27. August 200818 J. Ich hatte mal einen BMW 320/6 Mit dem Gaspedal lenkbar. Hatte was. Aber die Haube musste öfters geliftet werden. 3xMal liegen geblieben und dann noch Motorschaden Trauriger Rekord in meiner Autohistorie. Vor ESP konnte man die auch nicht bei Regen fahren. Jedenfalls nicht so wie meinen CX GTi. Mein Freispruch: War'n Dienstwagen, nach Feierabend stieg ich erlöst in meinen GTi mit Kugelbecher. hs
27. August 200818 J. Es war der Anfang einer langjährigenVerblendungsneurose, die aufs stetig Neue immer wieder aufzulodern vermochte. Schmal war sie, trotz nicht vorhandener Seitenverkleidungen, und eine Motorhaube konnte ich auch keine finden. Sicher zugespachtelt... So isses, manche sind verkleidet, andere verblended. Und Altenfeilchen sind impulsive Selbstentzünder. Roger Bearbeitet (27. August 200818 J. von Ja, genau!)
27. August 200818 J. Heutige BMW Fahrzeuge sind fahrwerkssmäßig dank ESP überhaupt nicht mehr mit den Heckschleudern a la 320/6 etc. zu vergleichen. Fahren sich narrensicher wie Frontriebler. Lenkung ist immer ohne Antriebseinflüsse und potentiell bessere Traktion gerade in Kurven da die Antriebsräder immer gerade stehen, und dynam. Achslastverteilung dem Heckantrieb zugute kommt. Klar ist der Fronttriebler im Winter traktionsmäßig überlegen. Der A2 war bei Erscheinen ein wahnsinnig uncooles Auto. Klassischer Ladenhüter wegen dem Design. Heute hätte ich auch gern einen, wenn sie denn gebraucht nicht so teuer wären. Heute hat er wieder was. Der künftige A2 wird aus Kostengründen keine Aluminiumkarosserie mehr erhalten. Das ist aber ein teil der Faszination des Konzeptes des A2. Billiger zu kaufen wird er dagegen kaum werden. Shareholder Value läßt grüßen. Noch gibt es genug günstige Xantia, C5 und XM, so daß ich mir über die automobile Zukunft der nächsten Jahre keine Sorgen mache! Bearbeitet (27. August 200818 J. von drhehn)
27. August 200818 J. Der A2 war bei Erscheinen ein wahnsinnig uncooles Auto. Klassischer Ladenhüter wegen dem Design. Heute hätte ich auch gern einen, wenn sie denn gebraucht nicht so teuer wären. Heute hat er wieder was. Das verstehe ich eben nicht. Ich habe vielleicht dreimal gestutzt, als ich die ersten gesehen habe, wg. der hochkantigen Erscheinung. Beim Händler habe ich rumgelästert, weil die Heckbank nur zu klappen war, wenn man die Kopfstützen in einer bestimmten Sitzposition herauszieht. Das Opensky-Dach sah von innen recht mickrig aus und der Alukarosse habe ich anfangs auch nicht über den Weg getraut. Vor allem sind viele Außendetails zu Audi-Konform geraten (corporate identity) als daß sie noch mit der schnittigen Studie Al2 hätten mithalten können. Schade, dachte ich mir. Bei der ersten Lupo 3L-Probefahrt ein Jahr zuvor war ich ähnlich enttäuscht, was aber hauptsächlich an der grauslichen Stoßdämpferabstimmung der ersten Exemplare lag. Ist es nur die Verbrauchsdiskussion, die aus den 3L-Mauerblümchen plötzlich gefragte Autos hat werden lassen? Oder der Raritätenbonus? Objektiv sind es die selben Autos wie damals, doch die Wahrnehmung hat sich total verändert. Klassiker sind oft Entwürfe, die anfangs schlecht ankommen, langsam reifen und irgendwann jedem etwas sagen. Selbst wenn sie kontrovers verlaufen. Z.B. 2CV, Ro80, VW-Porsche 914-6, Ausnahmen: z.B. Fiat Multipla, Porsche 924, U. dergl. mehr L.
27. August 200818 J. Stümmt nat.: efficient = e -Ökokomplimente- fischend Dainämmix, getz happichs auch verstanden. Da muß ich erst mal ne Flasch Bier trinken, um das Knotenfrei zu lesen Gruß HD
27. August 200818 J. Weiter so, OT kann so herrlich sein! Genau! Immer diese gut recherchierten Beiträge, da schläft man ja ein.
27. August 200818 J. Objektiv sind es die selben Autos wie damals, doch die Wahrnehmung hat sich total verändert. Das wollte ich auch fragen. Aber immerhin ist drhehn ein gutes Beispiel wenn er seine ehemalige Fehleinschätzung korrigiert. Mal sehen ob das im umgekehrten Sinne ein paar Verfechter des rückschrittlichen Mainstreamplagiats C5 III zustande bringen. Wozu man in einer Alltagsrutsche einen Hecktriebler braucht? Weiß nicht. Warum hat der Mini keinen Heckantrieb? Das ESP mag sie ja kontrollieren, das macht sie aber nicht sinnvoller. Am verschneiten Berg bremst dieses Heck-rettende ESP sie fast bis zum Stillstand aus, dabei immer noch schwänzelnd. Das sehe ich jeden Winter live & direct, lässig vorbeifahrend... hs
27. August 200818 J. Mal sehen ob das im umgekehrten Sinne ein paar Verfechter des rückschrittlichen Mainstreamplagiats C5 III zustande bringen.avantprimacx,junger Freigeist, ich finde in diesem Punkt solltest Du mal fair widerspiegeln, und nicht immer nur wieder spiegeln. Rückschrittlich nur wegen der Mehrkilos? Hat Du den Unterschied von CI zu CII bezüglich Geräuschkulisse und Federung erfahren? Ist das essenziell? Nein. Gibt es (noch) einen Markt dafür? ... Mainstreamplagiat, naja, die Zeiten der Manufaktur sind vorbei. Und zum zweiten Teil: ich bin kein Designer, aber für mich haben sich die deutschen Hersteller jahrzehntelang bei den französischen Herstellern bedient. Mercedes sei da mal größtenteils außenvor, die basteln ihren Registraturschrank-Protz weitestgehend unbeeinflusst. Ähnlichkeiten beobachtest Du also richtig, nur die Seite der Annäherung erscheint mir diskussionsbedürftig. (gibt es den Versuch einer 'Evolution-Geschichte' des Autodesigns?) Lustvolles auf der Stelle treten also. Oder noch positiver: wie das Trippeln der Katze kurz vor dem Sprung... Also Autofahrer V1.1, etwas mehr objektive Milde. (Achtung, Paradoxon ) Grüsse, Roger
27. August 200818 J. Ich denke Heckantrieb hat seine Daseinsberechtigung eindeutig bei stark motorisierten Autos. Nochmals die Stichworte: Dynam. Achslastverteilung und trennung von lenk- antriebsachse. je mehr ein rad eingeschlagen ist desto eher dreht es durch. belastung der antriebswellengelenke. beim hecktriebler so nicht. Kräftigmotorisierte Fronttriebler hatten vor ASR keinen rechten Spaß genmacht - vor allem bei Nässe: Beispiele von vielen: Alfa 164, VW VR6. Bei den Wintereigenschaften liegen die Fronttriebler dagegen wegen der besseren Belastung der Antriebsachse klar vorne. Oder vielleicht doch mal porsche 993 fahren? wenn sie nur nicht so teuer wären. Da bleibe ich lieberbeim Xantia V6 und toleriere die scharrenden Hufe bei dem tollem Sound! Aja der A2 ... es ist doch oft so daß man was neuartiges erst scheisse findet und das auge sich erst dran gewöhnt und es liebgewinnt wenn man es länger kennt. beim xm ging es mir damals so. damals gehaßt - heute heiß geliebt! oder der smart - damals war man totaler außenseiter mit dieser knatternden schwindsüchtigen kiste. heute ein stück jugendlicher lifestyle! Bearbeitet (27. August 200818 J. von drhehn)
27. August 200818 J. Ich denke Heckantrieb hat seine Daseinsberechtigung eindeutig bei stark motorisierten Autos.OK, aber stark motorisierte Autos nicht.belastung der antriebswellengelenke. beim hecktriebler so nicht.Ja und? Siehe meinen Beitrag bei 'Qualitätsoffensive bei PSA'. Ich habe Differenziale schon eher verrecken sehen. Kräftigmotorisierte Fronttriebler hatten vor ASR keinen rechten Spaß genmachtDas Gleiche gilt für Heckgetriebene bei Nässe/Glätte. Mit einem gefühlvollen Gasfuß gilt Beides nicht.oder der smart - damals war man totaler außenseiter mit dieser knatternden schwindsüchtigen kiste. heute ein stück jugendlicher lifestyle!Darf ich den für die Größe viel zu hohen Verbrauch, Preis anfügen?Lifestyle? Bestenfalls ein Beweis für Macht und Möglichkeiten des Marketings. Schlaft gut! Roger
28. August 200818 J. Rückschrittlich nur wegen der Mehrkilos?Was heißt nur!? Warum größer und trotzdem innen enger, weniger Kofferraum? Warum größer und dennoch unpraktischer? Warum immer unübersichtlicher? Warum mehr Verbrauch obwohl die zeitgeistliche Perspektive was anderes verlangt? Also wenn das nicht rückschrittlich ist. Hat Du den Unterschied von CI zu CII bezüglich Geräuschkulisse und Federung erfahren?Geräushckulisse? Vor allem wohl innen. Eine Werteverschiebung? Gute Federung und Weglassen der obigen Rückschritte schließen sich generell nicht aus. Es sei denn man streicht die essenziellen Ziele zu gunsten von...aber für mich haben sich die deutschen Hersteller jahrzehntelang bei den französischen Herstellern bedient.Du meinst den amerikanischen Hersteller Opel? Den Astra ZX? Ich kenne keinen Mercedes, BMW, Audi, Porsche oder VW, der auch nur annähernd wie eine DS, ein CX oder ein XM aussah. Abgesehen davon: Entlastete der Raubzug eines anderen Räubers den Räuber? Sorry, bedienen nennst du das. Also Fast-Food aus dem Regal? OK, ich will gerne fair bleiben. Kritikzurückhaltung wäre allerdings völlig unverdiente Loyalität. In die Wunden gedrückte Zeigefinger muss auch jede zukunftsträchtigere Konstruktion aushalten. Derzeit sehr oft unfaire Finger von Rückschrittsverklärern. Ach so, für das universell einsetzbare, hocheffiziente E-Auto ist Autofahren V 3.0 vorgesehen. :-) Gruß Holger Bearbeitet (28. August 200818 J. von avantprimacx)
28. August 200818 J. die zeitgeistliche Perspektive Ich hab schon immer geahnt, dass das eine klerikale Angelegenheit ist ;-)
28. August 200818 J. Ich war anno 1984 beim BMW-Händler.Eine frisch restaurierte Isetta stand aufm Hof. Für 3800.- DM wäre sie meine gewesen und hätte ein schönes "mein erstes" Auto werden können. Doch der Verkäufer sah mich an und meinte nur "Mehr als 50km möng S' ned freiwillig damit fahr'n". "Idiot" dachte ich mir, wahrscheinlich nicht fachgerecht restauriert, die Dröhnkapsel. Es war der Anfang einer langjährigen Verblendungsneurose, die aufs stetig Neue immer wieder aufzulodern vermochte. Schmal war sie, trotz nicht vorhandener Seitenverkleidungen, und eine Motorhaube konnte ich auch keine finden. Sicher zugespachtelt... L. Die Isetta ist auch nicht so gut wie der Heinkel Kabinenroller. Der ist leichter, sparsamer und hat mehr Platz. Goggo Coupé bin ich auch mal mitgefahren. Hat aber furchtbar gedröhnt. Danach war es aus der Habenwollen-Liste gestrichen. Ganz oben auf der Habenwollen-Liste der Asphaltblasen ist der Lloyd LT600. Irgendwo so ein wenig auch der alte Suzuki Carry aus den frühen 80ern (Flachdach)
28. August 200818 J. Ach so, für das universell einsetzbare, hocheffiziente E-Auto ist Autofahren V 3.0 vorgesehen. :-) (Nur kurz Zeit, später.) Zahlenweitwurf? Von wem? Autofahren wird die V2 nicht erreichen, vielleicht sind wir sogar noch vor dem Einser-Release... Roger
28. August 200818 J. Als Münchner brauch ich schon die Isetta. Leider begreifen die BMW-Verantwortlichen die Isetta nicht mehr als historischen Irrtum und Image-Schädling sondern haben ihr jetzt einen eigenenThron errichtet, zusammen mit dem 2002, dem deutschen Ford-Capri-Gegner. Was Heckschleudertalent betrifft. Für mich war die Isetta damals ein direkter Konkurrent zur 12PS-Ente, budget- und leistungsmäßig. Von den Fahrqualitäten kommt bis heute nix an den 2CV ran. Selbst das Untersteuern war mangels Leistung nie ein Problem, außer auf überschneitem Eis... Hauptsache subversiv. So wie jetzt mit dem Puch 4x4. Herrlich. L.
28. August 200818 J. Also bei mir ist Franzacken oder deutsche Autos keine Glaubensfrage! ich würde dem bereits vorhandenen Zweithand-XM v6 und ersthand-xantia-v6 gerne auch den Ersthand-W124 280E 24V zur Seite stellen. oder irgendwann einen Fünfer E39.
28. August 200818 J. Haflinger? Nein, leider auch keinen Pinzgauer. Aber für nen SUV-Anfänger tuts auch ein T3 syncro. Vom Katastrophenschutz. Unfallfrei, ich denke der bringt mir Glück... L.
28. August 200818 J. Puch T3? Is das nich'n Mopped? Edith: Der Dobbig is ja jetzt ganz flöten. Käthe: Oder hat BMW jetzt wegen Puch Umsatzrückgang zu beklagen? Edith: Ja sicher doch. Der L. hätte ja fast eine Isetta gekauft. Bearbeitet (28. August 200818 J. von -martin-)
28. August 200818 J. Wenn BMW- oder Audi-Anhänger ein Traumauto haben, dann nennen sie meist die Motorisierung gleich dazu. - So ein S4, oder gar ein RS4, das wär geil - Einmal nen M3 fahren - So ein Golf R32 - Wahnsinn! Irgendwie haben viele deutsche Autos erst ihren besonderen Reiz mit ganz vielen PS. So was wie den Pluriel oder nen C1 kriegen die irgendwie nicht hin. Gruß Markus
28. August 200818 J. Ohne desch Dobbich unnern Debbich kehre zu wolle, aber: Die Isetta ist das missing link zwischen BMW und Citroen, tropfenförmig, abfallende Dachlinie, nach hinten zu schmaler Spur verjüngt, verdeckte Hinterräder - definitiv die gleiche Formensprache! Dem einen seine Feude am Fahren ist dem anderen sein plaisir conduire. mg
28. August 200818 J. Magoo: Bei der Serie 1 Isetta (später "Standard" genannt) wird das durch die hintere Panoramascheibe noch deutlicher
28. August 200818 J. Klar hat BMW was mit T3 zu tun: Schließlich wird momentan bei Magna-Steyr in Graz der BMW X3 gebaut. Bis 1992 war's emt der 4x4 T3, vor allem auch als 16'' Hochkanter bekannt. Damals hießen die noch Steyr-Daimler-Puch. Vor der Übernahme durch Magna. Die Fertigungsstraße der Pinzgauer ging (?) nach GB, die T3 wurden noch in S-Afrika gebaut. Ob die auch das Magnum von Schweißrobotern montieren lassen entzieht sich meiner Kenntnis. L.
28. August 200818 J. Gut beobachtet, Sense! Die späte Isetta, wo mitlenkende Scheinwerfer unter Glas hatte, die hätt ich gern mal gesehen . Vielleicht demnächst elektrisch ... mg
28. August 200818 J. Die mit den versengten Türkiffen und den Hoppelscheinwerfern in Aspik? Gans seltenes Einzell-Stück. Abgesehen davon waren die Design-Urheber des DSda und des IseDDa beide Iddaljener! Auf die is emt noch Verlaß. Gewesen in den 50s und 60s. L. Mensch, Martin, hättse nich noch'n PL CD zum dazwischen zum klemmen? Nur so zur Anschauung... Bearbeitet (28. August 200818 J. von Lenfervert)
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