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Gibt es hier noch andere Lexia-Benutzer? Backup-Lösung gesucht.

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

steht schon fast alles im Betreff. Was mich genauer interessiert:

in der Lexia 2 ist eine kleine 2,5 Zoll Toshiba HDD 2130 verbaut, um die ich mir ständig Sorgen mache (Alter und Stoßempfindlichkeit).

Da Updates oder ein Neuaufsetzen des Systems nur mit Chipkarten geht (wovon ich zwar einige habe, die aber nur einmal benutzt werden können und daher fast wertlos sind), spiele ich mit dem Gedanken, die Platte auszubauen (echte Fummelei), in einen stinknormalen PC zu verpflanzen und ein Image davon zu erstellen.

Aber: wenn mir die Platte wegen Verschleiß abraucht, stehen die Chancen schlecht, ein anderes Fabrikat mit zurückgespieltem Image einzubauen, da ich keinerlei Wege gefunden habe, ins Bios zu gelangen. Ideen dazu?

Ideal wäre es, die Platte auszulesen und alles auf eine CF-Karte mit CF-IDE-Adapter zu dudeln. Damit auch endlich keine Probleme mit Stoßempfindlichkeit (und kostengünstige, einfache Backup-Lösung in Form von Ersatzkarten). Dazu müsste man aber wohl auch wieder ins Bios. Hmm.

Also: Weiß jemand, wie man ins Bios kommt oder wenigstens, wie man bis zur DOS-Ebene durchdringt (habe schon alle F-Tasten, Del, Strg usw. beim Hochfahren erfolglos gedrückt).

Das einzige, was mir bislang gelungen ist, war Strg+Alt+Entf, was zu einem Reset führt und anschließend Scandisk auf den Plan ruft (aua!). Will natürlich keinen mutwilligen Datenverlust riskieren.

Wer noch alte, überflüssige Toshiba HDD 2130 Platten rumliegen hat, bitte anbieten!

Bin offen für Ideen.

Boris

Moin Boris,

ist es wirklich so das die Lexia kein anderes Plattenfabrikat akzeptiert? Normalerweise müsste es dem Bios egal sein welche Platte drin ist, Hauptsache es sind die richtigen Daten auf der Festplatte. Haste schon mal an eine Solid State Disk als Ersatz für deine alte FP gedacht? Bei ner SSD läuft ja auch alles über Speicherbausteine, somit wäre die ja nicht Stoßempfindlich. Ich schaue mal von welchem Hersteller meine 30 GB 2,5" Festplatte ist und melde mich dann nochmal ;-)

LG Christian

Kannst Du feststellen, von welchem Hersteller das Motherboard ist bzw. welcher Typ? Damit kommt man dann meist weiter.

>>

BXdrvr [ACCM]

Oh je!! Da ist grösste Vorsicht angebracht. Ich will dich nicht entmutigen, aber die HDD ist nicht besonders stabil.

Wenn die Datenrettung nicht möglich ist, versuche das Ding möglichst Stossarm zu lagern. Wenn ein normaler Anschluss an der HD ist (2,5 Zoll sind Notebook-HDs, ich hatte diese toshiba mal in einem drin mit Wechselrahmen, der mir leider abgeraucht ist), dann sollten sich die Daten auslesen und wenigstens sichern lassen (Kopie 1 zu 1, Image oder so).

Sonst müsste man wissen, welches Betriebs-System Lexia hat, dann kann man schon eingreifen und was aufspielen.

Ist beim aufstarten nichts zu sehen??

Scandisk deutet auf eine eher ältere Dos-Basis hin. Hat das Teil ein Diskettenlaufwerk oder sinnvolle Anschlüsse (Drucker-Interface lässt sich oft missbrauchen zum Daten abziehen)?

Das einfach so als Denkanstoss, genaueres ist so aus der Ferne für einen Nicht-It-Fachmann schwierig. Ev. weiss jemand mehr.

Gruss Holger

  • Ersteller

So, mal der Reihe nach:

Die Lexia ist kein normaler Laptop. Da drin werkelt auf einem mir sehr speziell angefertigt aussehenden Mainboard eine Meßkarte zum Anschließen von Prüfspitzen. Soweit ich in das leicht geöffnete Gehäuse sehen konnte, waren alle Platinen schön mit "Actia" (also dem Hersteller) beschriftet.

Der tragbare Teil wird auf einen Servicestationswagen gestellt und über Actia-spezifische Kabel angeschlossen, wenn sie nicht mobil benutzt wird. Die Servicestation enthält neben Tastatur, Drucker und Schubladen einen großen Kasten unbekannten Inhalts, der als Schnittstelle zwischen all diesen Komponenten dient. Dazu gehört auch ein CD-Rom, das zum Updaten dient.

Die Updates funktionieren NUR mit Authorisierungs-Chipkarte. Einmal genutzt, wird da ein Bit gesetzt (oder gelöscht?), und das war's. Chipkarte wegwerfen, oder Protokoll feststellen, passendes Programm schreiben und eine unbenutzte Chipkarte vorgaukeln (ich kann das nicht, weiß aber, dass das geht).

Als Betriebssystem vermute ich mal MS-DOS, könnte auch Win 98 drauf sein. Allerdings läuft die Lexia-Oberfläche nicht unter Windows (völlig eingenständige Oberfläche).

Die verbaute Festplatte hat einen lustigen Aufkleber "Actia Lexia". Könnte sein, dass da auch eine Schweinerei gebastelt wurde wie bei den alten 68k-Macs (dort konnte man ohne weiteres auch keine Nicht-Apple-Festplatten verwenden, muss man sich mal vorstellen).

Beim Starten kommt nur "system check..." und schwupps kommt die Lexia-Oberfläche.

Ich denke, es sollte kein Problem sein, die Platte auszubauen und am PC ein Image zu ziehen. Nur das Rückspielen oder die Verwendung einer CF oder SSD machen mir Kopfweh. Ich traue den Actia-Jungs zu, den Festplattentyp fest im Bios angegeben zu haben.

Das Teil läuft ja wunderbar, aber die Platte da drin wird halt auch nicht jünger.

Boris

Edit: PCMCIA ist noch vorhanden, könnte da mit einem schönen Adapter eine CF-Karte reinschieben. Aber wozu, wenn ich nicht an das darunterliegende System komme?

Hast Du schon ´mal mit denen Kontakt aufgenommen:

http://www.ime-actia.com/

>>

BXdrvr [ACCM]

  • Ersteller

Uwe Kolb hat mal gesagt, dass die ihm nicht mal einen Stecker verkaufen wollten... :(

  • Ersteller

Zack, gerade die gesuchte Platte in der Bucht geschossen. Wenigstens etwas.

Boris

Ich würde versuchen, mich zu einem Techniker verbinden zu lassen und mit ihm das Problem zu diskutieren. Ansonsten: Welche Meldung kommt nach dem Einschalten von der Graphikkarte? Es könnte etwas wie American Megatrends, Inc. etc. sein, das ist dann der Hersteller des BIOS. An Hand dessen kann man dann googeln und versuchen, die richtige Tastenkombination für das BIOS zu finden.

Es kann natürlich sein, daß die HD wie früher beim Mac (ich habe u.a. so alte Macs) mit Code im ROM der HD gekennzeichnet ist, dann hast Du mit anderen Platten ein Problem.

Außerdem wäre es auch interessant, welche HD-Größe das BIOS überhaupt unterstützt, da es mit großen HDs immer wieder Probleme gab:

http://www.dewassoc.com/kbase/hard_drives/hard_drive_size_barriers.htm

>>

BXdrvr [ACCM]

P.S.: Soweit ich weiß gibt es von der c´t ein Programm welches stur eine 1:1 Kopie einer HD erstellt (www.heise.de).

Moin,

Patrtion Magic 8.0 kann auch 1 zu 1 Kopien von Festplatten machen. Ich denke mal nicht das das C't Programm auch das ROM der Festplatte mitkopieren kann. Aber ich würd zuerst einfach mal probieren die Festplatte zu klonen und schauen obs damit funktioniert. Wenn klappt dann noch nen Backup aufm PC speichern und die Reseverplatte gut weglegen ;-))

LG Christian

  • Ersteller

@ BXdrv: wie oben bereits geschrieben: da kommt nur "system check...", nicht mehr. Es gibt keine gängigen Möglichkeiten, tiefer in das System einzusteigen, geschweige denn Infos im Netz. BTW, für die alten Macs gab es wenigstens kommerzielle Software, um andere Platten nutzen zu können.

Vielleicht kontaktiere ich mal Actia, glaube aber nicht, dass das etwas bringen wird (ein funktionsfähiges Backup würde ja Tür und Tor öffnen um die offenbar streng lizensierte Software mit jemand anderem tauschen zu können).

Aber zuerts probiere ich mal die Image-Methode mit anderer Festplatte anhand von acronis TrueImage. Wenn das gehen sollte, kommt eine SSD rein.

Gruß

Boris

  • 4 Wochen später...
  • Ersteller

So, Backup complete!

Mein lieber Mann, das hat mich einige Nerven gekostet. So was Irres habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die Franzosenmenschen haben tatsächlich einen eigenen Laptop entwickelt, statt da irgendwie auf ein Standardmodell zurückzugreifen. Eigentlich unfassbar. Die Steckplätze z.B. an den Erweiterungskarten habe ich bislang nur an meinem Amiga 3000 und 4000 an der Prozessorkarte gesehen.

Problem Nr. 1 war, das Gehäuse soweit zu zerlegen, dass die sehr knapp bemessenen Kabel und Stecker nicht drunter leiden. Na gut, ist ja nur Risiko und eine Sache für ruhige Finger (gar nicht so einfach bei meinem Kaffeekonsum).

Problem Nr. 2 war die Festplatte. Die geht leider nur raus, wenn man das gesamte Innenleben zerlegt und ausbaut, weil die Halteschrauben nicht von außen zugängig sind. Ich habe darauf verzichtet und nur teilzerlegt, um einen 2.5'-3.5'-Adapter mit Kabel dran zu bekommen.

Problem Nr. 3: alten Rechner suchen, der noch mehr als einen IDE-Port hat. Man kann die 2.5' zwar auch als Slave jumpern, aber die zicken da gerne. Den PC habe ich ebenfalls teilzerlegt, damit ich die geöffnete Lexia mit dem raushängenden Kabel an die Rückseite bekomme, um das Kabel dann an den zweiten IDE-Port anschließen zu können. Uaaah...

Problem Nr. 4: Fast alle Backup-Programme, die ich probiert habe, sind irgendwie Pillepalle. Ich wollte eines, dass nicht nur Partitionen sichert, sondern komplette Festplatten sektorweise. Das machen nicht alle und wenn, nicht zufriedenstellend. Außerdem setzen offenbar alle Softwarelösungen auf Windows-PCs Festplatten mit MBR voraus. Andere Filesysteme haben da kaum eine Chance (habe mal zum Spaß vorher mit Amiga-Platten getestet, die statt MBR Rigid Disk Block verwenden, was natürlich nicht funktioniert hat). Habe es am Ende mit Paragon Drive Backup gemacht, weil MBR gottseidank bei der Lexia passt. Ich sag nur: der reine Panik-Horror, dass das Gastsystem irgendwie die Lexia-Platte zerschießt.

Problem 5: schon wieder die Backup-Software. Beim Zurückspielen auf andere Platten schreibt sie mal was und mal nicht, je nachdem, ob ich die gesamte Festplatte zurückspielen will (Erfolgsquote gering) oder nur die Partition (schon besser). Viele viele Stunden des Testens. Außerdem wird mal statt FAT16 gerne FAT32 benutzt oder umgekehrt, gerade wie man es nicht brauchen kann.

Problem 6: Das Rückspielen auf eine CF-Karte im IDE-Adapter funktioniert zwar, Lexia will damit aber nicht starten. Viele Test-Stunden, bis jetzt ohne Erfolg. Aber die baugleiche Toshiba-Festplatte von ebay hat sie gefressen. Die liegt jetzt gut verpackt an einem geheimen Ort. Mission complete.

Problem Nr. 7: Lexia startet nicht mehr von der originalen Festplatte!!! Panik pur, mehrere Zigarettenpausen. Ich schraube zum x-ten Mal das Ding auseinander. Alle Kabel sitzen korrekt, kein Fehler zu finden. Kabel ab, wieder drauf, wieder zusammengeschraubt, startet! Die 2.5'-Kabel sind echt der letzte Schrott.

Natürlich habe ich mir mal von so einem Backup-Plättchen alle Dateien und Ordner auf einen stinknormalen PC rübergezogen, um gefahrfrei da durchflippern zu können. Junge, Junge, sauviele Ordner und viele kleine Dateien, lustige BAT und INIs, zum Teil mit französischem Inhalt. Ist was für lange Winterabende oder Voll-Nerds.

Wer so ein Gerät besitzt, dem würde ich schon auf jeden Fall ein Backup ans Herz legen. Allerdings ist schnell mal was bei so einer Aktion kaputt gemacht oder das System zerschossen. Für den Privatfuzzi wie mich heißt das dann wegwerfen. Gottseidank nicht passiert, kleber_ weiß warum ;)

Wenn sich irgendjemand tiefer mit dem Gerät auskennt, hätte ich aber wirklich noch gerne folgende Info:

Wege zum Zugriff aufs BIOS?

Wege zum Zugriff auf die vorhandenen Windows-Komponenten (z.B. zum Defragmentieren)?

Infos sonstiger Art?

Kleiner Tipp am Rande: wem das Ding zu laut ist, sollte den Gehäuselüfter tauschen. An den kommt man recht simpel dran, wenn das Oberteil lose ist.

Wer sich für crazy-Hardware interessiert, hier ein paar Bilder:

http://tinyurl.com/6mjbmw

http://tinyurl.com/667zdu

http://tinyurl.com/589aks

http://tinyurl.com/6hp7wp

http://tinyurl.com/596slb

http://tinyurl.com/6em3u5

Boris (sich bedankend für die ermunternden Tipps hier)

Moin,

@Boris

...Hut ab... Du bist wirklich kein Angsthase... ja, ich weiss warum :D

RESPEKT!

Gruss aus dem Norden!

2 hüte ab, da gehört wirklich mut zu, den bastelkoffer zu tricksen.

hat ja halbwegsgut gegangen.

Boris was verlangst Du für eine " Sicherungskopie" meines Lexias, wenn doch mal was ist...wäre ja sinnvoll.. oder gibts eh kein Medium bald mehr um dieses wieder zurückzuspielen ?? grübel...Rü

  • Ersteller

@ kroack:

Softwarestand bei meiner ist CD 25. Nicht ganz aktuell, aber immerhin bis C5, C8 usw. anwendbar. Wenn Deine auch die Meßkarte drin hat (die, die ich auf dem vorletzten und letzten Bild ausgebaut habe) und Deine Software nicht neuer ist, dann kannst Du Dich ja im Ernstfall immer noch an mich wenden. Präventiv würde ich nur was machen, wenn Deine Ausstattung stark von meiner abweicht, dann schick' mir einfach mal eine Mail.

Medien sollten kein Problem sein. Sieht nicht so aus, als bräuchte man wirklich genau diese eine Toshiba-Platte. Allerdings schadet es bestimmt nicht, sich jetzt noch eine 2.5'-Platte unter 4GB zu besorgen, falls man sie mal zur Wiederbelebung braucht. Sind ja schon antiquarische Größen.

Alles in allem liest sich das in #12 zwar sehr problematisch, ist es aber gar nicht. Es ist einfach ein stinknormales Festplattenbackup ohne besondere Schweinereien (ich hätte eher Probleme mit Actia-spezifischen Bootloadern usw. erwartet).

Ich habe jetzt erst mal genug, werde mich aber bei Gelegenheit wieder der CF-Karten-Lösung widmen, warum die denn bei mir nicht wollte.

Man darf insgesamt auch nicht so viel Sorgen haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Festplatte von alleine krepiert, ist bestimmt nicht höher, als dass mir jetzt nach erfolgreichem Backup ein paar Elkos aufplatzen und gar nix mehr geht.

Gruß

Boris

Ok das beruhigt mich danke Rü

bei der lexia muss doch irgendwas wie ne batch-datei im rootverzeichnis stehen, die das ganze geraffel beim booten startet (sofern da wirklich sowas wie DOS oder windoof 98 draufläuft). wenn man die mal auskommentiert, sollte doch irgendwie ein zugriff aufs bios zu schaffen sein?

Moin,

naja, das BIOS ist ja lange vor dem Laden des OS durch (sagt ja schon der Name "Basic I/O System"). Erst BIOS, damit sind die Geräte bekannt, dann beginnt das Suchen nach OS auf den verschiedenen Medien.

Oftmals gibt es ja diese "ESC" oder "F2" drücken, um da reinzukommen, aber das ist hier wohl ausgeschaltet. Sicherliche gibt es da einen "Secret Key" (oder Jumper), aber das findet man wohl kaum mit trial-and-error heraus.

Aber generell: Respekt vor dem Aufwand. Eine SSD wird sicherlich nicht ohne Eingriff ins BIOS möglich sein, und ein anderes BIOS kann man wohl nicht bekommen. Dumme Situation.

Viele Grüße

Arne

Chapeau!!! Ich habe kein Lexia, kenne aber solche Operationen nur zu gut...und mir ist eine Notebook-HD abgeraucht.

Gruss Holger

Hallo zusammen,

für das sektorweise kopieren von einer HD auf eine andere verwende

ich einfach eine Linux Live-CD (Knoppix oder Derivate).

Nachdem man sich die Information über die eingehängten Platten gemacht hat eine Konsole aufmachen und mit dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bzw.

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb bei USB-Platten die eine Platte auf die andere schreiben.

Dadurch wird bei baugleichen (Grössengleichen) Platten eine exakte Kopie erzielt.

Selbst Safeboot oder andere Verschlüsselungsprogramme kommen damit klar.

Falls Fragen dazu sind ...

Beste Grüsse

Frank

  • Ersteller

Jaha, das hatte ich auch gelesen, war mir als Nicht-Linuxer aber zu riskant (kleiner Tippfehler und schon ist die Quell-Platte futsch). Kannst Du mir per Mail dazu näher Auskunft geben? Insbesondere folgende Fragen:

Wenn man als Ziel-Platte eine größere verwendet als die Quell-Platte, funktioniert das dann auch (egal, ob am Ende dadurch nur noch soviel Platz zur Verfügung steht wie bei der originalen)?

Gruß

Boris

Jaha, das hatte ich auch gelesen, war mir als Nicht-Linuxer aber zu riskant (kleiner Tippfehler und schon ist die Quell-Platte futsch). Kannst Du mir per Mail dazu näher Auskunft geben? Insbesondere folgende Fragen:

Wenn man als Ziel-Platte eine größere verwendet als die Quell-Platte, funktioniert das dann auch (egal, ob am Ende dadurch nur noch soviel Platz zur Verfügung steht wie bei der originalen)?

Gruß

Boris

Hi Boris,

irgendwo - ich glaube zwischen Win 95 und 98 gabs mal einen Wechsel bzgl. der Festplattenerkennung (vorher nur so 8 G-Byte als max. Größe). Sinnvoll wäre es deshalb heraus zu finden, welches Betriebssystem überhaupt benutzt wird - ferner hast Du ja eine baugleiche Platte. Ach so, neben der max. Größe der Platte kamen auch Änderungen hinsichtlich USB-Unterstützung, etc. - vielleicht mag die Lexia deshalb keinen CF-Speicher erkennnen und auch nicht PCMIA unterstützen - kam m.W. erst mit Win 98, bzw. entsprechender Win NT-Version (?)

Der Wechsel von Fat 16 zu Fat 32 erfolgte m.W. mit Windows NT - also noch vor Win 95 - vielleicht hilft Dir das weiter.

@ All: Wenn man den Zauberkasten in ein Netzwerk einbindet, könnte man auf diesem Wege an Bios-Daten kommen?

Gruß

Tower

Moin,

nein, Netzwerk ist ein Dienst, der erst viel später zur Verfügung steht. Wie gesagt gibt es bestimmt eine Möglichkeit, da rein zukommen, aber wenn man die nicht kennt. Vielleicht einfach mal die Jumper durchsehen? Durchprobieren würde ich die aber nicht, weil man damit ja die Default-einstellungen des BIOS wiederherstellen kann, das könnte unerwünscht sein...

Gruß

Arne

  • Ersteller

Jumper gibt's keine. Ist aber auch ziemlich egal, ich habe das Zeugs mittlerweile sogar testweise auf meinem PC als virtuelle Maschine zum Laufen bekommen, hehe. Bringt aber eigentlich nix ohne die entsprechende Hardware. Ich mach den Thread hier deswegen mal aus meiner Sicht zu, da ich soweit recht zufrieden bin.

Boris

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