Zu Inhalt springen
In der App anschauen

Greife bequemer auf unsere Website zu. Mehr erfahren.

André Citroën Club

Eine Vollbild-App auf dem Startbildschirm mit Push-Benachrichtigungen …

Um die App unter iOS/iPadOS zu installieren
  1. Klicke das Teilen-Symbol in Safari
  2. Wähle die Funktion Zum Startbildschirm hinzufügen aus dem Menü.
  3. Klicke Hinzufügen in der rechten oberen Ecke.
Um die App unter Android zu installieren
  1. Klicke die drei Punkte (⋮) in der rechten Ecke des Browsers.
  2. Klicke Zum Startbildschirm hinzufügen oder App installieren.
  3. Durch Klick auf Installieren bestätigen.

Hydro-Pneumatik - die Echte

Hervorgehobene Antworten

Also, auf ein Neues, mein Text von gestern ist in den Tiefen des Net verschwunden.

Meine Fragestellung geht an die Technik-Freaks.

Ich hab gestern einen C5 III mit Hydraktiv III+ Federung gefahren und war erstmal doch ziemlich enttäuscht. Gut, immer noch deutlich über der Stahlfederung, aber meine Erinnerung an Kindheit und Jugend ist sehr eng mit ID 19, DS 19 und DS 21 verknüpft. Da hat man weder eine Bodenwelle noch irgendwelche Straßenschäden zur Kenntnis genommen. Ein Gefühl wie im Wohnzimmersessel sanft über den Bodensee gezogen. Das ist bei dem C5 dann doch deutlich anders.

Meine Frage ist nun, warum wird ein solcher Fahrkomfort in den heutigen Citroens nicht mehr angeboten? Auch der C6 soll ein deutlich strafferes Fahrwerk haben. Der Händler meinte, das ginge mit den heutigen Ansprüchen an ein Auto nicht mehr zusammen. Logisch erscheint mir das nicht wirklich.

Ich freu mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße von Gwendolin

die den C5 III dann heute morgen doch bestellt hat.

Naja, die Autos "müssen" heute in Rekordzeit um Pylonen wedeln können. Zumindest in den gängigen Autotests. :(

>>Jürgen

Deine Beiträge wurden ins C5-Unterforum verschoben, oder dort erstellt. Weils halt um den C5 geht. Bei dieser Diskussion gehts eher um das Allgemeine (Unterschied HP alt/neu). Das ist hier richtig...

Viele Grüße

Fred :)

Stahlfahrwerke werden ja auch immer härter. Nicht nur HP.

Seitenneigung in Kurven ist verpönt. Reifen werden immer breiter und niedriger. Sitze werden straffer.

Das sind schon 3 Aspekte, die gegen Sänftenkomfort sprechen.

Im Fernsehen kam mal, der Citroen Ami6 wäre das Auto mit der weichsten Federung überhaupt. Und zum Beweis dieser These schaukelte man den Ami wie wild hin und her.

Das geht heut mit keinem Auto mehr.

Gruß

Markus

Die Autos müssen heute Sicherheitstechnisch höhere Anforderungen an Fahrverhalten und Crashsicherheit erfüllen (die müssen Idiotensicher funktionieren), evtl. wird das auch so vom Kunden gewünscht. Auf eine Ds muß man sich einstellen, sonst fliegt man vor lauter Komfort aus der Kurve. So gefederte Autos bekommst du heute als Neuwagen nicht mehr zugelassen.

Wenn du trotzdem die Federung verbessern möchtest kannst du sofort auf Komfortfederkugeln wechseln (das haben schon welche gemacht) dann handelst du evtl.Eigenverantwortlich, Passiert dann was erlischt evtl. die Produkthaftung des Hestellers weil er dir ja ein sicheres Auto verkauft hat das du dann nachträglich verändert hast. Mich interessiert welche Federkugeln (max. Federung/max. Dämpfung) "legal" eingebaut werden dürfen. Gruß Matthias

Mich interessiert welche Federkugeln (max. Federung/max. Dämpfung) "legal" eingebaut werden dürfen. Gruß Matthias

Genau die, welche auch im "Originalzustand" drin sind.

Naja, die Autos "müssen" heute in Rekordzeit um Pylonen wedeln können. Zumindest in den gängigen Autotests. :(

>>Jürgen

Ja,ja, das müssen sie, schön "rückmeldungsfreudig" müssen sie sein.

Aber was musste ich vor drei Jahren lesen in einem ams Vergleichstest C6 205 HDI, Volvo S80 und BMW 525d:

Zitat wörtlich: "Jener unnachahmlich wiegende Komfort früherer Hydropneumatik-Modelle stellt sich hingegen nur noch auf langen Bodenwellen ein"

Leider habe ich das Heft nicht parat, aber die AMSler konnten es kaum fassen, dass der C6 den 5er im Slalom quasi stehen gelassen hat icon11.gif. Im sog. Spotlight kritisierte man doch dann wirklich, dass Citroen zunehmend dem Sportlichkeitswahn verfalle und seine neuen HP-Autos unnötigerweise immer härter mache, nur um schneller um die Pylonen wedeln zu können. Man solle sich eher wieder auf die alten Tugenden besinnen und wieder weichere Cits bauenicon10.gificon10.gificon10.gif.

Recht haben sie ja, nur mich hat's damals wirklich vom Hocker gerissen, als ich das laß - gerade die beschweren sich, die in Wirklichkeit auch noch diese "Pseudosportlichkeit" propagieren. Tz tz tz...

Lg Marcel (der schon in seinem Zeitungsarchiv kramt, denn dieser Artikel muss gerahmt werden icon10.gif)

Ja,ja, das müssen sie, schön "rückmeldungsfreudig" müssen sie sein.

Aber was musste ich vor drei Jahren lesen in einem ams Vergleichstest C6 205 HDI, Volvo S80 und BMW 525d:

Zitat wörtlich: "Jener unnachahmlich wiegende Komfort früherer Hydropneumatik-Modelle stellt sich hingegen nur noch auf langen Bodenwellen ein"

Leider habe ich das Heft nicht parat, aber die AMSler konnten es kaum fassen, dass der C6 den 5er im Slalom quasi stehen gelassen hat icon11.gif. Im sog. Spotlight kritisierte man doch dann wirklich, dass Citroen zunehmend dem Sportlichkeitswahn verfalle und seine neuen HP-Autos unnötigerweise immer härter mache, nur um schneller um die Pylonen wedeln zu können. Man solle sich eher wieder auf die alten Tugenden besinnen und wieder weichere Cits bauenicon10.gificon10.gificon10.gif.

Recht haben sie ja, nur mich hat's damals wirklich vom Hocker gerissen, als ich das laß - gerade die beschweren sich, die in Wirklichkeit auch noch diese "Pseudosportlichkeit" propagieren. Tz tz tz...

Lg Marcel (der schon in seinem Zeitungsarchiv kramt, denn dieser Artikel muss gerahmt werden icon10.gif)

Natürlich haben die Recht. Bei Hydraktiv 4 ist das doch eine ganz normale Reaktion des elektronisch geregelten Fahrwerks. Bei schnell angefahrene Kurven (hier Pylonengasse) stellt der Rechner das Fahrwerk auf hart. Ist für diese Situation auch gut so - dient es doch der Sicherheit. Was AMS natürlich verschwiegen hat ist die Tatsache, dass bei Geradeausfahrt oder "normalen" Kurven das Fahrwerk wieder sänftenartig ist. Also die überwiegende Fahrzeit. Sicher nicht so, wie zu DS oder CX Zeiten. Aber immer noch viiiiieeeeel komfortabler als stahlgefederte Autos. Wer den "guten alten (Komfort) Zeiten" nachtrauert, muss sich eben eine DS o. CX zulegen. Mir reicht von Zeit zu Zeit ein längere Fahrt mit einem stahlgefedertem Auto, um den fetten Komfortunterschied eines Hydraktiv 4 (wohl auch 3+) gefederten Citroens wieder deutlich wahrzunehmen.

Tschüss

das Argument der Sicherheit lass' ich nicht gelten;

Weder DS, noch GS, noch CX hatten je ein Problem mit der Strassenlage.

Es ist die Presse, der "Markt" wie man so schön sagt, und der Wettbewerb, der die Sänften ausgelöscht hat.

Stückzahl ist das Gebot der Zeit, und offensichtlich ist es so das wir 'Weichgespülten' in der Minderheit sind.

Schwer nachvollziehbar, der Verbraucher.

In meinen weichen Citronen hatte ich noch nie Passagiere, denen übel wurde.

Sehr oft aber hatte ich schon Beifahrer, die ziemlich begeister waren von diesem - ihnenn oftmals vollkommen unbekannten - Komforterlebnis - worauf sie wieder in ihren sportlich tiefergeschraubten weißnichwas stiegen und nie mehr was von diesen komischen Franzosen wissen wollten.

das Argument der Sicherheit lass' ich nicht gelten;

Weder DS, noch GS, noch CX hatten je ein Problem mit der Strassenlage.

Es ist die Presse, der "Markt" wie man so schön sagt, und der Wettbewerb, der die Sänften ausgelöscht hat.

Stückzahl ist das Gebot der Zeit, und offensichtlich ist es so das wir 'Weichgespülten' in der Minderheit sind.

Schwer nachvollziehbar, der Verbraucher.

In meinen weichen Citronen hatte ich noch nie Passagiere, denen übel wurde.

Sehr oft aber hatte ich schon Beifahrer, die ziemlich begeister waren von diesem - ihnenn oftmals vollkommen unbekannten - Komforterlebnis - worauf sie wieder in ihren sportlich tiefergeschraubten weißnichwas stiegen und nie mehr was von diesen komischen Franzosen wissen wollten.

Ich habe im C6 Mitfahrer denen übel wird und ich habe Mitfahrer (Freundin) die nach kurzer Zeit einschläft weil sie in den Schlaf gewogen wird.

Sicherheit lasse ich sehr wohl gelten: Sowohl mein CX Prestige Turbo2 als auch mein V6 XM hatten bei 180 - 200 km/h eine deutlich unruhigere Strassenlage als der C6. Der XM war btw. härter abgestimmt. Und kommt mir nicht mit dem Argument "wer fährt schon 200!" Antwort: viele, die eine schnelle Reiselimousine mit Komfort haben wollen.

Stückzahlen ist natürlich das Gebot der Zeit. In Schönheit sterben hatten wir schon mal bei Citroen. Wie stellst Du Dir das denn vor? Kleine Stückzahlen funktionieren schon - siehe Aston Martin. Kann sich aber wohl kaum einer von uns leisten...

Das der Deutsche anunfürsich eher ein massengeschmackgetriebener Lemming ist, ist ja nicht neu. Wobei in Italien u. Frankreich auch mehr einheimische Autos fahren. Ich persönlich habe mir aber u.a. wg. der Seltenheit einen C6 zugelegt. In meiner Nachbarschaft ist fast jedes 3. Auto ein Audi A6 Firmenwagen. Hätte ich auch haben können - wäre für mich billiger gewesen.

Oh man oh man,

F...ohe Gummi,

Fahren ohne Gurt,

alles was Spaß macht ist irgendwie gefährlich

( Misfits)

Die Sicherheit, in der wir alle uns so gerne wiegen ( ja leider nicht mehr wiegen) ist eine ziemlich trügerische.

Obwohl die modernen Autos alle Airbags, ESP, ABS und so´n Gedöns ohne Ende haben. Gibt es IMMER noch Verkehrstote. Wie kann das bloß angehen????

Entweder man kann Autofahren und geht davon aus, dass ein gewisser Prozentsatz Idioten unterwegs sind für die man mitdenken muss oder man kann sich auch im sichersten Auto der Welt zerbröseln. Shit happens.

Und ich finde es eine etwas gruselige Entwicklung, dass dem immer geringer werdenden Verantwortungsgefühl für sich und andere Rechnung getragen wird, indem uns weisgemacht wird, dass wir nur eine Überlebenschance haben, wenn teilweise etwas überzogene Sicherheitsstandarts eingeführt werden. Und vor allem: Zu welchem Preis?

"...binde einem Pferd noch die Beine zusammen, und Du kommst garantiert heil wieder runter!" ( mein Reitlehrer)

Pffft!!!

Viele Grüße

Baby Sonnenschein

"...binde einem Pferd noch die Beine zusammen, und Du kommst garantiert heil wieder runter!" ( mein Reitlehrer)

Pffft!!!

Viele Grüße

Baby Sonnenschein

und ich dachte immer, dann fällt es um

???

Gruß Herbert

Ich habe im C6 Mitfahrer denen übel wird und ich habe Mitfahrer (Freundin) die nach kurzer Zeit einschläft weil sie in den Schlaf gewogen wird.

Hehe das kenn ich :)

Aber jeder ist begeistert. Ich weiß auch nicht warum heute Autos ohne Federung angesagt sind. Wenn ich so ne deutsche 70k Euro Premium Kiste vor mir herhoppeln seh wo mir der Fahrer schon etwas leid tut, da wird mir klar, sowas würd ich direkt zurückgeben. Ist kaputt - defective by design.

Das Problem mit dem 'Autos werden an Sicherheit angepasst' ist irgendwie ein typisches unserer Zeit. Der schlechteste Fahrer wird zum Maßstab. Meine Güte, ich kauf doch die Autos nicht um damit um die Kurve zu zünden wie ein Narr!

(Wobei ich sagen muss: Neulich einen Mercedes CLS mit Luftfederung an der Ampel relativ scharf bremsen und wieder anfahren sehen ... das sah doch *sehr* angenehm gefedert aus ... ich werd zwar nicht untreu werden, aber das macht doch Hoffnung ... ;) )

das Argument der Sicherheit lass' ich nicht gelten;

Weder DS, noch GS, noch CX hatten je ein Problem mit der Strassenlage.

Es ist die Presse, der "Markt" wie man so schön sagt, und der Wettbewerb, der die Sänften ausgelöscht hat.

Stückzahl ist das Gebot der Zeit, und offensichtlich ist es so das wir 'Weichgespülten' in der Minderheit sind.

Schwer nachvollziehbar, der Verbraucher.

In meinen weichen Citronen hatte ich noch nie Passagiere, denen übel wurde.

Sehr oft aber hatte ich schon Beifahrer, die ziemlich begeister waren von diesem - ihnenn oftmals vollkommen unbekannten - Komforterlebnis - worauf sie wieder in ihren sportlich tiefergeschraubten weißnichwas stiegen und nie mehr was von diesen komischen Franzosen wissen wollten.

Ja, das ist ne Minderheit. Ich muss auch sagen, dass ein straff gefedertes Auto mit ordentlich "wumms" mir mehr Spass macht. Einmal die Woche für maximal 100km. Aber nicht für 500 - 1000km Tagesetappen. Ich steig schon gerne ohne fremde Hilfe aus ;)

Und hier der Kommentar meiner Mutter, als ich Ihr erzählt habe, dass ich auf Cit umsteige:

"Da darf ich aber nicht hinten mitfahren. Oder ich muss ne Tüte mitnehmen." Sie ist CX-"geschädigt".

Sicherheit lasse ich sehr wohl gelten: Sowohl mein CX Prestige Turbo2 als auch mein V6 XM hatten bei 180 - 200 km/h eine deutlich unruhigere Strassenlage als der C6. Der XM war btw. härter abgestimmt. Und kommt mir nicht mit dem Argument "wer fährt schon 200!" Antwort: viele, die eine schnelle Reiselimousine mit Komfort haben wollen.

auauauau....gleich ein ganzer Stapel Mißverständnisse: nein, ich wollte keineswegs zum Ausdruck bringen, daß ein CX zum Beispiel sicherer ist als ein C6 oder neuzeitlicher BMW, ganz so verpeilt bin ich denn doch noch nicht (hoffe ich :-)

Hinsichtlich Strassenlage, Bremsverhalten e.t.c, also aktiver Sicherheit im besten Sinne war er aber einem sportlich straff gefederten BMW oder weiß nicht was aus der DAMALIGEN Zeit überlegen.. Diesen Gedanken spnne ich lediglich weiter wenn ich sage, diese harte Abstimmung der meisten neuzeitlichen Fahrzeuge hat nicht primär mit Sicherheit zu tun.

Stückzahlen ist natürlich das Gebot der Zeit. In Schönheit sterben hatten wir schon mal bei Citroen. Wie stellst Du Dir das denn vor? Kleine Stückzahlen funktionieren schon - siehe Aston Martin. Kann sich aber wohl kaum einer von uns leisten...

Unwidersprochen richtig; ändert aber nichts daran, daß ich diesen Zustand höchst bedauerlich finde. Aber - bevor die Welt unterging hat Citroën uns ja glücklicherweise doch wieder etwas Weichspüler (C5 & C6) eingeschenkt.

Geschwindigkeiten über 120 km/h ohne Hydropneumatik halte ich inzwischen für lebensgefährliche Raserei.

Ich hatte alleine auf dem Weg zum CX-Treffen nach Westhofen 3-4 mal den Fall, daß irgendein fast neues Premiumprodukt unerwartet langsamer wurde. An leichten Rollbewegungen oder Rumpelgeräuschen von den Reifen konnte ich erahnen, daß die Fahrbahnqualität gerade so rapide abgenommen haben könnte, daß das nötig war. Sicher bin ich mir aber nicht. Habe diese Vermutung lediglich extrapoliert.

Geschwindigkeiten über 120 km/h ohne Hydropneumatik halte ich inzwischen für lebensgefährliche Raserei.

jaaa, mit trabi oder käfer würde ich das auch so sehen ;)

1) Wie schon angedeutet ist Fahrkomfort etc halt keine direkt meßbare technische Größe, sondern er hängt vom Benutzer bzw dessen Erwartungen ab.

2) Bei einem Fahrwerk ohne aktive Regelung ist es extrem schwierig, gleichzeitig einen hohen Komfort und Fahrsicherheit bei allen möglichen Geschwindigkeiten zu erreichen. Ich erinnere mich noch an die "Glaubenskriege" zwischen "harte Federung - geringe Dämpfung" (oft bei Japanern) und "weiche Federung - starke Dämpfung" (physikalisch sinnvoller).

Die nächste Variante ist "weiche Federung - geringe Dämpfung": das sind die typischen Ami-Schaukeln aus den alten Filmen, schnell fahrbar nur von Könnern (wenn überhaupt). Dieses Bild hat sich wohl bei Vielen eingeprägt und deswegen haben sie die Assoziation weich = unsicher.

Bleibt "harte Federung - starke Dämpfung": das wird heute oft verbaut - ist vergleichsweise einfach abzustimmen und einigermaßen idiotensicher.

Daß eine echte *aktive* Regelung ganz andere Möglichkeiten bietet ist technisch klar - aber man muß es halt auch verkaufen! Offensichtlich kapieren das ja noch nicht einmal die "Experten" von den Zeitschriften.

Die meisten normalen Fahrer kommen da sowieso nicht mit (wenn man sich zB anhört, was angeblich ESP alles kann - das geht bis nahe an Antigravitation ;) ) - die lassen sich dann auch so Kleckerskram wie verstellbare Dämpfer als großen Fortschritt andrehen.

Schnelles, sanftes Ansprechen der Federung ist noch wichtig.

Da schwächelt nicht nur die ein oder andere HP, sondern auch in der Druckstufe überdämpfte oder durch harte Stabis staksige konventionelle Federdungen.

Querfugen und Kanten die 1:1 ungefedert durchgehen empfinde ich nicht nur sehr unkomfortabel, auch der Knall und das Erzittern der Karosse nervt mich tierisch.

hs

Ja klar, das kommt dann noch dazu:

-zu starke Dämpfung (vielleicht wird das teilweise als "sicherheitsmarge" verbaut - zu stark ist unangenehm, zu schwach ist lebensgefährlich)

-hohes Losbrechmoment (McPherson oder auch Federgabeln bei Mountainbikes, die bewegen sich oft erst wenn's knallt)

Wenn ich andere Autos auf schlechter Straße beobachte, meine ich, daß die HP deutlich besser als eine Stahlfederung einer Vertiefung folgen kann. ZB wenn man über eine Schwelle fährt, knallt es beim Drauffahren auch bei der HP mehr oder weniger heftig, aber beim Runterfahren folgt das Heck dem Straßenprofil wesentlich weicher und sackt nicht so heftig ab wie man das bei Stahfederungen sieht.

Wenn es genau paßt, werden sogar miese Hindernisse völlig glattgebügelt - ich bin so mal bei einer Baustelle quer über freiliegende Straßenbahngleise gefahren. Tempo war etwa 30, die Schienen standen eine knappe Handbreit heraus und hatten 45°-Rampen aus etwas Asphalt. Außer einem leisen Grummeln war gar nichts zu merken - und der Audi-Fahrer auf dem Nebensitz bekam gaanz große Augen...

:D

McPherson - aua. Fahr ich viel zu viel.

Aber warum knallt dann der C5 III HP+++ so über Gullis und Querfugen?

Hab's noch nicht selber erfahren, aber ich vertraue bis dahin erstmal

dem gewohnt kompetenten Urteil meines GP (Ex-Xantiafahrer).

hs

So'n Mist, da stimmt dann die Theorie nicht mehr.

Hmmm - Gullis könnten noch am Stabi liegen - ich nehme mal an, daß die gewohnt extra-dick sind wie bei den klassischen HPs.

Querfugen (mit gleichzeitigem Einfedern beider Räder) sollten aber elegant abgefedert werden - da ist wie beschrieben auch mein "alter" X2 ziemlich gut.

Ich finde es übrigens schade, daß man wohl keinerlei aktive Seitenneigungsregulierung mehr einbaut. Mit der heutigen Rechnerleistung könnte man doch sicher ein System bauen, das die Federbeine radweise getrennt steuert. Also die Position jedes Rades separat messen (statt den Mittelwert pro Achse am Stabi) und die "halbmechanische" Funktion der Activa-Zylinder im Rechner abbilden. Dann kann der Stabilisator deutlich dünner werden und der Wagen bleibt dennoch waagerecht.

Mit den "Active-Wheels" unterstützt durch die BOSE-Federung wird es das wohl wieder geben. Der Elektro-Testwagen auf (würg!) Opel-Agila Basis hat das wohl sogar.

Ist andersrum fast schon wieder lustig, die Technik in einer Ältere-Mutti-Gehhilfe zu verstecken, noch dazu von einem Hersteller der für seine schlechte Straßenlage berüchtigt ist. Da mal den Fahrwerksrechner ordentlich rechnen lassen und entlang einer richtig üblen Strecke mit vielen Kurven, Schlaglöchern und Wellen, mal Spochtwagen abhängen bis die Akkus leer sind :D

Der Elektro-Testwagen auf (würg!) Opel-Agila Basis hat das wohl sogar.

Wo wie was? Ein Suzuki mit aktiver Federung? Link bitte.

hs

Erstelle ein Konto, um zu kommentieren

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.