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ARD Plusminus: "Prinzip Tintenstrahldrucker" aufs Auto angewandt

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

hat noch wer den Fernsehbeitrag gestern abend um 21:45 in Plusminus verfolgt? Sehr interessant.

Günstige Neuwagen – extrem teure Ersatzteile

Kleiner Schaden, große Kosten, für Autofahrer entwickelt sich das zum Trend. Seit längerem nämlich verbauen die Autohersteller in der Produktion nicht mehr Einzelteile, sondern ganze Komponenten. Von Zulieferfirmen werden fertige Module direkt ans Montageband geliefert. Für die Industrie bedeutet das einen erheblichen Kostenvorteil durch schnelle Produktionsabläufe, weniger Logistikaufwand und geringere Lagerkosten. Die Modulstrategie der Autohersteller kommt die Kunden aber teuer zu stehen - zum Beispiel Bianca Porth-Headlam. Eigentlich wollte sie an ihrem Renault Megane nur zwei Bremsscheiben austauschen lassen. Der Materialpreis für die Teile liegt bei etwa 130,- €. Doch bei ihrem Modell hat Renault die Bremsscheibe zusammen mit Radlager und ABS-Sensor verbaut und das Ersatzteil gibt es ebenfalls nur im Paket. Die Halterin hat keine Wahl und muss tief in die Tasche greifen: Statt 130,- € kosten die Bremsscheiben 320,- €.

Hohe Kosten selbst bei mickrigen Defekten

Der Renault Megane von Bianca Porth-Headlam ist nicht der einzige Wagen, bei dem kleine Ursachen große Wirkungen entfalten können, wenn es um die Reparatur geht. Beim Opel Tigra etwa muss die komplette Hebemechanik für 420,- € ausgetauscht, wenn der Verschleiß bei einem Plastikteil am Fensterheber zuschlägt, das selbst nur ein paar Euro kostet. Beim Fiat Punto dagegen wird der Austausch der gesamten Scheibenwischereinheit samt Motor nötig, wenn nur das Gestänge defekt ist. Statt 80,- € zahlt der Kunde dafür 210,- €. Und auch ein weiteres Renaultmodell und Fahrzeuge anderer Hersteller haben die Bremsscheiben deluxe verbaut.

Prinzip Tintenstrahldrucker

plusminus hakt bei Renault nach. Warum zwingt das Unternehmen seine Kunden, Teile, die gar nicht defekt sind, auszuwechseln und zu bezahlen? Ein Interview vor der Kamera lehnt Renault ab. Schriftlich teilt man der Redaktion lapidar mit, dass damit kein zusätzlicher Umsatz generiert werden soll, sondern es eben der aktuelle Stand der Technologie sei. Prof. Wolfgang Meinig von der Forschungsstelle Automobilwirtschaft vermutet aber ein System dahinter. Das Autogeschäft funktioniere heute so wie bei Tintenstrahldruckern. Mit dem Verkauf selbst werde kein Profit mehr gemacht, den Gewinn erziele das Folgegeschäft - Autofinanzierung und eben der Verkauf von Ersatzteilen. Und der lässt sich steigern, wenn ganze Module verkauft werden statt einzelnen Teilen.

Hersteller dominieren Ersatzteilmarkt

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman macht der Verkauf von Neuwagen gerade einmal 5 Prozent des Gesamtgewinns aus. Dagegen liegt der Gewinnanteil durch das Ersatzteilgeschäft bei knapp 30 Prozent. Der Rest verteilt sich auf die Bereiche Finanzdienstleistung und Zubehör. Den lukrativen Ersatzteilemarkt haben die Autohersteller zudem fest im Griff. Bei den sichtbaren Karosserieteilen zum Beispiel, also Lampen, Stoßstangen, Kotflügeln und Scheiben, dominieren sie mit geschätzten 80 Prozent Marktanteil das Geschäft. Unter der Regie der Automobilhersteller seien die Ersatzteile inzwischen so teuer geworden, dass ein Verbraucher, der sich einen Wagen nur aus Ersatzteilen zusammenbauen würde, dafür den vierfachen Preis eines Neuwagens aus dem Autohaus bezahlen müsste, erklärt Prof. Meinig.

Wer sich beim Neuwagenkauf über die sagenhaften Rabatte freut, könnte bei der nächsten Reparatur also vielleicht feststellen, dass er die Rechnung ohne den Hersteller gemacht hat.

Kennt jemand "Modul-Ersatzteil"-Beispiele aus der aktuellen Citroen-Modellpalette?

Bei meinem Xantia fällt mir da spontan nix ein. Zudem gibts ja noch kleber_, der die Teile einzeln verkauft ;)

Ehmt,

das obige Tigra-Fensterheber-Beispiel kennen wir doch seit Jahren vom XM. Das Ganze ist doch die Verstärkung eines sattsam bekannten Trends. Neue Autos kriegt man fast hinterhergeschmissen, aber die spätere Werkstattreparatur wird so teuer, daß sie z.B. der Kfz-Mechaniker nicht bezahlen könnte. Nur deshalb sind doch ältere, große, also reparaturkostenträchtige Autos NIX mehr wert. XM und Xantia sind doch die besten Beispiele.

Alternative: Gebrauchtautos mit (gerade noch) vertretbaren Umwelteigenschaften und Strafsteuern fahren und möglichst viel selber und mit günstigen Gebrauchtteilen reparieren.

>>Jürgen

Apropos Auto mit Gebrauchtteilen bewegen: Das klappt ganz gut, Schließlich fährt meine Ente ja auch noch. ;-) (Wer meine Ente kennt,weiß was ich meine)

MfG DS

AFS-Zylinder: Wenn ein Kugelbolzen defekt ist, gibt´s nur den kompletten Zylinder. Höchst ärgerlich, das zieht einem rund 300 Euro aus der Tasche wenn man keine andere Lösung findet. :(

Hallo Martin,

ich habe den Beitrag auch gesehen.

Das Prinzip ist doch uralt: Petroleumlampe

In Amerika wurden während der Gründerzeit Petroleumlampen verschenkt. Damit war der Absatz des (überteuerten) Petroleums sicher.

Vielleicht ist heute sogar der Angriff auf die Autofahrer (Strafsteuer, Fahrverbote, "Umwelt"-Zonen) ein neues Mittel der industriegesteuerten Politik, die "Baugruppenautos" unter die Leute zu bringen.

Das Schlimme ist ja (kam in dem Beitrag auch vor), daß alle, auch Selbstschrauber, diese Politik honorieren dürfen, denn die Versicherungswirtschaft wird die erhöhten Kosten auf die Prämien umlegen.

An solchen Beispielen fällt mir nur der Gasbowdenzug des C5I HDI ein:

Seil gerissen, bzw. Nippel ab -> beim Fahrradfritzen Pfennige, bei Cit als Gruppe -> über 100 €.

Gruß Volker

kann hier von meinen erfahrungen mit meinem vorgängerauto vw passat 3c jg 2000 berichten:

bei allen 1.8, 2.3 sowie den 1.9 tdi-motoren steigen nach spätestens 3 jahren oder 70tkm die luftmassenmesser aus. das plastikteil kostete in der schweiz chf 600.-- plus montage (materialwert mal bei chf<5 anzusiedeln!!). big business, doch plötzlich kostet das genau gleiche teil nur noch chf 180.-- (nehme an, interessierte verbände haben gegen diese abzocke erfolgreich interveniert).

die hier beschriebene gewinnmaximierung könnte so aussehen: man verbaue in jedes auto gewisse teile, welche sicher kurz nach ablauf der garantiefrist kaputtgehen und verkaufe diese mit dreistelligen margen. auch die vertragshändler kriegen durch die einfache reparatur, welche sie teuer dem kunden als aufwendig verkaufen, noch ein kleines stück vom kuchen ab. so sind alle glücklich, da (ungerechtfertigt und übermässig) bereichert auf dem buckel des konsumenten, der ja keine andere wahl als die reparatur hat.

ein anderes beispiel sind xenonleuchten, welche für chf 300.-- pro leuchte (und mehr!!) verkauft werden (excl montage für bei passat 3c für 100.--!). in motor-talk.de berichten user, welche die gleichen lampen über ebay für 17.5 euro ersteigert haben, über durchwegs positive erfahrungen.

oder weshalb kostet ein hinterer auspufftopf für den xm bei derendinger chf 419.--, bei citroen zürich 500, und das gleiche teil bei meisen 115 euro?

GUT, DASS DAS FERNSEHEN DIESE WEGELAGEREI THEMATISIERT!! in der schweiz kräht leider kein hahn danach, schliesslich sind schweizer reich und autofahrer sollen für ihr asoziales umweltverschmutzungsvehikel möglichst viel und intensiv zur kasse gebeten werden.

zum glück gibt's alternativen für jene, die suchen

Man verhindert ja auch massiv daß "Hinterhofschrauber" sich noch mit den Autos beschäftigen können. Da werden gerne mal Öldeckel mit 13-zähnigen Torxschrauben festgemacht, die man nur mit einem speziellen Werkzeug aufbekommt, auf das der Hinterhofschrauber nur über den grauen Markt Zugriff hat. Der Begriff "Schlüssel" bekommt da bei manchem Werkzeug wieder eine ganz andere Bedeutung. Ganz zu schweigen von den Diagnosegeräten, die auch zwingend notwendig sind um die Reparatur abzuschließen.

Aber das betrifft alle Konsumware. Bei meiner Shimano "Rapid-Fire" Schaltung war die Rückstellfeder gebrochen. Kein Ersatz nur kompletter Schaltbock war lieferbar. iPod läßt sich offiziell nicht öffnen und reparieren. Einschicken und reparieren kostet fast soviel wie ein neuer. Waschmaschinen, Kühlschränke ist das gleiche.

Früher hat es das nicht gegeben!

Früher war alles besser!

Beispiel aus der -fast- aktuellen Citroen Produktion?

Mein Schiebedach machte beim Versuch es zu öffnen nur noch seltsame Geräusche. Diagnose: das verdammte Plastikzahnrad ist im Eimer.

Dieses Teil, Wert um die zweifuffzich, ist natürlich nicht einzeln zu bekommen, stattdessen "darf" man die gesamte Antriebseinheit wechseln, kostet so schlappe 450 Teuro, aber zum Glück gibts Kleber.

Das Zahnrad ist übrigens nicht nur bei Citroen nicht lieferbar, auch SWF (Valeo), von denen der Antrieb stammt können oder wollen es nicht liefern.

Wie Karl Valentin schon sagte:

"Früher war selbst die Zukunft besser"

Thilo

Das mit der Bremsscheibe des Megane ist ja schon dreist, da die Bremsscheibe ja ein Verschleissteil ist.

Beim Xantia fällt mir ein:

Da gehen gern die Kondensatoren des Lüfters kaputt. Man bekommt aber bei Citroen nur die komplette Platine und nicht nur die defekten Kondensatoren.

Platine kostet das Vielfache der Kondensatoren. Vielleicht weiss ja einer die Preis aus dem Kopf. Die Kondensatoren schätze ich 1 oder 2 Euro, die Platine auf 100 Euro.

Gruß

Markus

@Marc: Da kann ich dir nur zustimmen mit der Abzockermentalität in der Schweiz. Es ist auch für hier ansässige Werkstätten sehr schwierig, zu günstigen Teilen zu kommen (sofern nicht gross genug für den Direktimport, der nun ja zulässig ist). Auch der freie Ersatzteilhandel (z.B. der angesprochene Derendinger) oder wie sie alle heissen, beziehen die Teile von einem Importeur bzw. importieren sie selbst und verdienen sich daran eine goldene Nase. Die gewerblichen Abnehmer erhalten einen schönen Rabatt, damit sie auch etwas verdienen und die Importeure haben immer noch satte Margen.

Ein gutes Beispiel waren die Stossdämpfer für meinen damaligen ZX Td. Original von Citroen für die beiden vorderen (!!) 1000 SFr, bei meinem Freundlichen, der die Teile über den freien Handel bezieht, alle 4 für mind. 1200 SFR (je nach Schwierigkeit der Demontage....falls festgerostet, er rechnet nach effektiven Stunden ab).

Dann ans Telefon, nach Frankreich telefoniert, Midas, Speedy etc. und schliesslich ein Angebot für alle vier mit den Monroe-Gasdruck-Dämpfern (die besten und teuersten auf dem Markt, den Originalen weit überlegen) zum Fixpreis von 300 EUR (damals noch 450 SFr) von Speedy (nach etwas Preisdrücken...aber auch die zuerst geforderten 350 EUR wären ok gewesen) erhalten und machen lassen. Als Nebenprodukt 5 (!!) Jahre Garantie ohne Km-Begrenzung. Die haben dort sicher draufgezahlt....statt der erwarteten 1 bis max. 2 Stunden haben sie gut 6 Stunden an meinem Auto gebastelt, um die alten Teile abzukriegen, gegangen ist es nur mit abflexen.

Noch dazu kommt bei den Werkstätten noch die Arbeitszeit. Ein aktuelles Beispiel: Kühler für den Xania V6, Ersatzteilpreis bei Citroen 488 SFR (vor drei Jahren hat ein Bekannter dafür auch mal 800 SFR zahlen müssen), freier Handel um die 600 SFR (sei angeblich schwer zu beschaffen), bei Salzmann Kühler 151 EUR (inkl. Versand zu mir!). Den ET-Preis lasse ich mir noch eingehen bei Cit, aber dann kommt der Hammer: Der Tausch wird mit einer Arbeitszeit von 3 Stunden veranschlagt...je nach Garage zwischen 300 und 500 SFr noch dazu verdient. Sicher dann noch Kühlmittel zu 10 bis 20 SFR der Liter und die Grenze von 1000 SFR wird garantiert erreicht.

Ich hoffe, der Kühler kommt bald bei mir an...ich werde ihn selbst wechseln.

Gruss Holger

"Früher war selbst die Zukunft besser"

Passt perfekt zur DS :-)

Das war beim SM schon so oder ähnlich. Die Leitungen für die mitlenkenden Lampen gab es nur am Stück, alles, egal, ob bei den vorhandenen nur nen Gummi undicht war....

Carsten

...übrigens noch ein Nachwurf zum Thema bei DC: Kostet die Abdeckung aus Plaste mit dem Stern drin fürs Lenkrad: 194 Euro. Nur ein Stück Spritzplaste.

Carsten

..und Canon Tintenstrahldrucker schalten sich nach soundso vielen Reinigungsvorgängen ab, ein Reset ist nicht möglich.

http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?t=68139

passt zwar nicht zum eigentlichen Thema, ist aber auch ein "Mondpreis".

Drei mal gewürfelt, 2-6-0.

Zum Glück, die Zahlen könnten auch in einer anderen Reihenfolge fallen.

:-((

Gruß Herbert

Und was sagt mir das?

Es werden in Zukunft nur noch Fahrzeuge ins Haus kommen, die Service-Verträge für mind. 5 Jahre anbieten. Zum Glück macht das Cit noch. Und da ist es mir dann ziemlich egal ob da Module oder einzelne Teile gewechselt werden müssen.

Und damit keine Mehrkosten entstehen, wird halt auf das eine oder andere Extra verzichtet und schon ist die Wartung „fast kostenlos“.

Und nach dem Service-Vertrag wird solange weitergefahren bis die erste große Reparatur ansteht und davor wird der Kübel wieder verkauft.

Es lebe der Umweltschutz, der durch solche Aktionen massiv gefördert wird….

Nicht immer flennen, es gibt doch gerade für Forumsleser Alternativen: z.B. anfälliger Gebläsedrehzahlregler im Berlingo nach Anleitung im Forum reparieren (Materialkosten ca. 5€) statt neukaufen (1xx€). Wenn ein Plaste-Zahnrad im Schiebedach zerbricht: Mal im Normteilekatalog schauen, es gibt selbst die exotischsten Masse für wenige Euro, man muss dann halt noch etwas fummeln.

Ich sehe in ein paar Jahren ein ganz anderes Problem auf uns zukommen: Dann gibt's den Tüv nur noch, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum aller Airbags, bei Cit 10 (oder12?) Jahre, nachweisbar(!) nicht überschritten wurde. Bei heute standardmäßig 6-8 Airbags, deren Austausch bei der zugelassenen Werkstatt wohl mehrere 1000€ kosten wird, läuft das auf eine Zwangsstilllegung und Neukauf hinaus. Der Finanzminister freut sich auf die MwSt, wegen dem Totschlagsargument Insassenschutz wird sich keiner trauen zu widersprechen...

Jürgen

eigentlich wirklich nichts Neues;

meine Gegenmaßnahme: GS GS GS......da hat man das Problem in dieser Form nicht, da kommt eher das Problem, daß das eine oder andere Teil gar nicht mehr lieferbar ist.

Mit der Zeit stösst man auf Spezialisten die rare Teile noch haben, ansonsten sucht man (allerdings natürlich nur sinnvoll, wenn man auch Spass daran hat - sonst ist das auch nix) Alternativteile oder frässt sich mal was selbst zurecht.

Ob ich das mit den GS- wie ich es mir aus heutiger Sicht vorstelle - bis an mein Lebensende schaffe weiß ich nicht, aber etliche Jahre wird'S schon noch gehen.

2 GS - genau das ist der Grund dafür, hat einer mal was grösseres, was ich nicht sofort richten kann, wird umgemeldet und der andere gefahren.

Klar - so ganz 100% mach ich das auch nicht, für Langstrecken b.z.w. Winterbetrieb hab ich ja noch meine 'moderne' Alternative, würde ich allerdings nur 10t km im Jahr fahren wär der Xanti schon weg.

Und das Schicksal des Xanti ist schon vorbestimmt - Reparatur die ich

a. nicht selbst b.z.w. mit Freundes Hilfe machen kann

b. die trotz a mehr als 500 Euro kostet - Schlachtbank.

Das Theater mit irgendwelchen elektronischen bugs fang ich ganz gewiss nicht an....

Beim Xantia V6 kostet der Endtopf für den Break in der Schweiz sage und schreibe 610.- SFr. bei Meisen umgerechnet läppische 275.- SFr.

@Zxfahrer1: bei der Autoverwertung in Küssnacht hättest du den Kühler auch für die hälfte bekommen. Wechsel kein Problem, habe ich auch schon selber gemacht

Bei den Auspufftöpfen sollte man aber fairerweise schon zwischen sehr guter Erstausrüstungsqualität (m.W. nur bei Cit erhältlich!) und billiger Zubehörware unterscheiden. Sekt oder Selters? Insofern eher ein schlechtes Beispiel mit den ESD. Ist aber nur eine Ausnahme von der Regel. Daher ist die Praxis leider in der Tat frustrierend!

Das dumme an der Sache ist doch , dass die meisten Autobesitzer gar keinen Bezug zur Technik oder keine Zeit usw. haben. Selbermachen und flicken? Gern, aber wer macht das?? Eine fixe Hinterhofwerkstatt evtl. noch. Bie Cit wird bei einem kaputten Verbindungsknochen einem nichtsahnenden Kunden gleich ein neuer Höhenkorrektor verkauft (mir vor etlichen Jahren so in der NL Bremen passiert, als ich noch keine Ahnung von der Materie hatte).

Und ich seh's so wie Chris: wenn mein Xantia was großes hat, geht er zu kleber auf die Schlachtbank. Was war ich froh, dass ich noch meinen 75er CX angemeldet habe, als kürzlich das Hydraktivventil undicht war! 1,5 Wochen dauerte die Reparatur. Und dann kommt entweder etwas ganz altes und hausbackenes ohne Elektronik und Plastik oder das Gegenteil in Form eines Neufahrzeugs mit komplettem Servicepaket und laaanger Garantie vors Haus. Oder ein neues Fahrrad... :D

...Und das Schicksal des Xanti ist schon vorbestimmt - Reparatur die ich

a. nicht selbst b.z.w. mit Freundes Hilfe machen kann

b. die trotz a mehr als 500 Euro kostet - Schlachtbank....

...

Und ich seh's so wie Chris: wenn mein Xantia was großes hat, geht er zu kleber auf die Schlachtbank... :D

Und wenn mein Xantia mal was Großes hat...

... dann kauf ich bei Kleber Eure Teile!!! ;) ;)

>>Jürgen

Aber er hat ja gerade erst 200 tkm, was soll schon groß passieren? ;)

Zwischen der Qualität sollte auf jeden Fall unterschieden werden...beim Kühler liefert Salzmann eigenen Angaben zufolge jedenfalls die Original-Erstausrüster-Qualität von Ordonez.

Der Endtopf für meinen V6 ist auch bald fällig...da interessiert mich die Diskussion hier doch sehr. Welchen Topf habt ihr genommen und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Gruss Holger

es liegt wie immer an unserem ach so tollen wirtschaftssystem,

welches auf maximierung des gewinns und wachstum basiert.

ihr könnt tausend kleine fäden spinnen, die ursache heisst: kapitalismus.

gruss

z.

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