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US-Autopreise, wie ist das möglich?

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
Moin,

vor einiger Zeit gab es mal eine grosse Serie im "stern" zum Thema gesunde Ernährung. In diesem Rahmen wurde auch über das deutsche Backhandwerk gesprochen. Die meisten dt. Bäcker können nicht mehr richtig backen oder mit alten Rezepten umgehen, weil sie fast nur noch die Tüten anrühren, die von den Einkaufsgenossenschaften oder Fachfirmen angedreht werden. Die Rückbesinnung auf die Tradition setzt nur behutsam ein, dazu kommt, dass zumindest hier in D die kleinen Handwerksbetriebe mehr und mehr dichtmachen. Mittlerweile sieht es so aus, dass wir hier fast nur noch die Filialen grosser Ketten wie Backwerk, Kamps usw. haben. Und das ist ganz einfach industriell gefertigter, nach Nichts schmeckender Murks. In Frankreich sieht es ganz anders aus, da gibt es die klitzekleinen Bäckereien mit einer verführerischen Auswahl hand-und hausgemachter Köstlichkeiten noch an jeder Ecke. Natürlich gibt es auch industriell gefertigte Backwaren, beispielsweise in den grossen Supermärkten. Aber selbst dort gibt es verschiedene Qualitäten in verschiedenen Preisklassen, die sich aber trotzdem geschmacklich nicht von handgefertigten Produkten unterscheiden. Das ist der krasse Gegensatz zu Deutschland. Ich könnte die Liste jetzt beliebig fortsetzen, aber ich denke, dass das den Rahmen sprengen würde.

LG,

Oliver

Das ist sehr schade, das war mir gar nicht so bewußt. Ich habe nämlich immer wieder sehr sehr gute Erfahrungen in Bayern und Baden Württemberg gemacht, aber allerdings mit kleinen Bäckereien und Konditoreien. Aber wahrscheinlich waren das genau die Ausnahmen, und zwar die, die noch nicht der Industrie anheim gefallen sind.

Frankreich und auch Italien ist mir durch eine sehr hohe Lebensmittelqualität aufgefallen, bei entsprechendem Preisniveau allerdings, warum aber auch nicht, wenn die Qualität sehr gut ist.

Hier in Österreich ist sehr viel Bio, ebenfalls mit sehr hoher Qualität und entsprechendem Preisniveau. Familien und Freunde aus Deutschland loben immer wieder die hohe Qualität und den Geschmack unserer Lebensmittel, wenn sie bei uns zu Besuch sind. Wahrscheinlich merken wir das selbst schon gar nicht mehr, wenn man es tagtäglich hat.

Aber grundsätzlich sehe ich es auch so wie viele Vorposter. Ich gebe lieber mehr Geld für Lebensmittel und die entsprechende Qualität aus, als daß ich alles in ein Auto stecke. Wohlbefinden und Gesundheit steht über allem.

Der Unterschied zwischen (richtigem) Handwerk und Industrie ist ein wichtiger Unterschied bei Lebensmitteln, dazu auch (natürlich) die Interessen der Käufer. In D wurden und werden Lebensmittel ganz wesentlich nach dem Preis gekauft. Das begünstigt quasi automatisch größere Betriebe (selbst Bio-Eier kommen zT aus Betrieben mit mehreren 10.000 (!) Hennen).

Bei "Bio" habe ich auch oft den Eindruck, daß oft das entsprechende Qualitätssiegel wichtiger ist als der persönliche Eindruck - die meisten Bio-Eier, die ich bislang probiert habe, schmeckten mir ziemlich gruselig. Geschmack läßt sich halt nicht mit einfachen Messungen und Vorschriften festhalten.

Und was die hygienischen Zustände angeht: mir ist es lieber, wenn der Metzger das Fleisch vor meinen Augen durch den Wolf dreht, dabei aber keine Gummihandschuhe anhat, die er jedesmal auszieht, wenn er Geld entgegennimmt, als wenn das alles fein säuberlich hygienisch eingeschweißt in der Theke liegt - und ich weiß aber nicht, wie oft es schon umettiketiert worden ist... ;)

Nicht zu vergessen auch: die kleine Bäckerei mit eigener Backstube mitten in der Stadt hat natürlich höhere Mietkosten als der Verkaufsraum einer großen Kette, die am Stadtrand eine Brotfabrik betreibt.

  • Ersteller
Der Unterschied zwischen (richtigem) Handwerk und Industrie ist ein wichtiger Unterschied bei Lebensmitteln, dazu auch (natürlich) die Interessen der Käufer. In D wurden und werden Lebensmittel ganz wesentlich nach dem Preis gekauft. Das begünstigt quasi automatisch größere Betriebe (selbst Bio-Eier kommen zT aus Betrieben mit mehreren 10.000 (!) Hennen).

Bei "Bio" habe ich auch oft den Eindruck, daß oft das entsprechende Qualitätssiegel wichtiger ist als der persönliche Eindruck - die meisten Bio-Eier, die ich bislang probiert habe, schmeckten mir ziemlich gruselig. Geschmack läßt sich halt nicht mit einfachen Messungen und Vorschriften festhalten.

Und was die hygienischen Zustände angeht: mir ist es lieber, wenn der Metzger das Fleisch vor meinen Augen durch den Wolf dreht, dabei aber keine Gummihandschuhe anhat, die er jedesmal auszieht, wenn er Geld entgegennimmt, als wenn das alles fein säuberlich hygienisch eingeschweißt in der Theke liegt - und ich weiß aber nicht, wie oft es schon umettiketiert worden ist... ;)

Nicht zu vergessen auch: die kleine Bäckerei mit eigener Backstube mitten in der Stadt hat natürlich höhere Mietkosten als der Verkaufsraum einer großen Kette, die am Stadtrand eine Brotfabrik betreibt.

Ich finde es erfrischend, daß wir hier gleich beim Thema Ernährung gelandet sind, in einem Automobilforum. Das dürfte in einem BMW- oder Audiforum nicht möglich sein, höchstens, wo es die nächste billige Currywurst mit Pommes gibt... ;-)

Citroen Fahren ist nun einmal Lebensart.

Ich finde es erfrischend, daß wir hier gleich beim Thema Ernährung gelandet sind, in einem Automobilforum. Das dürfte in einem BMW- oder Audiforum nicht möglich sein, höchstens, wo es die nächste billige Currywurst mit Pommes gibt... ;-)

Citroen Fahren ist nun einmal Lebensart.

Jep, genau aus diesem Grund wirst du in keinem Mercedes-BMW-Audi-VW-Porsche-wasweissichnoch-Forum so einen Thread findenicon12.gif...

Los, mitmachen!!!

Moin,

dazu kommt, dass es in Frankreich noch für jedes Lebensmittel oder jede Fachrichtung Fachgeschäfte gibt. So gibt es zum Beispiel Fachhändler für Käse, allgemeine Milchprodukte, Meeresfrüchte, Fisch oder auch spezielle Metzger je nach Fleischsorte (Geflügel, Wild, Schwein, Rind). Und auf Märkten gibt es, im Gegensatz zu Deutschland, noch mehr Omas oder Bauern, die ihre hausgemachten Brote, Kuchen, Marmeladen oder Weine verkaufen. In unserem letzten Frankreich-Urlaub haben wir beispielsweise einen Markt besucht, der von einem Metzger wie oben geschildert beschickt wurde. Der gute Mann hatte nur ein begrenztes Sortiment (wenn aus, dann aus), drehte aber jede Bestellung frisch durch den Wolf oder schnitt jedes Stückchen Steak, Entrecote oder Pastete frisch ab. Ausserdem wirst du auf einem französischen Markt die pure Lebensfreude, das bunte Sortiment (arabische, afrikanische Gewürze, Spezialitäten, Kebab vom Holzkohlespiess auf einer Art Kinderwagen, Klamotten usw.) lieben. Und du kannst dich keinesfalls widersetzen, weil dir ständig irgendwas und unverbindlich zum kosten angeboten wird. :D Zudem gibt es dort auch noch das, was hier fast ausgestorben ist: es gibt noch Markthallen mit bunter Auswahl und buntem Gewusel, die täglich geöffnet sind. Und irgendwo entwickelt sich immer ein Plausch an irgendeinem Stand, mittendrin dann auch Stände mit Getränken oder Kaffee, wo dann die Händler sitzen und palavern. Hey, und man kann auch lernen, dass Hähne oder Hennen mal Füsse und Federn hatten oder Fisch nicht paniert aus der Tiefkühlung kommt. Denn in F legt man das Federvieh zum beispiel naturbelassen in die Auslage. All das sind Gründe, warum ich lieber in Frankreich als in Deutschland einkaufe. Es macht viel mehr Spass, und das bisschen Geld lege ich liebend gerne obendrauf, wenn die Qualität stimmt!

LG,

Oliver

Trotz Einfuhrzoll, Einfuhrumsatzsteuer und sonstigem PiPaPo, die Spanne zwischen den USA-Preisen und den unsrigen kommt mir auch hoch vor.

Toyota Prius in USA 21.100 USD

Toyota Prius in D: 23.900 €

also US Dollar +10 Prozent = Europreis

Demnach müsste so ein Jeep Wrangler bei uns auch für unter 25000 Euro zu haben sein. Ein Ford Edge (hab ich gestern gesehen, find ich gar nicht mal schlecht) mit 265 PS und Automatik kostet drüben unter 25000 Dollar.

Ein Toyota Camry Coupe 18000 USD, ein Camry Hybrid 25000 USD.

Warum bieten denn die Hersteller solche Autos nicht bei uns an?

Gruß

Markus

Bearbeitet ( von phantomas)

...spezielle Metzger je nach Fleischsorte (Geflügel, Wild, Schwein, Rind).

Das geht ja sogar noch weiter: für Innereien gibt es nochmal einen Spezialisten: die Triperie. (Schon mal Schafszungen probiert? ;) )

In Grenoble (mit Umgebung etwa 400.000 Einwohner) gab es im Zentrum die Markthalle, zwei offene Märkte und noch jede Menge kleiner Geschäfte drumherum, dazu entsprechendes in den Stadtteilen - und noch etliche große Supermärkte. (Märkte täglich vormittags außer Montag, Supermärkte täglich außer Sonntags)

Citroens sind übrigens schon seit langem auf französische Lebensmittel abgestimmt: Volvic-Flaschenhalter im AX... ;)

Warum bieten denn die Hersteller solche Autos nicht bei uns an?

Was Du noch vergessen hast: Homologation inklusive entsprechender Umbauten....

Der Grund ist und bleibt ganz einfach: hierzulande können die Hersteller einen höheren Preis "durchsetzen".

Aktuelles Beispiel (schon wieder aus dem Ernährungsbereich ;) ): Bei der Metzgerei hier im Viertel kostet eine Leberkäsesemmel 1,60 - im Ostbahnhof 2,50; macht einen Aufschlag von über 50%!

Warum? Weil jemand, der durch den Bahnhof läuft, nicht wegen 90 Cent seinen Anschluß verpassen möchte. Ich kann hier aber auch zu einem anderen Metzger gehen, das ist genausoweit, nur halt andere Richtung.

Was Du noch vergessen hast: Homologation inklusive entsprechender Umbauten....

Der Grund ist und bleibt ganz einfach: hierzulande können die Hersteller einen höheren Preis "durchsetzen".

Die Betonung liegt aber auf hierzulande in Deutschland. Bereits im europäischen Ausland sieht es schon ganz anders aus.

Aktuelles Beispiel (schon wieder aus dem Ernährungsbereich ;) ): Bei der Metzgerei hier im Viertel kostet eine Leberkäsesemmel 1,60 - im Ostbahnhof 2,50; macht einen Aufschlag von über 50%!

Warum? Weil jemand, der durch den Bahnhof läuft, nicht wegen 90 Cent seinen Anschluss verpassen möchte.

Bei dem Vergleich hast Du aber noch was vergessen: Die Qualität der "Ostbahnhof Leberkassemmel" ist deutlich schlechter als bei einer normalen Münchner Metzgerei, die ihn noch selber macht!

Im Übrigen finde ich den Threat hier genial! Alleine die beiden Eintrage 32 und 33 einfach nur stark. Wie heißt das so schön: Die spinnen die Gallier (oder waren es doch die Römer??)…… :)

Juergen

Die Betonung liegt aber auf hierzulande in Deutschland. Bereits im europäischen Ausland sieht es schon ganz anders aus.

...jetzt muß ich doch wieder etwas on topic... ;) noch'n Beispiel:

Ich habe von 1993 bis 1995 in Frankreich gewohnt und mir dort ein Auto gekauft. Die Franzosen (Pug 306 oder ZX standen damals zur Debatte) waren austattungskorrigiert einiges teurer als in D, deutsche Autos (zB Golf oder auch der 3er compact, der damals neu war) waren billiger - nur daß ich die nicht haben wollte ;)

Also habe ich mir einen Alfa 145 gekauft, der war bei gleicher Ausstattung ziemlich genau gleich teuer in D und in F. Das ABS war damals in D schon Serie, in Frankreich kostete es extra - ist aber eingerechnet.

Oh, ein Cit-Fan aus den USA. Wie lebt es sich im Land der Trucks & SUVs als Liebhaber franz. Autos?

Stimmt es das Cit nie in den USA vertrieben wurde? Ich sehe immer mal wieder in Hollywoodfilmen ein DS vorbeischweben. Zumindest dieses Modell scheint wohl mal übern Teich exportiert worden zu sein.

Gruß vom Hightower

Nicht nur die DS wurde als spezielles Amerika-Modell offiziell in den USA verkauft, sondern auch der SM. Wegen der US-amerikanischen Zulassungsvorschriften wurden die beiden Modelle mit anderen Scheinwerfern ohne transparente Abdeckungen verkauft. Auch die Kurvenlampen waren dort nicht erlaubt. Hier ist der Link zu einem Foto vom SM in US-Ausführung: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:1972_Citroen_SM_US_model.jpg

Den CX gab es dann allerdings nach meinen Informationen nur noch über freie Importeure und nur etwa 1000 Stück wurden verkauft

Grüße Klaus

Nicht nur die DS wurde als spezielles Amerika-Modell offiziell in den USA verkauft, sondern auch der SM. Wegen der US-amerikanischen Zulassungsvorschriften wurden die beiden Modelle mit anderen Scheinwerfern ohne transparente Abdeckungen verkauft. Auch die Kurvenlampen waren dort nicht erlaubt. Hier ist der Link zu einem Foto vom SM in US-Ausführung: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:1972_Citroen_SM_US_model.jpg

Den CX gab es dann allerdings nach meinen Informationen nur noch über freie Importeure und nur etwa 1000 Stück wurden verkauft

Grüße Klaus

Wow, der Doppelwinkel is in den Staaten ja mal richtig selten.

Damit kann man richtig auffallen...icon12.gif

Bild ist auch sehr interessant, kenne den SM nur von außen. Der Blick unter die Motorhaube ist ziemlich .... hmmm .... extravagant?!

Nur ist das BIP nicht das Einkommen, welches auch jeder Einwohner bekommt. Ich sage nur: Wenig Reiche, viele "Arme"....
Es soll sogar Politiker geben, die Brutto mit Netto verwechselt haben.
mit anderen Scheinwerfern ohne transparente Abdeckungen verkauft. Auch die Kurvenlampen waren dort nicht erlaubt.

Daran kann man auch sonst die Re-Importe erkennen: gruselig umgebaute Scheinwerfer, weil bis 1983 nur sogenannte "sealed-beam"-Ausführungen ohne Abdeckungen zugelassen waren, bei denen man bei durchgebranntem Glühfaden den gesamten Scheinwerfer tauschen muß! (Eckige Scheinwerfer waren anfangs auch verboten)

Weiteres Merkmal: die großen Gummiboot-Stoßstangen - bäh! :(

Wieso, der SM ist leeres USA- Vergaser- Modell. Guck mal in einen iE !

Carsten

Nicht nur die DS wurde als spezielles Amerika-Modell offiziell in den USA verkauft, sondern auch der SM. Wegen der US-amerikanischen Zulassungsvorschriften wurden die beiden Modelle mit anderen Scheinwerfern ohne transparente Abdeckungen verkauft. Auch die Kurvenlampen waren dort nicht erlaubt. Hier ist der Link zu einem Foto vom SM in US-Ausführung: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:1972_Citroen_SM_US_model.jpg

Den CX gab es dann allerdings nach meinen Informationen nur noch über freie Importeure und nur etwa 1000 Stück wurden verkauft

Grüße Klaus

Eine kleine Ergänzung: auch der 2CV und der Mehari wurden zeitweilig offiziell in den USA angeboten (und vor allem in Kalifornien auch in geringen Stückzahlen verkauft). DS und ID, auch Break, gab es ab 1958 bis 1972, zunächst nur mit anderen Blinkern. Bei der 3. Front ab 1968 wurden dann statt der Glasscheiben mit Schwenkscheinwerfern die Einsätze mit Doppelscheinwerfern eingebaut.

Es gab sogar einen Versuch, den GS auf dem US-Markt einzuführen. Eine Handvoll GS in Europa-Ausführung wurden dazu nach Amerika gebracht und US-Händlern vorgeführt. Nachdem schon dort die Resonanz eher verhalten war, und angesichts der Kosten für die Umrüstung (Abgas und Stoßstangen) wurde das Projekt dann aufgegeben. Die Handvoll GS wurden an Mitarbeiter der Händler zu Spottpreisen verkauft, weil der Rücktransport teurer gewesen wäre.

Lutz-Harald Richter

Das mit dem GS ist mir neu - interessant. Was den 2CV angeht: Eine Ente hat es ja sogar zu Ruhm in Hollywood gebracht: In dem Film "American Graffity" von George Lucas fährt die Hauptfigur Curt Henderson (gespielt von Richard Dreyfuss) einen 2CV. Allerdings ist Lucas hier ein Fehler unterlaufen: Denn der Film spielt 1962 und die Ente im Film ist ein 1972er Modell.

http://www.imcdb.org/vehicle_2991-Citroen-2CV-AZA-1967.html?PHPSESSID=7a3...

Gruß Klaus

Bearbeitet ( von Pilot Pirx)
Link hinzugefügt

  • 2 Wochen später...
Das genau ist die Schlußfolgerung, die unweigerlich eintritt. Die hohen Preise waren/sind erforderlich, damit das Produkt eben überall angeboten werden kann. Das kostet enorme Summen, ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz aufzubauen und am Leben zu erhalten. Finanziert haben also alles erst einmal die Märkte, an denen die Marke und die Produkte etabliert und beliebt sind.

Vielleicht sollte man aus diesem Grunde genau bestimmte Marken nicht kaufen. Ich tue das eigentlich schon seit fast zwei Jahrzehnten. Ich besaß nur Autos aus dem Fiatkonzern und von PSA.

Die deutschen Premiummarken fand ich preislich in den 80ern und 90ern abgehoben, mittlerweile einfach nur noch unrealistisch und einfach lächerlich. Mich wundert es nicht mehr, wenn die Monat für Monat Einbrüche im zweistelligen Bereich in Europa haben.

frage mich auch, warum VOLKSWAGEN noch VOLKSWAGEN heißt ?

Hi,

ich habe jetzt 4 Wochen einen Mietwagen in US gehabt, LUXURY class.

Es handelte sich um einen Cadillac STS mit V8 Motor und munteren 320 Pferden.

Er hatte eine ganze Menge schnick schack, Keyless Go, Navi, Sitzheizuung vorne und hinten, Leder usw.

Also echt gute Ausstattung.

Aber:

Ich habe das Auto mit 1000 Meilen übernommen. Das Lenkrad hatte deutliche Abnutzungen am Leder. Der Handschweiss hat das helle Leder dunkel verfärbt.

Die Kofferraumverkleidung war Nadelfilz auf Pappe und ist immer aus der Umrandung des Kofferraumes geruscht, so dass sie klapprig runtergahangen hat.

Weiter ist bei Regen Wasser in den Kofferraumdeckel gelaufen, IN den Deckel. Beim Aufmachen kam es dann woanders wieder raus und hat den Kofferraum befeuchtet.

Die Qualität des Wagens, 55.000 Dollar Preis, war schlecht. Optik war gut, aber alles billiges Plastik, klapperige Befestigungen.

Das Preis/Leistungsverhältnis war nicht in Ordnung.

C5Pilot

  • Ersteller

Ich stelle gerade fest, daß es hier in Österreich keinen Unterschied im Preisniveau zwischen 2008er C5 III und BMW 3er gibt, wenn man die angebotenen Händlerfahrzeuge vergleicht. Der C5 III ist nur einen Tick billiger.

Die Frage ist, was rabattmäßig bei diesen Fahrzeugen noch drin ist. Ich denke so 12 bis 15 % bei beiden Marken.

Ich finde es nur erstaunlich, daß der C5 auch preislich so angezogen hat.

Das mit dem GS ist mir neu - interessant. Was den 2CV angeht: Eine Ente hat es ja sogar zu Ruhm in Hollywood gebracht: In dem Film "American Graffity" von George Lucas fährt die Hauptfigur Curt Henderson (gespielt von Richard Dreyfuss) einen 2CV. Allerdings ist Lucas hier ein Fehler unterlaufen: Denn der Film spielt 1962 und die Ente im Film ist ein 1972er Modell.

http://www.imcdb.org/vehicle_2991-Citroen-2CV-AZA-1967.html?PHPSESSID=7a3...

Gruß Klaus

Am bekanntesten wurde der 2CV in Amerika bei dieser Nachricht:

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Billy Joel kracht mit Ente in Haus

New York -

US-Popstar Billy Joel (54; "Piano Man") ist bei einem Autounfall auf Long Island mit dem Schrecken davongekommen. Er war mit seiner "Ente" 2CV, Baujahr 1967, bei regennasser Fahrbahn von der Straße abgekommen und gegen eine Hauswand gefahren.

zzzzoelcar_640.jpg

erschienen am 27. April 2004

PS: BJ. 1967 sind viele Enten in den USA :-))

Bearbeitet ( von jozzo_)

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