12. September 200916 J. Die Prognosen der Oelaner, der betroffenen Landesregierungen wie auch der Bundesregierung sind sich ja weitgehend einig, Opel steht an Magnas Seite ein Aufschwung bevor. So viele Leute können sich doch gar nicht irren, oder ? (Fast) Alle waren sich mal einig, daß Daimler zusammen mit Chrysler eine gigantische Erfolgsgeschichte würde........ Und als BMW bei Rover eingestiegen ist war auch allen klar - der Wettbewerb wird sich warm anziehen müssen. nachdenklich.....
14. September 200916 J. Ohne jede Hellseherei, einfach anhand einiger Fakten, Erfahrungen und wirtschaftlicher Grundkenntnisse: Der Opel-Deal ist ein faules Ei, die Kiste verbrennt reichlich Steuergeld und landet zum Schluß an der Wand.
14. September 200916 J. Ohne jede Hellseherei, einfach anhand einiger Fakten, Erfahrungen und wirtschaftlicher Grundkenntnisse:Der Opel-Deal ist ein faules Ei, die Kiste verbrennt reichlich Steuergeld und landet zum Schluß an der Wand. Ja, aber man muss auch das Positive würdigen. So kurz vor der Bundestagswahl noch ein paar tausend Arbeitsplätze zu retten ist doch auch schon ein kleiner Erfolg.
15. September 200916 J. Vielleicht läuft es erfolgreich, vielleicht aber auch nicht. Es wird später für jede Version Leute geben, die schon jetzt den Ausgang prognostiziert haben. Wer richtig liegt, weiß man aber erst dann!
15. September 200916 J. Ohne jede Hellseherei, einfach anhand einiger Fakten, Erfahrungen und wirtschaftlicher Grundkenntnisse:Der Opel-Deal ist ein faules Ei, die Kiste verbrennt reichlich Steuergeld und landet zum Schluß an der Wand. Opel steckt tief in den roten Zahlen - jede Rettungsvariante kostet deshalb enorm viel Geld. Dass die potentiellen Käufer das nicht alles aus der eigenen Tasche zahlen wollen, ist auch klar, immerhin hat ja vorrangig die Bundesrepublik Deutschland Interesse an dem Erhalt der entsprechenden Arbeitsplätze. Ohne Steuerzuwendungen würde der jeweilige Käufer die Produktionsstätten so schnell aus Deutschland abziehen, dass man gar nicht mit dem Aufregen nachkommen könnte. Das übersieht man gerne. Natürlich liegt einiges Risiko im aktuellen Deal - vor allem die Finanzierung durch die russische Sberbank löst bei mir nicht gerade Begeisterung aus. Dass allerdings der Magna-Konzern einer der größten Player in der Automobilindustrie weltweit ist, das ist unbestritten - so schnell übernimmt er sich daher nicht. Zitat Wikipedia allein zum Magna-Steyr Werk in Graz: "Derzeitige Produktion:BMW X3 (seit 2003) Jeep Grand Cherokee (seit 1994) Mercedes-Benz G-Klasse/Puch G (seit 1979) Saab 9-3 Cabrio (seit 2003) Chrysler 300C (seit Sommer 2005) Jeep Commander (seit Anfang 2006) Geplante Produktion: Aston Martin Rapide (ab 2009) Mini Colorado (ab 2009)[1] Peugeot 308 RC Z (ab 2010) Porsche Boxster (ab 2012) Porsche Cayman (ab 2012) " Das größte Risiko, das sich Magna also mit Opel einfängt, ist es eventuell bestehende Kunden zu vergraulen, die es vielleicht nicht so toll finden, wenn ihre Technik auf wundersame Weise plötzlich auch in den Opels auftaucht Also wie gesagt: Für mich ist das vorläufig eine gute Variante. Hätte ein anderer Hersteller oder ein reiner Finanzinvestor Opel übernommen, hätte die Zukunft wohl trüber ausgesehen.
15. September 200916 J. Ja, aber man muss auch das Positive würdigen. So kurz vor der Bundestagswahl noch ein paar tausend Arbeitsplätze zu retten ist doch auch schon ein kleiner Erfolg. Genau, und mit ein bisschen Glück kann man die "Rettungsaktion" vor der nächsten Bundestagswahl noch einmal wiederholen.
16. September 200916 J. Piëch droht Magna mit Ende der Geschäftsbeziehungen! Der Interessenkonflikt war vorprogrammiert: VW-Aufsichtsratschef Piëch hat die Übernahme von Opel durch den Zulieferer Magna scharf kritisiert. Man halte nichts davon, wenn aus Zulieferern Konkurrenten würden - und denke deshalb darüber nach, sich andere zu suchen. Er deutete an, dass VW die Geschäftsbeziehungen zu Magna einstellen und andere Lieferanten beauftragen könne. "Wir finden locker andere." (spiegel online)
16. September 200916 J. Ja, aber man muss auch das Positive würdigen. So kurz vor der Bundestagswahl noch ein paar tausend Arbeitsplätze zu retten ist doch auch schon ein kleiner Erfolg. Hihi, richtig müsste es heissen: Für so kurze Zeit bis nach der Bundestagswahl noch ein paar tausend Arbeitsplätze zu retten ...Alleine die neuen Probleme mit den europäischen Nachbarländern, die auch Opel-Standorte haben, wurden gerade nur bis nach den Wahlen vertagt! Da wird jeden Tag ne neue Sau durchs Nachrichten-Dorf getrieben und ich sehe noch kein Ende. Das sind bisher doch alles Absichtserklärungen, ich hab noch keine Unterschriftentinte auf einem gültigen Vertrag gesehen! >>Jürgen, der den Opelanern die bestmögliche Zukunft gönnt, den aber das undurchschaubare Meldungsdickicht um Opel allmählich nervt. Edith: Piëch, der scharfe Hund schon wieder, der in jeder Geschäftstätigkeit gleich Kriegführung sieht und all seinen DREIZEHN Kindern ein treusorgender Familienvater ist. [ironie wieder aus.] Die Probleme mit dem Zulieferer als Konkurrent kommen doch nur daher, weil alle Autohersteller den Zulieferern sehr früh Einblick in die zukünftige Modellplanung und -entwicklung gewähren müssen. Warum ist das nötig: Na weil immer mehr auch die Konstruktion an die Zulieferer outgesourced wird und man immer mehr Risiken auf diese abwälzt. Hätte man da mehr Aufgabenbereiche in eigener Kontrolle behalten, könnte man auch weniger angsterfüllt neuen Kooperationen entgegensehen. Klassicher Fall von "sich selber eine Falle stellen." Bearbeitet (16. September 200916 J. von ACCM Jürgen P. Schäfer)
16. September 200916 J. Die ersten Reaktionen von Magna gibt es schon: Werk Antwerpen wird dicht gemacht und das Werk Saragossa wird ausgedünnt, die Produktion der 4Türer-Corsa kommt wohl nach Eisenach. Marco
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