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Umsatzrückgang bei BMW, Insolvenzen

Hervorgehobene Antworten

BMW baut die verkehrten Wagen... mit den verkehrten Motoren...

die Energiekrise zeigt Wirkung bei BMW:

http://nachrichten.aol.de/viele-bmw-haendler-stehen-kurz-vor/artikel/20080824113012489391616

BMW-Betriebsrat Manfred Schoch rechnet angesichts der wachsenden Zurückhaltung der Käufer mit starken Absatzproblemen und einem Händlersterben. Da sich in den vergangenen Monaten die Neufahrzeuge nur sehr schwer und schleppend verkauft hätten, seien die Lagerbestände exorbitant gestiegen.

Beim Autobauer BMW drohen nach Einschätzung des Betriebsrats weitere Umsatzeinbußen und Händlerpleiten. „Da sich in den vergangenen Monaten die Neufahrzeuge nur sehr schwer und schleppend verkauft haben, haben sich die Lagerbestände bei den Händlern exorbitant erhöht“, zitiert die „Automobilwoche“ aus einem internen Schreiben des Betriebsratschefs Manfred Schoch. Bei einer weiteren Erhöhung der Lagerbestände sei damit zu rechnen, „dass rund zehn Prozent der Händler in die Insolvenz gehen würden“.

Der Rückgang wirke sich insbesondere auf den Standort München aus: „Wir müssen feststellen, dass gerade die Fahrzeuge, die wir hier in München produzieren, nämlich die Dreierlimousine und den Touring, von diesem Rückgang extrem betroffen sind“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Zudem schlage der Nachfragerückgang für PS-starke Pkw-Maschinen mit voller Wucht auf das BMW-Stammwerk in München durch: „Wir produzieren hier am Standort München die falschen Motoren“, kritisiert Schoch und fügt hinzu: „Die gesamte weltweite Nachfrage an Achtzylindern können wir in vier Tagen in der Woche im Einschichtbetrieb produzieren.“ Um für die traditionsreiche Fabrik in München den BMW-internen Zuschlag für die Produktion von bis zu 560.000 Vierzylinder-Aggregaten in verschiedenen Ausbaustufen pro Jahr ab 2011 zu bekommen, habe der Betriebsrat „neue Strukturen sowohl bei den Arbeitszeiten, bei den Arbeitszeitmodellen, aber auch bei der Entlohnung“ akzeptieren müssen. Mit Blick auf alternative Antriebe fordert der BMW-Betriebsrat rasch die Entwicklung „eines reinen Elektrofahrzeugs auf der Basis der Einserreihe“.

wo bleibt PSA ?

Immer noch kein Hybrid ?

Interessant, dass der Betriebsrat keinen Hybrid, sondern gleich die Entwicklung eines reinen Elektroautos fordert.

Martin

Das Elektroauto muß doch gar nicht entwickelt werden! Das Problem sind doch nur die Akkus, das allerdings schon seit Jahren bis Jahrzehnten. Außerdem soll mir einer mal erklären, wo der ganze Strom herkommen soll oder lautet die Antwort aus der Steckdose?

PSA hat viele Kleinwagen und kleine Motoren im Programm, genau was jetzt gefragt ist.

Das Elektroauto muß doch gar nicht entwickelt werden! Das Problem sind doch nur die Akkus, das allerdings schon seit Jahren bis Jahrzehnten. Außerdem soll mir einer mal erklären, wo der ganze Strom herkommen soll oder lautet die Antwort aus der Steckdose?
Ich gehe davon aus, dass der BMW-Betriebsrat keine Autos ohne Akkus entwickelt haben möchte.

Der Strom für Elektroautos ist, im Gegensatz zu dem ganzen Benzin und Diesel, übrig (siehe auch http://forum.andre-citroen-club.de/showpost.php?p=4426287&postcount=951).

Martin

Bearbeitet ( von -martin-)

Soweit ich informiert bin fahren in Deutschland weit mehr als 10 Millionen Autos! Außerdem hilft das alles auch nichts, wenn man den Strom mit Kohlekraftwerken erzeugt, den Energieverlust durch den Transport zum Endkunden müßte man auch berücksichtigen, ganz so einfach ist die Sache nicht wie es manche gerne hätten!

Soweit ich informiert bin fahren in Deutschland weit mehr als 10 Millionen Autos!

Wenn das Dein Kenntnisstand ist, dann wird sinnvolles Argumentieren schwierig.

Obwohl, energetisch wird es leichter.icon12.gif

Lies den von Martin angegebenen Thread samt Links...

Roger

Soweit ich informiert bin fahren in Deutschland weit mehr als 10 Millionen Autos!
Wenn denn erst mal 10 Millionen Elektroautos in Deutschland herumfahren, dann (oder schon etwas früher) kann man sich ja nochmal Gedanken über den weiteren Ausbau der EE machen.

In Deutschland werden zur Zeit zwischen 230 Mrd. und 250 Mrd. km pro Jahr gefahren. Mit den zu erwartenden 25 - 28 Mrd. KWh Überschuss könnte man davon schon heute ca. 80% der Fahrleistung bestreiten.

Außerdem hilft das alles auch nichts, wenn man den Strom mit Kohlekraftwerken erzeugt, den Energieverlust durch den Transport zum Endkunden müßte man auch berücksichtigen

Und Benzin und Diesel transportieren sich von selbst zum Endkunden?

Dein Argument ist so alt wie falsch.

ganz so einfach ist die Sache nicht wie es manche gerne hätten!
Manche wollen die Sache halt lieber kompliziert haben.

Martin

Schön, wenn fehlende Argumente durch Polemik ersetzt werden! Es ist wie immer hier im Forum, da fühlt man sich gleich Zuhause!

...

In Deutschland werden zur Zeit zwischen 230 Mrd. und 250 Mrd. km pro Jahr gefahren. Mit den zu erwartenden 25 - 28 Mrd. KWh Überschuss könnte man davon schon heute ca. 80% der Fahrleistung bestreiten.

...

Martin

Aber diesen Überschuss gibts ja auch nicht umsonst. Wenn ich das richtig verstehe, wird der z.Zt. gegen klingende Münze ins Ausland verkauft. Erzeugt und bezahlt werden muss ja auch diese Energie. Entweder aus fossilen Brennstoffen (davon wollen und müssen wir ja weg) oder aus regenerierbaren Energien. Und auch da fallen doch zuerst mal hohe Investitionskosten an, welche amortisiert werden müssen und meines Wissens zur Zeit sogar noch hochgradig aus Steuermitteln subventioniert werden.

Korrigiert mich, wenn ich als Querleser da einen Denkfehler haben. Meine Schlussfolgerung ist aber die, daß es weder Stromüberschuss noch Mobiliät aus erneuerbaren Energien zum Nulltarif geben wird.

>>Jürgen

Tja, schon komisch. Sparsame Fahrzeuge werden nicht produziert, weil der Markt es nicht verlangt, so eine Aussage der Hersteller. Der Markt verlangt natürlich nach BMX X6, VW Touareg und Audi Q7. Was die Amerikaner gerade merken, nämlich dass man keine Autos mehr mit großem Motor verkaufen kann, versuchen jetzt also unsere teutonischen Hersteller, alles klar. Jetzt merkt BMW, dass man in München die falschen Motoren produziert, ach was. Und das, obwohl der Markt es so möchte? Ich finde es auch komisch, dass die Hersteller das machen, was der Markt möchte, das hat es ja noch nie gegeben.

Tesla hat sich lange mit Akkus beschäftigt, und deren Auto fährt auch, und hat eine Menge Leistung. Leider kann ich mir das Auto nicht leisten.

Korrigiert mich, wenn ich als Querleser da einen Denkfehler haben. Meine Schlussfolgerung ist aber die, daß es weder Stromüberschuss noch Mobiliät aus erneuerbaren Energien zum Nulltarif geben wird.

Hallo Jürgen,

ganz klar, geschenkt bekommt man auch die Energie aus EE-Anlagen nicht. Ich wollte mit meinen Argumenten nur dem Einwand widersprechen, dass man neue Kohle- oder Atomkraftwerke bauen müsste, wenn sich das Elektroauto in der Masse durchsetzen würde.

Strom aus EE kostet nicht weniger als andere Energie. Vielleicht sogar mehr. Fakt ist aber auch, dass Erdöl auf Dauer nicht mehr billiger werden wird und dass es viele Vorteile bringt, sich vom Erdöl unabhäniger zu machen.

@Tänzer: ich sehe weder in meinem Posting Polemik, noch in Deinem Posting ein stichhaltiges Argument.

Martin

Es bezog sich auch mehr auf "Ja, genau".

Ich werde mich hier an der Diskussion nicht beteiligen, da es sich nicht um eine solche handelt. Wenn man hier anderer Meinung ist als manche, wird man immer in Schubladen gesteckt, darauf habe ich keine Lust!

oder lautet die Antwort aus der Steckdose?

= Polemik

Sei nicht so dünnhäutig. :-)

Gruß

Holger

Hallo,

die Autos haben sich ja seinerzeit auch nur verbreitet, weil es die Tankstellen schon überall gab....

Gernot

Schön, wenn fehlende Argumente durch Polemik ersetzt werden! Es ist wie immer hier im Forum, da fühlt man sich gleich Zuhause!

Es bezog sich auch mehr auf "Ja, genau".

Ich werde mich hier an der Diskussion nicht beteiligen, da es sich nicht um eine solche handelt. Wenn man hier anderer Meinung ist als manche, wird man immer in Schubladen gesteckt, darauf habe ich keine Lust!

Lieber Tänzer,

Du hast in Deinen ersten beiden Beiträgen durchaus konkrete Aussagen getroffen.

Und obwohl Du von falschen Zahlen ausgehst, kommst Du zu sehr viel negativeren Schlüssen, als die erwähnten Studien.

In meiner Erwiderung

Wenn das Dein Kenntnisstand ist, dann wird sinnvolles Argumentieren schwierig.

Obwohl, energetisch wird es leichter.icon12.gif

Lies den von Martin angegebenen Thread samt Links...

kann ich weder Polemik, noch irgendein 'Schubladen stecken' entdecken.

Wie sollte man denn auf Deinen Beitrag reagieren, wenn man einigermaßen eingelesen ist?

Wenn Du bei mir Fehler findest, werde ich deswegen nicht die 'Argumentationkultur' in Frage stellen.

Mit 'anderer Meinung sein' hat das nichts zu tun.

Jedenfalls finde ich die Feststellung, dass der gesamte deutsche Strassenverkehr rechnerisch durch den ca.17%igen Anteil des regenerativen Stromes abgedeckt wäre, erstaunlich.

Das sollte den Lobbyfuzzis, die den Bau neuer K-Kraftwerke mit zukünftigen E-Autos rechtfertigen wollen, den Wind aus den Segeln nehmen.

(unpassendes Bildicon12.gif, den Plutoniumstab aus der Hand schlagen?)

Roger

Hallo,

die Autos haben sich ja seinerzeit auch nur verbreitet, weil es die Tankstellen schon überall gab....

Gernot

Und Wikipedia lügt schon wieder:

"Die Stadtapotheke in Wiesloch bei Heidelberg kam zu unerwartetem Ruhm, da Bertha Benz dort bei der Überlandfahrt den nötigen Treibstoffnachschub Ligroin (fälschlich auch "Legroin") einkaufte. Vom Anfang des Motorisierungszeitalters, bis weit ins 20. Jahrhundert, konnte man Benzin und andere Treibstoffe nur in der Apotheke kaufen, somit gilt diese als die erste Tankstelle der Welt."

Immer diese Geschichtsfälscher.

Jetzt müssen nur noch die selbsttätig aus dem Boden wachsenden Steckdosen erfunden werden.

...den Energieverlust durch den Transport zum Endkunden müßte man auch berücksichtigen

Ja, aber der Energieverlust bei der Herstellung und dem Transport auf dem Weg vom Rohöl zum Benzin aus der Zapfanlage ist auch nicht zu verachten.

Der Wirkungsgrad eines Elektroantriebes selber wäre aber wieder höher. Stell Dir alleine vor, daß es ja keinen Leerlauf vor einer Ampel oder im Stau mehr gibt. Elektroantrieb ist einfach effizienter als ein Zerknalltreibling. Es hapert halt an den Akkus. Wenn Du es genau überlegst setzt man Verbrennungsmotoren doch nur dort ein, wo es mit der Stromversorgung hapert.

Und Wikipedia lügt schon wieder:

"Die Stadtapotheke in Wiesloch bei Heidelberg kam zu unerwartetem Ruhm, da Bertha Benz dort bei der Überlandfahrt den nötigen Treibstoffnachschub Ligroin (fälschlich auch "Legroin") einkaufte. Vom Anfang des Motorisierungszeitalters, bis weit ins 20. Jahrhundert, konnte man Benzin und andere Treibstoffe nur in der Apotheke kaufen, somit gilt diese als die erste Tankstelle der Welt."

Immer diese Geschichtsfälscher.

Jetzt müssen nur noch die selbsttätig aus dem Boden wachsenden Steckdosen erfunden werden.

Hallo,

bei den heutigen Benzinpreisen habe ich allerdings auch wiederum das Gefühl, in der Drive - In - Apotheke zu kaufen.

Gernot

Bis wir Parfüm-Preise für den Sprit haben, werden viele das Umdenken umdenken. :-)

Wenn man hier anderer Meinung ist als manche, wird man immer in Schubladen gesteckt, darauf habe ich keine Lust!

.....Obwohl, wenn man in eine Schublade mit schönen Damen Desous gesteckt wird,

könnte das ganze doch auch einen positiven Effekt haben. :D

Moin,

ich denke mal, das früher oder später alle drei deutschen Premiumhersteller anfangen, kleinere Brötchen zu backen. Die Autos werden immer größer und haben mehr PS. Wer braucht das eigentlich? Das Geld sitzt halt nicht mehr so locker, das zum einem aus meiner Sicht an den fast in jeder Branche unsicheren Arbeitsplätzen- und auch an den permanent steigenden Energiekosten liegt. Wartet erst mal Ende des Jahres ab, wenn die Abrechnungen von Strom, Gas und Wasser kommen. Da wird manch einen der Schlag treffen. Früher oder später werden nur die Marken vorne sein, die in der Lage sind, Autos zu bauen, die sparsam sind und vor allem bezahlbar. Von den wenigen, die sich noch Autos jenseits der 50 Tsd Euro Marke ein Auto kaufen können, werden die Premiumhersteller langfristig nicht leben können.

Gruß HD

Das Elektroauto muß doch gar nicht entwickelt werden! Das Problem sind doch nur die Akkus, das allerdings schon seit Jahren bis Jahrzehnten. Außerdem soll mir einer mal erklären, wo der ganze Strom herkommen soll oder lautet die Antwort aus der Steckdose?

geothermie!

dampf treibt turbinen.

ist bei tag und nacht, bei wind oder nicht wind vorhanden.

man muß nur mit dem know how von ölbohrungen tiefe löcher bohren.

Genau. Zapft endlich die berühmten heißen Quellen in und um Lünen herum an :) Und die brachliegenen Flächen zwischen all den Bohrtürmen werden mit Solar-Paneelen zugepflastert, um die dortigen rekordverdächtigen Sonnenstunden endlich zu erschliessen. Die Lünener werden dafür nach Do.-Marten zwangsumgesiedelt. Wie in China :D

Die Lünener werden dafür nach Do.-Marten zwangsumgesiedelt. Wie in China :D

Das wird nur umbenannt in:

Luftstromort "Lünen an den Solardünen". :D

Wird Tourismus-mäßig der absolute Renner

Gruß HD

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