Es hat keinen interessiert. Selbst auf die Beitreibung des Knöllchens wegen Falschparkens in der Nähe von Notre Dame warte ich bis heute. Das passierte mir 2003 und das Auto gibt es schon lange nicht mehr........

Und als ich im letzten Jahr in Südfrankreich war, habe ich auch noch viele Xm gesehen. Allerdings fahren Franzosen eher gerne Kleinwagen als eine grosse Schüssel. Dies bestätigt mir auch mein neuer frz. Kollege (Pariser). Ihm reicht ein Cinquecento für den täglichen Bedarf.

LG,

Oliver

In Frankreich wird häufig einfach entlang des Gehsteigs parkiert, ohne Markierungen. Wenn Du dann eine Lücke findest, ist sie so gross wie der soeben weggefahrene Wagen; und das ist leider meistens ein kurzer gewesen. Da hilft auch langes Trockenüben nichts.

hier wird gar nicht markiert, und da parkt jeder, wie er will. seit in der straße die häuser saniert wurden, sind es viel mehr autos geworden (in den altbauten haben vorher studenten gewohnt - die hatten keine autos. nur einer nen aws-shopper). da hilft "trockenüben" ungemein, sonst kommt man nirgends rein. lücke 15cm länger als der xm reicht. und wenn nicht: schön vorsichtig (mach ich nicht mehr mit dem automatik) nach der p.marlowe-methode "platz schaffen" :D

Na Gott sei Dank wohn ich auf dem Land. Da bleiben meinen Autos die Schubsereien wenigstens erspart.

;-))

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