Zu Inhalt springen
In der App anschauen

Greife bequemer auf unsere Website zu. Mehr erfahren.

André Citroën Club

Eine Vollbild-App auf dem Startbildschirm mit Push-Benachrichtigungen …

Um die App unter iOS/iPadOS zu installieren
  1. Klicke das Teilen-Symbol in Safari
  2. Wähle die Funktion Zum Startbildschirm hinzufügen aus dem Menü.
  3. Klicke Hinzufügen in der rechten oberen Ecke.
Um die App unter Android zu installieren
  1. Klicke die drei Punkte (⋮) in der rechten Ecke des Browsers.
  2. Klicke Zum Startbildschirm hinzufügen oder App installieren.
  3. Durch Klick auf Installieren bestätigen.

US-Autopreise, wie ist das möglich?

Hervorgehobene Antworten

Wenn ich mir die US-Autopreise vor allem der deutschen Hersteller anschaue, dann kommen mir die Tränen. Selbst wenn man USD und Euro 1:1 rechnen würde, wären die Autos in den USA noch erheblich günstiger.

Beispielsweise gibt es bei BMW nur Sechszylinder, der 328i mit 230 PS (bei uns so nicht angeboten) kostet ab 33400 USD, also ca. 24500 Euro. Bei uns in Ö kostet der 325i (218 PS) 38350 Euro, der 330i (272 PS) 43150 Euro inkl. USt. Der US-328i liegt also irgendwo dazwischen. Selbst wenn ich 1:1 rechne, ist es noch günstiger.

Mein geliebter Jeep Wrangler 3,8 V6 199 PS kostet nur 20560 USD (15120 Euro), bei uns in Ö aber 36190 Euro incl. USt. Das sind 139 % mehr!!! Für 15120 Euro für einen neuen Wrangler hätte ich den schon längst vor der Tür, auch den 3er für den o.g. Preis.

Von den besseren Serviceleistungen in den USA, den Kosten für das Shipment der BMWs in die USA etc. rede ich gar nicht erst.

Da kommen mir viele Fragen:

1. Wie ist das überhaupt möglich?

2. Subventionieren wir die amerikanischen Konsumenten?

3. Ist unsere Währung Euro nichts mehr wert?

4. Warum konsumieren die US-Amerikaner trotzdem nichts? Sind die alle verarmt?

5. Wieso kaufen wir bei solchen Preisen überhaupt noch Autos? Sind wir technikverliebte Spinner, mit denen man es ja machen kann?

6. Wieso geht es der Autoindustrie bei solchen Spannen schlecht?

7. uvm.

Kopfschüttel...

Bearbeitet ( von Philmos)

Vielleicht kommst Du der Antwort ein großes Stück näher, wenn Du die Einkommen von USA und EU vergleichst.

  • Ersteller
Vielleicht kommst Du der Antwort ein großes Stück näher, wenn Du die Einkommen von USA und EU vergleichst.

Du meinst, die Einkommen liegen in den USA auf deutlich niedrigerem Niveau als in Europa? Und die Autohersteller sind so sozial, sich an das niedrigere Einkommensniveau anzupassen?

Nie und nimmer.

Wenn ich mir die Preise in Ostereuropa anschaue, wo das Lohniveau auf einem Bruchteil des Westeuropa-Niveaus liegt, und die Autopreise wie in Ungarn sogar noch höher sind als in Österreich, dann kommen mir da ernste Zweifel. Das gesamte Preisniveau ist in Osteuropa deutlich höher als in Westeuropa bei deutlich geringeren Einkommen. Das ist den Unternehmen, die ihre teuren Waren feilbieten, aber herzlich egal. Arm sind nur die abgezockten Konsumenten.

Es gibt Gerüchte, daß die Herstellung eines 5er-BMW etwa 17.000 Euro kostet. Der Rest ist Entwicklung, Marketing, Glaspaläste etc...

zu 5.: ja, auf jeden Fall! Es gibt keine "absoluten" Preise und wenn BMW in den USA nur die Wahl hat, entweder maximal 30.000 für einen Dreier zu verlangen oder gar nichts zu verkaufen...

zu 6.: die großen Spannen hier werden ja durch die kleinen in den USA wieder aufgefressen - wenn man jetzt noch nachschaut, wo meher Autos verkauft werden...

Heute war in der SZ zu lesen, daß BMW viele Fahrzeuge mit künstlich zu günstigen Leasingkonditionen in den Markt gedrückt hat. Wenn dann in ein paar Jahren die Rückläufer kommen und der Gebrauchtwagenmarkt nichts mehr hergibt, haben sie dort auch noch Verluste.

zu 6.: die großen Spannen hier werden ja durch die kleinen in den USA wieder aufgefressen - wenn man jetzt noch nachschaut, wo meher Autos verkauft werden...

Womit sich sein Punkt 2 mit "ja" beantworten lässt.

Es wird mal Zeit, dass wir hier die teuren Karren einfach nicht mehr kaufen....

Heute war in der SZ zu lesen, daß BMW viele Fahrzeuge mit künstlich zu günstigen Leasingkonditionen in den Markt gedrückt hat. Wenn dann in ein paar Jahren die Rückläufer kommen und der Gebrauchtwagenmarkt nichts mehr hergibt, haben sie dort auch noch Verluste.

Das finde ich interessant, hab nämlich einen Freund, der fährt einen finanzierten 1er (kleiner Motor, wenig Ausstattung). Der ist SO günstig, dass man nicht mal einen C2 zum gleichen Preis bekommen würde. Und dann sind Inspektionen und Leihwagen schon inklusive...

Du meinst, die Einkommen liegen in den USA auf deutlich niedrigerem Niveau als in Europa? Und die Autohersteller sind so sozial, sich an das niedrigere Einkommensniveau anzupassen?

Nie und nimmer.

2. Subventionieren wir die amerikanischen Konsumenten?

Du hast natürlich soweit recht - nie und nimmer sind die so sozial - damit hat das nichts zu tun.

Sie passen sich auch nicht an das Einkommensniveau an, sehr wohl aber an das Marktgeschehen....

  • Ersteller
Vielleicht kommst Du der Antwort ein großes Stück näher, wenn Du die Einkommen von USA und EU vergleichst.

Also bei BIP pro Kopf 2007 in USD liegt weltweit USA mit 45845 USD auf Platz 11, Österreich mit 45185 USD auf Platz 13, also fast gleichauf. Deutschland liegt auf Platz 19 mit 40415 USD.

Erste Plätze sind 1. Luxemburg (104673), 2. Norwegen (83922), 3. Katar (72849) und 4. Island (63830, welch schlechter Witz).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

Das kann es also nicht sein. Dann müßten die Autos in Deutschland günstiger als in den USA sein.

Nur ist das BIP nicht das Einkommen, welches auch jeder Einwohner bekommt. Ich sage nur: Wenig Reiche, viele "Arme"....

Heute war in der SZ zu lesen...

Link: http://www.sueddeutsche.de/,ra3l1/wirtschaft/131/314032/text/

@Philmos: Es geht nicht um das BIP pro Kopf, es geht darum, was "der Markt hergibt", also um das Geld, das ein Käufer ausgeben will (ob er das kann oder nicht). Beispiel: ich könnte vielleicht 3 Euro für einen Liter Milch ausgeben. Wenn ich aber eine nach meiner Meinung vergleichbare Milch für 1,50 bekomme, werde ich die nehmen, da kann die Molkerei auf die 3-Euro-Packung soviel "Premium" draufdrucken, wie sie will.

Lebensmittel sind zB in Frankreich teurer (und besser ;) ) als in D, obwohl die Franzosen im Schnitt eher weniger verdienen. Dafür sieht man dort halt eher kleinere Autos...

Link: http://www.sueddeutsche.de/,ra3l1/wirtschaft/131/314032/text/

Lebensmittel sind zB in Frankreich teurer (und besser ;) ) als in D, obwohl die Franzosen im Schnitt eher weniger verdienen. Dafür sieht man dort halt eher kleinere Autos...

Moin,

und deswegen freue ich mich auf das evtl. neue Projekt, dass wir ab nächster Woche an der frz. Grenze betreuen sollen. Dann kann ich nämlich in Frankreich einkaufen und wieder genau das kaufen und essen, was ich hier nicht bekomme. Grosszügige Spesen tun ihr übriges dazu, dass ich theoretisch jeden abend in Strasbourg oder Lauterbourg in Brasserien und Bistrots "Formules" mit Flammekueche oder Baeckeoffa essen könnte. :D :D

LG,

Oliver

Also , eine Frage der verfügbaren Einkommen sind die Preisunterschiede nicht.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die dort eine Rolle spielen:

1. Die US-Autopreise sind immer Netto-Preise ohne Umsatzsteuer, Überführung und (Achtung!) Verkäuferprovision(Tip). Die müssen immer hinzugerechnet werden und sind von Ort zu Ort (Steuern und Überführung) unterschiedlich.

2. Die Margen amerikanischer Händler sind geringer, die Händlernetze viel grobmaschiger.

3. Der Wettbewerb erzwingt zudem mitunter von Importeuren Abstriche bei den Preisen, da (zumindest derzeit) durch die Wechselkurse Euro/Dollar oder Yen/Dollar im Dollarraum hergestellte Autos deutlich im Vorteil sind. Darum gibt es auch eine Mischkalkulation bei den Herstellern, die einige Fahrzeuge in den USA, Kanada oder Mexiko herstellen. Dies sind neben VW, BMW und Mercedes auch Toyota, Honda, Nissan, Mazda, Mitsubishi, Hyundai und Kia.

Lutz-Harald Richter

Also , eine Frage der verfügbaren Einkommen sind die Preisunterschiede nicht.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die dort eine Rolle spielen:

1. Die US-Autopreise sind immer Netto-Preise ohne Umsatzsteuer, Überführung und (Achtung!) Verkäuferprovision(Tip). Die müssen immer hinzugerechnet werden und sind von Ort zu Ort (Steuern und Überführung) unterschiedlich.

2. Die Margen amerikanischer Händler sind geringer, die Händlernetze viel grobmaschiger.

3. Der Wettbewerb erzwingt zudem mitunter von Importeuren Abstriche bei den Preisen, da (zumindest derzeit) durch die Wechselkurse Euro/Dollar oder Yen/Dollar im Dollarraum hergestellte Autos deutlich im Vorteil sind. Darum gibt es auch eine Mischkalkulation bei den Herstellern, die einige Fahrzeuge in den USA, Kanada oder Mexiko herstellen. Dies sind neben VW, BMW und Mercedes auch Toyota, Honda, Nissan, Mazda, Mitsubishi, Hyundai und Kia.

Lutz-Harald Richter

Jep, das deckt sich im großen und ganzen mit meinem Wissen.

Und: JA! Wir in Europa subventionieren die relativ niedrigen Preise in den USA über diese Mischkalkulation

Lebensmittel sind zB in Frankreich teurer (und besser ;) ) als in D, obwohl die Franzosen im Schnitt eher weniger verdienen. Dafür sieht man dort halt eher kleinere Autos...

Kann ich auch bestätigen, habe 6 Monate in F gearbeitet. In den Supermärkten gibt es bessere Qualität zu kaufen. Gerade beim Fleisch habe ich große Unterschiede festgestellt. Tatsächlich ist das Preisniveau aber im Schnitt höher bei gleicher Ware (mittlerweile gibts da auch Aldi u Lidl).

Bitte beachten:

BMW 3er Serie wird für US-Markt in Spartanburg USA gefertigt.

Auch ein Grund für günstigere Preise, zumindest fällt keine Fracht an.

Teilesätze werden jedoch nach USA geschickt.

Servus Andreas

Tatsächlich ist das Preisniveau aber im Schnitt höher bei gleicher Ware (mittlerweile gibts da auch Aldi u Lidl).

Was aber daran liegt, dass die Franzosen 12,6% mehr Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zahlen. Will heißen, in der Herstellung sind die Produkte gar nicht mal teurer. Manches ist sogar billiger. Ich will hier mal einen Supermarkt finden bei dem ich für 59 ct ein auch nur annähernd gleichwertiges Baguette bekomme.

Also bei BIP pro Kopf 2007 in USD liegt weltweit USA mit 45845 USD auf Platz 11, Österreich mit 45185 USD auf Platz 13, also fast gleichauf. Deutschland liegt auf Platz 19 mit 40415 USD.

Erste Plätze sind 1. Luxemburg (104673), 2. Norwegen (83922), 3. Katar (72849) und 4. Island (63830, welch schlechter Witz).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

Das kann es also nicht sein. Dann müßten die Autos in Deutschland günstiger als in den USA sein.

Oh mein gott was muss ich arm sein!!!

Gruss aus Luxemburg

Leider ist es hier wirklich so, Neuwagen bekommt man tatsächlich nachgeworfen. Dazu noch die erheblich bessere Ausstattung als in Deutschland. Traurig aber wahr.

Hat auch was mit den Einkommen hier zu tun, denn der Durchschnitt (meine Branche) liegt bei ca. $12/h.

Nun, dann können wir Citroënisten ja eigentlich froh sein, daß wir bei unseren Autos keine Amis quersubventionieren müssen...

  • Ersteller
Nun, dann können wir Citroënisten ja eigentlich froh sein, daß wir bei unseren Autos keine Amis quersubventionieren müssen...

Das genau ist die Schlußfolgerung, die unweigerlich eintritt. Die hohen Preise waren/sind erforderlich, damit das Produkt eben überall angeboten werden kann. Das kostet enorme Summen, ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz aufzubauen und am Leben zu erhalten. Finanziert haben also alles erst einmal die Märkte, an denen die Marke und die Produkte etabliert und beliebt sind.

Vielleicht sollte man aus diesem Grunde genau bestimmte Marken nicht kaufen. Ich tue das eigentlich schon seit fast zwei Jahrzehnten. Ich besaß nur Autos aus dem Fiatkonzern und von PSA.

Die deutschen Premiummarken fand ich preislich in den 80ern und 90ern abgehoben, mittlerweile einfach nur noch unrealistisch und einfach lächerlich. Mich wundert es nicht mehr, wenn die Monat für Monat Einbrüche im zweistelligen Bereich in Europa haben.

Was aber daran liegt, dass die Franzosen 12,6% mehr Mehrwertsteuer auf Lebensmittel zahlen. Will heißen, in der Herstellung sind die Produkte gar nicht mal teurer. Manches ist sogar billiger. Ich will hier mal einen Supermarkt finden bei dem ich für 59 ct ein auch nur annähernd gleichwertiges Baguette bekomme.

Es gibt für Baguette und weitere Grundnahrungsmittel so etwas wie eine staatliche Preisbindung!

Stimmt, die echten franz. Baguettes sind die besten, yamyamicon10.gif

(Finde zu meiner Aussage dummerweise jetzt keine Quelle; habe aber beim französischen Bäcker einen Aushang an der Preistafel gesehen. Muß mal nachfragen, wenn ich wieder da bin)

Bearbeitet ( von Hightower)

Moin,

man findet in fast jedem Schaufenster einer frz. Bäckerei eine Preistafel, auf der auf die speziellen Preise und Steuersätze für bestimmte Produkte hingewiesen wird. Gott, was würde ich jetzt dafür geben, ne gescheite Flûte, Ficelle, Campagne, ein "Divorcé" oder "Merveilleux" zu bekommen. Oder ein gescheites "Tartelette aux fruits" mit FRISCHEN, noch knackigen Früchten!

LG,

Oliver

  • Ersteller
Moin,

man findet in fast jedem Schaufenster einer frz. Bäckerei eine Preistafel, auf der auf die speziellen Preise und Steuersätze für bestimmte Produkte hingewiesen wird. Gott, was würde ich jetzt dafür geben, ne gescheite Flûte, Ficelle, Campagne, ein "Divorcé" oder "Merveilleux" zu bekommen. Oder ein gescheites "Tartelette aux fruits" mit FRISCHEN, noch knackigen Früchten!

LG,

Oliver

Aber so schlecht sind doch die Backwaren in Deutschland nun wirklich nicht oder? Ich finde, das können die Deutschen wirklich sehr gut. Vom Rest der Küche einmal abgesehen.

Leider ist es hier wirklich so, Neuwagen bekommt man tatsächlich nachgeworfen. Dazu noch die erheblich bessere Ausstattung als in Deutschland. Traurig aber wahr.

Hat auch was mit den Einkommen hier zu tun, denn der Durchschnitt (meine Branche) liegt bei ca. $12/h.

Oh, ein Cit-Fan aus den USA. Wie lebt es sich im Land der Trucks & SUVs als Liebhaber franz. Autos?

Stimmt es das Cit nie in den USA vertrieben wurde? Ich sehe immer mal wieder in Hollywoodfilmen ein DS vorbeischweben. Zumindest dieses Modell scheint wohl mal übern Teich exportiert worden zu sein.

Gruß vom Hightower

Stimmt, die echten franz. Baguettes sind die besten,

Stimmt nicht, es gab vor einigen Jahren eine "Verkostung" verschiedener Baguettes aus industrieller Produktion und "Artisan" Produkten in F.

Gewonnen haben die Baguettes, die im KaDeWe Berlin hergestellt wurden.

Mit der Vielfalt an Backwaren, besonders von Brot, wei wir sie hier in D kennen, ist es in Frankreich eher dünn bestellt.

Auch das übrige Lebensmittelangebot kann mich, bis auf bestimmte, meist regionale Produkte, nicht wirklich begeistern. In keinem deutschen Supermarkt würde z.B Obst in dem Zustand angeboten, der in F sehr verbreitet ist, also mit Druckstellen, faulen Beeren bei Weintrauben, schwarze Bananen usw.

Von den hygienischen Zuständen in vielen Fleischabteilungen und bei etlichen Schlachtern, besonders auf Märkten, gar nicht zu reden. Ein großer Teil dieser Betriebe wäre hier längst geschlossen.

Frankophilie mag ja etwas nettes sein, sie sollte den Blick aber nicht zu sehr trüben.

Aber so schlecht sind doch die Backwaren in Deutschland nun wirklich nicht oder? Ich finde, das können die Deutschen wirklich sehr gut. Vom Rest der Küche einmal abgesehen.

Moin,

vor einiger Zeit gab es mal eine grosse Serie im "stern" zum Thema gesunde Ernährung. In diesem Rahmen wurde auch über das deutsche Backhandwerk gesprochen. Die meisten dt. Bäcker können nicht mehr richtig backen oder mit alten Rezepten umgehen, weil sie fast nur noch die Tüten anrühren, die von den Einkaufsgenossenschaften oder Fachfirmen angedreht werden. Die Rückbesinnung auf die Tradition setzt nur behutsam ein, dazu kommt, dass zumindest hier in D die kleinen Handwerksbetriebe mehr und mehr dichtmachen. Mittlerweile sieht es so aus, dass wir hier fast nur noch die Filialen grosser Ketten wie Backwerk, Kamps usw. haben. Und das ist ganz einfach industriell gefertigter, nach Nichts schmeckender Murks. In Frankreich sieht es ganz anders aus, da gibt es die klitzekleinen Bäckereien mit einer verführerischen Auswahl hand-und hausgemachter Köstlichkeiten noch an jeder Ecke. Natürlich gibt es auch industriell gefertigte Backwaren, beispielsweise in den grossen Supermärkten. Aber selbst dort gibt es verschiedene Qualitäten in verschiedenen Preisklassen, die sich aber trotzdem geschmacklich nicht von handgefertigten Produkten unterscheiden. Das ist der krasse Gegensatz zu Deutschland. Ich könnte die Liste jetzt beliebig fortsetzen, aber ich denke, dass das den Rahmen sprengen würde.

LG,

Oliver

Nachtrach für Heinz: ich würde nie wieder bei Lidl France einkaufen, nachdem ich nach dem Genuss von deren Couscous todsterbenskrank war. Aber ansonsten hat gerade Carrefour ziemlich gute Qualität.

Bearbeitet ( von GSASpecialViersen)

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.