28. Oktober 201015 J. Wenn man 95 Oktan tankt, sollte man den Zündzeitpunkt verstellen. Das hatte ich auch schonmal zu der Thematik geschrieben Wenn ich, wie z.B. oft in Italien, kein SuperPlus bekomme und normales Super tanke, kann ich einen spürbaren Mehrverbrauch feststellen (ca. 0,5 Liter/100 km). Der Preisunterschied wird dadurch wieder wettgemacht. Auch klar, weil eben dein Zündzeitpunkt nicht dafür optimiert ist - Und wer stellt schon ständig am Verteiler rum Vor 20 Jahren war ich so verrückt und hab immer meinen Stroboblitzer mit Spazieren gefahren - Da wär ich evtl. auch au so eine Idee gekommen, mittlerweile bin ich da viel zu Faul dafür Gruß Detlef
28. Oktober 201015 J. BTW - Wenn ich meine beiden CX, die GSAs und mein 44 Jahre altes Ford Transit Womo wieder reaktiviere, dann stell ich die alle auf E85 ein (weils eben noch geht anders als beim aktuellen XM 2.0i, mit seinem auf der Nockenwelle fixierten Zündverteiler) und lebe mit den negativen Begleiterscheinungen, wenn ich doch mal die teuerere Brühe Tanken muß Gruß Detlef
30. Oktober 201015 J. #43 weil ers kann - und wenn er nach dem miesesten Gebräu in D eingestellt ist, kann man davon ausgehen, das es im (Osteuropäischen) Ausland mit minderwertigem Sprit wahrscheinlich dann auch keine Probleme gibt. Ich hatte bisher jedenfalls noch nie welche Gruß Detlef
17. Dezember 201015 J. Hi, hier die aktuelle Info von Dez.2010 vom ADAC. Bei Citroen habe ich gerade unter der u.g. Tel.-Nr. angerufen. Aussage dort: erst ab ORGA-Nr. 8454 sei die Vertäglichkeit von E10 sicher. Empfehlung von Cit: Super Plus mit E5 tanken. Mein Resumee: 2-3 € Aufpreis Cent pro Tankfüllung sind mir lieber als ein ( möglicher) Schaden. ____________________________________________________________________ ADAC: Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2000 hergestellt wurden sind E10-verträglich. Die E10-Verträglichkeit ist aus dem Reifendruckaufkleber ersichtlich, der auf der A-Säule oder B-Säule (Fahrerseite) angebracht ist (Ort der Anbringung siehe auch Betriebsanleitung). Die umrahmten Ziffern (OPR-Code) geben Aufschluss über die E10-Verträglichkeit: Der OPR-Code kann aus 6 oder 8 Stellen bestehen, wobei die letzten beiden Stellen rechts (dies können 2 Zahlen oder auch 2 Buchstaben sein) unerheblich sind. Ist die Zahl vor den beiden Buchstaben größer oder gleich 8454 ist E10-Verträglichkeit gegeben (Beispiel: 11922 ist größer 8454: Fahrzeug ist E10-verträglich). Im Zweifelsfall bitte an den nächsten Citroen-Händler oder die Citroen-Kundenbetreuung unter Telefon 02203/44 775 wenden. ADAC-Hinweise/Quelle Alle Angaben lt. der Broschüre "E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen" (Herausgeber: DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Stand : 08. Dezember 2010) Sollten Zweifel an der E10-Tauglichkeit bestehen bzw. sollte das Erstzulassungsdatum des Fahrzeugs nahe an den Grenzen des angegebenen Produktionszeitraums/Baujahrs liegen, wird eine Beratung hinsichtlich der E10-Verträglichkeit beim Vertragshändler bzw. über die genannte Hersteller-Hotline empfohlen!
17. Dezember 201015 J. Was für eine Panikmache, da kann ich nur mitm Kopf schütteln! Ständig geben irgendwelche Typen Halbwissen und Annahmen von sich, untermauert von größtenteils mehr als fragwürtigen Quellen. Wer bitteschön prüft denn nach, ob ein Auto von vor 2000 E10 verträgt????? Antwort: NIEMAND! Und da die Hersteller das auch nicht Wissen (können) ob oder ob nicht (schließlich gabs das Gebräu noch nicht im Produktionszeitraum), sagen sie Pauschal NEIN! Würde ich auch an deren Stelle - schon allein um vorbeugend irgendwelchen Schadenersatzansprüchen ausm Weg zu gehen. Wie auch immer, mein 2.0i XM hat mittlerweile mehrere Tausend KM (ca. 30000) mit E85 problemlos zurückgelegt. Und das mit fast 300000 aufm Motor CX und GSA werden den Saft auch zum Saufen kriegen und sich damit Pudelwohl fühlen! Bei den derzeitigen Spritpreisen fahre ich 25km zum Tanken und hab unterm Strich immer noch dicke gespart. Für Leute, die aus Blauäugigkeit, Unwissen und Dummheit den teuereren Sprit tanken und dann noch irgendwelche Additive (oder Zweitaktöl) beimischen empfinde ich mittlerweile nur noch................ MITLEID! Gruß Detlef Bearbeitet (17. Dezember 201015 J. von Thunderstorm Technologies) Ergänzung
22. Dezember 201015 J. Jaja Großkotz "bemitleide" nur die ganzen nichtswissenden Idioten wie uns, die nicht ihr Auto zum JUX oder aus NEUGIER riskieren wollen/können. Wenn Du es willst Großmaul, viel Spaß, ich nicht! http://www.laboratoryequipment.com/uploadedFiles/Application%20Note%20VL%20Ratio%20EtOH-Blending.pdf E10 siedet bei 60 Grad. Im Sommer in Vergaserwagen also schlecht praktikabel. Benzinpumpen werden durch das Ethanol angegriffen und gehen viel schneller kaputt, das ist selbst bei Bosch bekannt und FAKT! Alle aktuellen Kraftstoffe sind übrigens mit Sauerstoff angereichert, frag mich nicht wie das geht, aber es wird so publiziert von den Benzinfirmen, das bedeutet dass Du den Tank randvoll tanken kannst, der rostet (falls aus Blech)....ist eben nur eine Frage der Zeit! Das von Dir als unwirksam bezeichnete Zweitaktöl API TC macht dem zumindest für eine längere Zeit ein Strich durch die Rechnung...aber natürlich auch nicht für JAHRE!! Es gibt Leute die lassen 4 Jahre den Sprit im abgestellten Auto und wundern sich dann, dass der Tank innen eine Rostlandschaft ist und die Suppe zu einer Art "Katzenpisse" mutiert ist... Benzinfirmen geben darum, an dass E5 60 Tage und E10 30 Tage lagerfähig ist, danach wird er schlechter....(sprich ab diesen Fristen verkaufen die das Zeug nicht mehr....das heißt nicht dass er dann nicht mehr zündet..aber der Verfall hat dann schon eingesetzt) Die nenen das "suboptimal" und "nicht länger garantiefähig". Zu den Benzinpumpen: Wie man sieht ist eine klassische elektrische "Rollenzellen-Benzinpumpe" (Pierburg, Bosch etc...) in allen Bereichen BENZINDURCHFLOSSEN, auch der elektrische Teil mit den Kohlebürsten. Sie wird nur geschmiert (!) und gekühlt durch das zu pumpende Medium: Hier stinknormales Benzin, wie sich das gehört. Ist nun zuviel Alkohol im Benzin, wird die Schmierwirkung herabgesetzt, die Folge: Gurgel und Heulgeräusche dann Lagerfrass. Darum mitunter ja das Zweitaktöl zum heutigen Klingelwasser und Vorsicht mit angesaugtem Sand und vom Ethanol gelösten, festen kalkartigen Ablagerungen oder Rostkrümeln aus dem Tank. Da kommt einiges raus!!! Wichtig darum Sandschutzfilter davor (50 Micron Geflechtfilter!!!) setzen. http://www.mercedessource.com/system/files/images/40mccleanable2.jpg Keinesfalls einen engmaschigen 0 8 15 Benzin-Feinfilter, speziell für die Zuführungsseite elektrischer Benzinpumpen müssen Vorfilter von nicht kleiner als 50 Micron benutzt werden. Zu enge Sandschutz-Filter drosseln die eingesogene Fördermenge und lassen die Pumpe heißlaufen und Dampfblasen entstehen. (Kavitation) Die Benzinpumpen-Rollenzelle ist ebenfalls ohne ausreichend Schmierung schnell verschlissen, ganz ähnlich einem Wälzlager ohne genügend Schmierung. Aus diesem Grunde haben brasiliansche Flexi Fuel Autos auch "Labortaugliche" Pumpen mit einem ganz anderen Layout und Teflon- bzw V2A-Material in allen Bereichen die mit dem Alkohol in Kontakt kommen. Hier liest man ganz klar die Folge von dem unsinnigen Experiment eine normale Benzinpumpe mit Alkoholsprit zu quälen. Die Folge: Stehen geblieben http://www.ethanol-tanken.com/index.php?dat=6&action=show_theme&id=760&topic=4⊂_topic_id=2 Viele Grüße Bearbeitet (22. Dezember 201015 J. von D-Jetronic Bezwinger)
22. Dezember 201015 J. Selber Großmaul Komisch, das sich meine Pumpe noch nicht gefressen hat - muß wohl ein spezielles Teil sein, was Cit da standardmäßig verbaut. .......aber danke für den Link, da stehen noch ein paar Tanken drin, die ich bisher nicht kannte! Bekommst du eigentlich Subventionen von irgendeinem Mineralölkonzern?
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