9. Juni 200818 J. zitat:"die da oben ..." *gähn* das ist vom niveau auf grundlagen des basispopulismus teil 1, teilaufgabe a).
9. Juni 200818 J. Jammert nicht. Macht selber was. Das größte Einsparpotenzial liegt im Gasfuß! Und dann könnte man ein anders Auto wählen. Zur Not gebraucht. Das bringt langfristig mehr als eine minimale und zeitlich nicht fassbare Steuerreduzierung. Ich habe auch den Eindruck, dass die Petition hauptsächlich von Fahrern verbrauchsungünstiger Autos unterzeichnet wird. Nur ein Beispiel: hs
9. Juni 200818 J. widersprech: das grösste einsparpotential liegt in gezieltem nachdenken zum thema mobilität. wieviel mobilität braucht man und wann macht sie sinn und wann nicht, bzw. wann fängt sie an, mehr nachteile zu bringen als vorteile zu schaffen?
9. Juni 200818 J. Zustimm. Aber das ist kein Widerspruch. In der Summe ergänzen sich solche Überlegungen.
9. Juni 200818 J. Ist das so besser ? Oh, ein Mann der Extreme, der lieber tritt als differenziert? Ein runder Tritt ist allerdings effizienter. hs Eine aktuelle Studie des Automobilclubs von Deutschland (AvD) zeigt, dass 81 Prozent der befragten Autokäufer mit einem umweltfreundlichen Auto Verzicht und Einbußen an Prestige und Komfort verbinden. Weiter zeigt die Studie, dass die wichtigsten Kaufkriterien Sicherheit, Zuverlässigkeit, Preis-Leistungsverhältnis und Unterhaltskosten sind. Erst danach folgen der Kraftstoffverbrauch und der Schadstoffausstoß. Bearbeitet (9. Juni 200818 J. von avantprimacx)
9. Juni 200818 J. Was bringt mir ein Auto, in das ich meine Familie mit hängen und würgen gerade noch reingequetscht bekomme, aber den Buggy des jüngsten und andere Kleinigkeiten zu Hause lassen muß ? Nichts !! Gruß Herbert
9. Juni 200818 J. zitat:"die da oben ..." *gähn* das ist vom niveau auf grundlagen des basispopulismus teil 1, teilaufgabe a). Tatsächlich hat aber der Grossteil von "denen da oben" jeglichen Bezug zur Realität verloren. Die meisten leben in einer Parallelgesellschaft und denken dann auch dementsprechend. Heinrich Northoff, der damalige "Top-Manager" von VW, fuhr als Dienstwagen einen Käfer und hatte gleichzeitig zigtausend Mitarbeiter unter sich. Die Arbeiter waren in seinen Augen das wertvollste "Kapital" des Unternehmens und wurden dementsprechend geachtet, behandelt und entlohnt. Heute ist es zu 100% andersrum. Ich weiss...kann man nicht vergleichen... Globalisierung, Kostendruck, Restrukturierung, Reform, bla, bla, bla... Viele Menschen arbeiten in Deutschland unter Bedingungen eines modernen Sklavenhandels. Mehr als viele denken. Und das sollte jedem "Unternehmer" die Schamesröte ins Gesicht treiben. Aber dennoch bin ich der Ansicht, dass jedem Einzelnen, der nicht zur Kaste der Cayennefahrer gehört, nichts anderes als die automobile Abrüstung übrig bleiben wird. Egal ob mit voller oder halbierter Mineralölsteuer.
9. Juni 200818 J. wier sind doch hier in einem forum von autoliebhabern, warum kommt es mir grad so vor, als ist das ne gesprächsrunde von greenpeace? wir fahren alle schöne autos, zum tril als hobby, zum teil weil es nötig ist, wie z.b. bei mir, ich brauche ein grosses auto, da ist der XM nun mal die erste wahl, hatte schon viele andere, alles bedeutungslos, also XM, die rinkgewohnheiten vom v6 kennt ihr alle, also den blauen engel werd ich wohl nie verliehen bekommen. wie gesagt, es gibt leute wie mich, die ne grosse karre einfach brauchen um ihren job zu machen, geld zu verdienen um dieses geld wieder loszuwerden, anne tanke, um wieder zum nächsten job zu kommen. das ist paradox, nicht diese ewige umweltdiskussion, welche an lächerlichkeit nicht zu überbieten ist, nur dass sich der kleine dumme autofahrer recht schämt, was er alles zerstört. da gibt es echt andere fragen, welche erst mal beantwortet werden müssen, um als pkw fahrer ein schlechtes gewissen zu bekommen, z.b. ist es wirklich notwendig, dass wir mineralwasser STILLES MINERALWASSER! aus frankreich brauchen? das wird bekanntlicherweise nicht durch pipelines gefördert, sondern mit dieselbetriebenen fahrzeugen, bei denen ich denke dass der diesel im tank teurer ist als die plörre auf der ladefläche. tomaten und so zeuch, muss ja unbedingt immer da sein und aus spanien und sonstwo hier hergeschleppt werden. man sollte sich mal an all die wenden, die dafür verantwortlich sind, hersteller und handel, die den hals nicht voll genug kriegen und der deutsche endverbraucher, der immer alles ganz frisch und fast umsonst will. nur mal angenommen, wenn jeder nur regional und saisonal einkaufen würde, was für eine entlastung für die umwelt.............................. gruss thomas
9. Juni 200818 J. Naja, zumindest Vollfick muß mit den Spritpreisen gekoppelt sein. Ist, so wird behauptet in den letzten Jahren um 800 % teurer geworden. Logisch, die Brühe muß ja jeder D... immer und überall in ausreichender Menge in seinen gepflegten Body schütten können. Da tut´s kein gesundes und ökologisch sinnvolles Mineralwasser aus der 20 km entfernten Quelle. Wer braucht die konservierten Karotten aus Amerika ? KAROTTEN aus AMERIKA !!!!!! Ich weiß schon, wer so was braucht. Einige schreiben hier sogar anscheinend. Anders kann ich mir manches Geschreibsel nicht erklären. Sorry, Herbert PS. hs, nimm das Bild raus oder ich lass es rausnehmen. ( Du hast mit treten angefangen) Bearbeitet (9. Juni 200818 J. von ACCM HP924)
9. Juni 200818 J. sag mal herbert wer macht denn sowas mit diesem bild. die krone des französischen mineralwasserwahns ist jetzt, haltet euch fest, VICHY, WASSER AUS DER SPRAYDOSE! wenn es mal zu warm wird. bei sowas könnt ich nun aber echt k****n naja, ich fahr meine diva bis irgendeiner von uns aufgibt. gruss thomas
9. Juni 200818 J. Wer nach zigtausend Jahren menschlicher Evolution immer noch Wasser trinkt, der sollte auch konsequenterweise Klopapier essen! :D
9. Juni 200818 J. die krone des französischen mineralwasserwahns ist...Für mich das Verrückteste: Die Werbung die ich kürzlich sah - '1 Liter Mineralwasser - 10 Liter Trinkwasser'Keiner lässt sich sonst so tief in seine Kalkulation schauen, man stelle sich vor, Benz: 'Ein Transporter in D kaufen - 10 Transporter für Afrika'. Liegt für beide Seiten eine seltsame Geringschätzung drin.
10. Juni 200818 J. Logisch: Wer Sprit spart isst amerikanische Karotten. Auf Nebenschauplätze zu verweisen ist genauso beliebt wie mit dem Finger auf "die da oben" zu zeigen. Jedenfalls weist beides praktischerweise von der eigenen Problematik weg. wier sind doch hier in einem forum von autoliebhabern, warum kommt es mir grad so vor, als ist das ne gesprächsrunde von greenpeace? wir fahren alle schöne autos, zum tril als hobby, zum teil weil es nötig ist, Zustimm. Autofahren und vieles was dazu gehört macht Spaß, da ist man doch Liebhaber. Aber es gbt eben Spielräume, die jeder nach seiner Überzeugung und nach seinen Möglichkeiten nutzen kann. Wenn er will. Um dieses Wollen geht es.Wenn wir unseren Spaß am Autofahren halten, und sogar teilen wollen, dann ist nich das Umdenken falsch sondern das Weiter so. Im eigenen Interesse der Autoliebhaber. @ Herbert Ich schrieb:"Ich habe auch den Eindruck, dass die Petition hauptsächlich von Fahrern verbrauchsungünstiger Autos unterzeichnet wird." Dieser Eindruck bleibt bestehen.Dein Bild kann ich leider nicht entfernen. Wobei es eigentlich egal ist, ob ich deinen Beitrag, deine Beitragsnummer oder dein Avatar als Beispiel angeführt hätte. In jedem Fall wäre dein Avatar aussageverstärkend aufgetreten. @ all Ich bin nun mal schon länger der Auffassung, dass der Sprit viel zu billig war und dass auch deswegen Kaufentscheidungen für verbrauchsungünstige Fahrzeuge getroffen wurden. Wenn nun die Spritpreise im Vergleich zu anderen Waren endlich in die richtige Richtung gehen, jammern die Autofahrer. Lass sie jammern. Die gleichen Autofahrer schimpfen über LKW-Kolonnen. Auch die gibt's nur weil der Spritpreis die Autobahnlogistik billiger macht als die dadurch abgelöste Lagerhallenlogistik. Ebenso werden nur 14 Prozent des Güterverkehrs mit der Bahn abgewickelt. Tendenz fallend. Ob privat oder geschäftlich - die Spritpreise waren und sind noch zu niedrig. Sie waren und sind auch zu niedrig um neuen, zukunftsfähigen Technologien eine Chance zu geben. Diese Chancen werden nun kommen. Und wir alle werden davon profitieren. Ich bin doch selber jeden Tag mit einem V6 bei 11 Liter Verbrauch durch die Gegend gedüst, weiß wo von ich rede. Soll diese Karre zukunftsicher sein? Natürlich nicht. Wie soll es denn geschehen, das Umstellen auf die Mobilität der Zukunft? Schalter umlegen? An welchem Stichtag? Vor allem weltweit gedacht: Wenn alle Chinesen oder Inder dicke Autos "brauchen" (man stelle sich die "Anforderungen" indischer Familien vor). Jammern dann 2 Milliarden Autofahrer, wenn das Zeugs plötzlich wirklich unbezahlbar ist? Ich sag's noch mal. Jammern auf höchstem Niveau. Die im Vergleich zur zukünftig weltweit explosiven Verbrauchs- entwicklung sanften Kraftstoffpreiserhöhungen geben uns doch die Gelegenheit uns scheibchenweise an die zukünftigen Rahmenbedingungen anzupassen. Positiv gesehen tut's gar nicht so weh, wenn man sich etwas zurücknimmt. Nee, das kann sogar richtig Spaß machen, wenn man seine Präferenzen verlagert. Fragt mal die Fahrer von Velomobilen. hs Bearbeitet (10. Juni 200818 J. von avantprimacx)
10. Juni 200818 J. ich verweise nicht auf nebenschauplätze, zumal das keine sind, sondern eher hauptschauplätze! ich setze nur prioritäten, so ist es nun mal und daran wird sich nichts ändern. nur eines, ich finde es etwas überheblich, zu sagen, der sprit ist noch zu billig! ich brauche mein auto für meinen job, kann jedoch die erhöhung nicht an meine kunden weitergeben, wenn ich 850 km zu einem job fahre und ich würde nach der tankrechnung sagen, der sprit ist noch zu billig, dann würeden die aber ganz schnell kommen, die mit dem bunten auto mit den viereckigen rädern, und tüten mich in die spezielle jacke................... gruss thomas, dem der sprit grad etwas zu teuer erscheint. p.s. da werd ich doch provokativ als nichtspritsparer meinen alten(aus camaro zeiten)aufkleber ans auto machen, um jeden umweltschützer und solche die es werden wollen auf meine seite zu bekommen: MEIN AUTO FÄHRT AUCH OHNE BÄUME! Bearbeitet (10. Juni 200818 J. von tomcam)
10. Juni 200818 J. Wenn ich von Ressourcenschonung und Anpassung an kommende Verhältnisse spreche, bin ich kein "Umweltschützer". Bestenfalls als Nebeneffekt. Ist Umweltschützer eigentlich schon ein Schimpfwort? Eher wohl ein Dorn im Auge der Weiterso-Fraktion. Ich sehe die Preisentwicklung angesichts des höheren Energiebedarfs des Teils der Welt, der noch nicht unseren Lebensstandard genießt - ihn aber anstrebt. Übrigens strebt das auch die Wirtschaft an, die dort die Märkte der Zukunft sieht. Ich finde es überheblich, nur seinen priviligierten Standpunkt zu vertreten. Ich bin selbständig und habe natürlich einen subventionierten Firmenwagen. Ich kann also aus eigener Situation beurteilen welche Vorteile sich daraus - vor allem in der privaten Nutzung - ergeben. Der Spritpreis betrifft übrigens alle, auch deine Kunden. Du stehst dann nicht alleine mit deinen Spritkosten, die Mitbewerber haben die gleichen Rahmenbedingungen. Aber vielleicht sind sie flexibler, anpassungsfähiger, rüsten sich besser für die Energiepreise der Zukunft. Wir fahren seit schon den 90ern zu unseren Kunden (Großkonzerne) mit Autos, die wenig typisches Prestige verkörpern. Ich bin seit Anfang der Achziger selbstständig und habe niemals gesehen, dass ein Kunde auf meinen V6 besteht. Im Gegenteil. Unsere Key-Account Managerin fährt einen Prius (vorher Mégane). Manchmal auch Langstrecke, z.B. wenn sie länger vor Ort bleiben muss. Wobei wir sonst wo möglich Langstrecke per Bahn erledigen. Dann kann man sogar während der Fahrt auf den Termin vorbereiten. Auch in anderen Bereichen haben wir umgestellt. Früher schickten wir unsere heimischen Film-Teams durch die Republik, ja sogar durch Europa. Mit der Zeit haben wir Vor-Ort-Teams unter Vertrag genommen. Die Synergie-Effekte und Einspar-Effekte sind sehr überzeugend. Gruß Holger Bearbeitet (10. Juni 200818 J. von avantprimacx)
10. Juni 200818 J. Du gehst auf alles mögliche ein, nur nicht auf die Situation anderer. Träum weiter. Gruß Herbert
10. Juni 200818 J. Das Problem ländlicher Großfamilien (gibt's sowas noch?) bzgl. Mobilitätskosten kann ich sehr wohl verstehen. Zum Kotzen finde ich Geschäftsleute, die sich zwingen (lassen), einen "repräsentativen" Vor- fahrwagen für den Außendienst zu leasen (!), um dann 1. das Tempolimit und 2. die Spritpreise zu beklagen. Was diese Egoisten verpusten ist Steuerzahlers Kohle! Bei der Anschaffung. Bei der Spritrechnung. Is doch alles subventioniert! L. PS.: Gag am Rande: Einem selbständigen Freund von mir, der wöchentlich durch die Republik reist, wurde von seiner Geschäftsleitung angeraten (er fährt LPG-XM), einen "deutschen Wagen" anzuschaffen. Ich habe ihm zum C5 geraten. Mal sehen, ob's jemandem auffällt...
10. Juni 200818 J. Ich frag mich wer hier träumt. Gut, dass du die Subventionen ansprichst, L. Wer meine vorherigen Beiträge verfolgt hat, könnte mitbekommen haben, dass ich einen Ausgleich für Einkommenschwache fordere, wenn alle Subventionen für Mobilität abgeschafft sind. Wer träumt? Schaut euch mal an wer für welchen Grund fährt. Und wie. Träum ich? Nee. So weit zu den Fahrenden. Die politischen Weichen wurden in den 60ern gestellt: Stadtflucht, weg von der Arbeit ziehen, das war alles subventionsgestützt. Diese Entwicklung der Mobilität kann nicht das Rezept für die Zukunft sein. Nur hohe Spritpreise können diesen und den oben genannten Mobilitätsunsinn der Waren umkehren. Gruß Holger
10. Juni 200818 J. Weißte was, "lieber" Holger, hättste mich mal vor Deiner Schw.....-Aktion gefragt, warum ich dieses oder jenes Auto fahr, ich hätt es in wenigen auch Dir verständlichen Worten erklärt. So find ich das ganze sehr weit unter der Gürtellinie angesiedelt. Bisher dachte ich, der ist in Ordnung, denn er tut was - nach seinen finanziellen und persönlichen Möglichkeiten. Muß mich anscheinend korrigieren ( nur für mich). Schade. Gruß Herbert
10. Juni 200818 J. So find ich das ganze sehr weit unter der Gürtellinie angesiedelt. Da biste nicht allein. Mir kommen auch täglich genervte Reaktionen von Fahrern offensichtlich großer/schwerer Fahrzeuge zu Ohren. Als Auto- liebhaber und Ex-Sammler bin ich das eh gewöhnt. Das wird in absehbarer Zeit auch nicht mehr besser. Im Gegenteil fand ich es die letzten zehn Jahre sogar sehr entspannt. H-Kennzeichen-Debatte und Oldtimer- Sympathie sei Dank. Trotz Kat- und Feinstaubgefetze. L.
10. Juni 200818 J. Die politischen Weichen wurden in den 60ern gestellt: Stadtflucht, weg von der Arbeit ziehen, das war alles subventionsgestützt. Diese Entwicklung der Mobilität kann nicht das Rezept für die Zukunft sein. Nur hohe Spritpreise können diesen und den oben genannten Mobilitätsunsinn der Waren umkehren. Das klingt jetzt aber so, als sei jeder, der nicht in der Stadt wohnt und weiter zur Arbeit pendelt, ein spritvernichtender Bösewicht auf Kosten der Allgemeinheit und im Umkehrschluß würde das bedeuten, dass alle in der Stadt nahe des Arbeitsplatzes wohnen müssten. Ich hoffe, das ist nicht so gemeint. Dass die Entwicklung der Mobilität so nicht weitergehen kann, sehe ich allerdings genauso. Boris
10. Juni 200818 J. Hohe Spritpreise, wie Holger es sicher meint, kommen vor allem daher, daß die Mineralölsteuer unproportional steigt. Daher auch die Petition. Spritvernichter sind somit wenigstens brave Steuerzahler. Hohe Mineralölsteuer ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Geld für neue Energie- und Mobilitätskonzepte TRANSPARENT verwendet wird. Dann würde jedes Landei mit jedem Sprit-Steuer-Euro seine eigene Mobilitätszukunft "subventionieren". Dem scheint mir momentan aber nicht so. Deshalb habe ich "trotzdem" unterschrieben. L.
10. Juni 200818 J. @ Herbert Ging es nicht mal um die Petition? Herbert, es tut mir leid, dass ich dich mit dem als Beispiel verwendetem Avatar persönlich angegriffen habe, das war rückblickend ein Fehler und ich bitte dich das zu entschuldigen. Meine Forderung nach noch höheren Spritpreisen hat allerdings nichts mit einem persönlichen Angriff zu tun. Was ich ohnehin nicht beabsichtige. Mir geht es um die Verschiebung der Werte. Man kriegt kaum eine Petition für arme Schweine zusammen, sei es nur hier in unserem reichen Deutschland für die Gleichstellung von Familien. Aber wenn es ans heilig Blechle geht und die als Freheitsbegriff kultivierte individuelle Mobilität geht, sehe ich nunmal Grund was zu ändern. Gerade damit wir diese "Freiheit" weitgehend erhalten können, und wie gesagt auch so weit wie möglich für alle. Auch anderswo auf der Welt. Es liegt doch auf der Hand, dass der effiziente Umgang mit Ressourcen ein Schlüssel für dieses Ziel ist. Dabei haben wir es mit zwei Bremsfaktoren zu tun: 1. Das begrenzte Angebot an effizienten Fahrzeugen 2. Das Kaufverhalten, also dass selbst das bisher spärliche Angebot nicht angenommen wird. Ein A2 ist zu hässlich! Das muss man sich leisten können. Und ich bin doch kein Heiliger! Wenn ich meinein CX fahre frage ich mich immer, wie lange 1. darf ich das noch? 2. kann man dessen Verbrauch noch bezahlen? Dabei kommt bei mir kein Trotz oder Lamentieren, sondern logische Einsicht auf. Ich priviligiere mich mit meinem CX-Hobby doch außerordentlich. Also Glashaus, aber Akzeptanz dass es eingeworfen gehört. ;-) Also, hoch mit den Spritpreisen! Nur so kommen Autos mit dem Äquivalent von 1 Liter Verbrauch, die immer noch Spaß machen. Das müssen sie. Sonst würden viel weniger Autos gekauft und womöglich nur gefahren wenn es nicht anders geht. @ Boris Nicht so gemeint. Vor allem die Formel "jeder, der" passt nicht zu dem was ich vermitteln will. Ich sehe das technologisch, politisch, kulturell. Erst die individuellen Reflexe echter oder vermeintlicher Betroffenheit gießen Öl ins Feuer und machen diese Stichflammen. Gruß Holger Bearbeitet (10. Juni 200818 J. von avantprimacx)
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