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PSA und diverse Fusionen

Hervorgehobene Antworten

Derzeit scheinen ja wieder einige Hersteller "auf dem Markt" zu sein:

Volvo und Saab stehen zum Verkauf

Fiat hat angekündigt, daß sie einen strategischen Partner wollen.

Von PSA Seite scheint hier Funkstille zu herrschen, obwohl:

- Volvo würde das Portfolio in Richtung Premium abrunden wo sich PSA in den letzten Jahrzehnten nur blutige Nasen geholt hat (607, leider C6). Außerdem ein kräftiges Standbein in den USA.

- Fiat würde wiederum die Kleinwagen-Kompetenz abrunden, und wohl eine unangreifbare Marktführerschaft im (zukunftsträchtigen) Markt der kleineren und sparsameren Autos in EU ermöglichen. Außerdem die bereits zahlreichen Kooperationen im NFZ Bereich.

Hält sich PSA da wirklich komplett raus, oder halten die nur dicht?

Peter

Wenn ich mir die Vergangenheit so betrachte, würde ich sagen: Die halten dicht!

In der allgemeinen Presse ist nie viel Wind gemacht worden, bezgl. diverser Kooperationen (BMW/Mini, Ford, Fiat, Mitsubishi)

Ob sie sich mit Volvo einen Gefallen täten ... ich weiß nicht so recht. Wirklich Luxusklasse sind sie nicht, da is nach dem 6 Zylinder auch schon Schluß. Nein, der XC90 hat ja den Yamaha 8 Zylinder, ich vergaß.

Aber es fehlt was in der Klasse 7er BMW, S-Klasse MB, Audi A8, Lexus GS. Aber da is die Luft seeehr dünn.

Dann doch lieber ein Stück weiter mit Mitsubishi zusammenrücken und so den Weg in die USA finden. Die bringen Knowhow für Allrad und Sportwagen mit. Was Renault mit Nissan geschafft hat war in meinen Augen sehr respektabel, warum sollte das PSA und Misubishi nicht auch schaffen?!

Hallo,

aus dem Fiat Lager hört man ja dass die sich enger an BMW anlehnen wollen.

Motoren/Getriebe/Bodengruppe Mini/Grande Punto und Abkömlinge.

Für Alfa + Lncia Bodengruppe von 3er und 5er BMW.

Würde eigentlich Sinn machen.

Über den Umweg Tata könnte da sogar noch Jaguar von provitieren.

Von PSA hört man in der Tat wenig.

Saab ist wohl selbständig nicht überlebensfähig, Volvo eher aber auch nicht wirklich.

Kann mir bei beiden eher Partner aus China oder Indien vorstellen.

Bei Saab eigentlich gar nichts, schließlich ist Saab heute ja praktisch eine Variante von Opel, teilweise bei Opel gefertigt (9-3 in der nächsten Generation)

Servus Andreas

So nebenbei: viele Märkte mögen ja interessant sein, der in den USA ist es derzeit und bis auf weiteres ganz bestimmt nicht.

So nebenbei: viele Märkte mögen ja interessant sein, der in den USA ist es derzeit und bis auf weiteres ganz bestimmt nicht.

Hmmm ...

sicher, momentan knallt es da an allen Ecken und Enden, der Absatz bricht kräftig ein. Aber eins ist doch sicher: Das wird nicht ewig so schlecht bleiben. Heute in einem Jahr sieht die Welt im Autoland #1 auch wieder entspannter aus. Ich bin mir sicher, das GM, Ford und Chrysler bis dahin mächtig an Boden verlieren werden, da sie auch in einem Jahr noch keine besseren Autos fertig entwickelt haben.

In meinen Augen perfekt aufgestellt ist Honda, Toyota und mit etwas Abstand VW. Die sind in Nordamerika schon lange gut eingeführt, produzieren dort und haben eine Modellpalette die in die alles bietet zw. Mini - und Oberklasse. Ganz genau beobachten würde ich Mercedes, die gerade eine Dieselkampagne dort laufen haben und auch versuchen den Smart einzuführen. Wenn abzusehen ist, dass die Amis dazugelernt haben und auch vermehrt Kleinwagen und Diesel akzeptieren, dann ist da eine Chance für PSA (evtl. mit Mitsubishi).

C5 und C6 sind ja schon Stufenheck, beim nächsten C4 müsste man dann evtl. eine Stufenheckvariante mit planen. Die Kompaktbauform und große Heckklappe sind außerhalb Europas nicht so der Renner.

Nicht einfach, aber durchaus denkbar ...icon6.gif

C5 und C6 sind ja schon Stufenheck, beim nächsten C4 müsste man dann evtl. eine Stufenheckvariante mit planen. Die Kompaktbauform und große Heckklappe sind außerhalb Europas nicht so der Renner.

Der heutige C4 hat auch schon ein Stufenheck, z.B. in China, Südwest- und Osteuropa.

Der heutige C4 hat auch schon ein Stufenheck, z.B. in China, Südwest- und Osteuropa.

Holla, das ist mir ja glatt entgangen!

2008_Citroen_C4_Sedan_1_Mod_Norm.jpg

Danke für den Hinweisicon7.gif

  • Ersteller

In meinen Augen perfekt aufgestellt ist Honda, Toyota und mit etwas Abstand VW.

VW ist m.M. nach in USA überhaupt nicht gut aufgestellt. VW verkauft ca. 1/10 soviel Autos wie Toyota, und Audi Stückzahlen sind absolut gesehen winzig.

Ansonsten glaube ich auch daß der USA Markt mittelfristig weiterhin ein Schlüsselmarkt ist. Da sind letztendlich EU, USA und jetzt auch China. In einem der Märkte nicht vertreten zu sein (wie PSA in USA) heißt, auf ein Riesenstück Weltmarkt zu verzichten.

VW ist m.M. nach in USA überhaupt nicht gut aufgestellt. VW verkauft ca. 1/10 soviel Autos wie Toyota, und Audi Stückzahlen sind absolut gesehen winzig.

Ansonsten glaube ich auch daß der USA Markt mittelfristig weiterhin ein Schlüsselmarkt ist. Da sind letztendlich EU, USA und jetzt auch China. In einem der Märkte nicht vertreten zu sein (wie PSA in USA) heißt, auf ein Riesenstück Weltmarkt zu verzichten.

Ja ich weiß, deswegen schrieb ich ja auch "mit etwas Abstand", gut, vielleicht ist es auch etwas mehr Abstandicon12.gif

VW genießt seit Urzeiten (VW, Bulli) dort einen guten Ruf. Die Produktion in Mexiko ist nur zu klein um dort im Dollarraum ausreichend (billig) zu produzieren. Die Japaner haben seit längerer Zeit schon mehrere Fabriken in den USA - ein klarer Vorteil.

Rein von den Stückzahlen ist es aber wirklich nicht so toll - da hast du Recht.

Mal sehen, was Wideking & Co. machen, wenn sie in Wolfsburg entgültig das Ruder in der Hand halten. Fast die Hälfte der Porscheproduktion geht ja schon in die USA! Wie man's machen muß wissen die also.

Hier ein Artikel aus Spiegel-Online zum Thema VW und USA.

Passt wie Faust aufs Auge, wie ich meine;-)

Bearbeitet ( von Hightower)

Reiz einer Fusion mit Fiat:

- Maserati und Citroen wären wieder zusammen - Yeehaah! Her mit nem neuen SM!

- Man könnte den Citroen GT realisieren - den kann man dann in Maranello bauen!

Es gibt reizlosere Arten, Geld zu verbrennen.

- Reinholen könnte man das Geld wieder mit Plattformen für Alfa 166, 608, C6 und Thesis.

Oder für Idea, Musa und C3 Picasso.

Mal im Ernst. Fiat und PSA sind sich zu ähnlich. In den selben Märkten stark, in den selben Sparten stark, ähnliche Probleme, ähnlixhes Image - das ist für mich keine gute Ergänzung.

Besser wäre eine Fusion mit BMW. Die können gute Motoren bauen, PSA gute Fahrwerke und gute Fahrzeugkonzepte.

Kaum Konkurrenz, anderes Image, andere Märkte etc.

Und die Zusammenarbeit war ja bislang recht fruchtbar (gute Diesel für den Mini, gute Benziner für PSA).

Gruß

Markus

  • Ersteller

die Frage ist halt, was ist gut für PSA?

- neue Märkte erschließen mit Volvo

- bestehende Märkte absichern mit FIAT

- gar nix machen und schauen wie sich die Anderen zu Tode fusionieren

- wegen Nixtuns irgendwann selbst geschnupft werden

(über SAAB breite ich mal den Mantel des Schweigens)

Dann doch lieber ein Stück weiter mit Mitsubishi zusammenrücken und so den Weg in die USA finden. Die bringen Knowhow für Allrad und Sportwagen mit. Was Renault mit Nissan geschafft hat war in meinen Augen sehr respektabel, warum sollte das PSA und Misubishi nicht auch schaffen?!

vielleicht, weil Mitsubishi äusserst konsequent sein Image ruiniert hat ?

Meiner Meinung nach eine der schlechtesten Optionen.....

Meines Erachtens könnten sich die beiden Automobilhersteller in grossem Familienbesitz, PSA (Familie Peugeot) und BMW (Quant), einmal zusammensetzen und über eine gemeinsame Zukunft brüten. Die Zusammenarbeit würde sicher nicht nur im Motorenbau Früchte tragen. Ideale Ergänzung dazu wären dann noch Honda (Motorenbau und ebenfalls Fertigung in USA) sowie Mazda (von Ford wieder beinahe in Unabhängigkeit entlassen. Mit diesem neuen Konzern wären praktisch alle Märkte erschlossen und alle Bedüfnisse abgedeckt!

Gruss Jürg

PSA und Toyota wäre gut.

Dann bekäm ich endlich meinen C4 Picasso II mit HP & Hybridantrieb

ohne zukünftig vor den Bosch(komponenten) Angst haben zu müssen. :-)

hs

[GRINS]

Gruß Sven

BMW und PSA????

Warum eigentlich nicht....

Ob gleich eine Fusion oder doch eher eine Allianz sei mal dahingestellt.

BMW kann man faktisch nicht kaufen, da Aktienmehrheit in Familienbesitz und die Franzosen reagieren generell allergisch, wenn ein Ausländer versucht, bei einem großen französischen Unternehmen einzusteigen. Nicht ganz so einfach ...

  • Ersteller

Wie wärs's mit dem anderen deutschen Hersteller in Familienbesitz - dem VW Konzern?

Scherz beiseite:

Die Frage ist halt - wer hat bei einer "Fusion" das Sagen?

Bei PSA-FIAT wärs wohl PSA.

Bei PSA-BMW wohl kaum PSA....

PSA-Mitsubishi halte ich übrigens für eine äußerst unspannende Version

Hmmmm....PSA-Volvo klingt interessant. Keine eigene Konkurrenz, gutes Iamge von Volvo, stark im US-Markt, der - da GM, Ford und Chrysler die für den Markt falschen Fahrzeuge anbieten eine Art Vakuum enthält. Da könnte PSA den Löwen und den Doppelwinkel aufs Volvo-Händlernetz pappen und fertig ist eine Vertriebsstruktur für sparsame, komfortable Kompaktwagen, ohne sich den Volvo-Kundenstamm zu vergraulen. Motorenseitig ist Dank der Diesel-Kooperation mit Ford Volvo auch kein Neuland.

Nur: kann sich PSA derzeit so was leisten? Kürzlich gingen bei Spiegel mal Berichte um, da sah sich PSA sehr zu sparen und Freisetzen von mehr als 3500 Leuten gezwungen, wenn man nicht alle 200000 Jobs in gefahr bringen will. Das hört sich nicht gerade nach Expansion an.

Gruß

N'Abend...

ich denke auch, dass die Fusionierei eher mit gebremsten Schaum vorangetrieben werden wird... PSA ist in den letzten Jahren mit dem Konzept der wechselnden partiellen Zusammenarbeit mit verschiedenen Herstellern aller Couleur doch gut gefahren... warum sollten die das freiwillig aufgeben und sich einen anderen (auch?) kränkelnden Autohersteller ans Bein binden? - Aus zwei Kranken ist selten ein Gesunder geworden...

Und zum Thema Volvo: Da denke ich eher an Renault-Nissan. Die Nutzfahrzeugsparte Renault-Volvo ist bereits fusioniert. Dann würde im PKW-Bereich zusammen wachsen, was zusammen gehört :-)

Guts Nächtle allerseits,

Mario G.

Man kann fast sagen: zum Glück haben wir auch eine Finanzkrise. Autokonzerne sind zur Zeit billig zu haben, aber es ist auch nicht ganz leicht, sich das Geld für weitere blödsinnige Übernahmen zu beschaffen.

Nicht alles was ich haben kann hilft. Da spielt der Preis keine Rolle. Ein BMW Werker würde nach meinem Kenntnisstand mit einem PSA Werker nie an einem Tisch seine Mittagspause verbringen wollen; und umgekehrt.

Für eine Fusion muß mehr passen als das Portfolio und der Zwang zu Fusionieren. Kennen wir doch alles von unserer ersten Geburtstagsfeier zu der wir einladen durften!

an der "mentalität" und der unterschiedlichen philosophie ist auch die ehe daimler/chrysler gescheitert. ich bezweifle, ob bmw und citroen kompatibel sind, obwohl sich hier sehr reizvolle synergien ergeben würden. die modellpaletten sind komplementär, und man hätte ein premium brand in der oberklasse, wo man keinen fuss runterbringt.

volvo kann psa nicht helfen, dort sehe ich kein synergiepotential.

bei fiat wäre es wohl so, dass de facto einer der beiden mehr oder weniger "verschwinden" müsste. es gibt starke überlappungen, und fiat krankt im premium-bereich genau wie psa, eher noch schlimmer. fiat hat schon in der mittelklasse probleme.

toyota täte psa wohl gut, die würden dann aber psa dominieren, das gäbe dann ein citoyota ;-). aber die pionierrolle bei zukunftsweisenden antrieben würde psa, wo man die entwicklung total verschlafen hat, recht helfen.

die zeit der individualisten ist für die nächsten jahre vorbei. in der automobilbranche wird man sich wieder auf das wesentliche beschränken, den ökologischen, kostengünstigen transport von a nach b gemäss dem 2cv-motto von jacques boulanger (ok, damals fehlt das "ökologische" noch). psa sollte seinen kleinwagen sorge tragen.

gruss marc1234

Toyota wächst lieber selber als dass sie Marktanteile kaufen bzw. übernehmen.

Die hätten schon lange das Geld gehabt, sich nette andere Autobauer einzuverleiben. Jaguar, Fiat, Volvo, Aston Martin, Saab, Chrysler, RR, Maserati waren ja alle mal auf dem Markt.

Dass sie zusammen mit PSA die tschechischen Drillinge bauen, ist für die sicher schon sehr ungewöhnlich. Mit welchen Autobauern kooperiert denn Toyota sonst noch - mir fällt da momentan niemand ein.

Diese Strategie ist offenbar nicht die schlechteste - besser jedenfalls als die ständige Schacherei von Daimler (Mitsubishi, Chrysler, Freightliner, Fokker etc.).

Vielleicht sollte PSA ja selber neue Marken schaffen. Renault hat mit Dacia jedenfalls nen Treffer gelandet (bis auf den Markennamen ist da alles neu).

Im Luxussegment hätte PSA vielleicht auch mal einen Fuss reinbekommen, als Aston Martin, Lamborghini, Bentley noch auf dem Boden lagen und Lexus noch klein war.

Mit Facel oder sowas.

Hätte natürlich auch ein Milliardengrab werden können ala Phaeton.

Gruß

Markus

Renault hat mit Dacia jedenfalls nen Treffer gelandet (bis auf den Markennamen ist da alles neu).

Nicht ganz völlig - die haben ja auch schon vorher Renaultteile aus dem alten Lager zusammengeschraubt ;)

Zuerst die R8 (klassische 3-Box mit Heckantrieb), dann lange den R12. ABER es gab da auch schon spezielle rumänische Varianten (Kombi, PickUp etc), dh auch damals wurde schon Eigenes beigesteuert.

Wie wichtig das ist, sieht man ja vielleicht beim Vergleich Seat - Skoda: in Tschechien wurden auch früher schon Autos selbst entwickelt und gebaut, Seat war eigentlich nur Lizenznehmer von Fiat ohne eigene Beiträge.

also ich fände PSA und Mercedes sinnvoll;

die einen bauen gute Autos und kaum einer glaubt's.......

von den anderen glaubt jeder die Autos seien gut und......... :-)

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