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Hervorgehobene Antworten

Bei Akkus muß man auch immer noch die verwendeten Materialien beachten, die zu entsorgen oder zu Recyclen zumindest nicht billig ist. Außerdem lassen sich die Dinger (bisher) nicht in 5 min. an der nächsten Tanke volladen. Selbst wenn die Akkus das mitmachen würden, die Stromversorgung ist dann wieder ein Nadelöhr. Die Energie Chemisch zu speichern ist einfach praktisch.

Gruß

Jan

  • Ersteller
Moin,

aus Kohlenstoffdioxid und Wasser bzw. Wasserstoff einen Energieträger herzustellen, der besser zu lagern und leichter zu handhaben ist als Wasserstoff selber, ist nicht mehr das große Problem. Siehe hierzu z.B. "Jenseits von Öl und Gas" -- Die Methanolwirtschaft: Lösung des Energieproblems und gleichzeitig Ende der globalen Erwärmung?

Das Buch ist vom Chemienobelpreisträger G. A. Olah.

Dann war die Grundidee ja nicht völlig abwegig, aber welche Technik ist es denn? Link?

Obwohl eigentlich ein Freund der Dezentralisierung, wäre das doch eine Möglichkeit sonst kaum nutzbare Flächen sinnvoll einzubinden.

Moin,

einen Link kann ich dir gerade nicht geben, weil ich den auch suchen müsste und dafür gerade keine Zeit habe.

Was meinst du mit "Flächen einsetzen"?

Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor.

Mann kann Kohlenstoffdioxid oder Kohlenstoffmonoxid mit Wasserstoff zu Methanol umsetzen. Dafür sind hohe Drücke und hohe Temperaturen notwendig. Das geht also bisher nur in der chemischen Industrie. Für die Herstellung braucht man aber auch noch Wasserstoff, der muss auch erst einmal erzeugt werden.

Das Grundproblem bleibt. Woher die Energie für die Wasserstoffherstellung und die Synthese von CO und H2 nehmen? Das geht wieder nur über Solarstrom oder Windkraftanlagen usw.

Der Vorteil dieser Variante liegt in zwei Punkten:

1. Der Kohlenstoff wird in einen künstlichen Kreislauf integriert und so zwischenzeitlich der Atmosphäre entzogen.

2. Das Methanol ist besser lagerbar, es kann in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und es kann als Rohstoff für die chemische Industrie (Herstellung von Ethen, welches als Grundstoff der Kunststoffchemie dienen kann) verwendet werden.

Das Energieproblem - wie es im Titel des Buches heißt - löst es nicht.

Die Energie, die für den Prozess benötigt wird, muss irgendwo herkommen.

Wir kommen an Solarzellen im Grunde bisher nicht vorbei. Das heißt eigentlich so lange, bis die Kernfusion vernünftig funktioniert. Dann wären alle Energieprobleme gelöst und jeder könnte so viel Autofahren, Häuserkühlen usw. wie er wollte.

Aber davon sind wir noch einige Jahre entfernt.

Gruß

Arne

  • Ersteller
Was meinst du mit "Flächen einsetzen"?

Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor.

Ich war wieder bei der photovoltaischen Nutzung von Wüstenflächen.

Das Meer ist auch nicht weit (Elektolyse), die Pipeline erfunden.

Und unsere Kommunen haben auch etwas davon: Streusalz wird billiger. icon10.gif

Ich war wieder bei der photovoltaischen Nutzung von Wüstenflächen. icon10.gif

... ach so ...

Dann hast du recht. Flächen mit Photovoltaikanlagen pflastern ist mittelfristig wohl das beste. Auch wenn sie teuer und relativ wenig effektiv sind, ist mir von der Gesamtbilanz nichts besseres bekannt.

Obwohl Süßwasser prinzipiell besser wäre, weil es nicht so aggressiv ist, aber Salzwasser ist ja wirklich genug da ... :-)

Gruß

Arne

Flächen mit Photovoltaikanlagen pflastern ist mittelfristig wohl das beste. Auch wenn sie teuer und relativ wenig effektiv sind, ist mir von der Gesamtbilanz nichts besseres bekannt.

Arne

Ich sage jetzmal frech: "NOCH!". Die Entwicklung von Solarzellen wurde initial forciert als man Sonnensegel für die Raumfahrt brauchte. Seitdem dümpelt die Entwicklung vor sich hin, immer den Makel der "Ökospinnerei", "Müsliwissenschaft" irgendwie mit sich schleppend, so daß die wirklichen "global Player", wie Großkapitalistische Ausbeuterschweine auf neunebeldeutsch heißen, sich da mit Investitionen lieber zurückgehalten haben. Eventuell, ich bin kein Verschwörungstheoretiker, wurde sogar das eine oder andere Patent von den Leuten weggekauft die lieber Benzin Öl und Strom aus der Leitung verkaufen möchten. - Man weiß es nicht.

Würde man entsprechend investieren dürfte sich da auch deutlich etwas verbessern. Wo steht die Entwicklung der Solarzelle denn? Vor ca. 50 Jahren wurde ernsthaft damit angefangen den Effekt der Photovoltaik zur Stromgewinnung zu nutzen. Das ist nichts. Nehmen wir die Dampfmaschine. Entwickelt von James Watt 1769. 1835 also 66 Jahre später fuhr die erste Eisenbahn durch Deutschland. Die Entwicklung der selbstfahrenden Dampfmaschine war in den 40er Jahren dieses Jahrhunderts abgeschlossen, inzwischen denkt man aber wieder über eine Renaissance des Dampfmotors nach. Da liegt noch viel vor uns, wenn man denn in die Richtung forschen würde.

  • Ersteller
guckst Du hier:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...549677,00.html

ichweiss-ichweiss nicht ganz genau wonach Du suchst....

Schon verrückt wenn man die Größe (Winzigkeit) der Fläche sieht, stellt Euch das auf einer kompletten Weltkarte vor...

Ich würde sagen in 3 Wochen sind wir fertig damit...

Für den Verkehr nutzt Elektrizität, bis zu signifikanten Verbesserungen in der Akkutechnologie, noch nicht wirklich viel.

Ausserdem ist DC-Umformtechnik in diesen Dimensionen kein Schnäppchen.

Aber Methanol oder Methan durch die Pipeline...

Es gibt für Schiffe eine Brennstoffzelle, die mit Methanol arbeitet, und die Batterie permanent mit 50W lädt, geruch- und geräuschfrei.

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