20. November 200718 J. Off-Topic Prävention: Durch den Streik der GDL gab es viele Staus auf Deutschlands Straßen. Und in denen standen auch Citroëns
20. November 200718 J. Zumindest war auch ein silberner XsaraPicasso unterwegs. Vielleicht hat er dem Trucker gezeigt, wo man das Stahl vom ICE verwerten kann ;-)
20. November 200718 J. Off-Topic Prävention: Durch den Streik der GDL gab es viele Staus auf Deutschlands Straßen. Und in denen standen auch Citroëns Und von dem volkswirtschaftlichen Schaden könnte man hier jedem einen Citroen kaufen. Solange die Personenverkehr bestreiken ist es zwar unangenehm, aber noch eingermaßen vertrettbar. Aber so... Irgendwo im Osten (muss die Quelle erst wieder suchen) hat dann ein Ladenbesitzer drei GDL-Streikende drüber informiert, dass diese bei ihm 50% Aufschlag bezahlen müßen. Schließlich muss er irgendwie seine Verluste ausgleichen Die Streikenden wollen vors Gericht
20. November 200718 J. hihi, ich glaube, der senseman wünscht sich gerade, lokführer zu sein. und weil er es nicht ist, bestreikt er seine modellbahn und "zeigt es denen™ aber mal richtig"
20. November 200718 J. Moin, gegen das, was gerade in Frankreich abgeht, ist der dt. Eiertanz der reinste Mumpitz! Ein guter Freund sitzt momentan in Bordeaux fest und hat keine Chance, mit der SNCF heim zu kommen. Frühestens morgen soll ein TGV fahren, der ihn heimbringen könnte. Als er letzte Woche nach Frankreich fuhr, fiel schon seine direkte Verbindung von Strasbourg (er wohnt in KA) nach Bordeaux aus, sodass er via Paris fahren musste. In Paris streikte aber auch die Métro, sodass er vom Bahnhof Paris EST zum Bahnhof MONTPARNASSE laufen musste. Zudem hatte er einen ungeplanten Aufenthalt von 4 Stunden in Paris und brauchte statt kalkulierter 7 Stunden für die gesamte Reise geschlagene 15 Stunden. LG, Oliver
20. November 200718 J. Genau! Weicheierstreik! Die Belgischen Eisenbahner haben vor zwei (drei?) Jahren auch gestreikt und gleichzeitig die Autobahnen blockiert. So muß das!
20. November 200718 J. In Frankreich kämpfen sie gegen Kürzungen! Das ist was ganz anderes. Wenn ich weiß, dass der Job hart ist und wenig bezahlt, dann lerne ich was anderes! Das was die Abziehen ist unverhältnissmäßig. Wenn man überlegt, dass jeder von Ihnen jeden tag etwa 40-50000 Euro Schaden verursacht... Dan gebt dennen die erhöhung und zieht das wieder von deren Gehalt ein.
20. November 200718 J. Hallo Mich wunder ja das Citroen noch immer soviele Neuwagen auslierfern kann. Weil den megen die da auf der Bahn herumstand und unnötig herrumoxidierten.
20. November 200718 J. Moin @Patrik das liegt daran,daß Cit - wie so unendlich viele andere einfallsreiche Firmen - viele Autos in Billiglohnländern produziert.Dort wird nicht gestreikt.Und wenn-gibts haue! Gruß Fred
20. November 200718 J. In Frankreich kämpfen sie gegen Kürzungen! Das ist was ganz anderes. Wenn ich weiß, dass der Job hart ist und wenig bezahlt, dann lerne ich was anderes! Das was die Abziehen ist unverhältnissmäßig. Wenn man überlegt, dass jeder von Ihnen jeden tag etwa 40-50000 Euro Schaden verursacht... Dan gebt dennen die erhöhung und zieht das wieder von deren Gehalt ein. Die Reaktion ist mal wieder typisch deutsch. So lange man anderen ans Leder geht, ist es egal und trotzdem wird gemeckert. Ohne jedoch wirklich den Sinn zu hinterfragen. Ist man irgendwann selbst betroffen, jammert der Deutsche, tut aber nix dagegen. Ich möchte mal deine Reaktion erleben, wenn man dir ans Leder respektive Kohle will. Nimm es nicht persönlich, aber ich kann die Franzosen mehr verstehen als diesen halben Eiertanz der deutschen Eisenbahner. Lieben Gruss von Oliver, Franzose und Streikbefürworter.
20. November 200718 J. Ich bin auch Streikbefürworter. Und ich habe auch gesagt, dass ich Franzosen mehr verstehe! Vielleciht kam das nicht ganz rüber Ab dem dritten Satz geht alles gegen die GDL! Und die Franzosen bauen auf jeden Fall gute Autos (aber früher waren die noch besser ) Lieben Gruß von einem Halbdeutschen und Streikbefürwörter (solange dieser Sinnvoll ist)
20. November 200718 J. Wessen Kohle wollen denn die Lokführer? Doch wohl die der Bahnfahrer. Also wer den Streik befürwortet, darf natürlich nichts gegen eine Erhöhung der Bahntarife haben. Trotzdem verstehe ich die Lokführer. Wer will schon nicht gern 30 Prozent mehr. Gruß Markus
21. November 200718 J. 30% hört sich viel an, aber man muß das auch relation von dem Gehalt sehen, das sie zuZeit verdienen. Wenn jemand 1200€ Brutto verdient, ist er unter der Steuergrenze, bezahlt keine Steuern. Bekommt er 30% mehr Geld ist er bei 1500€ brutto. Minus Steurabzüge ist er wieder bei 1200€ oder drunter -bei ledige Arbeiter-. MfG DS
21. November 200718 J. Durch den reallohnverlust infolge des Teuros und der allgemeinen Abzocke durch Staat und Großkapital, durch Streichung von Sonderzahlungen und Vergünstigungen, etc. ist das Einkommen eines Lokführers in den letzten 10 jahren gsunken. Und es ist ein Scheißjob mit ständig wechselnden Einsatzzeiten und Einsatzorten. Für 1200 EUR macht man besser Hartz IV mit ein wenig Schwarzarbeit.
21. November 200718 J. Ein Lockführer bekommt keine 1200€ brutto, das sind 1200€ netto plus einige Steuerfreie Zuschläge. Da macht im Jahr um die 33000€ brutto ( von der GDL bestätigt) Ein promovierter Chemiker, Biologe, Physiker bekommt an der Uni zw. 36000€-39000€ und das nach ca. 6 Jahren Studium und drei bis vier Jahren Promotion. Wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit? Als Lockführer reicht (theoretisch) der Hauptschulabschluss und momentan eine dreimonatige Ausbildung. Gruß, Daniel
21. November 200718 J. Durch den reallohnverlust infolge des Teuros und der allgemeinen Abzocke durch Staat und Großkapital, durch Streichung von Sonderzahlungen und Vergünstigungen, etc. ist das Einkommen eines Lokführers in den letzten 10 jahren gsunken. Und es ist ein Scheißjob mit ständig wechselnden Einsatzzeiten und Einsatzorten. Für 1200 EUR macht man besser Hartz IV mit ein wenig Schwarzarbeit. Auf die gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Deine Einstellung zur Schwarzarbeit ist einfach asozial! Des Weiteren siehe auch den Eintrag drüber! Die Reallöhne sind in fast allen Bereichen gesunken. Und wenns mir ein Job nicht passt, dan suche ich mir einen anderen! Es gibt viele andere Scheiss-Jobs! Und es wird auch woanderes gestreikt! Nur es ist ein Unterschied, ob ich ein Unternehmen oder ein Land bestreike!
21. November 200718 J. #18#Ein promovierter Chemiker, Biologe, Physiker bekommt an der Uni zw. 36000€-39000€ und das nach ca. 6 Jahren Studium und drei bis vier Jahren Promotion. Wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit? Als Lockführer reicht (theoretisch) der Hauptschulabschluss und momentan eine dreimonatige Ausbildung. Es kann doch nicht sein, das ein Lokführer, der den Staat (sind wir ?) mit so wenig Ausbildungskosten belastet und dann 30% mehr einstreichen will. Ich bin für die lineare Erhöhung der Bezüge von prom. Che..,Bio..Phys.., die 9 Jahre 9 Monate mehr unbezahlte Lebenszeit für ihre Ausbildung opfern mussten. Die Undankbarkeit des Staates könnte man den geschundenen Akademikern durch einen Verdienstorden zwischenzeitlich etwas abmildern. Gruus xantiboy
21. November 200718 J. #19#Nur es ist ein Unterschied, ob ich ein Unternehmen oder ein Land bestreike! Für wen streiken die eigentlich - ich glaube für sich und ihre Familien. Mähdorn hätte vor Wochen sein 11prozentiges Angebot mit betriebwirtschaftlicher Mischkalkulation kompensieren können. Hier geht`s nicht um die Lohnsteigerung. Der Zweck heiligt die Mittel. Der Bahnkunde wird gern bereit sein, höhere Ticketpreise zu akzeptieren, wenn der Barrel diesen Monat bei 102.-$ ankommt und weiter in Richtung Norden... Der Vertrauensverlust in die Firma Bahn wird sich in Grenzen halten, bei den Bundestagswahlen 2009 bin ich mir da nicht so sicher. Gruus xantiboy
21. November 200718 J. Hallo in die illustre Runde. Mähdorn und Kollegen des Bahnvorstandes haben sich in den letzten Jahrten SIEBZIG Prozent mehr Kohle genehmigt. So jedenfalls ZDF Frontal. Und dann wollen die den Lokführern erklären, sie bkommen 4,5% drauf. Das ist nicht nur lächerlich sondern in meinen Augen unehrenhaft. Aber sowas können die Oberen ja alle Bestens. Siehe unsere Politiker: mal eben 10% drauf, auf die monatlichen Minimalbezüge von 7500.00 netto (von den Nebeneinkünften mal ganz zu schweigen). So, und dann erklären die einem Lokführer, der im Drei-Schicht-betrieb seinen Job machen soll, er soll mit 1500 EUR zufrieden sein? LÄCHERLICH. Überlegt mal: 1500 EUR netto. Klingt ja ganz gut. 3-Schicht-Betrieb. Toll. Der arme Kerl mus AUSSCHALFEN können. Also braucht der ne RUHIGE Wohnung. Die gibt es nicht in Köln am Ring, sondern eher in den Seitenstrassen von Lindental. Da ist der Gute mal eben 1000 EUR warm für die Wohnung quitt. Nur um wirklich AUSGESCHLAFEN seinen Dienst antreten zu können und uns Passagiere nicht beim nächsten übersehenen Signal in den Tod zu fahren. Dann bleiben ihm 500 Teuronen für die Fahrt zum Arbeitsplatz (unter 20km kriegt er ja vom Fiskus nicht mal seine Fahrtkosten anerkannt) und für Essen und Trinken für seine Frau und sein Kind. Cool. DAS müsste Herr Schell mal der Presse in Ruhe erklären, nicht so ein Blödsinn, wie "Wir wollen 30% mehr", was keiner kapiert, weils ja Nachdenken bedeuten würde. Die sollen von mir aus die ganze Bahn mal ne Woche lahm legen, was der Bahn dann an Schaden entsteht ist mehr, als enn sie denen freiwillig von Anfang an 30% drauf gelegt hätten. Und wenn wir mal hochrechnen: 2.000 Lokfüher kriegen anstelle von 1500 EUR sagen wir mal 2000. Das wären pro Monat 1 Mio an Mehrkosten für die Bahn. Wenn man überlegt, wieviele Fahrgäste die Bahn pro Tag oder Monat bewegt, sind das pro Fahrgast pro Monat keine 10Cent mehr. Jetzt ist die Bahn aber schlau, oder gierig, oder einfach nur unverschämt und wird bei der nächsten Preiserhöhung die Fahrkarten mal wieder um 3 oder 5% teurer machen und sackt sich damit wieder ein paar Millionen mehr ein, die dann an Mähkorn und Kollegen verteilt werden können. Wenn man das Prinzip durchschaut hat, kotzt es einen ganz schön an. So, jetzt bin ich meinen Frust los. Ach ja, was hat das mit Citroen zu tun? Auch DORT hats eine Vorstandsetage, die sich nach den gleichen Prizipien auf Kosten der kleinen Mitarbeiter die Taschen füllt. Nicht nur in Germoney, das klappt überall. Nicht nur in der Automaobilbranche. Aber das führt jetzt ins uferlose. Gruß Georg
21. November 200718 J. Wer da streikt sind nicht DIE Lokführer, sondern eine kleine Gruppe, die in der GDL organisiert ist. Die Mehrheit der Bahnbediensteten hat einen Tarifvertrag, nur dieser Kleckerverein versucht, seinen Mitgliederschwund auf diese Tour zu kompensieren. Bisher galt: ein Betrieb - ein Tarif. Wenn dieser Grundsatz aufgeweicht wird, haben wir bald den Zustand, mit dem die englische Wirtschaft, besonders die Autoindustrie, seinerzeit in weiten Bereichen platt gemacht wurde. Jeder "Shopsteward" rief seinen eigenen Streik aus und der ganze Laden stand still.
21. November 200718 J. Die Aufgaben eines Lokführers wurden in den letzten 50 Jahren auch deutlich weniger anspruchsvoll. Ist eben ein Unterschied, ob man nur alle 60 Sekunden einen Nichteinschlafknopf drücken muss, oder ob man alle Signale und Instrumente im Auge haben muss und dabei auch noch die richtige Geschwindigkeit einhalten muss. Von den Zusatzarbeiten bei ner Dampflok noch ganz zu schweigen. Darum sind die ständigen Vergleiche (soundsoviel Prozent weniger Lohn im Vergleich zu früher) auch immer mit Vorsicht zu geniessen. Wie Heinz schon sagt, es geht in erster Linie um den Egotrip der GDL, nicht um eine gerechte Bezahlung. Gruß Markus
21. November 200718 J. Wer da streikt sind nicht DIE Lokführer, sondern eine kleine Gruppe, die in der GDL organisiert ist. Die Mehrheit der Bahnbediensteten hat einen Tarifvertrag, nur dieser Kleckerverein versucht, seinen Mitgliederschwund auf diese Tour zu kompensieren.Bisher galt: ein Betrieb - ein Tarif. Wenn dieser Grundsatz aufgeweicht wird, haben wir bald den Zustand, mit dem die englische Wirtschaft, besonders die Autoindustrie, seinerzeit in weiten Bereichen platt gemacht wurde. Jeder "Shopsteward" rief seinen eigenen Streik aus und der ganze Laden stand still. Ohoh da hat jetzt aber jemand Mitbestimmung ganz gründlich missverstanden. Hauptgrund für den Erfolg der GDL ist das die liebe Gewerkschaft transnet die Lokführer nicht ordentlich vertreten hat. Sind ja nur ne kleine Gruppe innerhalb der Grossgewerkschaft. Deshalb sind die Lokführer zu einer Gewerkschaft gegangen die ihre Interessen besser vertritt. So funktioniert das nunmal. Wenn die GDL jetzt allerdings überzieht bin ich sicher wird die Bahn die Lokführer in eine Servicegesellschaft ausgliedern um flexibler zu sein dann haben die Lokführer zwar ihren eigenen Tarifvertrag aber ob sie dann einen sicheren Arbeitsplatz haben wage ich doch zu bezweifeln. Und die Franzosen Eisenbahner verstehe ich eher weniger als die deutschen Lokführer da geht es doch um solche Sachen wie Vorruhestand mit 50 also extreme Auswüchse die hier überhaupt nicht vermittelbar währen. Gruss Jochen
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