20. April 200818 J. Hallo, da sieht man mal wieder das es alles hauptsächlich um Geldmacherei geht - Messebesucher sind befreit !!! Zumindest bekommt meine BX und der AX meiner Frau eine grüne Plakette Beste Grüsse Andre
20. April 200818 J. Hi. NonsensE: Die Darmstädter Landstrasse runter könnte das mit 180km/h grad so klappen!:-).Aber ich muß ja vorher schon aussteigen, ohne KAT komm ich ja ab August nicht mehr rein.Ich weiß noch, daß mein Vater um die 1980 rum ne Smog-Plakette hatte, damit er immer in die Stadt zur Fa. fahren konnte.Das war aber schnell wieder vergessen.Man könnte ja die Autos die mehr als 200 g/km CO² ausstoßen, draussen lassen. Da könnten dann die Herren Manager mit Cayenne, S-Klasse und Protz RMV fahren, während Herr und Frau Normalverdiener weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fahren dürften. Nebenffekt wäre wesentlich weniger Verkehr und kein Parkplatzproblem mehr.In Frankreich müssen Diejenigen die sich nun ein großes Fahrzeug kaufen, ne Ökosteuer bis 4500 € bezahlen.Das finde ich richtig, den Derjenige der mehr als 100000 € für ein Auto bezahlt, den juckt die Ökosteuer nicht wirklich!Bei uns zahlen immer Diejenigen, die sowieso knapp bei Kasse sind. Die Meisten fahren sicherlich nicht aus Spaß eine alte Karre(ausser Oldie und Youngtimerfans).
20. April 200818 J. Moin, ich arbeite neuerdings in Krefeld, und wie in einem anderen Post von mir beschrieben, wird dort in nächster Zeit eine Umweltzone angedacht. Übrigens ist KR die einzige Stadt im Umkreis, die sowas plant. Mein Arbeitsplatz liegt fast an der äusseren Grenze, zudem könnte ich dank Kat problemlos in die nicht weit entfernte Innenstadt einfahren. Allerdings werde ich es nicht tun, denn zum einen möchte ich mich mit denjenigen, die die Arschkarte haben, solidarisch erklären. Dass die Stadt versifft und unattraktiv ist und zudem fast nur Stau bietet, ist ein weiteres k.o.-Kriterium. Genauso werde ich mit Köln verfahren. Alles, was ich brauche, finde ich auch in Düsseldorf oder Mönchengladbach. Dort sind keine Zonen geplant, also werde ich auch weiterhin dort hinfahren. Zudem habe ich keine Drecksmurmel in der Frontscheibe, nur den von Oma Ilse aufgeklebten ACDC-Papper, und das soll auch so bleiben. Da finde ich die frz. Lösung mit dem Bonus-Malus-System wesentlich sinnvoller. Müssig zu erwähnen, dass ich für meinen 18 Jahre alten Super5 in Frankreich weniger zahlen würde als in Deutschland. Ich gucke mir das hier nicht mehr lange an, und dann wird mit frz. Freunden an einer Lösung gebastelt, um meine Autos samt und sonders dort zuzulassen. Notfalls als deren Zweitwagen. LG, Oliver
20. April 200818 J. Hallo,da sieht man mal wieder das es alles hauptsächlich um Geldmacherei geht - Messebesucher sind befreit !!! Zumindest bekommt meine BX und der AX meiner Frau eine grüne Plakette Beste Grüsse Andre Hallo Andre, wenn ich das jetzt lese, könnte ich wieder kotzen - die heilige Messe. Für Verschwörungstheoretiker muss man zudem anmerken, die IAA zeigt nur noch PKW, die LKW-Messe ist schon Jahre in Hannover - ob das wohl der geheime Plan war? Kleiner Trost: Naja, wenns nur die Messe-Besucher betrifft, dann werden die wohl kaum noch viel Spaß haben, oder? ;-) Generell: Was soll man eigentlich noch in Frankfurt - steigt man aus dem Zug, siehst da aus wie in Düsseldorf - Karstadt, Douglas, H&M (hat Michi Herl mal angemerkt), rumfahren dürfen nur noch Reiche (was ist eigentlich ökologischer - ein kleiner Diesel, der im Stadtverkehr 6 Liter braucht, oder ein Benziner mit Kat., der direkt 2 Liter mehr veranschlagt?), rauchen darf ich auch nicht mehr in Frankfurts-Eckkneipen, Maler-Meister Müller kommt jetzt per U-Bahn, weil er seinen Transporter abmelden musste, ihm aber keiner mal gerade 20 Mille für ein Neufahrzeug für seinen 1-Mann-Betrieb gibt (haben ja eine Finanzkrise, die oben verbuttern Milliarden, und würgen dann unten die Konjunktur ab)...Alles sehr bedauerlich und schade... Hi.NonsensE: Man könnte ja die Autos die mehr als 200 g/km CO² ausstoßen, draussen lassen. Da könnten dann die Herren Manager mit Cayenne, S-Klasse und Protz RMV fahren, während Herr und Frau Normalverdiener weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fahren dürften. Nebenffekt wäre wesentlich weniger Verkehr und kein Parkplatzproblem mehr.In Frankreich müssen Diejenigen die sich nun ein großes Fahrzeug kaufen, ne Ökosteuer bis 4500 € bezahlen.Das finde ich richtig, den Derjenige der mehr als 100000 € für ein Auto bezahlt, den juckt die Ökosteuer nicht wirklich!Bei uns zahlen immer Diejenigen, die sowieso knapp bei Kasse sind. Die Meisten fahren sicherlich nicht aus Spaß eine alte Karre(ausser Oldie und Youngtimerfans). Hallo NonsensE, toller Vorschlag, denkst Du auch an die Parkhausbesitzer im Westend - die gehen dann pleite ;-) In Frankreich gabs früher mal ne Luxussteuer, da musste man auch ordentlich latzen für größere Autos, gibts die noch, oder wurde die durch die Ökosteuer ersetzt. Mein etwas spinnerter Bruder hat sich mal nen Ferrari 348 gekauft und wollte ihn über seine Firma laufen lassen (wobei sein Fuhrpark ausreichend war), Finanzamt sagte nein und wollte die Mehrwertsteuer voll kassieren, ruck-zuck war der Wagen weg - ich lobe selten eine Finanzbehörde ;-) Dies wäre doch mal ein Ansatz für eine vernünftige Lösung - wer keine Kinder hat, braucht keine S-Klasse, 5er Kombi oder ähnliches (es sei denn für einen legitimier baren Firmen bedarf - Architekten u.ä. wären sofort außen vor - Arbeitsmittel heute = Laptop, wer mehr will, soll mehr zahlen!). Familienvater7-mutter mit drei Kindern braucht nen großen Kombi oder Van (zumindest 1) - Zusatzsteuer entfällt. Geländewagen braucht ein Förster, aber kein Bänker, der in Kronberg wohnt, etc.pp. Generell ist unser Besteuerungssystem zu sehr auf Verbrauch ausgerichtet, wobei keine Unterscheidung zwischen Bedarf (was braucht man) und Bedürfnis (was will ich haben) stattfindet. Die Privaten Krankenkassen oder Versicherungen haben es schon lange kapiert - versuch mal nen Lebensversicherung abzuschließen und dabei Raucher und Hobbyfallschirmspringer anzugeben - wird ein schöner Beitragssatz ;-)))) Gruß Tower (ich glaub ich muss in die Politik)
28. April 200818 J. So langsam sieht es so aus, als würden sie tatsächlich nach und nach mehr oder weniger alle Städte dichtmachen -- was ab 2010 dann für viele der hier gerne gefahrenen Citroen-Diesel (z.B. XM/Xantia 2.1 D12, aber nicht nur die) das Ende der Alltagstauglichkeit bedeutet -- wenn man damit auch mal in die Innenstadt fahren möchte. So wie ich es verstanden habe, funktionieren auch die Ausnahmeregelungen für Normalnutzer nicht: 1) Die notwendige Bedingung ist in den meisten Fällen, dass das Fahrzeug nicht nachrüstbar ist -- das würde man wohl nachweisen können. 2) Aber zusätzlich dazu sind wohl weitere Umstände (Behinderung, sozialer Härtefall, kein ÖPNV usw.) nachzuweisen. 3) Die Ausnahmen werden wenn, dann auch immer befristet genehmigt -- und kosten signifikant Geld (abhängig vom Zeitraum). Faktisch dürfte das nicht praktikabel sein -- die hier öfter beschriebene Enteignung findet wirklich statt. Auch wenn es schon so oft gesagt wurde: das ist wirklich eine Schweinerei, die in dieser Form meiner Meinung nach seit 1949 so nicht dagewesen ist. Es ist unvorstellbar, dass so etwas ohne größeren Aufruhr über die Bühne geht. Die Fahrzeuge, wie eben z.B. XM/Xantia D12 waren als Neuwagen damals auf dem Stand der Motorentechnik und haben alle Abgasnormen erfüllt. Im Gegenteil, der XM hatte aufgrund seines relativ geringen Diesel-Verbrauchs und des dann eingeführten Oxi-Kats im Klassenvergleich eher noch eine Vorbildfunktion. Demnächst werden sie verboten -- dabei produzieren sie strenggenommen nicht mal Feinstaub. Das kann doch nicht wirklich alles so über die Bühne gehen. Ich vermisse aber ehrlich gesagt, ernsthaften Widerstand (die Industrie- und Handelskammern sind da noch am sichtbarsten). Weiss hier jemand näher über den Stand bei Verfassungsklagen oder sonstigen Aktivitäten Bescheid? Bitte sagt mir, dass jemand zumindest ernsthaft versucht, diesen Quatsch zu verhindern. Grüße, Dirk
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