23. August 200917 J. Hallo Schalterfahrer... Seit meiner Lehrzeit, als ich einen Kadett-C mit verschlissenen Synchronringen hatte, kann ich es mir nicht mehr abgewöhnen Schaltwagen mit Zwischengas herunterzuschalten. Eben war ich mit dem XM Schalter meiner Frau unterwegs und es fiel mir mal wieder bewusst auf, sonst ist's nach mittlerweile 20 Jahren völlig automatisiert. Ja, ich weiß das alle Getriebe Synchronringe haben und ein zwischengasgeben beim Herunterschalten eigentlich nicht erforderlich ist. Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, daß das Zwischengas beim Herunterschalten die Synchronisation enorm schont, da sie eben nicht mehr viel (bis gar nicht, wenn man es im Gefühl hat) auf Gleichlauf bringen muss. Habe nur ich solch eine Angewohnheit, oder gibt's auch noch andere, die so 'altmodisch' durch die Gegend reisen...?
23. August 200917 J. Dazu gehört auch Doppeltkuppeln beim Hochschalten (damit die Getriebewelle auf die mittlerweile abgesunkene Motordrehzahl gebremst wird)... Ich hab's früher immer gemacht, jetzt fahre ich seit drei Jahren hauptsächlich Automatik. Wenn ich aber mal mein Kettenmonster bewege (grad optimales Wetter für ), "erwische" ich mich schon dabei, je "sportlicher" die Fahrweise (und Madame fordert das auf kurvigen Landstraßen einfach), desto eher passiert's. Bringen tut's eigentlich nichts, nur die Gänge fluppen einfacher rein^^
23. August 200917 J. Mein X2 1.8 16V hat einen elektronisch angesteuerten Leerlaufsteller gehe ich vom Gas fällt die Drehzahl nicht sofort in den Keller wie bei älteren Autos sondern wird gemächlich runtergeregelt. Ein Cit Meiter erzählte mir das ist um die Syncronringe zu schonen. Gruß Matthias
23. August 200917 J. irgendwann ganz am ende der 90'er war ich mal in kreta mit einen ziemlich abgenudelten Miet-Twingo unterwegs. bei den engen und kurvenreichen sträßchen dort musste man ständig zwischen den 2. und 3. gang wechseln, was auch der grund war, dass bei der kiste mit "nur" 70.000 km die synchro vom 2. gang endfertig war. ergo musste ich mir das zwischengas-runterschalten angewöhnen - war ziemlich spaßig und spannend. bewußt mach ich es jetzt im alltag nur, wenn ich bei rel. hohen geschwindigkeiten in den 2. runterschalte, z.B. zum überholen, wenn man mal so richtig schub braucht, von 50 kmh bis 90 kmh oder so ... denke, das hat mit altmodisch nicht viel zu tun, ist eher vernünftig. beim AX mit 130.000 ist die synchronisation vom 2. gang nachwievor perfekt (da gabs beim f*ck fiesta schon ausfallerscheinungen) mfg
23. August 200917 J. unsinnig ist es wahrscheinlich nicht, Traktoren und LKW geben meistens automatisch zwischengas. Max
23. August 200917 J. Ersteller Dazu gehört auch Doppeltkuppeln beim Hochschalten (damit die Getriebewelle auf die mittlerweile abgesunkene Motordrehzahl gebremst wird)... Äh, ja... Sonst hat's ja keinen Sinn.
23. August 200917 J. Ab und und an mach ich das, meist, wenn das Getriebe noch kalt ist. Bei BX und Ente.
23. August 200917 J. Frage: richtig "Zwischengas" mit Gang-raus, kupplung loslassen, Gasstoß, Kupplung wieder treten, schalten? oder: bei runterschalten zwischen den Gängen ein kurzer Gasstoß, um den Motor auf die Drehzahl zu bringen, die sonst durch den gesamten Antriebsstrang brutal erzwungen wird? ersteres wäre überflüssig, weil wir keine Schieberadgetriebe mehr haben und selbst verschliisenste Sychronringe mit "oder:" immer noch bestens funktionieren. Am besten, wenn man sich beim Hochschalten so viel Zeit lässt, dass der Gang auch ohne Synchronringquälierei bei der richtigen Drehzahl reinflutscht. Das ist äußerst sinnvoll und materialschonend. Und beim Runterschalten am Berg verliert man nicht so viel GeschwindÃgkeit.
23. August 200917 J. Ich nutze Zwischengas wie "AX furio" ab und an, um die Synchronisation beim herunterschalten v.a. in den 2. Gang zu schonen, so ich dieses denn zum Beschleunigen tu. Ohne ist dieser Schaltvorgang nicht unbedingt angenehm, da die Synchronisation zumindest des zweiten Ganges schon beim Kauf nicht mehr so doll war. Gruß Jan
23. August 200917 J. Bei unserem Topolino ist es nötig und bei meinem längst verkauften Borgward B 2500 A war es auch unumgänglich
23. August 200917 J. Ich glaub, hier liegen aber bei einigen Schreibern ein paar technische Mißverständnisse vor. Hab jetzt aber keine Zeit, weiter auszuholen und Quellen zu suchen... die Tage mal! >>Jürgen
23. August 200917 J. Ersteller Ich glaub, hier liegen aber bei einigen Schreibern ein paar technische Mißverständnisse vor. Hab jetzt aber keine Zeit, weiter auszuholen und Quellen zu suchen... die Tage mal! >>Jürgen Ja. Du hast recht Kümmerst Du Dich drum? *schnell wegrennt* @Gerhard Troisen Das hat mit Schieberädern nix zu tun. Das Loslassen der Kupplung bringt alles auf gleiche Drehzahl. Daher entfällt auch das sonst auftretende Bremsmoment, wenn man nach dem Einlegen des niedrigeren Gangs die Kupplung loslässt. Verbrauchte Synch.ringe schaffen einfach nichts mehr und müssen wohl oder übel getauscht werden.
23. August 200917 J. unter "zwischnegas" versteht man: beim runterschalten aus einem größeren gang, auskuppeln, (zwischengas mittels kurzem gasstoß) dabei dann den leerlauf einlegen. kupplung kommen lassen. wieder gas geben und kupplung treten,wärend man den kleineren gang einlegt. die drehzahl auf dem geschwindigkeits/drehzahl/gangniverau das passt halten kupplung kommen lassen und gefühlvoll den motor am gas halten. so ungefähr. ich finde ,daß das auch aktuelle autos gerne haben wenn man am berg vom 2ten in den ersten gang will oder muß. uwe
23. August 200917 J. Ersteller Hier auch nochmal anschaulich dargestellt: http://www.kfz-tech.de/GleichachsigesGetriebe.htm
23. August 200917 J. Eigentlich nur beim Motorrad, weil mir da beim schnellen Herunterschalten sonst das Hinterrad blockieren kann.
24. August 200917 J. Eigentlich nur beim Motorrad, weil mir da beim schnellen Herunterschalten sonst das Hinterrad blockieren kann. Dagegen hat Honda die sog. anti-hopping-clutch entwickelt... lässt in einer Richtung (also beim "überholen") Schlupf zu.Das muss so Mitte der 80er Jahre gewesen sein, also vor dem vorletzten Krieg... >>Jürgen, der sich noch erinnern kann
24. August 200917 J. Mein X2 1.8 16V hat einen elektronisch angesteuerten Leerlaufsteller gehe ich vom Gas fällt die Drehzahl nicht sofort in den Keller wie bei älteren Autos sondern wird gemächlich runtergeregelt. Ein Cit Meiter erzählte mir das ist um die Syncronringe zu schonen. Gruß Matthias Das ist doch mal geballte Kompetenz ...... :) Ich dachte immer, die sog. Drosselklappendämpferfunktion dient dazu, zum einen das Leerlaufdurchsacken und damit Motorausrisiko zu mindern (kommt bei magerlaufenden Motoren gerne mal vor), und zum zweiten die im Schiebebetrieb enstehenden hohen Stickoxidanteile im Abgas zu reduzieren.... tsetsetse, was ich wieder für Märchen weiß :) By the way: der Drosselklappendämpfer ist eine Erfindung für Vergaserautos gewesen, die erstmal mit niedrigem Lerelauf-CO auskommen mussten. Kann sich jeder angucken in seinem GSA, Visa und Konsorten ab Anfang 80er Jahre. Mir ist nicht bekannt, dass damals die Getriebe scnchronringmäßig so weit optimiert wurden, dass Zwischengas erforderlich und deshalb dieser Dämpfer als "Kompensation" erfunden wurde. Bearbeitet (24. August 200917 J. von gelöscht[107])
24. August 200917 J. Stickoxidanteile im Schiebebetrieb? Ich denke da ist der Verbrauch dank Schubabschaltung null, also woher sollen da Stickoxide kommen, wenn nix verbrannt wird ?
24. August 200917 J. Also ich schalte nur mit Zwischengas wenn ich es seeeehr eilig habe Echt ?? Dann hasdes aber nicht besonders eilig. Wenn ich es eilig habe, gehe ich garnicht vom Gas runter, sondern lass den Motor innen Begrenzer reindrehen .....
24. August 200917 J. Stickoxidanteile im Schiebebetrieb? Ich denke da ist der Verbrauch dank Schubabschaltung null, also woher sollen da Stickoxide kommen, wenn nix verbrannt wird ? Nicht jedes Auto hat im Schiebebetrieb Schubabschneidung bis runter zum Leerlauf. Genau genommen ist es gar keines, weil die meisten bei mindestens 1500 Upm wieder Benzin zugeben.
24. August 200917 J. unter "zwischnegas" versteht man:beim runterschalten aus einem größeren gang, auskuppeln, (zwischengas mittels kurzem gasstoß) dabei dann den leerlauf einlegen. kupplung kommen lassen. wieder gas geben und kupplung treten,wärend man den kleineren gang einlegt. die drehzahl auf dem geschwindigkeits/drehzahl/gangniverau das passt halten kupplung kommen lassen und gefühlvoll den motor am gas halten. so ungefähr. ich finde ,daß das auch aktuelle autos gerne haben wenn man am Berg vom 2ten in den ersten gang will oder muß. uwe Alles nbisjen theoretisch. Bei den heute typisch großen Drehzahlbereichen erweist der zwischengasbeflissene Fahrer seinen Synchronringen einen echten Bärendienst, wenn er die Drehzahlen sonstwohin steuert, anstatt den Ringen einfach ihre Synchronarbeit zu lassen. Schließlich muss nur eine drehmomentschwache Welle eingepegelt werden. Wie schwer das ist, den richtigen Drehzahlmoment zu erwischen, kann der der hier so erfahrene Synchronringzwischengasfahrer mal an einem alten LKW mit "ohne Ringe" gerne mal probieren. Vermutlich wird dann Gangwechsel betrieben frei nach einem Bundeswehrmotto: "Ein Soldat schaltet wie er spricht - laut und deutlich". Jedenfalls weiß ich aus den vielen Beiträgen hier, bei welchen Autos ich ein erhöhtes Augenmerk auf gestresste Ringe hätte, wenn ich denn Intreresse für diese Auto haben sollte ......... Bearbeitet (24. August 200917 J. von gelöscht[107])
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