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C6 207ps doppelturbo,verbauch

Hervorgehobene Antworten

Die ungenauen Daten sind aber vergleichsweise genau. Oder willst du damit sagen dass die BMW-Tachos/-Reifenfaktoren/usw so stark abweichen wie die BMW-Verbräuche ggü. den C6? Den weichen Faktor da oben sehe ich bei den Fahrern, was ich dementsprechend hervorhob.

Ich frage dich immer noch nach der Alternative zu Spritmonitor, NEFZ und Autotests.

Auf der anderen Seite habe ich ja schon mal vorgeschlagen, mit einem C4 oder C5 HDi 110 eine Vergleichsfahrt zu machen. Wenn die Strecke festgelegt ist, gleichzeitig getankt, gleich schnell gefahren wird, entscheidet der Unterschied der Nachfüllmüllmenge. Nur an der selben Säule zu tanken ist wegen der unterschiedlichen Kraftstoffsorten nicht möglich. ;-)

Bei den dort oben vergleichenen Dieseln schon.

Gruß

Holger

Auf lange Sicht hat ein Tankfehler keinen Einfluß auf den Durchschnittsverbrauch, da sich dieser aufhebt.

Der Fahrer hat immer noch den größten Einfluss. Ich habe dich bald eingeholt, Achim.

Im Verbrauch versteht sich. Zur Zeit sind's im Schnitt 5,1 Liter / 119 g/km. ;-)

Gruß

hs

Zum Vergleich:

150 kW 5er bei Spritmonitor: 6,91 Liter D, 182 g/km

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/112326.html

150 kW E-Benz bei Spritmonitor: 6,82 Liter D, 180g/km

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/169614.html

150 kW C6 bei Spritmonitor: 8,8 Liter D, 232 g/km

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/183553.html

Ööhm, Holger, Du vergleichst den Automatik-C6 mit einem Schalter-530d...

Und einen E320CDi gibt es z.B. auch mit über 13 Litern auf 100km: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/176476.html

Ich finde, eine Standardabweichung von über 6 Litern/100km spricht nicht gerade für die Aussagekraft von Spritmonitor.

Allenfalls ist der Durchschnitt aller E320CDI Automatik mit dem Durchschnitt aller C6 HDi Automatik vergleichbar:

E320CDi Automatik: 8,88l (17 Fahrzeuge)

C6 HDi Automatik: 9,92l (nur 4 Fahrzeuge, nicht besonders repräsentativ)

Martin

Entschuldige Martin, stimmt, das kenne ich von Vergleichen mit dem Prius nur zu gut. ;-)

Wobei ja bei wirklich modernen Autos die Automatik der Sparsamkeit zuträglich ist.

Ich sehe ja auch die Bedenken. Allerdings entkräftet der Schnitt aller E 320 deine Argumentation wieder etwas. Das Problem ist nur: Wenn zu wenige Autos teilnehmen, wie im Falle der C6, kann man noch nicht von einem repräsentativen Schnitt ausgehen.

Im Falle der C1 habe ich da so gut wie keine Bedenken, dass die Werte näher an der Realtät sind als der NEFZ, Autotests oder ein Verbrauchsposting nach dem Ablesen des Bordcomputers.

hs

Ihr müßt schon beim Spritmonitor folgendes zugeben:

- Die gefahrenen Kilometern können nicht genau bestimmt werden

- Die Reifenmarke ist ebenfalls bei allen unterschiedlich. Wenn man vergleichen will, geht das einfach nicht!

- Der Luftdruck der Reifen wird nicht kontrolliert bzw. angegeben

- Die gefahrene Reifengröße wird nicht angegeben

- Die getankt Spritmenge ist ungenau

- Die Außentemperatur und Meereshöhe führt zu Abweichungen

- Die Fahrzyklen sind nicht genormt und damit extrem unterschiedlich

Wer nach den vielen Fehlerquellen behauptet, daß da auch nur annähernd exakte Werte dabei herauskommen, der lügt, bewußt oder unbewußt.

Kurz gesagt: Das sind Werte aus der Praxis, nicht aus dem Labor. Fragt sich jetzt, was denn realitätsnaher ist.

Zugegeben, und das ist nichts neues.

Nicht zugegeben: die angebliche Behauptung exakter Werte.

Ich denke, es wurde von allen Befürwortern gut genug beschrieben,

was Spritmonitor für sie darstellt.

Die Liste könnte man noch verlängern. Vor allem

um den wichtigsten Faktor. Den Fahrer.

Aber drehen wir den Spieß mal rum.

- Der Autofahrer zahlt für die gefahrenen Kilometer, die sein Wegstreckenmesser zeigt.

Auch der Wiederverkauf basiert auf diesen Werten = Realität, wenn auch nicht exakt.

- Reifen. Das betrifft alle anderen Verbrauchserhebungen gleichermaßen. Noch schlimmer,

beim NEFZ gehen Kritiker davon aus, dass Reifen montiert werden, die niemals ein

Serienfahrzeug abstützen werden.

- Druck. Auch hier wird beim NEFZ nach oben manipuliert. Die Abweichungen bei Spritmonitor

gehen in der Masse der Fahrzeuge unter. Wahrscheinlichkeit eher zu niedrig. Aber gilt

das nicht modell- und markenübergreifend? Ganz anders als beim NEFZ, wo nur 1

präpariertes Modell getestet wird, das in Massen vertriebenen den Bedingungen

wie in Spritmonitor unterworfen ist?

- Die getankte Spritmenge ist die bezahlte Spritmenge. Das interessiert. Der NEFZ-Wert

oder lobbygesteuerte Autotests sagen zu wenig über die Rechnung an der Tanke aus.

- Außentemperaturen, Meereshöhen sind nicht nachvollziehbar. Es ist ein Mittel aus allen

Teilnehmern. Aber es sind wenigstens Alltags- und nicht Laborbedingungen.

Allerdings weiß man doch von dem Tool, dass ein Spiegel des Autoverkehrs dargestellt wird.

Die eigenen Werte geben allerdings genaueren Aufschluss. Manche führen eine Excel Tabelle

(wie ich zuvor), andere tragen deutlich komfortabler bei Spritmonitor ein (wie ich inzwischen).

- Fahrzyklen - wie oben.

Bitte liefere mir doch mal die zusätzliche Alternative, die realistischere Werte bringt,

um Verbräuche miteinander zu vergleichen. Wir alle, auch die Spritmonitor-User,

kennen die Werte, die von den Herstellern im NEFZ ermittelt wurden und vom DAT

oder in den Prospekten veröffentlicht werden. Das ist alles.

NEFZ, Autotests und Herstellerbroschüren werden zu gerne gefälscht - das jeweilige

Interesse ist Absätzförderung.

Spritmonitor ist eine Web2-Anwendung, bei der nicht Absatzförderung sondern die

individuelle Kostenermittlung im Vordergrund steht. Sicher ein Dorn im Auge der

Autohersteller. Wobei - Audi hätte für seinen A2 TDI damit werben können.

Diese Autos schlagen sich bei all den unterschiedlichen Parametern (im Schnitt

derselben!) hervorragend und sehr nah an der Werksangabe.

Ich warte auf den Alternativvorschlag, wie wir z.B. vor einem Autokauf zu einigermaßen

einschätzbaren Verbräuchswerten kommen, ohne jedes in Frage kommende Auto selbst

bei allen Temperaturen, Meereshöhen, Tankstellen, geplanten und ungeplanten Wegstrecken

probefahren zu müssen. Das geht ohnehin nicht. Kein Händler spielt da mit.

hs

Es kann aber doch kein Wert vergleichbar sein, wenn schon allein durch die Wahl einer anderen

Reifenmarke schon 1/2l oder gar 1l unterschiedlicher Verbrauch herauskommt, so ein Vergleich ist einfach MÜLL! Die Meereshöhe macht sehr wohl einen Unterschied aus, auf 1.000 Höhenmeter verliert ein Motor etwa 10% Leistung. Außerdem ist die Verteilung der Marken und Modelle auch nicht überall gleich, Ihr macht es Euch echt zu einfach. Derselbe Wagen kann mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen, mit einem guten Motoren- und Getriebeöl, guter Spritsorte, guter Wartung, keinen unnötigen Ballast und auf Meereshöhe gefahren mindestens 1l-2l/100km weniger verbrauchen, von unterschiedlichen Fahrertypen oder unterschiedlichen Verkehrsaufkommen will ich erst gar nicht anfangen. Es ist nunmal nicht so einfach wie Ihr das gerne hättet, fragt mal einen Statistiker über die Größe der Stichprobe, mein Wagen ist, wenn überhaupt, 20x vorhanden. Bei modernen Wagen kommt noch dazu, daß die Wagen noch unterschiedliche Softwarestände haben und diese auch noch nachträglich verändert werden können. Die Welt ist viel komplizierter als manche das meinen. Was hilft es mir wenn ich weiß, daß mein Wagen theoretisch zwischen 8-10l verbraucht? Ich verbrauche mit meinem speziellen Wagen unter meinen Bedingungen vielleicht nur 7,5l oder11l weil vielleicht in den Bergen wohne oder oder oder... . Wenn man wirklich vergleichen möchte müssen alle Faktoren genormt werden, da das aber spätestens beim Faktor Mensch nicht funktioniert, wird man es nie eine wirkliche 100% Vergleichbarkeit erreichen.

Die Welt ist viel komplizierter als manche das meinen.

Und manche machen (sich) die Welt noch viel komplizierter. ;)

Ich möchte konkrete Argumente hören! Willst Du behaupten das das alles nicht stimmt? Da bin ich mal auf ein Argument gespannt! Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist der Spritmonitor einfach so ungenau, daß ein fairer Vergleich zwischen verschiedenen Modellen nicht möglich ist. Man kann natürlich einfach sagen, mich interessieren die vielen Fehlerquellen nicht, aber dadurch wird ein Vergleich noch lange nicht fair. Man kann es drehen und wenden wie man will, ungenaue Angaben werden durch das Schönreden nicht genau und hilft vorallem nicht weiter. Hier ist viel Emotion und Ideologie mit im Spiel, das trägt nicht unbedingt zur Sachlichkeit bei.

Ich habe den Eindruck, du liest meine Beiträge nicht. Umgekehrt ist es jedenfalls nicht so.

Du redest immer von 100 Prozent Genauigkeit, präzise und so weiter. Nie wurde das behauptet und dennoch haben wir das in mehreren Threads ergebnislos diskutiert und werden uns -bezüglich der Interprätation - wohl auch weiterhin eher schlecht verstehen.

Ich finde es beeindruckend, dass die Werte von Sprimonitor so sehr den anderen statistischen Erfassungen gleichen. Beispiel: Benziner verbrauchen in Deutschland im Schnitt ca 8,8 Liter. Bei Spritmonitor sind's 8,5 - stimmt, da fehlen ja auch viele Einträge von Besitzern größerer Autos, die meist nicht so kostenorientiert drauf sind.

"Im Jahr 2003 wurden in Deutschland durchschnittlich 117,5 Liter Bier pro Mann getrunken. Irland landete mit 124,8 Litern auf dem ersten Rang, den dritten Platz belegte Österreich mit 109,3 Litern. "

Ich trinke keinen Alkohol, bin aber Deutscher. Außerdem: Wie viele der in Österreich konsumierten Flaschbier wurden von deutschen Urlaubern getrunken? Also ist der Konsumvergleich zwischen den Ländern unpräzise und damit illegitim. ;-)

Bonne nuit!

Holger

Nun mal wieder zum eigentlichen Thema zurück. Der von avantprimacx angegebene C6 bei Spritmonitor ist meiner. Ich fahre fast ausschließlich mit Tempomat, selbst in Ortschaften soweit möglich. Mir ist aufgefallen, was hier im Forum auch schon einmal beschrieben wurde, daß bei Stadt- und Landstraßentempo sehr oft im Automatikmodus ein niedrigerer Gang eingelegt ist als eigentlich nötig, was natürlich entsprechend mehr Sprit braucht. Manuell läßt sich meist ein um eine Stufe höherer Gang einlegen. Beim Wiederaufnehmen der voreingestellten Geschwindigkeit per Tempomat schaltet das Getriebe (im Automatikmodus)immer herunter um dann ganz gehörig Fahrt aufzunehmen. Vielleicht sollte die Getriebesoftware diesbezüglich abgeändert werden. Mein ehemaliger X2 V6 war diesbezüglich sanfter. Ich könnte mir vorstellen, daß der Verbrauch bei rein manueller Bedienung des im C6 V6 HDI verbauten Getriebes nochmals um 1/2 Liter gesenkt werden kann. Das dürfte dann aber das unterste Ende der Fahnenstange sein. Aber wofür habe ich mir dann eine Automatik gekauft? Um doch nur herumzuschalten? Da haben dann wieder die C6-Puristen mit dem kleinen 2,2 HDi recht: unwesentlich schlechtere Fahrleistungen bei erheblich geringerem Verbrauch, aber dennoch einen wunderschönen Wagen.

Ich habe nie von 100% Genauigkeit gesprochen, die Daten im Spritmonitor sind aber so ungenau, daß sie keine Revelanz für mich besitzen. Es gibt genau 48 Xantia mit Benzinmotor beim Spritmonitor, wenn ich mich nicht verzählt habe gibt es genau 4 Wagen mit der gleichen Motorisierung wie meiner. Von den 4 ist schon einer ein Break und genau 1 Wagen ist in Ausstattung und Motorisierung identisch (Xantia 2.0 16V Activa). Ein Statistiker würde über so eine Statistik nicht mal nachdenken.

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