31. Dezember 200718 J. Moin, wie mehrfach erwähnt weilte ich dereinst im schönen Frankreich, diesmal allerdings per Flieger Richtung Gerona/Katalonien. Dies wiederum bedeutete, dass wir ein Leihautomobil brauchten, um unser bescheidenes, frz. Feriendomizil erreichen zu können. Also reservierte ich per Internet einen Leihwagen aus der Kategorie Marke Fiesta oder so ähnlich. Dabei ist allerdings nicht klar, welches Auto man wirklich bekommt. Bei uns wurde es dann ein Chevrolet Aveo 1,4 LT mit 1,4 Litern und 94 PS aus einer höheren Kategorie........ Bei der seitens der Autovermietung nicht reibungslos erfolgten Übergabe (ich durfte unser Auto ne halbe Stunde ohne nen Mitarbeiter auf dem Parkplatz suchen) stellte ich dann fest, dass der Innenraum durchaus hübsch anzuschauen ist, wenn auch haptisch für den Arsch. Fast alle Oberflächen, besonders aber das Plastikfantastik-Alu auf Armaturenbrett und Co. waren kratzempfindlich. Beim Plastikalu war es so schlimm, dass bei noch nichtmal 16000 km auf der Uhr fast überall der Lack ab war, sodass man die schwarze Grundfarbe sehen konnte. Platzangebot und Polster waren okay, dafür waren die Lenkstockhebel vollkommen überfrachtet, die Bedienung der Klima löste einen Blindflug aus und am Lenkrad konnte man nur den Sendersuchlauf und den Suchlauf des CD-Players bedienen, aber keine Lautstärke regeln. Ausserdem jaulte irgendein Kontrollgebimmels, wenn man den Zündschlüssel stecken liess oder man nur ein paar Meter ohne Gurt rollte. Das Gebimmels ging mir gehörigst auf den Sack! In puncto Karosserie habe ich eigentlich nur zwei Kritikpunkte: die Übersichtlichkeit ist nach vorne und hinten gleich null. Vorne sieht man nicht, wo die dümmlich grinsende Karre aufhört, und hinten sorgten drei Kopfstützen im viel zu kleinen Rückfenster in Kombination mit breiten Holmen dafür, dass ich den fetten Bratarsch des Autos rückwärts beim ausparken in die Flanke eines Peugeots gesetzt habe. Aber sowas ist in Südfrankreich ja normal. Um dem ganzen aber die Krönung aufzusetzen, schlagen wir nun das Kapitel Fahrleistungen auf. Allerdings fällt dieses Kapitel sehr kurz aus, denn es gibt keine Fahrleistungen und wie die Kiste 176 Klamotten (Angabe von Chevrolet.es) schaffen soll, ist mir auch ein Rätsel.....Das Auto klingt beim beschleunigen wie ein altersschwaches, asthmatisches Karnickel und röchelt sehr laut und fröhlich vor sich hin. Bei Tempo 120 wird man schlichtweg taub. Mir ist es mit dem Auto trotz Vollgas nicht gelungen, schneller als mit Tempo 90 auf frz. und spanische Autobahnen einzufädeln. Bei langen Passfahrten durchs La-Clape-Massiv zog die Kiste auch nichts vom Teller, die Karre zieht sich wie ein zäher Hefeteig. Zudem rührt man ständig im Getriebe, schaltfaules fahren ist nicht möglich, im Gebirge oftmals im dritten mit Tempo 70. Und wenn man Glück hat, dann lässt sich sogar der Rückwärtsgang einlegen. Bei unserem Auto mussten wir vorher immer beten, damit es klappt. Zu guter letzt noch das Thema Spritverbrauch. Die Dreckskarre hat trotz überwiegendem Überlandverkehr mit Tempi zwischen 90 und 130 (Routes Nationales und Autobahnen) und wenig Stadtverkehr gesoffen wie ein Loch. Verbräuche von 10-11 Litern waren normal. Dies wiederum ist für ein kleines Auto absolut nicht normal. Mein Fazit: nie wieder Chevrolet! Ich war froh, als ich die Scheissmühle wieder abgeben konnte! LG, Oliver
1. Januar 200818 J. Ersteller Moin, da wir den Leihwagen "leider" nur eine Woche hatten und trotz Zusage und verzettelter Planung unsererseits nicht verlängern konnten (Abgabe am 24.12, Abreise heute), mussten wir heute morgen zwecks Abreise in Frankreich ein Taxi zum Bahnhof nehmen. Unser Taxifahrer fuhr uns dann wie der Henker im neuen Grand Picasso zum Bahnhof, DAS ist eine Alternative zum Chevrolet. :D LG, Oliver
1. Januar 200818 J. Hallo Oliver, exakt diese Geschichte haben mir meine Eltern auch Lanzarotte erzählt. Also wirklich genau die gleiche. Das permanente Gepiepse, die Leistungsschwäche, der hohe Verbrauch, die miese Verarbeitung... Sie fuhren jedoch C3.
1. Januar 200818 J. Ersteller Moin, das einzig positive an dem Wagen war der riesige Kofferraum. Aber unabhängig vom Chevy würde ich mir nie wieder einen Leihwagen mieten. Wir hatten mit dieser Autovermietung nur Theater. Selbst so essentielle Dinge wie eine Warnweste, eine Betriebsanleitung oder Verbandskasten waren nicht vorhanden, dazu kam dann noch das arrogante, uninformierte und unfreundliche Personal. Wer jemals behauptet hat, dass Franzosen arrogant und unfreundlich seien, kann dieses Statement getrost widerrufen. Spanier toppen alles, und zwar im negativen Sinne! Wir waren dort ohne Spanischkenntnisse quasi aufgeschmissen, selbst englisch oder französisch wollten die Mitarbeiter der Autovermietung nicht sprechen. Und wenn, dann hat man meist kein Wort verstanden. Wir wären über einen C3 oder Pluriel echt froh gewesen, denn der hätte mir keine Rätsel bei der Bedienung aufgegeben. LG, Oliver
1. Januar 200818 J. Hallo, Mietautos, eine unendliche Geschichte. Versiffte Windschutzscheiben, nachts auf langen Strecken ein Genuß, falscher Reifendruck (viel zu hoch und steinhart), kein Scheibenwaschwasser oder ohne Frostschutz, ausgebautes Innenlicht weil Schalter schwer zu verstehen, Riss in der Bremsscheibe (Rackrackrack, Mercedes usw. Da ist ein schwacher Motor echt nicht das Problem. Das habe ich früher auch gefahren. Damit komme ich klar. Witzig ist es, wenn ich bei der Übernahme die Haube öffne und nach Bremsflüssigkeit etc. schaue und dann angemacht werde, was ich da mache. Oder wenn ich eine mittelgroße Limousine ("Family Car") vorbestelle und dann ein "Adventure Vehicle" bekommen soll. Können die sich nicht vortsellen, daß es Menschen gibt, die so einen SUV - Murks nicht wollen? Gernot
1. Januar 200818 J. Ersteller Moin, genauso war es bei uns auch. Das Auto war zwar sauber und aufbereitet, aber es fehlte auch Scheibenwasser. Und da wir das Auto ggfs. verlängern wollten, weil die geplante Nachreise von Freunden mit eigenem Auto zu uns in der Schwebe war, habe ich bei der Übernahme schonmal vorgefühlt. Da hiess es dann, dass eine Verlängerung kein Problem sei. Gut, die Reise der Freunde platzte, also mussten wir verlängern. Wir sind also einen Tag vor Ablauf des Mietvertrags mal eben 170 km nach Spanien gefahren, um zu verlängern und weil wir für den Notfall nen Tag Karenz haben wollten. Lange Rede, kurzer Unsinn: als wir dort eintrafen, trafen wir tatsächlich eine deutsche Mitarbeiterin an, die uns dann klarmachte, dass ihre Kollegin falsch informiert war. Es gäbe einen Vermietstopp und sie bräuchten am nächsten Tag das Auto zurück. Also haben wir ohne Konsequenzen für uns den Parkschaden abzeichnen lassen und sind wieder nach Frankreich. Im Endeffekt waren dann nur wegen des Wagens für uns zwei Tage flöten, denn die Rückreise mit spanischen und frz. Verkehrsmitteln nach der Rückgabe war etwas aufwendiger als gedacht. Ganz zu schweigen von den Kosten für die beiden Fahrten. Immerhin sind Fahrten mit der Renfe, der SNCF und frz. Taxen Abenteuerurlaub pur. LG, Oliver
1. Januar 200818 J. Moin, Wir hatten mit dieser Autovermietung nur Theater. Selbst so essentielle Dinge wie eine Warnweste, eine Betriebsanleitung oder Verbandskasten waren nicht vorhanden, dazu kam dann noch das arrogante, uninformierte und unfreundliche Personal. Wer jemals behauptet hat, dass Franzosen arrogant und unfreundlich seien, kann dieses Statement getrost widerrufen. Spanier toppen alles, und zwar im negativen Sinne! Wir waren dort ohne Spanischkenntnisse quasi aufgeschmissen, selbst englisch oder französisch wollten die Mitarbeiter der Autovermietung nicht sprechen. Und wenn, dann hat man meist kein Wort verstanden. Wir wären über einen C3 oder Pluriel echt froh gewesen, denn der hätte mir keine Rätsel bei der Bedienung aufgegeben. LG, Oliver Wo um alles in der Welt hast Du denn diese "Autovermietung" aufgetrieben= Ich hatte schon in etlichen Ländern Mietwagen, einschließlich Spanien. Portugal /Madeira(, Türkei und Frankreich. Ich buche das Auto hier in D bei einer Firma, bekomme mein Voucher, marschiere am Zielflughafen zum Schalter und mein Auto wird vor die Tür geholt. Dann wird kurz die Funktion erklärt und etwaige Kratzer usw. festgehalten und los gehts.
1. Januar 200818 J. Hallo, das ist wohl eher die Ausnahme. Spitze war bisher Hertz in Vancouver, die ein vorbestelltes Fahrzeug einfach nicht am Start hatten. Zum Glück hatte der Kollege ein derart großes Vehikel (GMC Yukon oder so ähnlich), so daß wir mit einem Wagen auskamen. Gernot
1. Januar 200818 J. Ja, mit der Kategorieneinteilung bei den Vermietern habe ich auch schon meine Erfahrungen gemacht... Da wir zu dritt eine relativ weite Strecke fahren sollten (Ostschweiz–Belgien), buchte ich nicht die standardmäßige Astra-Kategorie, sondern etwas größeres (O-Ton Mietwagendame: "Renault Scenic oder was ähnliches"). Die Ähnlichkeit habe ich bei dem 1er-BMW dann vergeblich gesucht. Zum Fahren war der ja noch ganz amüsant, und für den Beifahrer war's auch weniger unkomfortabel, als ich befürchtet hatte. Der lachende Dritte war's aber in diesem Falle ganz und gar nicht – auf einer engen, brettharten Bank, die wohl direkt auf der brettharten Hinterachse montiert war, hielt man es kaum mehr als eine Viertelstunde aus...
1. Januar 200818 J. Hallo, Autovermieter sind auf spezielle Kundenberdürfnisse so sehr eingestellt, wie der Betreiber eines "Schweinswurst, Bier und Schnaps" Standes in Saudi - Arabien. 1er BMW - hat der irgendwo ein Konfigurationsmenü, in dem man das Fahrwerk freischalten kann? Gernot
1. Januar 200818 J. nur weil da Chevrolet draufsteht, muß man nicht gleich erwarten, das auch Chevrolet drin ist. Wie hieß die Marke noch vor kurzem ? Gruß Herbert
2. Januar 200818 J. Moin, ... dazu kam dann noch das arrogante, uninformierte und unfreundliche Personal. Wer jemals behauptet hat, dass Franzosen arrogant und unfreundlich seien, kann dieses Statement getrost widerrufen. Spanier toppen alles, und zwar im negativen Sinne! Wir waren dort ohne Spanischkenntnisse quasi aufgeschmissen, selbst englisch oder französisch wollten die Mitarbeiter der Autovermietung nicht sprechen. Und wenn, dann hat man meist kein Wort verstanden. in gerona biste selbst mit spanisch manchmal aufgeschmissen. denn die unfreundlichen menschen, die du da getroffen hast, sind katalanen ... und das ist mit abstand das unfreundlichste, umständlichste und unangenehmste volk, das ich je kennenlernen durfte. wenn die nicht wollen - und das ist leider oft so, denn der katalane an sich ist stolz (keiner weiss so genau worauf ...) - verstehen die ausser katalan - eine grauenhafte, abstoßende, ungenaue und mittelalterliche mischung aus allen möglichen romanischen sprachen und deren derivaten, die in den letzten 2.ooo jahren gesprochen wurden - rein garnix. nicht mal das, was du als spanisch kennst, also kastilianisch ... da kann es einem durchaus passieren, dass der zwar kauzige aber doch irgendwie nette wirt den einen tag perfektes kastilianisch und gar ein paar brocken deutsch mit einem spricht - um am nächsten tag, an dem er dann wohl mit dem falschen fuss aufgestanden ist, einem nur noch unverständliches katalan an den kopf zu werfen.
2. Januar 200818 J. Ersteller Moin Kris, genau so war es! Nur war unser Problem, dass ich besser frz. als englisch spreche, und mich ergo lieber auf frz. verständige. Die Mietwagenziege bei der Übergabe allerdings sprach nur spanisch bzw. katalan und ein grottenschlechtes englisch. Um der ganzen Sache am Übergabetag die Krone aufzusetzen wurde uns mal eben so eine fünfmal höhere Kaution abgeknöpft als geplant und vom dt. Vermittler angekündigt. Mit der Folge, dass unsere Barreserven (wir haben kein Plastik und deswegen diesen Autovermieter gewählt, da er Bargeld akzeptiert) abrupt rapide sanken. Als wir den Wagen dann abgegeben haben, trafen wir dann wiederum auf Mitarbeiter, die nur katalan oder Horror-Englisch sprachen. Diesmal waren aber die Mitarbeiter der Renfe die Krönung, denn wir mussten ja irgendwie nach Hause. Also sind wir mit dem Shuttlebus zur nächsten "estación ferroviajes" gefahren. Dort grinste uns dann ein mehrsprachiges Schild mit der dt. Aufschrift "Kundendienst" an, also dachten wir, dass man dort deutsch spräche. Weit gefehlt! Der Bahnbeamte sprach nur katalan, wir aber nur ein wenig englisch und fliessend französisch. Also haben wir total verratzt und haben uns mit Händen und Füssen an einem anderen Schalter verständlich machen müssen, um Fahrkarten zu erhaschen. Dasselbe Spiel auch in einem spanischen "Tabac", wenn nicht zufällig ein Kunde anwesend gewesen wäre, der frz. und spanisch sprach, hätte ich nie im Leben das bekommen, was ich wollte. Ausser einem dümmlich-fragendem Grinsen der unfreundlichen Verkäuferin vielleicht. Und das alles nur für eine Schachtel Luckies, denn sie wollte nicht verstehen, dass ich eigentlich Gauloises haben wollte. Sie hat sich noch nichtmal um ein paar Brocken englisch bemüht, um mir zu sagen, dass sie keine Gauloises führt. Unser Entschluss steht jedenfalls fest: nie wieder einen spanischen Mietwagen und nie wieder mit dem Flieger nach Südfrankreich! Nächstes Jahr fahren wir wieder mit dem Auto! LG, Oliver
2. Januar 200818 J. Hallo, naja, nach Spanien zu fliegen, wenn man an sich nach Frankreich will und ein Mietwagen auf Bargeldbasis ist natürlich auch heikel. Lufthansa würde für etwa € 300,- von Düsseldorf nach z.B. Toulouse oder Bordeaux fliegen. Wo wäre da das Problem? OK, Air -Berlin fliegt nach Barcelona für das halbe Geld, aber war es das wirklich wert? Und ohne Kreditkarte zu reisen ist natürlich wie reisen ohne Ausweis. Böse, böse, böse.... Gernot
2. Januar 200818 J. Ersteller Morgen Gernot, wir haben im Vorfeld schonmal die Planung umwerfen müssen, deswegen sind wir überhaupt erst geflogen. Wir haben halt ziemlich günstige Flüge von Weeze nach Gerona bei einer irischen Airline bekommen. Die gleiche Airline hätte auch Montpellier bedient, aber dann hätten wir 200 km bis hinter Frankfurt fahren müssen. Also sind wir von Weeze (60 km entfernt) geflogen. Zudem grenzt das Languedoc-Roussillion quasi an Katalonien. Auf jeden Fall haben wir unsere Lektion gelernt. LG, Oliver
2. Januar 200818 J. ja, ich kann dein leid gut verstehen ... meine eltern sind vor nunmehr fast 10 jahren genau in diese ecke europas ausgewandert, ergo hab ich da auch ne ganze zeit verbracht, u.a. mal fast anderthalb jahre am stück und dann meist wenigstens die sommermonate. vor 10 jahren hatte die gegend noch einen ganz eigenen charme a la aufsteigendes zweite-welt-land. die strassen waren eng und staubig, die preise günstig, die menschen passten irgendwie zu ihrem umfeld. zwischenzeitlich haben die katalanen aber recht schnell gemerkt, wie man den deutschen und v.a. französischen touristen nutzen kann - nämlich als hervorragende melkkuh. seither hat sich einiges getan, ehemalige feldwege wurden zu mehrspurigen strassen, riesige kreisverkehre wurden reihenweise gepflanzt, hotels und appartements und campingplätze schossen aus dem boden. nach dem drama mit dem jugoslawien-krieg war spanien reiseland nummer 1 und jedes jahr strömten millionen von menschen in diese recht gut erreichbare ecke europas. jedes jahr stiegen auch die preise. und das leider kaum in irgendeinem verhältnis zum gebotenen. wenn man von den grossen mit europa-mitteln sanierten strassen mal absieht, dann wurde nur das allernötigste investiert, der rest der sahne ging in die taschen der paar tonangebenden familien. so kam es dass in spitzenzeiten im august weder genug wasser noch genug strom vorhanden waren. nur mal am rande bemerkt: eine wohnung ! hat einen anschlusswert von 5kw ... jedes einzelne zimmer in D hat mehr ... das telefonnetz stammt direkt aus dem mittelalter und wird auch mit methoden aus demselben instandgehalten. gerade die gegend um die pyrennäen-ausläufer ist wettermässig tückisch. entwässerungen innerorts an steil aufsteigenden strassen ?! fehlanzeige. bei starkem regen werden die orte zu vadis, dann schiessen teils flüsse durch privathäuser ... die katalanen sind im übrigen was autos angeht ganz eindeutig: autos haben nicht älter zu sein als 6 jahre. jeder fährt neue karren, auf lange flache welle von banken finanziert. alte autos sind mehr als ungeliebt, die schrottplätze voll mit gut erhaltenen youngtimern. ich erinnere mich da nur ungerne an einen schrottplatz auf dem ich mal rumschaute ... ein weisser xantia in einem zustand wie aus dem laden stand da, eine nahezu rostfreie aber stark verdallerte DS, peugeot 309 GTI mit klima ... BXe noch und nöcher, es war ein jammer. mittlerweile ist der charme der aufbruchstimmung weg. die katalanen sind heute ein volk von kurzsichtigen und auf schnellen pekunären erfolg ausgerichteten egoisten. die preise sind explodiert, mittlerweile ist das leben dort teurer als in D und teilweise auch schon teurer als in F. und mit ihrem schnell wachsenden wirtschaftlichen erfolg wuchs auch der mittlerweile geradezu unausstehliche stolz auf ihre eigene kultur und sprache (wobei über jenes prädikat sprache noch zu streiten wäre ...). u.a. wollen sich die katalanen ja von spanien loslösen und als ein eigenes land gelten. und sie tun alles, um dieses ziel zu erreichen. amtssprache ist katalan. auf kastilianisch übersetzt wird fast garnix mehr. es geht sogar soweit, dass kinder in der schule teilweise nur noch katalan und weder spanisch noch andere sprachen erlernen. ein echtes drama. und äusserst kurzsichtig zudem. denn was wäre katalonien ohne europa, ohne die touristen, das geld aus brüssel, aus frankreich, deutschland und england? nichts ... ein staubiges stück erde mit stränden und apfelplantagen ... für mich ist der zauber verflogen. ich hatte das glück, vor ort immer interessante menschen kennenzulernen - argentinier, uruguayos, columbianos, cubanos, andalusier, franzosen.
2. Januar 200818 J. Der Aveo hat auch miserabel beim Crashtest abgeschnitten... Da war bestimmt ein Katalane am Steuer !
3. Januar 200818 J. * Chevrolet Europa Chef Wayne Brannon sagt: "Dass wir nicht noch näher an die halbe Million gerückt sind, liegt alleine an der ausgereizten Produktion. Von unserem Aveo etwa hätten wir problemlos 30 tsd mehr verkaufen können." (Quelle: AMS 02/2008) Tausende Fliegen können nicht irren . . . Oder? / Verwunderlich. Wie gut der Wagen tatsächlich ist kann ich absolut nicht beurteilen. Evtl. sind die o.g. Probleme auch auf die spanische Pflegementalität zurückzuführen? Einen perfekt funtionierenden Leihwagen haben wir jedenfalls noch nie erhalten (egal in welchem Landesteil).
3. Januar 200818 J. Hallo Die Spanier als unfreundlich zu bezeichnen ist nicht gerecht, ich bin schon viele male in Spanien gewesen, man kann die Aufmerksamkeit des Personals auf sich ziehen indem man wenigstens versucht ein par Wort auf Spanisch hervorzuwürgen, da hat man schon gewonnen. Wenn man allerdings im restaurant rumstänkert weil es kein Paulaner und Weisswurst gibt, dann können sie es einem mit Ignoranz danken. Kurz, ich hatte noch nie Probleme mit Spanier(innen).
3. Januar 200818 J. Auch unter den Katalanen gibt es viele nette, gute Menschen! In Barcelona habe ich mich jedenfalls sehr wohl gefühlt. (Wir wollen doch vermeiden, dass uns hier das Forum von der katalanischen Untergrundbewegung in die Luft gesprengt wird...)
3. Januar 200818 J. Wie hieß die Marke noch vor kurzem ? Daewoo. Für mich ist das eh kein Chevi und wird es niemals werden. Für mich sind Chevi's, Limousinen mit V8 und min. 5l Hubraum.
3. Januar 200818 J. Ich denke, es hat viel damit zu tun, was der XM-Pilot sagt: wie man in den Wald ruft... Ich habe auch vorwiegend gute Erfahrungen gemacht in Barcelona. Ich muß aber auch dazu sagen, daß ich etwa sieben Wörter spanisch kann und mir auch Mühe gegeben habe, diese anzuwenden. Zudem hatte ich auch noch ein Büchlein mit einigen katalanischen Floskeln dabei. Wirkt Wunder! Abgesehen davon bewahrheitete sich einmal mehr die Erkenntnis, daß man abseits der Haupttouristenströme besser fährt. Übrigens gefällt mir der weiche Klang des Katalanischen bedeutend besser als das spanische Gelispel und Gefauche. Die haben schon recht, daß sie sich ihre Sprache nicht verbieten lassen wollen.
3. Januar 200818 J. ... der weiche Klang des Katalanischen bedeutend besser als das spanische Gelispel und Gefauche ... ähemm ... wenn eine sprache nicht weich ist, dann ist es katalan ... sicher, dass du die beiden sprachen phonetisch nicht verwechselst ? Die haben schon recht, daß sie sich ihre Sprache nicht verbieten lassen wollen. nunja, verbieten will ihnen die sprache ja keiner. nur das törichte theater, NUR diese sprache zu sprechen ist absolut anachronistisch. barcelona mag wie viele großstädte anderer länder ein wenig untypisch für das umland sein. aber fahrt mal raus ins land ...
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