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PSA: Wachstum ohne Billig - Autos

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

PSA will im Gegensatz zu RENAULT auch in Zukunft nicht ins Billigwagensegment einsteigen.

PSA - Chef Streiff:" Das Low - Cost - Segment ist kein Wachstumsmarkt, nicht einmal in Indien oder Rußland. " Stattdessen soll PSA vor allem in Deutschland wachsen. " Wir wollen in Deutschland einen Marktanteil von jeweils 5% für CITROEN und PUG erreichen " sagte Streiff.

Neue Allianzen will PSA nicht eingehen. Eine Ausweitung der Kooperation mit BMW auf Diesel - Motoren sei nicht geplant. " Unser Partner für Diesel ist FORD. Hier stehen weitere Projekte an ".

Ein Markteintritt in Nordamerika wird es nicht geben. " Da wartet niemand auf uns " so Streiff.

Gruß,

Carol

Na Spitze, das bedeutet dann wohl in Zukunft weichgespülte Autos ohne HP und technisch (gewagter) Innovationen.

Hallo,

also weniger als C1 wäre ja wohl auch wirklich etwas dünn.

Wenn überhaupt ein Markt den HP - Aufpreis hergibt, dann der deutsche, in dem sich VW, BMW, Audi und Mercedes mit Luftfederung austoben und gar nicht so selten verkaufen.

Man kann sich natürlich über alles Sorgen machen. Einen C6 hätte es nie gegeben, wenn es denn so schlimm wäre, wie immer behauptet wird. Und den mampfe ich jeden Tag mit Genuß.

Gernot

Man kann sich natürlich über alles Sorgen machen. Einen C6 hätte es nie gegeben, wenn es denn so schlimm wäre, wie immer behauptet wird. Und den mampfe ich jeden Tag mit Genuß.

Gernot

Selbes gilt für die Picassi!

Mampfende Grüße, CJ

Top-Gear über den Aygo:

"We do love cheap cars, especially clever cheap cars. Some cars are designed and then build ... cheaply. The Aygo was designed to be cheap from the start. It´s in it´s genes."

Genau so verstehe ich das Konzept eines low-cost-cars. Und anstatt nach Indien oder Russland zu schauen, sollte sich Streiff einmal die Verkaufszahlen der C1-Reihe hier in Europa anschauen. Günstiger als C1 muss ja nicht bedeuten, dass man eine unsichere Klapperkiste auf den Markt bringt. Der Sprit wird nicht billiger und die Unterhaltskosten steigen stetig. Kein Markt für low-cost?

Wenn man die rabattierten Preise für nen C4, C5, C2 oder Berlingo ansieht, dann sind die schon günstig genug.

Und wenn sie in D Erfolg haben wollen, dann sollten sie mal über nen C6 Break nachdenken...

Gruß

Markus

Hallo,

C6 und

Break auf einer Zeile sollte strafbar sein. Es wurden immer nur 10 % einer Limousine als Kombi verkauft. 30.000 XM Break, 200.000 BX Break, 150.000 XANTIA Break. Wir hätten bisher etwa 1500 C6

Break. Das wäre schon sehr gewagt. Da finde ich ein C5 Cabriolet schon viel interessanter. Ein C6

Break könnte ja noch kommen, wenn S - Klasse, 7er und A8 als Kombi kommen. Und bitte jetzt keine Klassendiskussion. Caradisiac hat das schön im Vergleich C6 / S- Klasse gesagt. Stil C6 besser, Austattungsmöglichkeiten gleich, Motorisationen im S mehr Auswahl, Preis eindeutig C6 günstiger, Fahrkomfort und Vergnügen C6 vorne, Punkt.

Gernot

Ich denke es geht nicht um billigste Kleinwagen sondern um ein PSA-Pendant zum Dacia Logan.

Und da behaupte ich : Herr Streiff liegt voll daneben ! Es gibt einen relativ großen Markt für diese Art von Auto. Wo ich allerdings überhaupt keinen Bedarf sehe, sind Cits und Pugs a la Wolfsburg oder Ingolstadt. Da nimmt der deutsche Käufer dann doch lieber das Original....

Mit diesem Konzept wird nix mit dem anvisierten Marktanteil.

Herr Streiff wird, so er das so umsetzt, bald PSA-Geschichte sein.

Warum wohl werden immer weniger Fahrzeuge (auch im Hochpreissegment) abgesezt ?

Ist es vielleicht ein Anachronismus, dass trotz immer weiter kletternder Spritpreise und absehbarer Ressourcenverknappung, Fahrzeuge immer fetter, leistungstärker, und (wenn man sich nicht von unrealistischen Verbrauchsangaben täuschen lässt) teurer werden, sowohl in Anschaffung und Unterhalt.

Genau unter diesen Vorzeichen sagt ein Herr Streiff, das Billigautos zukünftig bei Citroen keine Rolle spielen sollen. Sehr clever der Mensch, er wird sich noch umgucken!

Vielleicht liegt diese Betriebsblindheit an der Einkommenssituation dieser Top-Manager. Was seine Mitarbeiter am Band verdienen, kann der sich gar nicht vorstellen ( na ja, ein oder zwei Tage käme er damit wohl auch aus... ).

Hallo!

PSA hat seit jeher Angebote im Billigsegment: man macht das nur nicht so sehr publik. Was PSA nicht hat, ist ein Modell, das von vornherein als "Billigauto" konzipiert war und zudem fast weltweit verkauft wird.

Der ZX läuft bekanntlich noch immer in China vom Band und ist dort jetzt ein Billigauto wie der Logan: kleine Motorenauswahl, geringe Individualisierungsmöglichkeiten und sehr niedriger Grundpreis (umgerechnet etwa 8000 EUR).

PSA könnte den alten ZX mit Schräg- und Stufenheck in Europa problemlos als Billigofferte anbieten, z.B. unter der Marke Talbot.

3 Sterne im EURO-NCAP liessen sich sicher mit angemessenem konstruktiven Aufwand erzielen.

Aber offenbar hat PSA festgestellt, dass es für "Billigautos" in Europa zwar einen nennenswerten Markt gibt, aber das Angebot solcher Autos nicht unbedingt zusätzlichen Gewinn bedeuten muss.

Wer will schon ohne große Not in einem Markt konkurrieren, in dem der Preis das wichtigste Kaufkriterium ist?

MFG

Warum wohl werden immer weniger Fahrzeuge (auch im Hochpreissegment) abgesezt ?

...

Trugschluss! Schon mal die Zulassungsstatistik angekuckt? Wer steht denn da, wo früher Vectra, Sierra und Konsorten standen? 3er, A4 und Zäh-Klasse!

Schonmal die Porsche-Aktienkurse beobachtet?

Was hat Audi denn vor einigen Jahren im Segment des (nach oben gedrifteten) A6 und des A8 abgesetzt? Nix!

Trugschluss!

>>Jürgen

Es wurden immer nur 10 % einer Limousine als Kombi verkauft. 30.000 XM Break, 200.000 BX Break, 150.000 XANTIA Break. Wir hätten bisher etwa 1500 C6

Break. Das wäre schon sehr gewagt.

Hierzulande haben Kombis bei E-Klasse, A6 oder 5er einen viel höheren Anteil als magere 10 Prozent. Beim Chrysler 300 schätze ich den Anteil auf mindestens 50 Prozent.

Und wenn der C6 schon gegen S-Klasse und Co. konkurrieren soll (ich finde er konkurriert eher gegen den CLS), dann wäre ein Kombi ja ein Exclusiv-Merkmal und eine Marktnische.

Und auch ein französischer Bandarbeiter kann sich einen C1 oder C2 mit 3 Monatsgehältern leisten. Klar. man kann meinen, das ist immer noch zu teuer. Find ich aber nicht. Zumindst nicht in Westeuropa. Das mag im Osten oder im Fernen Osten natürlich anders sein.

Der Berlingo ist übrigens kaum teurer als ein Dacia Logan MPV.

Gruß

Markus

@Jürgen : bereinige mal diese Zulassungsstatistik um die Firmenwagen. Dann sieht es etwas anders aus.

Es geht ja wohl um die Kaufzurückhaltung der Privatleute. Genau da setzt ein Auto wie der Logan an.

Der Logan hat gerade einen Zuwachs von über 200 Prozent hingelegt:

http://www.kfz-auskunft.de/kfz/pkw_neuzulassungen_2007_2.html

[quote=Jörg Kruse;4305582

Es geht ja wohl um die Kaufzurückhaltung der Privatleute. Genau da setzt ein Auto wie der Logan an.

Der Logan hat gerade einen Zuwachs von über 200 Prozent hingelegt:

Wenn man die rabattierten Preise für nen C4, C5, C2 oder Berlingo ansieht, dann sind die schon günstig genug.

Und wenn sie in D Erfolg haben wollen, dann sollten sie mal über nen C6 Break nachdenken...Gruß

Markus

.... und auch in der C4 klasse werden sehr viele Kombis verkauft.

Aber egal, Citroen kann Kombis, Cabrios und weiß derKuckuck was sonst noch alles von C1 bis C6 format bauen, als nettes Lückenmodell vielleicht noch ein C-Crosser Coupé - liegt ja grade im Trend.... - der Erfolg wird dennoch auf sich warten lassen;

Es gibt in D eine grosse Nachfrage nach preiswerten Fahrzeugen, es gibt aber auch - siehe Zulassungsstatistiken - eine hohe Nachfrage nach Qualität, die gern auch was kosten darf.

Da tut sich naturgemäss ein Hersteller schwer, der ohnehin schon ein schlechtes Image hat, als Billigheimer wahrgenommen wird und zudem noch ein Händler & Werkstattnetz unterhält, daß kaum geeignet ist, an diesen Vorurteilen irgendwann irgendwas zu ändern

Daran müssen die arbeiten - Autos entwickeln und bauen dürfte vergleichsweise einfach sein

Hallo,

Ein Markteintritt in Nordamerika wird es nicht geben. " Da wartet niemand auf uns " so Streiff.

Gruß,

Carol

wenigstens in diesem Punkt hat Meister Streiff eine erfrischend reelle Sichtweise.

Wenn es einen C6 Break vor vier Monaten gegeben hätte, stünde er heute vor meiner Tür.

Fast egal, was er kosten würde.

Ich bin aus blanker Not zum C5 Break, weil der XM mit über 270.000 km einfach so langsam durch war und die Alternativen noch schrecklicher aussehen.

Meiner Meinung nach wäre der C6 Break durchaus wettbewerbsfähig gegen eine A6 oder 5er BMW oder Merc E-Klasse.

Thilo

Und auch ein französischer Bandarbeiter kann sich einen C1 oder C2 mit 3 Monatsgehältern leisten.

Also das kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen... von welchen Löhnen gehst du denn bitte aus? Davon abgesehen, dass niemand sein volles Monatsgehalt mal eben zur Seite legen kann... wenn's hoch kommt, spart sich ein Normalverdiener vielleicht pro Monat 300-500 Euro von der Hand ab ... so dauerts immer noch fast zwei Jahre bis ein C1 abbezahlt ist. Laufende Kosten noch nicht berücksichtigt.

Alternative: Sich mich Kredit oder Leasing in die Schuldenfalle stürzen.

Ich bitte im Voraus um Entschuldigung und möchte niemanden vor den Kopf stoßen, aber die Mehrzahl der Menschen wird sich niemals einen C6 oder auch nur einen neuen C5 leisten können. Deshalb wäre es sehr wohl sinnvoll auch großräumigere Fahrzeuge im untersten Preissegment anzusetzen, denn C1 und C2 sind nun für eine Großfamilie (und das sind meistens die, denen das Geld ohnehin hinten und vorne fehlt) wirklich keine Alternative. Es bleibt der Gebrauchtwagenmarkt. Aber der ist ja wiederum der Autoindustrie ein Dorn im Auge, die ja Autos verkaufen wollen und nicht nur reparieren.

Grojoh, klar kann keiner sein volles Bruttogehalt drei Monate lang zur Seite legen um sich davon ein Auto zu kaufen.

Was Markus anführt ist aber korrekt, das ist ein weitverbreiteter Bewertungsmaßstab um Preise in ein Verhältnis zu Einkommen zu bringen - mit dieser Rechenweise kannst Du dann beispielsweise ganz leicht feststellen, daß ein Kleinwagen vor 30 jahren, obwohl nominell natürlich um Längen billiger - doch teurer war als heute.

Bei Markus Angabe - 3 Monate für einen C1 oder 2 dürfte er schätzungsweise knapp danebenliegen, denn das würde heissen, 3000 Euro pro Monat.

Schätze, das wird an französischen Fliessbndern nicht bezahlt.....aber maximal 4 Monate - das passt.

@ all - es wird hier viel geschrieben, daß sich keiner mehr die aktuellen Autos leisten könne; ja, wer kauft denn dann die ganzen NobelHobel ? Klar, viele Firmenfahrzeuge, aber nicht nur;

Wer so knapp rechnen muss, daß er sich einen neuen C5 nicht leisten kann, das sind die Angestellten mittleren Alters die mangels Schlupflöchern volle Kanne Steuern und Sozialabgaben blechen, entweder völlig überhöhte Mieten oder Kredite zahlen und keine weiteren Einkünfte haben.

Und natürlich alle, denen es noch mieser geht, Hartzis, Rentner im unteren Segment und so weiter.

Lass das 80 - 90% der Bevölkerung sein, der Rest sind gutgestellte Rentner / Pensionäre, ganze Erbengenerationen, Pensionäre des öffentlichen Dienstes e.t.c.

Und die können sich sehr wohl gut ausgestattete "gute" Autos leisten.

Letztere sorgen dafür, daß auch Arbeitnehmer sich sehr wohl Edelkarossen leisten können.

Aber durch steuerliche Umverteilung fahren sie sie eben nicht, das macht dann der pensionierte Staatssekretär - im Namen des Volkes :-) :-(

Die Politik ist doch eindeutig. Citroën will sich am Markt wertiger verkaufen, in der Mittelklasse den Audi Frankreichs stellen.

Dumm nur, dass alle drei Marken diesen Weg beschreiten.

Wenn Citroën die F-Audi-Krone bekäme, passte ein Billigauto genauso wenig ins Citroën-Programm wie bei Audi. Dafür müsste PSA eine

Marke kreieren, die weder auf Peugeot noch auf Citroën hinweist.

Streiff muss nur Recht behalten. Wenn er ein gutes Händlernetz aufbaut (im doppelten Sinne) - die Autos werden ja immer besser und

strahlen diese Solidität auch aus. Könnte klappen.

hs

Ein Arbeiter bei PSA in Mulhouse verdient knapp 2500 Euro. Kam letztens mal in der Glotze.

Natürlich ist das viel weniger als bei Daimler in Stuttgart, aber der Arbeiter kann sich dennoch mit 3 Monatsgehältern einen C1 oder Logan kaufen.

Und die halten 10 Jahre.

Also gerade das Auto ist noch sehr erschwinglich - wenn dem nicht so wäre, würde ja die Zahl der PKW in D nicht steigen, sondern sinken. Tut sie aber seit dem WWII nicht.

Gruß

Markus

bei mir - und sicherlich auch bei vielen anderen Verbrauchern - ist es so: abgesehen davon, daß ich mir derzeit kein neues Auto kaufen will & kann, vergeht mir an sämtlichen Konfiguratoren spätestens die Lust.

Die Basispreise eines C2,3,4, Focus, Megane e.t.c. sehen recht reizvoll und vor allem bezahlbar aus;

bis ich dann aber mein Schiebedach (das immer öfter gar nicht mehr lieferbar ist), ne vernünftige Dieselmotorisierung und eine ansprechende Ausstattuing bei'nander habe kommt ein Kleinwagen knapp an die 20.000, ein Kompakter auf 24-25.000 Euro.

Neee, nix für mich.

Neuwagen mag interessant sein wenn man wenig Ansprüche hat und ein Sondermodell ausreichend attraktiv ist, aber für meine persönlichen Vorlieben werd ich wohl Zeit meines Lebens Jahreswagen o.ä. bevorzugen (müssen)

Ich finde, so nebenbei bemerkt, das Gefühl des "Schnäppchens" bei einem, sagen wir mal, Xantia aus erster Rentnerhand mit wenig KM für 2K Euro auch viel reizvoller als den schnöden Neuwagenkauf. So ein wenig gefahrenes Vehikel im Jahreswagenzustand, obwohl schon 8 Jahre oder länger unterwegs, das hat doch was. Und es schont das Portemonnaie.

Außerdem haben die Autos ab der Mitte der 90er häufig alles drin, was man zum angenehmen fahren braucht. Warum also für einen Neuwagen krumm legen ? Ok, ist aus Sicht der Automobilhersteller natürlich keine akzeptable Sichtweise.....

  • Ersteller

Die SZ berichtet:

" Nach sechs Monaten im Amt wechselt der Chef des französischen Autoherstellers PSA CITROEN/PUG, Christian Streiff, überraschend seine Finanzchefin aus. Nachfolgerin von Sylvie Rucar wird die Leiterin der Entwicklungsabteilung Isabel Marey-Semper, 40, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Der Wechsel soll sofort vollzogen werden. Streiff und Marey-Semper hatten schon beim Baustoffkonzern Saint-Gobain zusammengearbeitet. In Finanzfragen gilt sie allerdings als unerfahren. Die Ablösung von Rucar fällt kurz vor einer strategischen Neuausrichtung, die die Profitabalität erhöhen soll. "

Gruß,

Carol

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