20. Mai 200818 J. Ich würde diese neue, CO²-abhängige Steuer für Autos ab z.B. 2007 zugelassene Fahrzeuge geltend machen und für Fahrer älterer Fahrzeuge die alte z. Z . gültige Steuer lassen.
21. Mai 200818 J. In Norwegen geht man die Sache mit anderen Summen an: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,554396,00.html
21. Mai 200818 J. 120 g/km - wen interessierts noch? Die Norweger zum Beispiel. Über 50.000 Euro Strafsteuer auf Porsches Cayenne. Holland 38T€, Finnland 26T€, Spanien 10T€, Österreich 5T€, Frankreich 3T€. Uneinig Europa (ohne Norwegen). Hätte Porsche dieses Auto entwickelt, wenn sie das vorher gewusst hätten? hs http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,554396,00.html
21. Mai 200818 J. Nächstes Jahr ist Wahl. Denkt dran Denkzettel zu verteilen. was willste denn wählen ? garnix ? Mhh, das ist das Problem. NICHTwählen machen schon genug, ohne das es etwas bringt. Die Sitze werden besetzt, auch wenn nur noch 8% zur Wahl gehen. Andererseits sagte Werner doch schon 1982: Wenn man Euch 3 Haufen Scheiße vorsetzt, welchen würdet Ihr essen. Denkzettel verteilen heißt eigentlich unabhängig ob man von der Partei überzeugt ist, oder sogar will daß die Heinis regieren etwas Extremes zu wählen, vor dem die Etablierten Machthaber Angst haben. APPD oder Yogische Flieger bringen da wenig, es müßte schon was mit "Sozialismus" sein. Der Eine, oder der Andere. Muß jeder selber gucken, welchen Extremisten er die Stimme gibt. Unterschied ist nur daß einmal "Rechts" wählen, doppelt so viel Angst-Effekt erzeugt wie "ganzweitlinks". Sagen wir mal so: 18% Linkspartei und die NPD kommt mit 6% rein, dann rockt das erstmal im Bundestag. Bei dem NPD/REP/DVU-Gesindel kann man sich zum Glück sicher sein, daß die sich nach kürzester Zeit selbst demontieren. Ist zwar schade um das Geld das die Nazi-Verbrecher kriegen, aber könnte wirken, daß die Berufslügner und Volksverräter aus der breiten Mitte sich ein paar "Geschenke" überlegen um das "dumme Wahlvolk" das falsch gewählt hat ruhig zu stellen. Der Zweck heiligt die Mittel! Trotzdem hoffe ich mal daß wir hier alle die wählen, die nur halb soviel Angst machen
21. Mai 200818 J. Ersteller Gut ... selbst ich, der kein Liebhaber der SUV Fahrzeuge ist, da diese meiner Meinung nach völlig sinnlos sind (wenn ein Jeep dann ein echter mit dem man auch wirklich ins Gelände fahren kann, wie ein Landrover oder sowas) finde natürlich 50.000 EUR Strafsteuer schon ein wenig krass Wenn man mal vom Basispreis eines Fahrzeuges ausgeht, dann zahlt ein C1-Fahrer 3% seines Neuwagenpreises ca. für die Steuer. Ein Porsche Cayenne Turbo - bei dem sind es nur 0,6%. Ein Cayenne Fahrer (zumindestens 5-10% davon wahrscheinlich) können sicherlich auch eine Jahressteuer in Höhe von 3 bis 5 TEUR zahlen.
21. Mai 200818 J. Nein! Nein, so war das auch nicht gemeint. Es war eine Analyse dessen, was gegen diese Regierung wirken würde. Natürlich wähle ich Linkspartei. Allerdings stoßen mir bezüglich der Umweltzone-Berlin ein paar Bemerkungen aus diesem Lager sauer auf. Ich hoffe das waren Einzelmeinungen, sonst weiß ich es auch nicht, was zu wählen ist Bearbeitet (21. Mai 200818 J. von Sensenmann)
21. Mai 200818 J. ... unabhängig ob man von der Partei überzeugt ist ... etwas Extremes zu wählen, vor dem die Etablierten Machthaber Angst haben. top-strategie - so wird es garantiert was werden ... *daumen runter*
21. Mai 200818 J. Wenn Jemandem was besseres einfällt, gerne. Zum Generalstreik kommt ja keiner. Dicken Hals haben aber alle.
21. Mai 200818 J. ich hab keinen dicken hals. mir würde ne menge besseres einfallen. aber an guten einfällen mangelt es auch garnicht. es mangelt an durchsetzbarkeit und vor allem anderen an weitsicht. was soll ein generalstreik bringen?! was willst du bestreiken? dich selber? macht sich hier überhaupt jemand mal klar, dass wir aus der derzeitigen situation nur rauskommen, wenn wir diesen schuldenberg endlich von der backe haben? wenn 1/3 unseres haushaltes nur zinsen für bestehende schulden ist und wir diese los wären (wir machen aber im gegenteil jedes jahr noch mehr davon !!!), könnte die steuerbelastung gesamt um 1/3 sinken. nur das führt zum ziel. das ständige geschreie nach sozialer gerechtigkeit = mehr geld führt aber zu 85% wieder dazu, dass wir weiter auf den schulden sitzen bleiben werden, weil irgendwelche kurzsichtigen wahlgeschenke wählers gemüt und sturkopf beruhigen müssen. sorry - das ist wie tetris spielen auf den oberen 3 rillen weil drunter schon alles dumm vollgeramscht ist ... Bearbeitet (21. Mai 200818 J. von e-kris)
21. Mai 200818 J. Ich versteh die ganze Aufregung nicht. Die Steuer steigt doch fürjetzt schon zugelassene Fahrzeuge höchstens um 1.25 Euro pro 100 CCM, macht bei kaum einem Motor mehr als 30 Euro mehr im Jahr. Finde, da gibt es andere wesentlich schlimmere Mehrbelastungen. Und dieses ewige Gejammer über die Geländewagen mag ich auch nicht mehr hören. Find die Dinger zwar hässlich wie die Nacht, aber wer so was fahren will, soll es meinetwegen auch tun, das Benzin zahlen sie ja selbst. (abgesehen davon, daß die meisten dieser Dinger soo viel mehr auch nicht verbrauchen) Mir geht diese ganze autoritäre Tour auf den Geist, die sich die Staaten in Europa in letzter Zeit anmaßen, wenn es ums Klima oder die Gesundheit geht. Der Feinstaub-Schwachsinn und das Theater um die Suvs entspringen doch derselben kollektiven Hysterie. Hauptsache irgendwas wird verboten! Grüße, Hans
21. Mai 200818 J. sorry - das ist wie tetris spielen auf den oberen 3 rillen weil drunter schon alles dumm vollgeramscht ist ... Schönes Beispiel, dann wissen ja Alle was bald kommt - GAME OVER!
21. Mai 200818 J. Will Sense nicht helfen, den Thraeäed zu politisieren. Aber e-kris, die Frage ist wer die Schulden abzahlen soll. Ich kenne beide Seiten, das Schattendasein und das im Sonnenschein. Die Preiserhöhungen, auch für Mobilität, treffen Familen und den sog. kleinen Mann derzeit am härtesten. Das kann man neutral nachrechnen... Die Wirtschaft hat das Sagen. Und zwar global. Unser täglich demokratisch Recht und unsere basisdemokratische Macht in einer wirtschaftsregierten Welt: Der Konsum. Das Konsumverhalten. Jedenfalls ab einem vernünftigen Einkommen. Einfach Nachdenken bevor man "wählt". Alles Müller oder was? hs Bearbeitet (21. Mai 200818 J. von avantprimacx)
21. Mai 200818 J. Ich finde es wirklich schade, dass sich die Jungs und Mädels in der Paulskirche auf die 'falsche' Seite gesetzt haben. Aber dann frage ich mich immer, wie man die Seite einer Kirche bestimmt, wenn man reinkommt, oder wenn man die zukünftigen Demokraten von der Kanzel anschaut? Falls einer von Euch dabei war, ich erbitte einen Bericht. Sind linke Rechte am Ende doch linke Linke und rechte Rechtsanwälte doch linke Rechtsanwälte? Passt oft jedenfalls besser. Grüsse
21. Mai 200818 J. 120 g/km - wen interessierts noch?Die Norweger zum Beispiel. Über 50.000 Euro Strafsteuer auf Porsches Cayenne. Holland 38T€, Finnland 26T€, Spanien 10T€, Österreich 5T€, Frankreich 3T€. Uneinig Europa (ohne Norwegen). Hätte Porsche dieses Auto entwickelt, wenn sie das vorher gewusst hätten? hs http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,554396,00.html Wahrscheinlich ja, denn jenseits einer Schmerzgrenze interessiert einen das ökologische Gewissen nicht mehr (armer Hans Jonas) - und die Zahl derer steigt! Ich finde die Strafsteuer gut und richtig - es sind ja schließlich Neuwagen, da wird keiner hinterher abgezockt. Mhh, das ist das Problem. NICHTwählen machen schon genug, ohne das es etwas bringt. Die Sitze werden besetzt, auch wenn nur noch 8% zur Wahl gehen.Andererseits sagte Werner doch schon 1982: Wenn man Euch 3 Haufen Scheiße vorsetzt, welchen würdet Ihr essen. Denkzettel verteilen heißt eigentlich unabhängig ob man von der Partei überzeugt ist, oder sogar will daß die Heinis regieren etwas Extremes zu wählen, vor dem die Etablierten Machthaber Angst haben. APPD oder Yogische Flieger bringen da wenig, es müßte schon was mit "Sozialismus" sein. Der Eine, oder der Andere. Muß jeder selber gucken, welchen Extremisten er die Stimme gibt. Unterschied ist nur daß einmal "Rechts" wählen, doppelt so viel Angst-Effekt erzeugt wie "ganzweitlinks". Sagen wir mal so: 18% Linkspartei und die NPD kommt mit 6% rein, dann rockt das erstmal im Bundestag. Bei dem NPD/REP/DVU-Gesindel kann man sich zum Glück sicher sein, daß die sich nach kürzester Zeit selbst demontieren. Ist zwar schade um das Geld das die Nazi-Verbrecher kriegen, aber könnte wirken, daß die Berufslügner und Volksverräter aus der breiten Mitte sich ein paar "Geschenke" überlegen um das "dumme Wahlvolk" das falsch gewählt hat ruhig zu stellen. Der Zweck heiligt die Mittel! Trotzdem hoffe ich mal daß wir hier alle die wählen, die nur halb soviel Angst machen Klar, dann versuchen die Großen es wieder mit mehr nach rechts, sehr schlau - Volkswagen baut heute den Tuareg - hat alles also eine Sinn? Schon geil- jetzt rufen die linken schon auf, die rechten zu wählen....Carsten Hihi Will Sense nicht helfen, den Thraeäed zu politisieren. Aber e-kris, die Frage ist wer die Schulden abzahlen soll. Ich kenne beide Seiten, das Schattendasein und das im Sonnenschein. Die Preiserhöhungen, auch für Mobilität, treffen Familen und den sog. kleinen Mann derzeit am härtesten. Das kann man neutral nachrechnen... Die Wirtschaft hat das Sagen. Und zwar global. Unser täglich demokratisch Recht und unsere basisdemokratische Macht in einer wirtschaftsregierten Welt: Der Konsum. Das Konsumverhalten. Jedenfalls ab einem vernünftigen Einkommen. Einfach Nachdenken bevor man "wählt". Alles Müller oder was? hs Richtig, dumm nur dass man gewisse Formen von Konsum nicht abstellen kann: "Und draußen vor der großen Stadt, stehen die Nutten sich die Füße platt..." - Skandal trotz Internet.... Ich finde es wirklich schade, dass sich die Jungs und Mädels in der Paulskirche auf die 'falsche' Seite gesetzt haben.Aber dann frage ich mich immer, wie man die Seite einer Kirche bestimmt, wenn man reinkommt, oder wenn man die zukünftigen Demokraten von der Kanzel anschaut? Falls einer von Euch dabei war, ich erbitte einen Bericht. Sind linke Rechte am Ende doch linke Linke und rechte Rechtsanwälte doch linke Rechtsanwälte? Passt oft jedenfalls besser. Grüsse Nee, linke Anwälte sind nachher rechte... Ansonsten, da waren Frauen dabei, mir neu???????? Gruß Tower
21. Mai 200818 J. Richtig, dumm nur dass man gewisse Formen von Konsum nicht abstellen kann: "Und draußen vor der großen Stadt, stehen die Nutten sich die Füße platt..." - Skandal trotz Internet....Richtig, dumm nur dass man gewisse Formen von Konsum ändern kann: "Und draußen in der großen Kälte, heizen sie die Partyzelte." Skandal trotz Passivhaus. Ich finde die Strafsteuer gut und richtig - es sind ja schließlich Neuwagen, da wird keiner hinterher abgezockt.Ich finde Luxussteuer gut. Aber in Maßen, nur soweit, dass Grundbedarfswaren steuerfrei bleiben können. Bloß, wo fängt man an, Luxus zu definieren?Die ID mit dem CO2 ist gar nicht so schlecht. Sie spiegelt immerhin den Energieverbrauch einer Ware wieder. So könnte eine Kaufpreissteuer CO2- und Ressourcenabhängig sein. Gewichtsabhängig wäre zu einfach. Man müsste natürlich erst mal standardisiert erfassen können, wie viel Energie und Ressourcen bei der Produktion des jeweiligen Autos, nein Modells verbraucht wurden. Der Kaufpreis ist jedenfalls kein praktikabler Maßstab. Den Rest erledigt die einheitliche und hohe Energiebesteuerung des jeweiligen Energieträgers beim Tanken, Befüllen oder Aufladen. Schluss mit Absetzen der Treibstoffkosten von Scheingewerblichen, natürlich auch Schluss mit der 1%-Regelung. Für sozial schlecht gestellte gibt's dann staatlich Zulagen, um - mangels Alternative - deren individuale Mobilität zu gewährleisten. Es ist tatsächlich so, ein Cayenne verbraucht im Stand weniger als jedes andere betriebene Auto. Wenn er aber fährt, braucht er viel, da beißt die Maus keinen Faden ab. Deswegen sollte - wie bei Telefon, Strom, Gas und Heizöl - der Verbrauch die Kosten regeln und die Steuereinnahmen. Gegen einen Cayenne mit einem Verbrauch von 4 Litern hätte heute keiner was. Weil er nicht so aussähe wie jetzt. Vielleicht sähe er so aus, dass ich plötzlich nen Porsche fahren wollte... hs Bearbeitet (21. Mai 200818 J. von avantprimacx)
21. Mai 200818 J. Die Preiserhöhungen, auch für Mobilität, treffen Familen und den sog. kleinen Mann derzeit am härtesten. Das kann man neutral nachrechnen... nunja - du wirst auch durch die allergrösste betroffenheit nicht abstellen können, dass es die ganz unten bei egal was - von steuer bis erdbeben - immer am härtesten trifft. dieses argument von wegen der kleine mann stösst mir ohnehin auf, denn es wird zu wenigstens 80% nicht vom kleinen mann selber benutzt ... klar trifft es v.a. die, die wenig haben. das ändert aber nix daran, dass es trifft.
21. Mai 200818 J. Unbestreitbar ist, daß der kleine Mann, auch der mittlere, immer kleiner wird/werden. Von den großen werden erstaunlich viele immer noch größer. Gulliver-Effekt? Dubai-Effekt? SUV-Effekt? Suff? Nüchtern: L.
21. Mai 200818 J. nunja - du wirst auch durch die allergrösste betroffenheit nicht abstellen können, dass es die ganz unten bei egal was - von steuer bis erdbeben - immer am härtesten trifft. dieses argument von wegen der kleine mann stösst mir ohnehin auf, denn es wird zu wenigstens 80% nicht vom kleinen mann selber benutzt ... Die Prise Moralin ist nicht zu überlesen. Dem kann ich nicht zustimmen. "Immer uff die Klaane..." klar trifft es v.a. die, die wenig haben. das ändert aber nix daran, dass es trifft.
21. Mai 200818 J. ... der gerechten verteilung ... da genau ist sicher eines der probleme - aber auch eines der grössten mißverständnisse. ich schliesse mal, dass es implizit wieder um das thema: "die da oben haben, wir hier unten nicht" geht. um dem kleinen mann wirklich spürbar etwas zu geben, was er nicht hat, müsste man sehr vielen reichen sehr viel geld wegnehmen. der haken: soviele reiche gibts schlichtweg nicht. und selbst wenn man den existierenden reichen alles wegnähme, würde das auf die masse einer ganzen bevölkerung verteilt nur einen geringen besserungseffekt haben. das ist leider die tragik der grossen zahl. und der grund weshalb alle ideen der linken z.b. zwar im sprech gut klingen - faktisch aber leider jeder rechnerischen grundlage entbehren. das problem des kleinen mannes ist nicht der reiche am anderen ende - das problem des kleinen mannes ist seine grosse anzahl. Bearbeitet (21. Mai 200818 J. von e-kris)
21. Mai 200818 J. Die umso größer wird, je kleiner er wird.L. oder der umkehrschluss: je mehr menschen vom kuchen wollen, umso kleiner wird er ... gut n8
22. Mai 200818 J. Marx: ganz trocken: Der kleine Mann muss einen Großteil wenn nicht alles von seinem Einkommen für Grundbedürfnisse ausgeben. Deswegen ist da für Luxus kaum Platz, deswegen trifft ihn eben alles, was teurer wird, viel härter als den reichen Mann. Und nur so funktioniert die Ausbeutung: Der arme Mann hat gar keine andere Chance als seine Arbeitskraft, seine Lebenszeit dem reichen Mann zur Verfügung zu stellen, weil er sonst verhungert. Da aber der Reiche ihm nur den Gegenwert von, sagen wir, 4 Stunden Lebenszeit pro Tag bezahlt (weil das angesichts der erreichten Produktivität genügt, um den Armen am Leben zu halten, genug Essen dafür zu kaufen), die anderen 4 Stunden sich selber in die Tasche steckt, wird der Reiche immer reicher und der Arme kommt nie aus der Ecke raus. Wenn nun aber die Produktivität steigt, dann reichen dem armen Mann immer weniger Stundenlöhne zum Ernähren- die Schere geht immer weiter auf. Irgendwann zahlt der Reiche dem Armen nur noch den Gegenwert einer Stunde, und steckt sich 7 ein- damit beschleunigt sich der Prozess zusätzlich durch das Ansteigen der Produktivität, die wiederrum steigt aber durch den technischen Fortschritt. An dem sozusagen auf zynischem Weg alle teilhaben. Es ist -auch für mich- erschreckend, das das, was SOZIALE Marktwirtschaft geheissen hat, auch nur 50 Jahre auf dem Rücken des Aufbaus einer zerstörten und bei 0 startenden Volkswirtschaft funktioniert hat. Sobald man nicht mehr die irren Wachstumsraten der frühen 60er erreicht, wird es komisch, und irgendwann geht es ganz klassisch wie bei Marx nachzulesen weiter- die Reichen reicher, die Armen immer mehr und immer ärmer. Nur das die Armen heute noch soviel Geld gezielt bekommen, das sie nicht hungern und revoltieren- das ist der größte Unterschied zu 1850. Kapitalismus 2.0, stellt die Massen mit Brot und Spielen ruhig, beschäftigt ihr Hirn mit externen Dingen wie Klimaveränderung und anderen Bedrohungen, und sie werden ruhig sein. Dazu die Rohstoffproblematik, hui, lustig wirds die nächsten 100 Jahre eher nicht. Dafür spannend, irgendwo. Ich bin an sich kein Marxist, aber man kann es ja nicht einfach wegschieben, was da steht + was man jeden Tag nachlesen kann u.a. in fast allen deutschen Heften. Lässt das IRGENDEINE andere, positivere Deutung zu, als das, was ich so denke ? Carsten
22. Mai 200818 J. Carsten, leider sehe ich das genau wie du und ich bin auch kein Marxist. Diese ganze Diskussion über SUV, CO² Steuer, Umweltplaketten usw ist nur um das Volk zu beschäftigen. Das Erschreckende ist dass die Reichen auch anfangen die Armen schlicht und einfach noch ärmer zu machen. Beispiel: Erbschaftssteuer. Es hilft nichts irgend eine "Schreckenspartei" zu wählen denn die Gewählten achten nur darauf wiedergewählt zu werden. Schröder war doch der rechteste Schauspieler der SPD überhaupt. Seine Agenda 2010 ist doch noch weiter rechts wie teilweise CDU und CSU zusammen. Wir brauchen keine Wahl für Politiker sondern Wahlen für Ziele. Diese Ziele müssten festgeschrieben werden und der "Chef", egal ob man ihn Kanzler oder Präsident nennt müsste daran gemessen werden und beim scheitern die gleichen Konsequenzen erfahren wie ein Manager. Wobei von vornherein klarzustellen wäre dass es beim Scheitern keine Millionenabfindung geben wird.
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