7. Oktober 200817 J. Letztes Wochenende kramte ich den KFZ-Brief meines '84er Opel Rekord E 2.0E raus, weil ich was gucken wollte. Der E-Rekord war damals von den Maßen her obere Mittelklasse, während der neu herausgekommene C-Ascona als untere Mittelklasse über dem D-Kadett rangierte, der ja in der Kompaktklasse wohnte. Dabei sah ich erstaunt auf das Leergewicht meines Rekords mit Berlina-Austattung, also durchaus reichhaltig -> 1130KG. Nicht schlecht... Das Gewicht des aktuellen Ford Fiesta, der als heutige Kompaktklasse mittlerweile fast so groß ist, wie mein Rekord -> 1150KG. Jaja, ich weiß, die Diskussion hatten wir hier schon oft und es wird langweilig... Ich wundere mich nur jedesmal O.K., die Autos sind heute sicherer. Aber wenn ich mir die Verbräuche angucke!? Ein Kamerad von mir erzählt mir heute im Dienst von seinem Smart ForTwo Benziner. Die kleine Kapsel schluckt im Schnitt 5,2 Liter (!!!) Brezelchen, meine Freundin (die hier im Board schon lang nichts mehr schrieb), fährt unseren 16 Jahre alten (!) Y3 tct mit 7,3 Litern. Wo bleibt'n hier der Fortschritt in Sachen Verbrauch?
7. Oktober 200817 J. Das Gewicht des aktuellen Ford Fiesta, der als heutige Kompaktklasse mittlerweile fast so groß ist, wie mein Rekord -> 1150KG. Der passende Ford in der "Kompaktklasse" wäre der Focus. Der Fiesta wird der Kleinwagenklasse zugerechnet.
8. Oktober 200817 J. Ein Golf 4 enthält schon mal etwa 700 kg Eisen und Stahl (also hauptsächlich Karosserie), dazu kommen Aluminium (Motor), Gummi (Reifen, Schläuche), Glas, die gesamte Elektrik, Bitumen (Dämmpappe), Stoff etc - bis man halt bei etwa 1200 - 1300 ist. Der Golf 1 wog komplett 850 kg...
8. Oktober 200817 J. Ich hatte mal einen Audi 100 C3 (Typ 44), in der modellgepflegten Version ab 1988. Der hatte auch ein extrem gutes Verhältnis von Gewicht zu Raum und Komfort. Das war ja zum Zeitpunkt der Neuerscheinung 1982 der Aerodynamik-Weltmeister. Dieses Schiff von 4,80 m Länge (ca. 10 cm länger als ein XM! - der Radstand allerdings wg. Motorlängseinbau ca. 17 cm kürzer!) hatte einen extrem großen hinteren Knieraum, einen riesigen Kofferraum und eine so große Innenbreite, daß man die Türarmlehnen nicht richtig nutzen konnte. Dazu hatte die modellgepflegte Version eine richtig gute Verarbeitung mit dick geschäumtem Armanturenbrett, dick-soliden Türverkleidungen und einem richtig satten Türenschlag. Trotzdem wog dieser Koffer in Basisausstattung nur 1080 kg, mein Modell mit Basis-Vierzylinder und wenigen Extras etwas über 1100 kg. Ein solche Relation von Gewicht zu Raum und Komfort war danach im Zeitalter von Airbags und sonstigen verschärften Sicherheitsanforderungen wohl nicht mehr möglich. Hier das Wikibild zum gemopften Audi 100 C3: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Audi_100_III_silver_vl.jpg Übrigens lag der größte Fortschritt der Modellpflege im Innenraum: Das für damalige Verhältnisse wirklich noble Armaturenbrett wurde in der gleichen Grundform (jedoch mit Holzapplikation) auch im 200 und im V8 verwendet. (Ich finde leider gerade kein gutes Bild dazu.) >>Jürgen Bearbeitet (8. Oktober 200817 J. von ACCM Jürgen P. Schäfer)
8. Oktober 200817 J. Länge: 4.120 bis 4.180 mm Breite: 1.600 bis 1.620 mm Höhe: 1.350 mm Radstand: 2.550 mm Leergewicht: 880-965 kg damals Mittelklasse, ist noch gar nicht so lange her !
8. Oktober 200817 J. Der GS ist aber schon eher untere Mittelklasse – also eigentlich nach deutschen Maßstäben überhaupt nicht einzuordnen, weshalb er abwechselnd mit Kompakt- wie auch mit Mittelklässlern verglichen wurde. Ich würde sagen, die Mittelklasse lag in den 70ern und frühen 80ern so etwa bei 4.20–4.40 m, die obere Mittelklasse dann so um die 4.60–4.70 rum.
8. Oktober 200817 J. schönes themea, wollt ich so ähnlich auch schon mal anfangen. vor ein paar tagen hat ein kolllege nen vw vento gekauft, also auch mittelklasse, ich war sehr überrascht als ich las dass die karre 1650 kg wiegt, über 200kg mehr als mein xm v6 mit fast vollausstattung. fand ich auch seltsam. und die frage nach dem fortschritt seitens des verbrauchs stellt sich mir auch. haben nen neuen polo in der familie, kleiner motor, 1l 3 zyl. 60 ps. da fuhr ich mal auf der bab ne längere strecke und war total schockiert, dass die mühle ab 140 km/h fast so viel braucht wie mein v6 bei 150-160 km/h. polo: 8 l xm v6: 8,5 l ich glaube das muss man nicht verstehen. gruss thomas
8. Oktober 200817 J. Hallo, @tomcam, schmeißt du da nicht vielleicht etwas durcheinander? Ein VW Vento (also der Nachfolger des Jetta II und Vorgänger des Bora ist ja nichts anderes als ein Golf mit Rucksack - und definitiv nicht Mittelklasse. Desweiteren hat der nie und nimmer 1650 kg gewogen. Meinst du ein anderes VW- Modell? Gruß,
8. Oktober 200817 J. Ich hatte mal einen Audi 100 C3 (Typ 44), in der modellgepflegten Version ab 1988. ... .. so einen, allerdings noch in der ursprünglichen Version hatte ich auch... Der war nach dem Wartburg 353 W Limousine de Luxe [man war ich stolz auf den] mein 2. Auto [damit war ich noch stolzer] Gruß ACCM Matthias
8. Oktober 200817 J. @ markus justin, schon richtig, ich meine den vento, vr6, etwas tiefer aber sonst nichts extrem umgebaut was mir das gewicht erklären könnte, deswegen ja, ich dachte auch ich spinne. gruss thomas
8. Oktober 200817 J. Citroen war seiner Zeit wohl auch schon gewichtsmäßig voraus (wie heute ebenfalls mit C5 und C6) ;-) Mein CX GTI von 1981 wog schon damals deutlich über 1300 kg.... Stephan
8. Oktober 200817 J. na ich finde den y3 v6 fast voll ausgesteattet, mit 1440 kg recht leicht, für die grösse des autos nicht bei jedem hersteller so erreicht. gruss thomas
8. Oktober 200817 J. Ersteller Citroen war seiner Zeit wohl auch schon gewichtsmäßig voraus (wie heute ebenfalls mit C5 und C6) ;-)Mein CX GTI von 1981 wog schon damals deutlich über 1300 kg.... Stephan Hat Citroen damals nicht den absoluten Leichtbau apostoliert? Mir fällt da die erste DS / ID ab 1955 ein. Wenn man ein wenig liest, dann findet man oft Hinweise darauf, daß das Einspeichenlenkrad, die zentrale Mutter pro Felge und das Kunststoffdach, sowie Haube aus Alu aus Gewichtsgründen verwendet wurden.
8. Oktober 200817 J. Bei der DS war leichtbau sicher ein Thema. In den 70ern hat man das ganze wohl etwas weniger konsequent betrieben, obwohl der GS mit seiner komplizierten Struktur schon Ansätze zeigt, geringe Blechstärken und hohe Steifigkeit zu vereinen. Beim Hilfsrahmen des CX war aber wohl der Komfort die oberste Prämisse. Somit war er für die damalige Zeit nicht extrem leicht (wobei auch zu sagen ist, daß er mehr Technik und Ausstattung drin hatte als die meisten anderen Autos. Im Vergleich mit heute relativiert sich aber das "hohe" Gewicht des CX wieder. Wirklich konsequent leichtgebaut waren vor allem BX und AX mit vielen Kunststoff-Karosserieteilen.
8. Oktober 200817 J. ich glaube das muss man nicht verstehen. Nun, das ist nicht ganz so kompliziert: bei Tempo 140 ist der kleine 60PS-Motor schon knapp vor fertig, läuft also mit Vollast - während der V6 bei 150 noch im gemütlichen Mittellastbereich arbeitet, wo auch typischerweise der günstigste Verbrauch liegt. Zusätzlich kann man nun noch vermuten, daß die VW-Ingenieure ihren Motor noch für einen möglichst niedrigen Verbrauch nach der offiziellen Norm optimiert haben. Die dort maximal "gefahrene" Geschwindigkeit ist aber nur 120 km/h...
8. Oktober 200817 J. Sowohl der GS als auch der CX waren in den 70ern alles andere als Leichtbauten. Aus alten Vergleichstests von 1978: BMW 518: 1240 kg Citroen CX 2000 Confort (also ohne Extras...): 1300 kg MB W123 200: 1390 kg Volvo 244L: 1280kg Alfasud N: 900 Kg Citroen GS Special: 940 kg Fiat 128 CL: 845kg Ford Escort N: 870 kg Opel Kadett N: 830 kg Simca 1100LE: 930 kg VW Golf N: 790 kg Bearbeitet (8. Oktober 200817 J. von Meiko)
8. Oktober 200817 J. is doch ganz klar. immermehr elektronik, demzufolge immer mehr steuergeräte,kabel, sensoren und aktoren. die geräte wie cd radio mit wechselpaket,navi , sitzheizung usw wiegen ja auch was.... allein die kabel die heute in einem modernen auto sind und das dämmmaterial sind meist bei ca 200 kg, dafür haste keine lästigen windgeräusche und hörst den motor auch net mehr
8. Oktober 200817 J. @ alguci, ich gebe dir ja recht, denn genau bei 120, und nicht drüber, fährt die vw karre mit immerhin noch 6,5 l pro 100 km. das ist ja schon in meinen denkweisen mit eingerechnet, aber der y3 v6 DREI LITER ist einfach mal 15 jahre älter als der modernste polo und liegt im grunde bei genau den selben verbrauchswerten, ab einer, sagen wir mal, normalen autobahngeschwindigkeit. da hab ich den alten corsa, 5 jahre alt mit 6,5 l, bei 160 km/h gefahren, der selbe motor, also 3 zyl. 1 liter ca. 60 ps. ich komm da nicht mit, dass die idi..en noch werbung für blue motion machen, als ob die vw krücken nichts verbrauchen, im gegenteil, die dinger haben ein trinkverhalten eines alkoholikers um acht an der bar, sorry ist so............. nee, da lob ich mir meine diva.............. gruss thomas
8. Oktober 200817 J. @ nicam vts, das schreib ich ja auch über meine diva, die hat sicherlich ne gewichtszulage von ca. 150 kg, nur durch die zusatzausstattungen, el. sitze, el. spiegel, klima, doppelte heckscheibe, el. fensterheber, el. mittelarmlehne, sitzheizungen und andere heizelemente, usw. also nicht die leichteste ausführung, und, aber trotzdem fürdie klasse sehr leicht... gruss thomas
8. Oktober 200817 J. Sowohl der GS als auch der CX waren in den 70ern alles andere als Leichtbauten.Alfasud N: 900 Kg Citroen GS Special: 940 kg Fiat 128 CL: 845kg Ford Escort N: 870 kg Opel Kadett N: 830 kg Simca 1100LE: 930 kg VW Golf N: 790 kg uups, damit hast Du mich jetzt wirklich erfolgreich verblüfft; Hätte blind darauf gewettet, daß der GS der Leichteste davon war :-)
8. Oktober 200817 J. also wiki sagt für den vento was anderes, und so ungefähr hab ich das auch in erinnerung (2.0GL - ca.1200kg) - was den xm im vergleich immer noch relativ leicht dastehen lässt - für seine größe. zu den verbräuchen: wenn ich mir angucke, mit was die "kleinen" motoren (also 1.8 aufwärts) im stadtverkehr durchschnittlich angegeben sind (was noch nicht der realität entspricht), und dann den riemenv6 mit einem realen schnitt von 11.x l sehe - da weiß ich doch, was ich tue.
8. Oktober 200817 J. man kann es drehen und wenden wie man will -Fortschritte hat es allemal gegeben, sehr grosse sogar; Die meisten Motorreihen sind definitiv drastisch sparsamer geworden - bei gleichzeitig ganz nebenbei enormen Verbesserungen der Schadstoffemissionen, Wartungsaufwand und Langlebigkeit; Das ein Teil dieses Fortschritts wieder verpufft weil a.die zu bewegende Masse zugenommen hat, b.die Leistungen (unsinnigerweise) drastisch gesteigert wurden und c.wir alle (Ausnahmen gibt's selbstverständlich) fahren wie die Bekloppten. Das natürlich der Fortschritt in 'nem Kleinwagen der 60 PS kategorie schwieriger zu realisieren und folgerichig auch bescheidener ausfällt als in ner Oberklasse limo der 250 PS klasse ist auch klar, oder ?
8. Oktober 200817 J. da hab ich den alten corsa, 5 jahre alt mit 6,5 l, bei 160 km/h gefahren, der selbe motor, also 3 zyl. 1 liter ca. 60 ps. Das war der eigentliche Nachfolger des Visa. Fritz Indra, davor Motorenentwickler bei Alpina, hatte danach bei Opel die Eco- Motoren angeschoben. Der für meine Begriffe legendäre, im Volksmund wohl eher "legendär lahme" 3-Zylinder ist einer der besten Benziner überhaupt. Ich hatte den als Mietwagen anno 99 in Portugal und war begeistert, trotz Rücken- schmerzen. Der läuft nicht wirklich schlecht und ist genügsam fast wie ein Diesel. Ein befreundeter Motorjournalist fährt privat einen ("Opelette") und ist oft mit einer 4 vorm Komma unterwegs. Leider ist die ganze Fuhre zu schwer, trotzdem sparsamer als alle Viselchen. Opel? Der zuvor Lässige. L. Bearbeitet (8. Oktober 200817 J. von Lenfervert)
9. Oktober 200817 J. Hätte blind darauf gewettet, daß der GS der Leichteste davon war :-) Super-LOL so ganz allgemein: bei solchen Themen sollten die allermeisten hier wirklich nicht wetten. Sie wären plötzlich wegen massiver und lernresistenter Ahnungslosigkeit bis weit unter Harz4 verarmt.......
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