7. Mai 200323 J. Ob das bei einem DS was bringt? Ich errinnnere mich an ein paar Versuche, auf elektrischen Kühlerventilator mit Thermoschalter umzurüsten. Trotzdem, der Umbau gar nicht so schwer ist, war das Ergebnis recht unbefriedigend. Wenn ich mich richtig errinnere schwankte die Temperatur stark zwischen "zu kalt" und "zu heiss" hin und her. Sprich die Regelcharakteristik war recht ungünstig... Gruss Michael
8. Mai 200323 J. Äääähm, hier gehts um eine elektrische WASSERPUMPE, nicht Kühlventilator. Gruß von P.
8. Mai 200323 J. Klaro, Sollte ja auch nur als Vergleich dienen, das selbst etwas so einfaches, wie "thermoschalter gesteuerte Kühlerventilator-Umrüstung" mehr Probleme erzeugen KANN (!), als sie lösen soll... Meinjanur - ansonsten ist die Idee ja recht gut. Allerdings wird auch das zukünftige Autos noch mehr komplizieren - mit entsprechend mehr Aufwand bei der Fehlerdiagnose. Aber das scheint sich konzeptionell ohnehin nicht ändern zu lassen. Auch der DS war zu seiner Zeit "viel zu kompliziert" ;-) Gruss Michael
8. Mai 200323 J. Im Prinzip keine schlechte Sache. Bei der elektrischen Servolenkung geht es ja auch recht problemlos. Nur wird man bei diesem Trend wohl bald wirklich vom 12-V-Bordnetz Abschied nehmen müssen. Gruß Jörg
8. Mai 200323 J. Der Abschied läuft ja schon, und die 42V-Bordnetze sind schon an Anrollen. Sehr effektiv wäre eine solche elektrische Wasserpumpe, wenn dadurch der Thermostat entfallen könnte. So lange der geschlossen ist, wird das Wasser etwas unsinnig im Kreis gepumpt. Ein nachträglicher Umbau wird nicht möglich sein, weil die jetzigen Motoren auf stetige und gleichmäßige Wasserdurchströmung angewiesen sind. Elektrische Wasserpumpen (wenn sie nur ein- und ausschalten) realisieren aber eher ungleichmäßige Durchströmungen, damit sind im Falle des Wassertransportes dann auch ungleichmäßige Temperaturentwicklungen vorhanden: Der Motor wäre im Falle des Anschaltens der Wapu nicht mehr konstant warm. Die heutigen Motoren mischen kaltes und warmes Wasser außerhalb am Thermostaten. Das muss innermotorisch irgendwie durch "geschickte Konstruktion" nachgebildet werden. Man wird sehen .... Gruß von P.
9. Mai 200323 J. Eine elektrische Wasserpumpe würde nicht nur ein/aus sein dürfen. Zur Vermeidung von Hotspots und gleichmässiger Erwärmung des Motors zwecks Spannungsminimierung müsste auch beim Warmlaufen zumindest ein langsamer Kreislauf, und wenn es auf nur Thermosiphonbasis ist, existieren. Ohne Thermostat würde dieser ja durch die stehende Pumpe "blockiert" sein. Innermotorisch lassen sich Hotspots beim Kolbenmotor nicht so einfach vermeiden, allein schon durch die Trennung von Block und Kopf. Eventuell kann man durch einen verbesserten Ölkreislauf + -kühlung etwas erreichen. Wenn man eine "schlaue" Pumpe einsetzt, also mit variabler Pumleistung nach Bedarf und nicht nach Drehzahl, müsste das eigentlich reichen. Beim Warmlauf kann man den Kühlkreislauf langsam gestalten und bei Vollast oder Stau schnell. Ein Thermostat ist auf diese Weise vielleicht so oder so überflüssig. Wäre 'ne tolle Sache. Nachträglicher Einbau ist IMHO weder finanziell noch technisch sinnvoll. Dafür müsste man zu viel machen, inklusive eines Kennfelds oder so für die Pumpensteuerung. Und wo soll man die Kühlwassertemperatur abgreifen, etc. etc. >> Marcus
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