24. Mai 200818 J. Hi, nachdem ich eben das hier gelesen hab, fällt mir nix anderes mehr ein. Verdammt, Sense hatte anscheinend nicht ganz unrecht. Woanders / hier verhungern Kinder, sterben Leute auf der Strasse weil keiner sich kümmert, haben wir 25% Armut, und dann lese ich sowas: "und zitierte Rallye-Teilnehmer Marcus Prinz von Anhalt: "Mir ist es völlig egal, ob die Polizei die Autos beschlagnahmt - ich hab' genug Autos und lass mir den Spaß nicht verderben. Dann kaufe ich mir eben in Düsseldorf einen Ferrari, damit ich nach Hause fahren kann." Enteignen und zur Arbeit schicken. Putzen gehen. Stapelfahren. Mauern. Anders geht das nicht mehr. Sense wollte gleich liquidieren, das find ich zu arg, aber enteignen fällt mir da ganz trocken zu ein. Ich meine, nix gegen EHRLICH verdientes Geld (und man lese verdient mit dem von mir so gern zitierten kategorischen Imperativ), aber das da, das geht echt nicht nur ne Spur zu weit. Merken die es eigentlich noch ? Wer hat die SO erzogen, das die sich so benehmen ? Absolut beschämend, das das auch MENSCHEN sein wollen. Ich würd's ihnen fast absprechen. Das einzige, was bleibt, ist für die Armen am Ende noch Jack London und Wolf Larsen's "Seewolf"- Philosophieansatz (es zählt nur ehrlich selbst verdientes, ererbt oder ergaunert ist Dreck und wertlos), und vor allem, in 60 Jahren sind die genauso Staub und Asche wie fast alle hier- so ist das eben, "warte nur balde, ruhest DU auch".... Echt sauer: Carsten
24. Mai 200818 J. ja. endlich richtig. der seewolf ist ein gutes beispiel. hump' gegen wolf larsen. nein die spüren nix mehr. die mußten nicht arbeiten. die wissen gar nicht was das ist. aber wolf larsen weiß das.
24. Mai 200818 J. Ersteller Nur, hilft es der Unterschicht, das sie wenigsten moralisch "im Recht" sind ? Bono von U2 hatte diese nette Zeile, "the rich stay healthy on the the 16th floor"- will sagen, sterben müssen wir alle, okay, aber inzwischen führen die Reichen ein nettes Leben, da oben, über euch. Was hilft es dem, der zur ARGE muss ? Nix. Oder ? Carsten
24. Mai 200818 J. Lass den Prinzen Prinz sein. Er wird sich oft genug in den Schlaf heulen und manch armer Mensch wird auch ohne Auto ein glücklicheres Leben führen. In ärmeren Ländern sind wir die Prinzen.
25. Mai 200818 J. das is doch die arme wurst, die seit mehreren jahren ab und zu durch die Klatschpresse und ihren eingängigen magazinen wie taff geistert und immer wieder ne frau sucht. is ne arme sau, den nimmt eh keine so arrogant und arschig, wie er rüberkommt.
25. Mai 200818 J. Hallo, ich habe von Berufswegen ab und an mal mit solchen sich wichtig vorkommenden Typen zu tun. Ich lasse mich aber von deren gelaber nicht beeindrucken. - Ich kenne den und den..... -...., dann mache ich das und das..... etc. Die kochen den Tee auch nicht mit Champangner ( ist das so richtig geschrieben? ). Auch diese Leute müssen lernen, das eine dickes Konto und ein Bekanntheitsgrad nicht gleich die Fahrkarte zm Paradies sind. Wie Foxymail schon schrieb, der sucht doch eine Frau........., wer will den denn schon. Ich für meinen Teil mag solche Menschen überhaupt nicht, die meinen nur weil sie Geld haben und sie jeder kennt, das dann alle kuschen müssen. Und wenn man denen wirklich abverlangen würde mal richtig arbeiten zu gehen, dann würde das nicht klappen, denn dazu sind sie meistens nicht in der Lage. Vom wollen mal ganz zu schweigen. Greetz, Arne
25. Mai 200818 J. Hmm, ist doch immer der große Marketingcoup, wenn es gelingt die Werbebotschaften in den redaktionellen Teil der Presse zu bringen. Rushh (wer ist das?) und M&M (kenn ich: schmilzt im Mund UND in der Hand) gleich je zweimal im Spiegel abgedruckt. (Und Dank M.B. sogar im ACC-Forum ). Regenbogenpresse und RTL folgen sowieso. Empörung der "Gerechten" und (un)heimliche Bewunderung der sog. "Unterschicht" (deren Sprache man seltsamerweise spricht) fest eingeplant. Vermute, der Prinz verplempert hier gerade kein Geld, sondern verdient welches. Das das auf diese Art geht, lässt einen allerdings schon (ein wenig) an der Menschheit zweifeln. mg
25. Mai 200818 J. seit vielen vielen Jahren stirbt der Binnenmarkt in Deutschland und damit die daran hängenden Arbeitsplätze. Die Mittelschicht stirbt, weil die Mittelschicht auf die hier lebenden KÄUFER angewiesen ist. Und wenn diese Unterschicht/Proles/Prekariat kein und/oder immer weniger Geld zum Leben hat, wird in Folge die Mittelschicht bankrott gehen und ausgedünnt, weil kein Proles mehr sein Auto reparieren läßt, keiner mehr ein neues kauft, keiner mehr einen Handwerker ruft/bezahlt, keiner mehr ins Restaurant gehen kann, keiner mehr einen guten Fernseher, einen guten PC oder oder oder kauft sondern nur noch billig schrott aus China oder gebrauchte Sachen von Ebay. So sterben die Handwerker, die Händler und die Autohändler... während im selben Moment die Reichen reicher werden (was ja das Ziel der geistig moralischen Wende war die wir seit 1982 erlebten). Die angebliche sich immer besser entwickelte Arbeitsmarktlage ist eine schöngerechnete Statistiklüge. nicht 3.4 Mio. Arbeitslose haben wir sondern 9.7. Dabei ist wichtig zu sehen das die Lohnstruktur der wenigen die noch Arbeit haben sich seit den 70ern und 80ern krass verändert hat. Damals hatten die Menschen noch Lohn von dem sie leben konnten. Heute haben sie Arbeit, aber Billigjobs von denen sie weder leben noch Rente kleben können. daraus, aus dieser Lohnverschiebung, resultiert der Gewinn der Reichen. Damals mußten Facharbeiter und Angestellte noch richtig bezahlt werden, das waren Vollzeitjob, tariflich abgesichert und erstreikt. Während heute dieselbe Arbeit von Hungelöhnern erledigt wird die weder Tarif kennen noch ordentlich leben können. Diese Milliarden an Differenz sind die Umverteilung einer Politik die in den 70ern begann, in den 16 Jahren Helmut Kohls ihren Höhepunkt erlebte. das ist das Ergebnis neoliberalen Denkens. Aus 1 Vollzeitjob macht man 1.5 Hilfsjobs. Den Lohnunterschied führt man illegal ins Ausland ab. Besser hätte es für das Kapital in Deutschland nicht laufen können. Was man früher mittels Monarchie oder Dikatatur oder unterschiedlichem Wahlrecht herstellte, nämlich eine Klassengesellschaft, steuert man heute mit den Medien in vielfältiger Art und solche eine Mediendemokratie ist viel schlechter zu bekämpfen als irgendeine Diktatur mit alten Hutträgern die in CXen vorfahren und die Internationale singen. Wie will man eine vermeintliche Demokratie die den Menschen nicht mehr nutzt sondern den Volksvertretern und Lobbyisten bekämpfen ? Gegen Erich und Co. kannst du demonstrieren. Auf die Straße gehen und Wir sind das Volk rufen. Die 9.7 Mio. aber gehen nicht auf die Straße. Die gehen regelmäßig in die ARGE oder ins AA und sitzen dort numerisch verwaltet und harren aus. und die die Arbeit haben aber nicht von Leben können erschöpfen sich tagtäglich auf ihrer Arbeit und wenn die nachhause kommen machen die auch nichts mehr. so sind alle gut beschäftigt und stille und auf der Galleere schlägt der Einpeitscher den Takt und ruft: Glo - Ba - Li - Sie - Rung. Als ich noch bei den Maltesern war, da kam auch ständig irgendein Graf oder ein Baron an und meinte er könne nun kraft seines Namens oder seiner Adeligkeit oder seines Amtes als Vorgesetzter die Schweine fliegen lassen. Diese Grafen/Barone waren alle Jäger und Waldbesitzer, hatten irgendwelche Schlößchen noch von früher und waren Reiterpräsidenten oder Gefolge. Und "engagierten" sich scheinbar (!) karitativ. De Fakto aber benutzten sie die Resourcen der Hilfsorganisationen (Johanniter/Malteser etc.) um die vom Volke eingesammelten Spenden in ihre Bereiche umzuleiten. Bearbeitet (25. Mai 200818 J. von Thorsten Czub)
25. Mai 200818 J. Angesichts von Krankheiten wie Alkoholismus oder Lungenkrebs ist das nur ein relatives Problem.
25. Mai 200818 J. Lustig ist vor allem, wie der zu seinem Adelstitel gekommen ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A9d%C3%A9ric_von_Anhalt (guckt unter Adoptionen) Nicht, daß der wirkliche Adel viel besser wär... Grüße, Hans
25. Mai 200818 J. Traurig genug, dass sich der deutsche Bundesbürger in 2000 Jahren kein Stück weiterentwickelt hat, denn das Prinzip des alten Roms funtioniert immer noch bestens. Gibt ihnen Brot und Spiele! Heute halt Hartz4 und die Glotze! Und der Senat futtert sich seit eh und je einen Wohlstandsbauch an... Das ganze asoziale Pack, was auf UNSERE Kosten lebt, gehört in den Steinbruch!
25. Mai 200818 J. Besagter Prinz von Anhalt. Ein Bild sagt mehr als Worte Oh Gott, Dieter Bohlen hat noch nen Bruder - graus und würg. Wobei mmm - gabs da nicht mal ein Lied mit dem Titel, in dem es u.a um einen 12jährigen ging dessen Haare nach einem Unfall grau wurden (= okay, bei den Aussagen hat die Backe bezogen auf die Moralentwicklung einen Entwicklungsstand eines 5jährigen ;-) Angesichts von Krankheiten wie Alkoholismus oder Lungenkrebs ist das nur ein relatives Problem. Denkst Du, die USA werden daran zugrunde gehen - rund 100 Millionen Bürger adipös oder auf dem Weg zur Diabetes mellitus. Das einzige was den Untergang der USA noch aufhalten könnte, ist wenn Brasilien und Kuba ihren Zuckerrohr nur noch zu Sprit verarbeiten...hoffe Castro bedenkt dies ;-)))))))) Gruß Tower
25. Mai 200818 J. wahrlich nicht gerade ein Symath, der junge Mann; Aber braucht es ein dummes Zitat, um zu registrieren, das in unserer Gesellschaft ziemliche Arschlöcher unterwegs sind ?
25. Mai 200818 J. Das ganze asoziale Pack, was auf UNSERE Kosten lebt, gehört in den Steinbruch! Ich denke nicht, dass man so über ALLE Arbeitslosen / Hartz IV-Empfänger reden sollte...
25. Mai 200818 J. wahrlich nicht gerade ein Symath, der junge Mann; Aber braucht es ein dummes Zitat, um zu registrieren, das in unserer Gesellschaft ziemliche Arschlöcher unterwegs sind ? Hi Chris, nein - dafür bedarf es manchmal nur eines Spiegels - leider hilft dieser Selbstreflexionsprozess nicht jedem ;-)))))))))))). Damit bist Du aber nicht gemeint - bevor das in die falsche Kehle kommt Gruß Tower
25. Mai 200818 J. Ich denke nicht, dass man so über ALLE Arbeitslosen / Hartz IV-Empfänger reden sollte... Das asoziale Pack sind nicht die Arbeitslosen, sondern Manager, Prinzen und andere Nichtsnutze. Die sind richtig a-sozial. Du hast mich vollkommen falsch verstanden oder einen Smilie vergessen... Titel heisst: "Eat the Rich!" ;-)
25. Mai 200818 J. Das asoziale Pack sind nicht die Arbeitslosen, sondern Manager, Prinzen und andere Nichtsnutze. Die sind richtig a-sozial.Du hast mich vollkommen falsch verstanden oder einen Smilie vergessen... Titel heisst: "Eat the Rich!" ;-) Habe den Titel gelesen. Mein Geld geht allerdings Monat für Monat an Leute, die nicht arbeiten. Bescheuerte Prinzen-Sprüche brauche ich zwar auch nicht, kann ich aber ignorieren. Dass allerdings Leute zu faul sind zu arbeiten und stattdessen die Hand aufhalten, das ist WIRKLICH asozial....
25. Mai 200818 J. da hat doch die neoliberale gehirnwäsche sehr gut funktioniert. klar. schuld sind die die arm sind nach dieser ideologie. sie hätten ja alle die möglichkeit unternehmer zu werden. z.B. in der fußgängerzone als ich-ag zu betteln ich ag-2008: oder würstchen zu verkaufen mit so nem tollen tragbaren grill, oder an ampeln frontscheiben zu reinigen. jeder kann ein unternehmer werden. man könnte z.B. wieder straßenzölle erheben. einfach an eine durchgangsstr. stellen und abriegeln und nur leute durchlassen wenn die dafür bezahlen. gabs im sherwood forrest auch immer. Bearbeitet (25. Mai 200818 J. von Thorsten Czub)
25. Mai 200818 J. Ersteller Halten wir fest, das genug Produktivität auf Basis der bereits erfundenen Technologien da ist, um ALLE vernünftig zu ernähren. Das, was man tun müsste, wäre, eine Gemeinschaft zu werden, die das hinkriegt. Was wir tun, ist, uns gegenseitig auszunehmen. Jeder gegen jeden und Gott gegen alle. Es gibt bestimmt Gründe für die Ausnehmerei, WARUM wir das tun. Ich such noch so einige Titel von Marcuse, hatte ich ja schonmal gepostet, da erhoffe ich mir ein wenig mehr Erleuchtung. "Das fehlende Bindeglied zwischen Affen und Mensch ... sind wir...." (Lorenz ?) Carsten
25. Mai 200818 J. Dass allerdings Leute zu faul sind zu arbeiten und stattdessen die Hand aufhalten, das ist WIRKLICH asozial.... ach. und woher haben die bundestagsabgeordneten und die Regierung ihre Handgeld herbekommen ? Oder die christlichen Organisationen die karitative Hilfe anbieten ? Haben die das Geld das sie benutzen vielleicht selbst eingebracht oder erbettelt von jenen welche es ihnen geben? die reichen kirchen, die nicht die welt verbessern mit ihrem eigenen in 2000 jahren erbeutetem Geld sondern die stattdessen jeweils anfangen spenden zu sammeln und sich von diesen spenden dann zu finanzieren. mit jedem elend und jeder katastrophe verdienen die doch. gäbe es von heute auf morgen keine katastropheneinsätze mehr müßten sie nachher ihre infrastruktur und ihr personal noch selber bezahlen aus ihrem vermögen. rein theoretisch bräuchten die Kirchen nur aus ihrem Vermögen bei Aldi einkaufen gehen (oder bei Plus oder sonstwo) und es den Bedürftigen geben. Nur dann würden sie ja ihre in 2000 Jahren er"arbeiteten" Reichtümer irgendwann aufgebraucht haben und der Papst müßte zu Fuß und ohne Gold oder Palast regieren. nein das darf nicht sein. und so stellt man sich in prunk und pracht auf einen petersplatz oder auf eine tribüne und hält eine tolle rede gegen die armut und bringt ein schriftstück heraus. statt weltprobleme zu lösen ist es ja wichtiger den exzorzismus durchzuführen. Bearbeitet (25. Mai 200818 J. von Thorsten Czub)
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