12. November 200718 J. Hallo!Guter Hinweis! Formell handelt es sich lediglich um ein Aufheben der vergünstigten Steuersätze. Stimmt!!! Idealbild der Politiker: Sie kassieren 100% des Einkommens als Lebenstrafsteuer. Abweichungen davon sind natürlich eine Vergünstigung. Arbeiten wir nicht inzischen bis ca. August jeden Jahren für die Säcke in Berlin? Jürgen
12. November 200718 J. Hmm interesantes Thema.@Wolfgang ZX lustiger Gedanke wir erhöhen die Steuern damit mehr Neuwagen verkauft weren und unsere arme Automobilhersteller mehr Geld verdienen. Schon mal überlegt warum bestimmte Wagen noch in Deutschland gebaut werden und nicht wie viele andere im Ausland? Nein na dann mal ein Hinweis so lange Hersteller mit einem Golf und einer E Klasse in Deutschland noch die dickesten Gewinne beim Verkauf im Vergleich zu anderen Ländern machen werden sie auch hier gebaut.Ist dem nicht so siehe M-Klasse oder BMW Roadster wird die Produktion ausgelagert.Cool schaft unheimlich Arbeitsplätze hier. Deine Idee dass der Gebrauchtwagenmarkt ja besser wird interessiert mich nicht momentan hab ich meine Autos und will keine anderen.Achso zum allg.Wohl soll ich jetzt auf meine Fahrzeuge verzichten damit Manager und Politiker noch mehr verdienen können?? Die heilige Kuh Automobilbau in Deutschland is am verecken und keiner wills wahr haben. Dass is wie mit dem Kohlepfennig da wird den Konzernen das Geld in den Rachen geworfen und zum Schluß verreckst doch. Warum gibts bei uns nicht wie in anderen Ländern Luxussteuern auf Kisten wie einen X5 oder AMG E55?? Oder warum können die lieben Hersteller Fahrzeuge die irgendwo auf der Welt zusammen geschustert werden hier ohne Verzollung verkaufen????? Wenn ich einen Wagen aus der Schweiz oder USA hole zahl ich 10% Zoll und 19% MwSt. Es ist so wie Herbert sagt die Schafherde wird geschorren auch wenn sie rummäht. Langsam aber sicher ist der Krug glaube ich voll und zu lange zum Brunnen gelaufen er könnte brechen. So wie ich auch gleich wieder abkotze bei den Nachrichten hier. Die Zeit is langsam reif diesem verkackten Staat den nackten A.... zu zeigen. Aber irgendwie müssen ja Diätenerhöhungen von satten 10% in 2Jahren bezahlt werden. Wieviel sind das nochmal pro Eierkopf über 7600Euro im Monat??? Geil es wird Zeit neue Parteien zu gründen. Schließe mich Deiner Meinung voll und ganz an .... !!
12. November 200718 J. Ökosteuer IST eine Volksverarschung! Aber mit ÖKO fingen die Grünen an, und die anderenn Parteien haben schnell gemerkt, das sich damit sehr viel Geld Verdienen lässt, aber für die Umwelt, wird rein gar nichts Sinnvolles gemacht, aber geplannt, und nie in die Tat umgesetzt. Wenn man sich den Werbespot vom Konzern E-on ansieht, mit dem Gezeitenkraftwerk, fass ich mir nur noch an den Kopf. Das kostet mehr geld, und bringt nichtmal einen Bruchteil, als ein Windrad! Das Schlimme ist, die meisten glauben wirklich alles. Gruß Tim
12. November 200718 J. Hallo. Umweltverschmutzung ist eine Form des Resourcenverbrauchs, und soll daher auch anständig besetuert werden. In einer Marktwirtschaft sind Kosten nun einmal das wichtigste Lenkungsinstrument. Alternativ könnte man natürlich auch durch den "Grossen Rat" ein Gratis-Verschmutzungsäquivalent für jeden Bürger festlegen - wem das lieber ist. Es wird wahrscheinlich nicht lange dauern, bis die Linkspartei den Slogan "Umweltverschmutzung ist ein einkommensunabhängiges Grundrecht" einführt. Ich fand es damals z.B. auch sehr sinnvoll, dass die Oberg'scheiten, die sich noch schnell den letzten Kat-losen Neuagen billig vom Hof des Händlers gekrallt haben, anschliessend anständig steuerlich durchgeprügelt wurden. Abgasvorschriften haben üblicherweise ohnehin schon eine Vorlaufzeit von etwa fünf Jahren. Soll man danach noch mal 20 Jahre warten, bis sie wirksam werden? Jeder, der sich heute z.B. einen filterlosen Diesel-Neuwagen kauft, muss damit rechnen, dass er durch Steuern, evtl. Fahrverbote in Zukunft bestraft wird; wer das nicht berücksichtigt, hat halt Pech gehabt. Und die Gebrauchtwagenpreise sind sowieso (da nicht so stark durch Werbung und Medien manipuliert) echte Marktpreise, d.h. was der Wagen in der Erhaltung (und Wertverlust etc.) mehr kostet, ist er halt billiger im Kauf - und vice versa. Und dieses Wunschkonzert, dass ein Auto wegen des Steuersatzes billig verkauft wird, und dann trotzdem in der Erhaltung nicht mehr kostet, das spielt es halt nicht - Willkommen in der Realität. Grüße Georg
12. November 200718 J. Hallo Georg, Lenkungsinstrument??? Ein Auto lebt heute 12 Jahre und das ist aus Sicht der Resourcenschonung auch gut so! Lenkend wäre eine "Strafsteuer" bzw. eine Förderung auf/von Neuwagen, abhängig vom Schadstoffausstoß. Selbst ein anfangs vorbildlich umweltfreundliches Auto fällt gegen Ende unter deftige Strafsteuern (mir so passiert mit einem der ersten 3-Wege-Kat Autos). Georg, wohin willst Du denn den Fahrzeughalter nach 8 Jahren "lenken"? Verschrotten und ein Neues bauen? Exportieren in Länder mit gesundheitlich robusterer Bevölkerung? Jürgen
12. November 200718 J. Ersteller Hallo! -1976 gab es weltweit erstmalig Großserien-PKW mit lambdasondengeregeltem Katalysator (Volvo 142/144 in Kalifornien-Version). -1984 gab es den G-Kat erstmals in einigen Modellen für Europa. -1987 war der G-kat Standard in allen Neuwagen für Deutschland über 2,0l Hubraum -2001 gab es erstmals eine nennenswerte Steuererhöhung für PKW mit geregeltem Katalysator. Also 17 Jahre nach Einführung der Technik in Europa. MFG Selbst ein anfangs vorbildlich umweltfreundliches Auto fällt gegen Ende unter deftige Strafsteuern (mir so passiert mit einem der ersten 3-Wege-Kat Autos).Jürgen
12. November 200718 J. Juergen1961 hat völlig Recht! Es gibt (auch hier im Thread und auch selbst erlebt) nicht wenige Automodelle, die im Laufe einer ganz normalen Betriebsdauer von mehrjähriger völliger Steuerbefreiung (wg. anerkannt guter Abgastechnik) bis zur höchsten oder zweithöchsten Strafsteuer hochgestuft wurden. MFG, Deine Antwort in #84 geht somit am Thema vorbei. Ja, das erlaube ich mir, aber Hallo! >>Jürgen
12. November 200718 J. An die Jürgens: Alles gut und schön, und ich verstehe die Argumente ja auch, aber: spielen wir doch einmal das andere Extrem durch: Vor gut einem Jahr hat man beschlossen, dass ab Ende 2014 Euro6 gilt, natürlich mit Übergangsfristen für Lagerfahrzeuge etc. Wenn sich jetzt also jemand Ende 2015 ein super-rabattiertes Euro-5-Haldenfahrzeug krallt, sollte derjenige dann nach eurer Argumentation bis ins Jahr 2027 ohne irgendwelche zusätzliche Steuerbelastungen noch seine alte NOx-Schleuder betreiben dürfen (ich seh' die Jammerthreads in 20 Jahren schon vor mir) - und das erscheint mir nun wirklich etwas übertrieben. Natürlich ist es auch ein Wechselspiel: der Staat kann sich Förderungen für umweltfreundlichere Fahrzeuge nur leisten, wenn er im Gegenzug Fahrzeuge mit höheren Emissionen "bestraft". Zudem ist die "Bestrafung" (wie schon oben erwähnt) oft nur der Wegfall einer früheren Förderung. Grüße Georg
12. November 200718 J. Ersteller Hallo! So sehe ich das auch. Ein 1,4l-Benziner (D3, EURO3,D4, EURO4) erfordert derzeit jährlich 94 EUR KFZ-Steuern. Für ein Auto mit gleich großem Motor waren vor 40 Jahren etwa 200 DM fällig: habe sowas im Gedächtnis. Falls mir demnächst mal wieder ein altes Fachblättchen mit entspr. Angaben in die Hände fällt werde ich natürlich Genaues berichten. Noch was zum "Schmunzeln":) als Vorläufer der KFZ-Steuer wurde 1698 die Pferde-/Kutschensteuer (sogen. "Karossensteuer" in Brandenburg-Preußen) eingeführt. Und bereits 1899 gab es die Kraftfahrzeugsteuer. MFG An die Jürgens:Alles gut und schön, und ich verstehe die Argumente ja auch, aber: spielen wir doch einmal das andere Extrem durch: Vor gut einem Jahr hat man beschlossen, dass ab Ende 2014 Euro6 gilt, natürlich mit Übergangsfristen für Lagerfahrzeuge etc. Wenn sich jetzt also jemand Ende 2015 ein super-rabattiertes Euro-5-Haldenfahrzeug krallt, sollte derjenige dann nach eurer Argumentation bis ins Jahr 2027 ohne irgendwelche zusätzliche Steuerbelastungen noch seine alte NOx-Schleuder betreiben dürfen (ich seh' die Jammerthreads in 20 Jahren schon vor mir) - und das erscheint mir nun wirklich etwas übertrieben. Natürlich ist es auch ein Wechselspiel: der Staat kann sich Förderungen für umweltfreundlichere Fahrzeuge nur leisten, wenn er im Gegenzug Fahrzeuge mit höheren Emissionen "bestraft". Zudem ist die "Bestrafung" (wie schon oben erwähnt) oft nur der Wegfall einer früheren Förderung. Grüße Georg
12. November 200718 J. Mein Auto unterbietet jetzt schon die Werte der Euro 6 von 2014. Verkaufe ihn 2014. Er hat dann sogar noch ein Jahr Werksgarantie. Reservierungen per PM. hs
13. November 200718 J. Der Avantime erfüllt leider nur die Euro 3, die alte französische Dreckschleuder. Lustich, dass es auf der anderen Seite viele Diesel ohne Filter gibt, die mit Euro 4 eingestuft wurden. Der Avantime hat halt keine Schadstoffverklärungslobby. Heb du vor allem deinen schönen Serie1-XM auf. Und leg dir noch einen Spoiler auf die Seite. Von wegen orischinal. :-) hs
13. November 200718 J. ...der Staat kann sich Förderungen für umweltfreundlichere Fahrzeuge nur leisten, wenn er im Gegenzug Fahrzeuge mit höheren Emissionen "bestraft". Politikersprech: Aus falschen Voraussetzungen scheinbar sinnige Schlüsse ziehen. Deutlich mehr als 50% der KFZ-bezogenen Steuereinnahmen versickern in sachfremden Ausgabengebieten. Die Förderung wäre also ohne Strafsteuern aus bestehenden Einnahmen problemlos möglich (Wenn man wollte!). Jürgen
13. November 200718 J. Heb du vor allem deinen schönen Serie1-XM auf. zu spät. der war leider auch unrettbar.
13. November 200718 J. Die Straf-Besteuerung alter Autos (und die Fahrverbote!) sind spätestens seit EURO 1 in jeder Hinsicht kontraproduktiv. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Normen sind mittlerweile so marginal, dass sie wirklich nur noch verschärft werden, um einen Grund für die Zwangsstillegung von alten Wagen zu haben. Da steht die Autoindustrie dahinter. Wieso aber ist das falsch? - Neuwagen sind tendenziell schwerer und durstiger. Es ist absurd, einem Audi Q7 Umweltfreundlichkeit zu bescheinigen, der zwei Parkplätze braucht, 300 PS um überhaupt von der Stelle zu kommen und dafür nur relativ günstige 13 Liter schluckt. Auch der C6 trinkt mehr als mein CX. - Die Strafsteuer ist eine Aufforderung, den Wagen zu verbrauchen, bevor er zum "Stinker" wird. Wer heute wenig fährt oder auf Bus und Bahn umsteigt, sieht sich morgen mit einem guterhaltenen Altwagen hohen Steuern und Fahrverboten gegenüber. Durch die Altwagendiskriminierung wird der Kilometer teurer, wenn man wenig fährt. - Gebrauchte Autos und Oldtimer schaffen jede Menge Arbeitsplätze - in Deutschland. Egal ob Citroen, Porsche oder Mazda, repariert werden sie hier. Produziert werden sie dagegen von Robotern oder in Billiglohnländern. Neuwagen nützen nicht den Arbeitsplätzen, sondern den Konzernvorständen. Also: Solange die Autos noch mit Benzin und Diesel fahren, ist eine unterschiedliche Besteuerung der verschiedenen Kat-Normen sinnlos. Um das Umweltverhalten der Autos zu verbessern, ist eine Verschärfung der Normen für Neuwagen völlig ausreichend. Stattdessen sollten die Steuern auf die Größen umgelegt werden, die vor allem bei stehenden Autos Einfluss auf die Umwelt nehmen: Größe und Gewicht. Um den Benzinverbrauch zu senken, sollte man das Benzin verteuern. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er mit dem teuren Saft - viel mit einem kleinen leichten Auto fährt - wenig mit einem schweren SUV oder Oldtimer fährt - einfach mehr bezahlt. Viele Grüße Gorres
13. November 200718 J. So, jetzt haben wir Michels alle schön herumgemault über den Scheisstaat und was passiert nun? Brav zahlen oder wie befohlen Neuwagen kaufen und dann weiterschlafen. Mal zwei Wochen oder drei zu Hause bleiben? Alle! GENERALSTREIK! Die staatlicherseits entwerteten Altwagen nicht an Exporteure für ein Almosen verscherbeln die uns Deutsche für unsere Dummheit auch noch auslachen, sondern die wertlosesten unter ihnen auf wichtigen Kreuzungen zusammenfahren, anzünden und die anrückende Polizei mit Pflastersteinen und Molotovcocktails empfangen?
13. November 200718 J. Ersteller Hallo! Aha. Zwischen den Abgasnormen seit EURO1 soll also nur ein geringer Unterschied bestehen. Kann ich so nicht erkennen. Beispiele: Partikelgrenzwerte: 196 mg/km (EURO1) 100 mg/km (EURO2) 50 mg/km (EURO3) 25 mg/km (EURO4) 5 mg/km (EURO5/6) Stickoxidgrenzwerte: 500 mg/km für EURO3-Diesel/150 mg/km für EURO3-Benziner 250 mg/km für EURO4-Diesel/80 mg/km für EURO4-Benziner 180 mg/km für EURO5-Diesel/60 mg/km für EURO5-Benziner 80 mg/km für EURO6-Diesel/60 mg/km für EURO6-Benziner Eigentlich schon beeindruckend: auch wenn die europäischen Abgasnormen im Vergleich zu kalifornischen, US-amerikanischen und japanischen Grenzwertsammlungen noch immer so etwas wie eine Billigflagge sind. MFG
13. November 200718 J. Ersteller Hallo! Der Vollständigkeit halber: PKW-Modelle, die vor Sept. 2009 mit EURO4-Einstufung auf den Markt gekommen sind, dürfen noch bis Jan. 2011 als Neuwagen verkauft werden. Denn der Termin Sept. 2009 für EURO5 gilt selbstverständlich nur für Modelle, die dann ganz neu auf den Markt kommen (Stichwort Typprüfung) Das heisst im Kontext mit PSA: bis 2011 dürfte die Verwendung der dann seit etwa 30 Jahren produzierten 1,1/1,4l-2-Ventil-Benziner gesichert sein. Der C6 V6 Benziner unterschreitet MW schon heute bereits sowohl die Grenzwerte der EURO5- als auch der EURO6-Norm: könnte ein Hinweis darauf sein, dass dieser Motor noch einige Jahre im Programm bleibt. MFG
13. November 200718 J. Hallo!Aha. Zwischen den Abgasnormen seit EURO1 soll also nur ein geringer Unterschied bestehen. Kann ich so nicht erkennen. Beispiele: (...) Nun, da ja schon EURO1 90% aller Schadstoffe ausfilterte, bewegen sich alle anderen Abgasnormen im Bereich der letzten 10%. und ab EURO2 in den letzten 5%. Das kann man schon marginal nennen. Wenn man allerdings Null als einzig akzeptablen Wert ansieht, dann liegen alle Normen bei Unendlich. Man erinnere sich, dass wir 1985 - vor der Einführung der ersten Katalysatoren - auch nicht wie die Hühner von der Stange gefallen sind. Seither gibt es zwar mehr Autos, aber die (klassischen) Schadstoffe sind zu 97% weg. Eigentlich hätte sich der Wald, dessen Rettung der Kat galt, seither wieder vollständig erholen müssen. Hat er aber nicht. Die Waldzustandsberichte von heute gleichen denen von 1985. Das sagt mir, dass der Kat nicht die Wirkung hatte, deretwegen er eingeführt wurde, das Auto am "Waldsterben" nicht schuld war, das "Waldsterben" keines war, und wir alle viel Geld für nichts bezahlt haben. Das schließt die Steuern ein. Heute werden ja Benziner ohne Kat wegen Feinstäuben aus den Innenstädten verbannt. Dabei produzieren sie gar keine. Erst supermoderne Direkteinspritzer brauchen einen Partikelgrenzwert (EURO5 und 6). Also, hier haben wir eine weitere zweifelhafte Begründung, mit der wir gezwungen werden sollen, neue Autos zu kaufen, die wir aber bitte binnen 10 Jahren verbrauchen müssen, weil dann die alten EURO-6-Stinker strafbesteuert werden. Ich bleibe dabei: die EURO-Normen dienen nicht der Umwelt, sondern dem Absatz der Industrie. Sie fördern eine gewaltige Ressourcenverschleuderung, vernichten Vermögen und Arbeitsplätze im Mittelstand, schädigen die Glaubwürdigkeit des Umweltschutzes insgesamt und halten davon ab, das Auto zu schonen und auf ÖPNV oder Bahn umzusteigen.
13. November 200718 J. Dazu kommt auch, daß ein Gutteil der Schadstoffreduktion durch Tricksereien auf dem Prüfstand zustande kommt und kaum Praxisrelevanz hat. Ausnahme ist der Partikelfilter, aber den hat (wohl, weil´s nicht aus Deutschland kommt) die Politik komplett verschlafen...
13. November 200718 J. Ersteller Hallo! Der Hinweis darauf, dass der EURO1-G-Kat schon 90% der Schadstoffe eliminiert ist natürlich sinnvoll. Aber: die EU hat nicht nur die Grenzwerte verschärft, sondern auch den Messzyklus. Bereits bei EURO3 müssen die Grenzwerte unmittelbar nach dem Kaltstart eingehalten werden: das war eine erhebliche Verbesserung. "Das Waldsterben müsste eigentlich beendet sein wo doch der Kat flächendeckend im Einsatz ist". Im Gegensatz zum Benziner ist der Stickoxidausstoss beim Diesel nur sehr begrenzt durch Katalyse verringerbar. In Diesel-PKW werden ungeregelte (Oxidations-) Katalysatoren verbaut, man könnte die auch als "Zwei-Wege-Katalysatoren "bezeichnen. Und die Stickoxide machen nunmal den Regen sauer und den Wald krank. Aber wer redet denn noch vom Wald? Zum Zustand des deutschen Waldes habe ich in den Medien seit Ewigkeiten nichts mehr erfahren. Geht es dem Wald wirklich nicht besser? Bin wirklich gespannt, wieviel Partikel die modernen Magermix-Benzin-Direkteinspritzer ausstoßen: da findet man nirgendwo Konkretes. MFG
13. November 200718 J. Ersteller Hallo! Der Hinweis darauf, dass der EURO1-G-Kat schon 90% der Schadstoffe eliminiert ist natürlich berechtigt. Aber: die EU hat nicht nur die Grenzwerte verschärfte, sondern auch den Messzyklus. Bereits bei EURO3 müssen die Grenzwerte unmittelbar nach dem Kaltstart eingehalten werden: das war eine erhebliche Verbesserung. "Das Waldsterben müsste eigentlich beendet sein wo doch der Kat flächendeckend im Einsatz ist". : Im Gegensatz zum Benziner ist der Stickoxidausstoss beim Diesel nur sehr begrenzt durch Katalyse verringerbar. Beim Benziner verringert der G-Kat gleichzeitig den Ausstoss von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (HC) und Kohlenmonoxid (CO). In Diesel-PKW werden ungeregelte (Oxidations-) Katalysatoren verbaut, die ledglich Kohlenwasserstoffe umwandeln. Und die Stickoxide machen nunmal den Regen sauer und den Wald krank. Aber wer redet denn noch vom Wald? Zum Zustand des deutschen Waldes habe ich in den Medien seit Ewigkeiten nichts mehr erfahren. Geht es dem wald wirklich nicht besser? MFG
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