13. August 200917 J. Eigentlich ein Phänomen, dass ich von diversen betagten 1,8`ern kenne, die ich als Leihwagen gefahren habe, jetzt gehts bei mir auch los - trotz neuem Kühler 2008. Die Wassertemperatur ist im Fahrbetrieb angestiegen. Lag sie sonst genau bei 90 Grad, Zeiger genau waagerecht, jetzt zwischen 90 und 100, touchiert bei warmem Wetter auf der Autobahn auch mal die 100 Grad Marke. Woran liegt das? Öffnet der gealterte Thermostat nicht mehr voll, Kühlsystem nicht richtig entlüftet? Bei Kupi, Ruhrgebietler werden die Werkstatt kennen, sagte man mir mal, als ich die hohe Wassertemperatur eines 1800èrs monierte - Ihrer wird auch noch wärmer..... Umso seltsamer für mich, da ich es anders rum von V8 Motoren kenne: Alte Maschine mit hoher Laufleistung läuft sogar noch mit einem verkalkten Kühler, wo ein überholter Motor nach wenigen Km Wasser aus dem Einfüllstutzen drückt ...... Wäre für Tipps dankbar. Übrigens auf Gas wie Benzin, so dass ein defekter Verdampfer wohl ausscheidet. Bearbeitet (13. August 200917 J. von aquablue)
13. August 200917 J. Thermostat ist schonmal ein guter Ansatz, die altern tatsächlich und machen dann i.d.R. immer weniger auf. Mein nächster Tip wäre Kühler gewesen, das scheidet bei dir aber wohl aus. Luftblasen sammeln sich dummerweise gerne im Thermostatgehäuse, so dass dieser oft gar nicht mehr öffnet. Dann wärs aber nach kurzer Strecke bereits richtig heiss oder ZKD tot. Das kannst du bei dir also eher ausschliessen. Auch Wasserpumpen können unter Altersschwäche leiden, was sich häufig in stetig steigenden Wassertemperaturen äussert. Und zu guter letzt, nicht wirklich unwahrscheinlich: Fühler altern auch und ändern ihren Widerstand. Könnte durchaus sein, dass deine Wassertemperatur genau wie früher ist, nur falsch angezeigt wird.
13. August 200917 J. Vielleicht trügt mich da meine Langzeiterinneruung. Aber mein Ex-X2V6 zeigte nie ein anderes Verhalten. Obwohl mir dieses Fähnomehn erst richtig bewusst wurde, als ich einen neuen Kühler eingesetzt hatte. Ob da ein Zusammenhang besteht, kann ich nicht verifizieren. Falls doch, hätte der Neukühler einen schlechteren Wirkungsgrad ... Ab einer bestimmten Außentemperatur (ab ca. 32 Grad) ging die Wassertemp. so zügig nach oben (v.a. bei eher verhaltener Fahrweise mit nur wenig Fahrtwind), dass der kontrollierende Blick unwillkürlich auf der Anzeige klebte. Bei mehr als rund 34 Grad war dann die Überrschreitung der 100 Grad-Grenze möglich, was zwar unproblematisch ist, aber einen einwandfreien Zustand von Kühler (incl. Lamellensauberkeit), Thermostat, Schläuchen, Ausgleichsbehälter und Verschlussdeckel voraussetzt. Interessanterweise ist aber die Kühlung bei Schnellfahrt besser (obwohl er Wärmeeintrag ins Wassr größer ist). Ständiges hartes Beschleunigen treibt den Zeiger zügig nach oben. Schiebefahren ebenso schnell wieder runter. Speziell bei schwerem Anhängerbetrieb konnte sommerliches Bergauffahren die eigenen Schweißperlen wachsen lassen, weil die Ventis erst bei recht hoher Wassertemp. mit voller Leistung zuschalten. Dazu hatte ich aber dann die beiden Ventis per Hand eingeschaltet, was sehr wirkungsvoll war. Interessanterweise konnten die handgeschalteten Ventilatoren auch bei voller Fahrt und Backofenaußentemperturen die Wassertemp. im Zaum halten, obwohl der Fahrtwind reichlich vorhanden war. Außerhalb der hochsommerlichen Außentemperaturen gibts aber nix auffälliges.
13. August 200917 J. Von meinem X2 V6 (mit aktuell immerhin 220 tkm) kann ich die Temp-Probleme nicht berichten. Bei normaler Fahrweise bleibt das Wasserthermometer stets bei 90°C, unabhängig von der Außentemperatur oder ein-/ausgeschalteter Klima. Einzig im Stadtverkehr mit Stop-and-Go geht die Anzeige auf 100°C, wobei dann die Ventis zugeschaltet werden. (Okay, schwerer Anhängerbetrieb kam bei mir noch nicht vor.) Allerdings ist das Kühlsystem ja auch bereits komplett überarbeitet: Zweiter Kühler, zweiter Thermostat, zweite WaPu und drittes Ausgleichsgefäss - schätzungsweise... >>Jürgen Übrigens: Anlass für den Thermostatwechsel war bei meinem nicht ein im geschlossenem Zustand hängender, sondern eher gelegentlich im offenen Zustand hängender Thermostat. Die Temperatur war deshalb gelegentlich viel zu niedrig, bei nur 60°C. Bearbeitet (13. August 200917 J. von ACCM Jürgen P. Schäfer)
13. August 200917 J. Hi, sag mir mal bitte wo denn das verfuckte Termostat sitzt, beim V6 hab ich es denn nocht gefunden. mfg Manni
13. August 200917 J. Hallo, der Thermostat sitzt in einem der beiden Gußteile, die links am Motor angeschraubt sind. Also da, wo sichtbar der grüne Temperatursensor sitzt. Nur viel weiter hinten. Viel Spaß beim wechseln. Gruß Herbert
13. August 200917 J. Genau das war meine Frage, die Richtung wo es sitzen sollte wußte ich ja, aber so bekloppt kann doch kein Konstrukteur sein das die ganze Mimik(die Gußröhren) ab muß. Muß da alles ab ? glaub ich ja nich wirklich !!!!!!!!!! Danke mfg Manni
13. August 200917 J. ich hab damals irgendwas zwischen 6-8 Std. gebraucht.Und jede Menge geflucht. Gruß Herbert Bearbeitet (13. August 200917 J. von ACCM HP924)
13. August 200917 J. Bei meinem V6 ist die angezeigte Temperatur stoisch bei 85 Grad. Mit 2-Achs-Wohnwagen hintendran auf AB-Steigungen hatte ich mal bei 90 Grad. Auch Vollgasorgien bringen ihn nicht über 90 Grad. Der Wasserkühler hat rund 20.000 Km gelaufen, Thermostat unbekannt aber mindestens 40.000 Km. Gruß Torsten
13. August 200917 J. ist bei meinem auch so. Normal immer 80°. Über 90° ging die Wassertemperatur noch nie. Auch ein Grund, warum ich die sporadisch auftauchende Meldung "Kühlwasser zu heiß" ignoriere. Die kommt bei 70° ,bei 80°, bei 90°,........ Gruß Herbert
13. August 200917 J. Thermostatwechsel ist wirklich SEHR unangenehm, weil da an schwerst zugänglicher Stelle noch mehrere kleine Kühlwasserschläuche mit hässlich verpressten Schlauchschellen gelöst werden müssen, ebenso ein kl. Kühlwasserrohr, wofür man am besten einen neuen O-Ring bereithält. Achtung: Nicht alle Dichtungen sind so ohne weiteres im Fiche erkennbar, mein Thermostat kam leider ohne die spezielle Dichtung, in der sich dieser topfförmige Thermostat bewegen muss... Peter V. hatte sich zu dem Thema früher hier schon ausgiebig geäussert... >>Jürgen
13. August 200917 J. Hallo, wieviele Dichtungen werden denn insgesamt bei einem Wechsel benötigt? Ich habe bis jetzt nur den Thermostaten und eine runde Dichtung, ähnlich eines Simmerrings. Ist das die Dichtung, in der sich der Thermostat bewegt? Die Dichtungen für die "Aluröhren" waren nicht zu bekommen, aber da kann ich mir was einfallen lassen. Welche Dichtungen braucht man denn noch? Danke und Gruß Stefan
13. August 200917 J. Hallo, hab grad noch mal gesucht. Nach Dichtungen und so. Hab aber keine gefunden außer dem Ring für den Thermostat. Dafür hab ich noch ne Entlüftungsschraube entdeckt. Gleich am Thermostatgehäuse. Morgen mal suchen gehen und aufdrehn. Will wissen was da raus kommt. ;-)) Gruß Herbert
13. August 200917 J. Hallo,hab grad noch mal gesucht. Nach Dichtungen und so. Hab aber keine gefunden außer dem Ring für den Thermostat. Dafür hab ich noch ne Entlüftungsschraube entdeckt. Gleich am Thermostatgehäuse. Morgen mal suchen gehen und aufdrehn. Will wissen was da raus kommt. ;-)) Gruß Herbert Hallo Herbert, evt. Benzin ? Sollte einen blauen Deckel haben dann. Gruß Torsten
13. August 200917 J. Hallo Torsten, Du meinst das Autoventil ? Da frag ich mich schon lang, für was das da ist. Gruß Herbert
13. August 200917 J. Wenn man draufguckt erkennt man schnell, daß es an der Benzinleitung hängt. Der Sinn ist klar, Entlüften halt, aber ich hab bisher nicht verstanden in welcher Situation es benötigt wird. Den Tank hatte ich schon mal leergefahren ohne daran drehen zu müssen. Gruß Torsten
13. August 200917 J. ich finde die Entlüftungsschraube am Thermostat grad viel wichtiger. Mich nerven die Warnhinweise doch etwas. Vielleicht hat sich da , beim Fühlerwechsel doch etwas Luft angesammelt ? Gruß Herbert
13. August 200917 J. Ich bin der Meinung, daß beim V6 eine quasi perfekte Selbstentlüftung stattfindet. Häng doch mal die Meßspitzen parallel an den Temperaturgeber, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen Warnhinweis im Display und Widerstandswert gibt. Gruß Torsten
13. August 200917 J. Kommst Du an den Sensor hin ??? Es geht um den blauen, direkt am Kopf und unter dem Thermostat. Gruß Herbert
13. August 200917 J. Klar, wenn man das Rohr wegbaut... muß ich mir morgen mal ansehen, aber mein Motor ist da genau so wie Deiner aufgebaut. Gruß Torsten
14. August 200917 J. Ersteller Danke für den interessanten Input. Also mal eben Thermostat wechseln, wie an meinen anderen Autos ist nicht, dann werde ich maximal mal entlüften. Was Peter V schreibt, habe ich auch festgestellt - bei über 30 Grad Außentemperatur auf der Autobahn an Steigungen hoch bis fas 100 Grad, im Schiebebetrieb relativ schnell runter.
15. August 200917 J. Hallo, bei meinem HDi hatte sich damit auch das verabschiedende Thermostat angekündigt. Erst immer leicht höher, bis es dann schlagartig kalt blieb (also geöffnet hängen blieb). Ausgetauscht und die Temp.-Nadel agiert wie gehabt. Beim HDi ist der Tausch allerdings ein Kinderspiel. Viele Grüße Arne
15. August 200917 J. Hi... Genau das war meine Frage, die Richtung wo es sitzen sollte wußte ich ja, aber so bekloppt kann doch kein Konstrukteur sein das die ganze Mimik(die Gußröhren) ab muß.Muß da alles ab ? glaub ich ja nich wirklich !!!!!!!!!! Ja, das muss alles ab. Und das eigentliche Problem ist, dass man, bis man dieses Rohr raus hat, erstmal das jede Menge anderen Kram rausräumen muss. Das ist wirklich kein Spass. Wenn man das noch nie gemacht hat, ist der Zeitrahmen von Herbert (6-8 Stunden) durchaus realistisch. Mein Freundlicher hatte mir dafür die original Anleitung ausgedruckt. Da ist das ungefähr so erklärt: Rohr ab - Thermostat tauschen - Rohr dran - Kühlmittel auffüllen und entlüften. Es hat ne Weile gedauert, bis ich geschnallt habe, dass man bei der Anleitung auf dem Bild direkt auf die Schwungscheibe blickt - Citroën also anscheinend davon ausgeht, dass man vorher den Motor ausgebaut hat Ansonsten zeigt mein V6 ziemlich geanau das Verhalten, das Peter und Jürgen beschrieben haben. Grade bei den aktuellen Temperaturen komme ich öfter mal über 90°C, und erreiche vor allem im Stadtverkehr auch schon mal die 100°C Marke. Wenn man draufguckt erkennt man schnell, daß es an der Benzinleitung hängt. Der Sinn ist klar, Entlüften halt, aber ich hab bisher nicht verstanden in welcher Situation es benötigt wird. Den Tank hatte ich schon mal leergefahren ohne daran drehen zu müssen. Angeblich ist dieses Ventil zum Druck ablassen, Druck prüfen und zum prüfen der Fördermenge. Markus
20. August 200917 J. Ersteller Hallo,bei meinem HDi hatte sich damit auch das verabschiedende Thermostat angekündigt. Erst immer leicht höher, bis es dann schlagartig kalt blieb (also geöffnet hängen blieb). Ausgetauscht und die Temp.-Nadel agiert wie gehabt. Beim HDi ist der Tausch allerdings ein Kinderspiel. Viele Grüße Arne Danke, bin mal gespannt, ob es das ist. Hauptsache, der Thermostat geht beim Verabschieden auf und nicht zu, wie früher bei alten Opel Modellen.
20. August 200917 J. Hallo,bei meinem HDi hatte sich damit auch das verabschiedende Thermostat angekündigt. Erst immer leicht höher, bis es dann schlagartig kalt blieb (also geöffnet hängen blieb). Ausgetauscht und die Temp.-Nadel agiert wie gehabt. Beim HDi ist der Tausch allerdings ein Kinderspiel. Viele Grüße Arne Nee, das ist beim V6 wirklich anders. Selbst bei niedelagelneuen Thermostaten ist das so. Wie gesagt ich kenne den V6 seit 300 tkm nicht anders. Wenn also der Motor im Kaltlauf ganz normal warm wird und sich ansonsten so verhält wie hier angesprochen, ist das Thermostat okay und der Nachmittag bei einer großen Portion Eis gerettet.
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