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Austausch der Airbags / Gurtstraffer nach 10 Jahren ?

Hervorgehobene Antworten

In der Bedienungsanleitung meines C5 I aus 2002 steht, daß alle 10 Jahre die Gurtstraffer sowie die Airbags ausgetauscht werden müssen.

War dies bei den früheren Modellen wie Xsara, Xantia, XM auch schon so?

Habt Ihr das alles tauschen lassen ?

Was hat das so gekostet?

Der C5 hat ja glücklicherweise einige Airbags.

In der Bedienungsanleitung meines C5 I aus 2002 steht, daß alle 10 Jahre die Gurtstraffer sowie die Airbags ausgetauscht werden müssen.

War dies bei den früheren Modellen wie Xsara, Xantia, XM auch schon so?

Habt Ihr das alles tauschen lassen ?

Was hat das so gekostet?

Der C5 hat ja glücklicherweise einige Airbags.

Hallo,

soweit ich weiß, hat Citroen das Intervall zum Austausch der Airbags von 10 Jahren auf 15 Jahren verlängert.

Ja war es. Zumindest stand es bei meinem Xantia auch in der Bedienungsanleitung.

Und ein Käufer aus Polen wollte den Wagen deshalb nicht, weil das bei denen wohl Probleme mit der Versicherung gibt, wenn die Teile nicht getauscht sind.

So what, wer bitte schön tauscht denn sowas bei nem 10 Jahre alten Auto noch??

Manchmal klebt auch so ein Hinweisschild mit Verfallsdatum an der B-Säule. Ich habe mich dazu entschieden, nur den Aufkleber zu entfernen ;)

mein schrauber sagt geldmacherei...

Frag mal in 2 Jahren noch mal :)

(da ist das Studium endlich rum)

Egal ob Cit, BMW, Toyota, GM und wie sie weltweit alle heißen: Jeder hat bei Airbags und Gurtstraffern von 10 Jahren gesprochen, die er garantiert hat. Was jetzt mit den über 10 Jahren alten Kisten geschehen soll, bei denen die Kosten für den Austausch dieser Teile den Zeitwert des Fahrzeuges in der Regel bei weitem übersteigen, und wie die rechtliche Seite unter dem Sicherheitsaspekt, eventueller Herstellerhaftung und hinsichtlich der weiteren Betriebserlaubnis zu bewerten ist, weiß kein Schwein. Dazu zählt der Gesetzgeber, der sich bewußt? zurückhält, wie auch die schweigenden Hersteller, wie auch die Prüfstellen (die aber wieder vom Gesetzgeber abhängig sind und somit genauso im Regen stehen, wie der Kfz-Halter).

Aber was soll diese Frage überhaupt? Im Zeitalter von D3 und E4 und Feinstaubplakette und was sonst noch an Abzocke kommt, hat ein patriotischer deutscher Bürger alle drei Jahre einen Neuen zu kaufen - stellt Euch doch nicht so an!

... und was eh´kein Hersteller verrät: Bei einem Frontalen über 60 KM/h bringt´s die Sitz- und Gurtkonstruktion, nicht der Airbag.

Gruß - Alfred

Hallo,

bei meiner ´94er Xantia stand es auf einem Aufkleber an der B-Säule.

bei meiner ´95er Xantia im Handbuch.

Ich gehe davon aus, daß die Dinger nicht von allein hoch gehen. Die 10 Jahre werden irgendwie wie ein Mindesthaltbarkeitsdatum zu verstehen sein. Bei einem entsprechenden Unfall werden wir sehen wie und ob die Sprengladungen noch funktionieren.

So um '94 rum hab ich mal mit Airbag-Konstrukteuren von GM im Flieger nach USA diskutiert. Hatte als Argument, das wäre doch alles Geldschneiderei um die Wagen nach 8 bis 10 Jahren wieder in die Werkstatt zu bekommen, bzw. zu verschrotten. Beide versicherten mir damals, daß die Airbag-Sprengladungen "ewig" halten würden und auch noch nach 20 und mehr Jahren funktionieren würden. Na ja, damals hatte ich meine Xantia´s noch nicht gehabt,...

Aber: No risk, no fun.

Fred

Isch abe garkeinen Erbäg! ;o))

Bei meinem "alten" XM war auch ein Aufkleber an der B-Säule. Hat mich aber nicht interessiert. Denn wenn ich mit meinem CX, GSA oder BX fahre mache ich mir ja auch keine Gedanken über einen eventuellen Unfall. Aber anschnallen tu ich mich trotzdem immer. ;o)

Gruß

Beltzebub

Hallo!

Mein EURO1-ZX hat bereits die Feinstaubplakette mit der 4 drauf: also das beste was man bekommen kann.

Kosten? 6 EUR. Nicht zu viel für einen schönen grünen Aufkleber.

MFG

Egal ob Cit, BMW, Toyota, GM und wie sie weltweit alle heißen: Jeder hat bei Airbags und Gurtstraffern von 10 Jahren gesprochen, die er garantiert hat. Was jetzt mit den über 10 Jahren alten Kisten geschehen soll, bei denen die Kosten für den Austausch dieser Teile den Zeitwert des Fahrzeuges in der Regel bei weitem übersteigen, und wie die rechtliche Seite unter dem Sicherheitsaspekt, eventueller Herstellerhaftung und hinsichtlich der weiteren Betriebserlaubnis zu bewerten ist, weiß kein Schwein. Dazu zählt der Gesetzgeber, der sich bewußt? zurückhält, wie auch die schweigenden Hersteller, wie auch die Prüfstellen (die aber wieder vom Gesetzgeber abhängig sind und somit genauso im Regen stehen, wie der Kfz-Halter).

Aber was soll diese Frage überhaupt? Im Zeitalter von D3 und E4 und Feinstaubplakette und was sonst noch an Abzocke kommt, hat ein patriotischer deutscher Bürger alle drei Jahre einen Neuen zu kaufen - stellt Euch doch nicht so an!

... und was eh´kein Hersteller verrät: Bei einem Frontalen über 60 KM/h bringt´s die Sitz- und Gurtkonstruktion, nicht der Airbag.

Gruß - Alfred

  • Ersteller

Die prinzipielle Frage ist doch auch, wie lange das Austausch-Gerät beim Händler / im Lager lag. Wenn das Ding da schon seit etliche Jahre lag, bringt das auch nicht so viel.

Hier mal eine etwas ältere Übersicht:

http://www.wdr.de/tv/service/verkehr/inhalt/20031209/b_6.phtml

Was mich dabei wundert: die ganzen Airbag-Treibsätze kommen nur von ganz wenigen Firmen, daß es da anscheinend seitens der Auto-Hersteller so große Unterschiede gibt, ist schon seltsam.

Der Grund wird mehr beim Material des Airbags liegen, als bei den Treibsätzen.

Ein mürbe gewordener Sack wird sich nicht mehr so entfalten, wie vorgesehen.

Vielleicht reißt er auch und die Insassen bekommen die Ladung direkt ab ?

Ist aber auch nur eine Idee.

Gruß Herbert

  • Ersteller
Der Grund wird mehr beim Material des Airbags liegen, als bei den Treibsätzen.

Ein mürbe gewordener Sack wird sich nicht mehr so entfalten, wie vorgesehen.

Vielleicht reißt er auch und die Insassen bekommen die Ladung direkt ab ?

Ist aber auch nur eine Idee.

Gruß Herbert

Das glaube ich eher weniger, die Gurtstraffer sollen ja auch raus und da ist "nur" ein Treibsatz

Logisch,

Du wechselst ja auch nicht nur den Ölfilter und läßt das Öl drin.

Außerdem sollte die Geschichte ja als ganzes funktionieren, im Fall der Fälle.

Gruß Herbert

Ich kann mich an einem Auto Bild oder Stern TV - Beitrag vor ein paar Jahren erinnern, wo eine alte S-Klasse W126 mit einem der ersten AIrbags gecrasht wurde, um eben dieser Frage nachzugehen. Das Auto war jedenfalls über 25 Jahre alt und der Airbag hat einwandfrei funtioniert.

Und ein Käufer aus Polen wollte den Wagen deshalb nicht, weil das bei denen wohl Probleme mit der Versicherung gibt, wenn die Teile nicht getauscht sind.

Das erklärt vielleicht, weshalb hier in der Gegend massenweise Airbags geklaut werden.

die Dinger tauschen ist schweineteuer, daß wird sich bei 10 - 15 jährigen Mittelklasseautos wirtschaftlich nie und nimmer rechnen.

Und - wenn ich wirklich so auf (garantierte) Sicherheit achte daß mir das die paar TAusend Euro wert wäre, dann MUSS ich ja sowieso alle 2-3 Jahre ein neues Auto kaufen, denn die Fortschritte in Sachen Sicherheit sind ja unbestreitbar gewaltig.

Was mir in dem Zusammenhang Sorge macht sind nicht die Airbags - nur der Gesetzgeber.

Er hat es in der Hand, mal wieder dafür zu sorgen, ganze Jahrgänge aus dem Verkehr zu ziehen, nämlich mit einer gesetzlichen Vorschrift, airbags alle xx Jahre tauschen zu müssen.-

...bring doch bitte niemanden auf obsolete Ideen :-))

Gurtstraffer funktioniert nach dem Prinzip. Zündung = Rückstoß. Der zündet, wenn die Kontakte nicht verrotten, bestimmt auch noch nach 20 Jahren.

Genau so sicher dürfte die Zündung des Airbag sein. Aber: Hier wird komprimiertes Gas entladen, d.h., es besteht keine absolute Sicherheit, ob der Airbag aus einer 15 Jahre alten Patrone noch ausreichend gefüllt werden kann. Wie beim Gurtstraffer können natürlich auch hier verrottete Schalterkontakte, die sitzen beim einen Fz-Hersteller unter der Schloßplatte, beim anderen auf den Längsträgern, im Radhaus usw., die Auslösung verhindern, vielleicht auch (zu schon bekanntgewordenen, tödlichen) Fehlauslösungen führen. Und, wie schon vorhergehend angesprochen, läßt sich Materialermüdung des Airbags selbst nicht ausschließen.

Meine Empfehlung (und die einiger leidgeprüfter Karosseriebauer): Bevor Ihr Ausbeularbeiten vornehmt oder an der Elektrik ohne Schaltplan fummelt, klemmt die Batterie 20 Minuten vor Arbeitsbeginn ab (Reststrom reicht zum Zünden von Gurtstraffer und Airbag). Aber es hat auch schon Airbagauslösungen durch Spannungsspitzen beim Überbrücken der Batterie gegeben. Ich überbrücke deshalb nur noch mit Überspannungsschutzgerät.

So viel zum Thema noch nebenbei.

Gruß - Alfred

Auch beim Airbag wird ein pyrotechnischer Satz gezündet, eine (Druck)Patrone gibts da nicht.

  • Ersteller

Eben habe ich die positive Antwort von CITROEN bekommen:

... Seit 1994 ist in den Borddokumenten aller CITROËN Modelle der Austausch der pyrotechnischen Systeme (Airbags, Gurtstraffer) nach 10 Jahren vorgesehen.

Diese Entscheidung wurde mit dem Einbau der ersten Systeme im Jahre 1994 getroffen. Aus Sicherheitsgründen wurde damals eine Lebensdauer von 10 Jahren angenommen. Gemäß diesen ursprünglichen Empfehlungen hätten die ersten Elemente aus 1994 im Jahre 2004 ersetzt werden müssen.

Inzwischen wurden in unseren Entwicklungsabteilungen die Auswirkungen der Alterung dieser pyrotechnischen Systeme untersucht. Die seit 1994 gesammelten Daten und die Versuche mit den ältesten Systeme erlauben nun, die Lebensdauer auf vorerst mindestens 15 Jahre zu erhöhen.

Diese neue Regelung ist seit 2002 und somit rückwirkend für alle Fahrzeuge der Marke CITROËN in Kraft getreten. Demzufolge ist der Austausch der pyrotechnischen an Ihrem CITROËN C5/C5 2,2 HDI erst nach 15 Jahren erforderlich. ...

Auch beim Airbag wird ein pyrotechnischer Satz gezündet, eine (Druck)Patrone gibts da nicht.

Natürlich, da hast Du vollkommen recht, erfolgt die Auslösung pyrotechnisch - aber der Airbag bläht sich doch nicht alleine durch sein Selbstbewußtsein auf.

Gruß - Alfred

Soweit ich weiß, gibt es eine Druckgaspatrone, deren Verschluß durch eine Sprengpatrone geöffnet wird und die dann den Sack aufbläst. Neben dem Treibgas ist in der Patrone noch extrem flutschiges Helium, mit der bei jeder Patrone nach der Fertigung ein Lecktest gemacht wird.

Jürgen

  • Ersteller
Eben habe ich die positive Antwort von CITROEN bekommen:

... Seit 1994 ist in den Borddokumenten aller CITROËN Modelle der Austausch der pyrotechnischen Systeme (Airbags, Gurtstraffer) nach 10 Jahren vorgesehen.

Diese Entscheidung wurde mit dem Einbau der ersten Systeme im Jahre 1994 getroffen. Aus Sicherheitsgründen wurde damals eine Lebensdauer von 10 Jahren angenommen. Gemäß diesen ursprünglichen Empfehlungen hätten die ersten Elemente aus 1994 im Jahre 2004 ersetzt werden müssen.

Inzwischen wurden in unseren Entwicklungsabteilungen die Auswirkungen der Alterung dieser pyrotechnischen Systeme untersucht. Die seit 1994 gesammelten Daten und die Versuche mit den ältesten Systeme erlauben nun, die Lebensdauer auf vorerst mindestens 15 Jahre zu erhöhen.

Diese neue Regelung ist seit 2002 und somit rückwirkend für alle Fahrzeuge der Marke CITROËN in Kraft getreten. Demzufolge ist der Austausch der pyrotechnischen an Ihrem CITROËN C5/C5 2,2 HDI erst nach 15 Jahren erforderlich. ...

nun kam die email nochmal an, mit einem etwas anderen Text:

... Seit 1994 ist in den Borddokumenten aller CITROËN Modelle der Austausch der pyrotechnischen Systeme (Airbags, Gurtenstraffer) nach 10 Jahren vorgesehen.

Diese Entscheidung wurde mit dem Einbau der ersten Systeme im Jahre 1994 getroffen. Aus Sicherheitsgründen wurde damals eine Lebensdauer von 10 Jahren angenommen. Gemäß diesen ursprünglichen Empfehlungen müssten die ersten Elemente in Fahrzeugen aus 1994 im Jahre 2004 ersetzt werden.

Inzwischen wurden in unseren Entwicklungsabteilungen die Auswirkungen der Alterung dieser pyrotechnischen Systeme untersucht. Die seit 1994 gesammelten Daten und die Versuche mit den ältesten Systemen erlauben nun, die Lebensdauer auf vorerst mindestens 15 Jahre zu erhöhen.

Diese neue Regelung ist seit November 2002 in Kraft getreten und ist rückwirkend für alle Fahrzeuge der Marke CITROËN gültig. Demzufolge verlängert sich auch die Austauschfrist der pyrotechnischen Systeme Ihres CITROËN C5/C5 2,2 HDI auf 15 Jahre. Voraussetzung hierfür ist allerdings auch, dass die pyrotechnischen Systeme Ihres CITROËN C5/C5 2,2 HDI bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgelöst haben. ...

Es gibt nur den Pyro-Satz, die Verbrennungsgase besorgen das Aufblähen. Eine Druckpatrone müßte mit einem sehr hohen Druck beaufschlagt sein und hätte das Problem, wie öffnet sie innerhalb einer Zehntelsekunde vollständig.

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