7. November 200718 J. Gähn. So schlimm ist es doch gar nicht. Ich dachte der Artikel wäre böse gegen Hybrid, endet aber so: "Wegen der vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen, die bei der Produktion von Bioethanol oder Sunfuel entstehen, könnte ein Porsche Cayenne mit einer Kombination von Hybrid- und Bioethanolantrieb plötzlich zum Umweltschlager mutieren." Sie sind immer dann widersprüchlich, wenn sie was schlecht reden, was nicht schlecht zu reden ist. Auch ein Prius könnte Bioethanol oder Sunfuel tanken, der Rest ist schon da und nicht wie bei den deutschen Lieblingen bloßes Zukunftsblabla. hs
7. November 200718 J. Unterschätzt unsere exportverwöhnte Autoindustrie. Unsere Premiumhersteller gleichen einer Polizeistation in der Provence. Aussen verfallenes Haus mit angefaulten Fensterkreuzen. Beim Nähertreten an den Empfang, wackeliges Mobiliar und mechanische Schreibmaschine. Dahinter eine Stahltür mit "Kein Zutritt". Der flüchtige Blick durch den geöffneten Spalt : Flackernde Birnchen überall. Mein erster Gedanke - wo ist Spock und Captain Kirk. Sollte ich mich geirrt haben, dann kommen die Sonnenblumenkerne von Omas Wiesn in den Tank. Die Reste der Chaussebäume gehen in den Holzvergaser. Gruss xantiboy
7. November 200718 J. Ersteller Hallo, ich hatte es irgenwie im Blut, wer als erster antwortet ;-)) Gruß,
7. November 200718 J. Ich bin ja auch der einzige Hybridverstrahlte hier. Das wird 5 Jahren anders aussehen. ;-) Gruß Holger
7. November 200718 J. Hallo! Der Prius gibt 10 mg Stickoxide pro km ab..... Aber die EU rettet das Diesel-Image und führt "strengste" Stickoxidgrenzwerte für Diesel ein: ab Sept 2009 darf der Diesel "nur" noch 180 mg NOx/km abgeben. Und "schon" 2014 könnte die EURO6-Norm in Kraft treten: dann dürften es bei allen PKW noch 80 mg/km sein.... Aber von den Stickoxiden verstehen die Redakteure in der deutschen Medienwelt offenbar noch nicht viel. Schliesslich klammern auch Experten das Thema weitgehend aus: immerhin geht es um den Diesel. Und der steht in Europa nunmal unter Artenschutz. Wer mal einen Blick in die strengsten KFZ-Abgasgesetzte der Welt werfen will (da sind schon heute Grenzwerte für Schadstoffe definiert, über die in Europa noch gar nicht groß nachgedacht wird): http://www.arb.ca.gov/msprog/levprog/cleandoc/cleancomplete_lev-ghg_regs_9-07.pdf Leider ist das nicht extra laienfreundlich geschrieben. Da geht es richtig ins Detail. Bisher hat MW sogar der sauberste Serien-Diesel der Welt (Mercedes E 320 Bluetec) vor der "ULEV"-Norm kapituliert. MFG
8. November 200718 J. Hallo!Wer mal einen Blick in die strengsten KFZ-Abgasgesetzte der Welt werfen will (da sind schon heute Grenzwerte für Schadstoffe definiert, über die in Europa noch gar nicht groß nachgedacht wird): http://www.arb.ca.gov/msprog/levprog/cleandoc/cleancomplete_lev-ghg_regs_9-07.pdf Und was willst Du uns damit sagen? Würden die USA nur den Dieselanteil aus Europa auf ihren Straßen haben, könnten sie sich die Ölimporte aus Saudi Arabien sparen. Das würde uns wirklich weiter bringen. Öl ist viel zu schade um ihn auf unsern Straßen über Gebühr zu verheizen. Aber genau das tun die Benzinmotoren. Öl brauchen wir für andere Dinge die viel wichtiger in unserem Leben sind. Juergen
8. November 200718 J. Hallo! Die US-Menschen sind ist mit Hybrid-Liebe also auf dem Holzweg? Nochmal ein Zahlenbeispiel: Citroen C5 HDI FAP BiTurbo Aut. vs. Toyota Camry Hybrid (USA) Außenlänge: 4,75/4,80 m Hubraum: 2,2/2,4 l Höchstleistung in PS : 170/190 max. Drehmom.: 400/270 NM Beschleunigung 0-100 km/h bzw. 96 km/h: 10,3/8,6 sec. Normverbrauch: 7,3 l/100 km beim Citroen 5,9l Normverbrauch beim Toyota nach US-Norm (EPA) 6,9 l Normverbrauch beim Toyota nach kalifornischer Norm 7,2 l Testverbrauch beim Toyota (bei Edmunds) Norm-CO2-Emissionen: 194 (Citroen) /140-164 (Toyota) Nettolistenpreis: Citroen ab 28100 EUR, Camry Hybrid ab 17300 EUR (25200 USD) (Der vergleichbare C5 mit Handschaltung kommt auf 160 g.) Kein fairer Vergleich? Gleich große Autos, ähnlich stark: im Gegensatz zum Prius, der irgendwo zwischen Kompakt- und Mittelklasse einzuorden ist, kann man den Camry eindeutigen Vergleichsmodellen gegenüberstellen: wie z.B. dem C5. Wenn hier was nicht fair ist, dann der Preisvergleich. Denn der Camry wird billig in den USA und der Citroen teuer in Frankreich gefertigt. Und dann noch der verzerrende wechselkurs. Aber der Toyota hat doch die teure Hybridtechnik..... MFG
9. November 200718 J. Ersteller Hallo, solange ein Auto, welches z. B. in Deutschland gebaut wird in Deutschland teurer (und zwar deutlich teurer) verkauft wird als in den Vereinigten Staaten machen auch Preisvergleiche zwischen einem Citroën, der in Staaten nicht angeboten wird und einem Toyota, der hier in dieser Ausführung nicht angeboten wird, wenig Sinn - Hybrid hin oder her Gruß,
9. November 200718 J. Nettolistenpreis: Citroen ab 28100 EUR, Camry Hybrid ab 17300 EUR (25200 USD) Ein Thunderbird kostet in den USA 27000 Dollar und hier 33000 Euro. Also würde ein Camry etwa 30000 Euro hier kosten. Immer noch billig, aber im Vergleich zu nem C5 dann auch nicht mehr soo billig. Sonst würde ihn ja Toyota sicher auch in Europa anbieten. Gruß Markus
9. November 200718 J. Hallo! Es ging auch weniger um den Preisvergleich als um die technischen Daten. Da kann der Camry mindestenstens so gut überzeugen wie der Prius. Aber beim Grauimort verdienen eben gleich drei: zuerst Toyota, dann der Händler in den USA und dann nach der europäische Importeur. Hier ein deutscher Importeur, der einen Brutto-Preis nennt: http://www.americanct.de/modules.php?name=PDF&art=Content&sid=24 Ein offizieller Import könnte deutlich billiger sein. Großes Problem: die wenig prestigeträchtige Höchstgeschwindigkeit. MFG
9. November 200718 J. Hallo!Wer mal einen Blick in die strengsten KFZ-Abgasgesetzte der Welt werfen will (da sind schon heute Grenzwerte für Schadstoffe definiert, über die in Europa noch gar nicht groß nachgedacht wird): http://www.arb.ca.gov/msprog/levprog/cleandoc/cleancomplete_lev-ghg_regs_9-07.pdf Und was willst Du uns damit sagen? Würden die USA nur den Dieselanteil aus Europa auf ihren Straßen haben, könnten sie sich die Ölimporte aus Saudi Arabien sparen. Das würde uns wirklich weiter bringen. Öl ist viel zu schade um ihn auf unsern Straßen über Gebühr zu verheizen. Aber genau das tun die Benzinmotoren. Öl brauchen wir für andere Dinge die viel wichtiger in unserem Leben sind. Juergen Hallo Jürgen, die Amis verheizen das Benzin wegen ihrer veralteten Philosophie, große, schwere und hubraumstarke Autos zu fahren. Diesel würde diese Philosophie konservieren, wie der Diesel auch in Europa dazu führte, immer stärkere Motoren in (teils wegen der Dieseltechnik selber) immer schwere Autos zu bauen und erfolgreich zu verkaufen. @ Wolfgang Hier unterläuft dir der gleiche Fehler wie den Hybidkritikern. Du vergleichst den Diesel mit einem Benzinerhybrid. Korrekt wäre ein Vergleich zwischen einem Citroën-Benziner und einem Camry-Hybrid. Oder zwischen einem zukünftigen C5 IV Diesel-Hybrid und dem Diesel-Avensis. :-) Hybrid ist unabhängig von der eingesetzten Kraftsoffsorte ein intelligentes Add-on, das deutlich zur Verbrauchssenkung beitragen kann, wenn es entsprechend konzipiert ist. Das trifft z.B. auf den Prius zu, der seinen Besitzer auf eine ganz neue Weise zum ökonomischen Fahren inspiriert. Anders aber der Lexus GS, der mit seiner gewaltigen Performance seine Fahrer eher zum Rasen animiert. Das wäre wohl auch der deutsche Hybridweg, sofern das deutsche Tempolimit nicht vor dem deutschen Hybrid kommen sollte. Gruß Holger
9. November 200718 J. beim Vergleich mit einem Hybrid-Modell bitte auch folgendes nicht vergessen: Wie wir ja inzwischen wissen, sind die Verbrauchsangaben der Hersteller nicht Wirklichkeitsrelevant! Bei den Verbrauchsangaben der Hybriden von LEXUS ( TOYOTA ) und HONDA müssen 50% dazugerechnet werden. Dann sehen die ( tatsächlich ) zu erzielenden Verbrauchswerte von FAP-Dieseln ( wie z.B. der von Wolfgang herangezogene C5 ) plötzlich viel besser aus! Gruß, Carol
9. November 200718 J. Ach Carol, jetzt fang du doch nicht auch noch an, den Speichel der lobbygesteuerten Presse zu schlürfen. Der 1.6er HDi (im Ford Focus als 1.6 TCDI) hatte im gemeinsamen Test der Autozeitung einen Mehrverbrauch von 39 Prozent, der Prius hatte einen Mehrverbrauch von 37 Prozent. Noch Fragen? Dabei nicht vergessen, diese Werte (also 5,8L-137g/km Prius Automatik / 6,6 Liter 173g/km Focus Schalter) mit den tollen Benzinern (ohne Hybrid) von Citroën gegenüberzustellen. Warum wettert eigentlich keiner gegen diesen technologischen Rückstand? Bei Spritmonitor liegen die kleinen 80kW C4 Benziner (Schalter) bei 8,7 L. Die Autotester kämen mit ihrem Fahrstil doch sicher auf 10 Liter? Bei Spritmonitor weichen die C4 80kW Benziner 22 Prozent von der Werksangabe ab, wie es der Zufall will, sind es auch 22 Prozent Abweichung des Prius bei Spritmonitor. Ich kann sie bald nicht mehr lesen, diese immer wieder falschen Vergleiche zwischen Diesel und Benzinhybrid. Es wird durch dreiste Wiederholung nicht besser und ich werde den Teufel tun, das so stehen zu lassen. Schlimm genug, dass Diesel trotz allem Gejammer auch noch mehr schluckt und spuckt - nicht nur energetisch, sondern sogar per Liter! Aber jetzt vergleiche ich ja selber. ;-) Ich empfehle Diesel-Bonbons lutschen und warten, warten, warten, auf den tollen Citroën-Hybrid, Ob Diesel oder Benzin. Er muss kommen, damit sich die arme, geplagte deutsche Doppelwinkel-Seele nicht mehr einen Zacken abbricht wegen der paar tausend Benzin-Hybridfahrzeuge auf deutschen Straßen. 8) hs
12. November 200718 J. Die Entwicklung ist doch klar erkennbar: Der Treibstoff wird so teuer, dass alle über die Mineralölindustrie, den Staat mit seiner Fiskalpolititk und weiß Gott wen klagen und herziehen. Statt weiter den Spaß- und Pseudosportgelüsten zu fröhnen (leider noch angeheizt durch Autozeitschriften und Auto-TV), müßte jeder konsequent beim nächsten Autokauf auf die sparsamen und schadstoffarmen Modelle umsteigen. Leider hat die deutsche Autoindustrie wenig im Angebot und die IAA war eine Lachnummer. Aber es gibt sparsame und komfortable Autos. Man muß sie nur kaufen und nicht ignorieren wie den Lupo 3 ltr. bzw. den Audi A 2 selig. Jeder, der sich heute noch einen "Säufer" kauft (i.d.R. 6-Zylinder aufwärts - und das schreibe ich als früherer 6-Zyl.-Fan), wird diese Fehlentscheidung morgen, also beim Tanken oder beim Wiederverkauf sehr bedauern. Das werden regelrechte Geldvernichtungsmaschinen. Ich selbst bin momentan noch versorgt bzw. über einen Leasingvertrag am C5 Kombi 2,0 HDI "gebunden". Es ist mit Komfortkugeln ein recht angenehmes, komfortables Auto, wenn auch für den überwiegenden Stadt- und Kurzstreckenverkehr eher ungeeignet. Dennoch: Ihc werde ihn ungern hergeben zum Ende der Leasingzeit. Müßte ich heute einen Nachfolger suchen, würde ich beim Prius fündig (eine Probefahrt ist prima verlaufen). Ich hoffe noch auf die Weiterentwicklung in Richtung Plug in und einen Kombi, alternativ auf GM/Opel als reines E-Mobil mit Zusatzmotor lediglich zum Aufladen der Batterie und natürlich neue Entwicklungen in der Batterie-Technik. Jedenfalls wird die bisherige und doch eher rückwärtsgewandte Ich-will-Spaß-Fraktion umdenken müssen, ob sie will oder nicht (soll niemand sagen, diese Entwicklung käme überraschend). Aber auch geräuschlos dahin gleiten mit E-Antrieb und Verbräuche um 4 ltr. können ein Spaßfaktor sein und vernünftig ist es überdies.
12. November 200718 J. Das mit E- Antrieb ist ne gute Idee. In ca. 2 Jahren mit E- Antrieb (4.2 BJ 66) grüsst: Carsten
12. November 200718 J. Hier unterläuft dir der gleiche Fehler wie den Hybidkritikern. Du vergleichst den Diesel mit einem Benzinerhybrid. Korrekt wäre ein Vergleich zwischen einem Citroën-Benziner und einem Camry-Hybrid. und wieso? geht es nun um ressourcenschonung und verbrauch, oder "gildet das nicht" weil es ein anderes antriebskonzept ist? für mich zählt unterm strich, was an sprit = ressource verbraucht wird. mir leuchtet daher der einwand nicht ein. zumindest nicht bezüglich des verbrauchs.
12. November 200718 J. Jeder, der sich heute noch einen "Säufer" kauft (i.d.R. 6-Zylinder aufwärts - und das schreibe ich als früherer 6-Zyl.-Fan), wird diese Fehlentscheidung morgen, also beim Tanken oder beim Wiederverkauf sehr bedauern. Das werden regelrechte Geldvernichtungsmaschinen. Jedenfalls wird die bisherige und doch eher rückwärtsgewandte Ich-will-Spaß-Fraktion umdenken müssen, ob sie will oder nicht (soll niemand sagen, diese Entwicklung käme überraschend). Das halte ich fuer eine gewagte Hypothese Zwei einfache Rechenbeispiele: 1. Nimm einen spritfressenden Geschaeftswagen, Leasingrate 1000 Euro/Monat (km Leasing), 36 Monate. Hinzu kommen Steuern, Versicherung, Verschleissreps etc... Also nochmal 2000 Euro / Jahr (alleine schon die Reifen kosten ein kleines Vermoegen...) Lass ihn 15 Liter im Schnitt brauchen und lass den Benzinpreis auf 2 Euro klettern. Macht bei 20000 km Jahresfahrleistung: 200 * 15 * 2 = 6.000 Euro. Summa Summarum nach 3 Jahren: 36.000 6.000 18.000 ------ 60.000 Euro. Jetzt nehmen wir an, durch irgendeine Technik (Hybrid?) liesse sich der Verbrauch halbieren. Das macht dann 3000 Euro Einsparung jaehrlich. Das Auto kostet also "nur" noch 51.000 Euro. Glaubst Du ernsthaft, das kratzt jemanden, der so viel Geld fuer das Autofahren uebrig hat? 2. Wen das allerdings kratzt, das sind Durchschnittsverdiener, Familien mit Kindern vor allem. Die koennen (und muessen!) dummerweise rechnen und jetzt rechnen wir mal: - fiktiver C4 Picasso Hybrid, Listenpreis 30.000 Euro, abzueglich unvermeidbarem Chronorabatt, macht 25.000. Nach 3 Jahren bekommt man noch die Haelfte vom Listenpreis (wenn man Glueck hat), also optimistische 10.000 Euro Wertverlust. Verbrauch sagenhafte 5 Liter. Macht bei 2 Euro Spritpreis und 20.000 km --> 2.000 Euro / Jahr, also 6.000 Euro in 3 Jahren. Dazu Versicherung (Vollkasko!), Steuern, Wartung, Reifen,... --> 1000 Euro / Jahr -> 3.000 Euro. Summa Summarum: 10.000 6.000 3.000 ------ 19.000 Hinzu kommen noch die Zinsen fuer die aufgewendeten 25.000. Magere 5% angesetzt (eigentlich viel zu wenig, aber sei's drum): ergibt 1.250 pro Jahr -> 3.750. --> Gesamtaufwand: 22.750. - der vorhandene Altwagen hat noch einen Marktwert von 3.000 Euro und haelt locker 3 weitere Jahre durch. Danach ist er zwar nur noch laecherliche 1000 Euro wert, aber vielleicht faehrt man ihn ja auch noch laenger... Verbrauch 8 Liter. Nehmen wir weiter an, man muss pro Jahr zusaetzlich 500 Euro fuer ausserplanmaessige Reps aufwenden, weil das ja eine alte Karre ist. Dafuer spart man sich die teure Vollkasko. Die Steuern sind pessimistische 200 Euro teurer. Macht 700 Euro Vers+Steuern pro Jahr. Also: 2.000 Wertverlust 9.600 Benzin 2.100 Steuern/Vers. 1.500 Extra Reps ----- 15.200 Euro. Auch die 3.000 Euro muessen wir verzinsen, wenn man fair bleiben will: 450 Euro in 3 Jahren. --> 15.650 Euro Gesamtaufwand. Ergo: 7.100 Euro gespart! Zur Erinnerung: das ist das Szenario bei einem Spritpreis von 2 Teuros! Bei aktuellen 1.50 sieht das noch verheerender aus. Ausserdem faehrt die Bundesdurchschnittsfamilie statistisch nur 15.000 km, was die Sache pro Neuwagen nochmals schlechter aussehen laesst. Was wird der des Rechnens faehige Familienpapi folglich machen? Er wird die alte Kiste fahren bis sie auseinander faellt! Genau das ist seit Jahren zu beobachten: das Durchschnittsalter der Autos steigt und steigt und liegt aktuell bei etwa 8 Jahren. Deshalb werden jetzt politisch saemtliche Register gezogen, die verfassungsrechtlich gerade noch vertretbar sind: hoehere Steuern fuer "Stinker", Fahrverbote, CO2 Extrasteuern, und und und. Deswegen auch wird die Regierung einen Teufel tun und die Steuern auf Benzinpreise senken. Das waere ja nur ein weiteres Argument contra benzinsparende Neuwagen. Was wird sich also in naechster Zeit aendern? Nicht viel. Es sei denn, die Automobilindustrie haette wirkliche Kracher auf Lager: super sparsam, ultra komfortabel, viele reizvolle echte Innovationen und vor allem: deutlich billiger als die aktuellen Modelle! Bis das aber passiert, wird das Durchschnittsalter die 10 Jahre ueberschritten haben, fuerchte ich. Fazit: sparsame Autos zu fahren bleibt vorerst ein Luxus.
12. November 200718 J. Hier unterläuft dir der gleiche Fehler wie den Hybidkritikern. Du vergleichst den Diesel mit einem Benzinerhybrid. Korrekt wäre ein Vergleich zwischen einem Citroën-Benziner und einem Camry-Hybrid. und wieso? geht es nun um ressourcenschonung und verbrauch, oder "gildet das nicht" weil es ein anderes antriebskonzept ist? für mich zählt unterm strich, was an sprit = ressource verbraucht wird. mir leuchtet daher der einwand nicht ein. zumindest nicht bezüglich des verbrauchs. Sprit = Ressource? Wenn’s so einfach wäre. Klar zählen wir mehrheitlich Liter und zahlen Preise pro Liter. Bei Erdgas und Strom allerdings schon nicht mehr, da muss das Energieäquivalent berechnet werden um vergleichen zu können. Konsequenterweise müsste man also auch Autogas, Benzin, Diesel und Biodiesel nach ihrem Energieäquivalent beurteilen. Daher ist es grundsätzlich erst einmal die Frage, ob man differenzieren will oder nicht. ob man Schadstoffausstoß mit einbezieht oder nicht. ob man den C02 Ausstoß berücksichtigt oder nicht. ob man Subventionen berücksichtigt oder nicht. Zum Thema Entzauberung des Hybrid sollte doch das Potential des Hybridsystems beurteilt (eher kritisiert) werden? Also wehre mich gegen den Vergleich "allgemein Hybrid" vs. Diesel. Aussagefähig ist der Vergleich zwischen Benziner und Benzinerhybrid, Diesel vs. Dieselhybrid., Erdgas vs. Erdgashybrid, usw... Wir werden sehen, sobald Dieselhybrid am Markt sein werden. Und auch zählen. In Litern, Kilogramm, Watt und auch in Gramm/Kilometer CO2, dem derzeitigen Anhaltswert für das Energieäquvalent. In zunehmenden Maße auch die Schadstoffemmissionen. Gruß Holger
12. November 200718 J. @ Harr Schöne Rechnung. Schöne Schönrechnung. Finanziell geht sie auf. Emotional ist aber was anderes. "Ein sparsames Auto zu fahren bleibt vorerst ein Luxus." Zwei Einwände: Nicht wenn man schon ein sparsames Auto besitzt. Sparsame Autos sind doch keine neue Erfindung. Neu ist nur der Wunsch sich dafür zu entscheiden. Es war und ist ohnehin ein Luxus sich ein Neufahrzeug zu kaufen. Je nach individueller Berwertung erhält man ja auch einen gewissen Gegenwert. Für meine Schwester reicht schon das Argument, dass noch keiner in den Sitz gepupst hat. Aber das eine schließt das andere nicht aus. Ihr Espace ist inzwischen 10 Jahre alt geworden und noch nicht durchgepupst. :-) Gruß Holger
12. November 200718 J. Gähn. So schlimm ist es doch gar nicht. Ich dachte der Artikel wäre böse gegen Hybrid, endet aber so:"Wegen der vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen, die bei der Produktion von Bioethanol oder Sunfuel entstehen, könnte ein Porsche Cayenne mit einer Kombination von Hybrid- und Bioethanolantrieb plötzlich zum Umweltschlager mutieren." Moin zusammen, ich habe nun nicht alles gelesen, deshalb wiederhole ich hier möglicherweise etwas, was schon geschrieben wurde. Wenn man den von Dir zitierten Abschnitt im Zusammenhang liest, Holger, dann bedeutet er nichts anderes, als dass man die Tatsache bedauert, dass ein Cayenne plötzlich als "Umweltauto" erschiene. Es geht ja um die Versteuerung, die irgendwann mal auf dem CO2-Ausstoß basieren soll. Und da könnte es eben passieren, dass ein Porsche Cayenne gar nicht schlecht da stünde, wenn er denn (beinahe) CO2-neutrales Bioethanol tanken würde. Darin sehe ich eine Kritik an der CO2-Versteuerung und kein Lob an die Hybrid-Technik. Diese ist nämlich in der Tat nicht langstreckentauglich. Und Widersprüche sehe ich im Artikel eigentlich auch keine. Viele Grüße! Martin
12. November 200718 J. Danke für die Beleuchtung, Martin. Das sollte man tatsächlich so werten. Hybrid ist nicht langstreckentauglich? Die von dir gewählte Formulierung ist nicht nur irreführend sondern schlichtweg falsch. Gruß Holger
12. November 200718 J. Ok, ich hätte es vielleicht so formulieren sollen: Der Hybrid ist nicht tauglich, auf Langstrecken gegen den Diesel anzustinken ;-) Besser? Martin
12. November 200718 J. Du kannst es drehen wie du willst - auch das ist falsch. Langstrecke ist Langstrecke und hat nicht selbstverständlich etwas mit hohen Autobahngeschwindigkeiten zu tun. Die Vorteile von Hybrid reduzieren sich bei hohen Autobahngeschwindigkeiten, reduzieren sich! Aber die künftigen Dieselhybrids werden dich lehren, dass sie auf Langstrecke, und auch bei hohen Autobahntempi - falls diese bis dahin noch legal sind - ihren Dieselkollegen im Verbrauch schlagen. Denk später mal an mich! ;-) Ich glaube zu wissen, was die Nichthybrider so ärgert: Es funktioniert, aber kaufen kann man's leider noch nicht, denn beim Händler der Lieblingsmarke gibt's halt bisher nur bare Diesel. Viele sogar noch ohne Filter. Und selbstverständlich alle ohne Stickoxidkat. Anstinken passt schon. :-) Gruß Holger
12. November 200718 J. @ HarrSchöne Rechnung. Schöne Schönrechnung. Finanziell geht sie auf. Emotional ist aber was anderes. Emotional geht's sowieso nicht ohne Benzin... Ich wollte mit der Rechnung lediglich Manfreds Behauptung widerlegen, dass die aktuelle Benzinpreis- und Klimawandel-Entwicklung einen Druck erzeugt, der uns Verbrauchern quasi gar keine andere Wahl laesst, als lemmingartig Sparfahrzeuge zu kaufen. Am besten gleich morgen. Dem ist (leider) nicht so. Wir beide gehoeren ja nun zu den Privilegierten, die sich Emotionen leisten koennen. Da kann man schon mal eine Weile drueber nachdenken... (was will uns der innere Schweinehund damit sagen? ) Die Benzinpreise entwickeln sich nach oben, weil die Ressourcen knapper werden, keine Frage. Der Klimawandel erzeugt ein schlechtes Gewissen. Auch das ist so verkehrt nicht. Downsizing ist eine Loesung, aber nicht fuer alle. Eine 4-koepfige Durchschnittsfamilie kann mit einem C1 nunmal nichts anfangen. Es fehlt schlicht an interessanten und bezahlbaren(!) Alternativen fuer die breite Masse. Wir haben eine Situation am Kraftfahrzeugmarkt, wie sie noch nie da war. Die seit den 90ern produzierten Fahrzeuge warten erstmals mit einer Langlebigkeit auf, von der man vor 30 Jahren nur traeumen konnte. 20 Jahre bei guter Pflege ist heute nicht nur denkbar, sondern wird auch durchgezogen. Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich finde es klasse, dass es Leute gibt, die demonstrativ sparsame Fahrzeuge kaufen. Die Mehrheit jedoch schaut auf den Preis, und wenn danach noch Emotionen uebrig bleiben sollen, muss die Automobilindustrie schon deutlich mehr auf der Pfanne haben als nur 'nen Hybrid fuer x-Tausend Euro Aufpreis. Deswegen kann ich nachvollziehen, dass die Hybridtechnik die Leute nicht unbedingt reihenweise vom Hocker reisst. Am Ende zaehlt, was hinten rauskommt -- oder so aehnlich
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