16. September 200916 J. Und was nutzt es tatsächlich, wenn man die Täter erwischt? Im Frankreichurlaub habe ich den Kerl, der versucht hat, unser Auto aufzubrechen, tatsächlich gekriegt. Meine Frau ist vom Lärm auf der Straße aufgewacht, ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigte eine Person, die um unser Auto herumstrich - he, daneben standen eine ganz neue E-Klasse und ein fast neuer A4, da ist bestimmt mehr zu holen! Ich also im Schafanzug wie ein geölter Blitz die Hoteltreppe runter und auf den Parkplatz. Da kam der Typ nach kurzer Zeit - meine Frau hatte ihm zwischenzeitlich von oben zugerufen, daß er das doch sein lassen soll - mit einer Tüte Chips in der Hand hinter dem Zaun hervor, zwang sich zwischen den Büschen, die den Hotelparkplatz einfaßten, hindurch und ging nun auf der Straße frech an mir vorbei. Kaputt war glücklicherweise noch nichts. Nun reicht mein Französisch nicht wirklich für eine tiefgreifende Diskussion mit einem jungen Mann, der ganz offensichtlich nicht zu einer priviligierten Gesellschaftsschicht gehört, nicht aus. Ihm vorsorglich eine Langen und ich habe danach ein Messer zwischen den Rippen? Ich habe ihm noch gesagt, daß ich Ihn fotographiert habe (auf dem Bild ist nichts zu erkennen, aber das kann ich auf französich nicht erklären) und jeder ist seines Wege, dem bei mir eine schlaflose Nacht folgte. Ach ja, zwei kleinen Dellen habe ich nun auch in der hinteren Stoßstange, aber das interessiert in F nun wirklich niemand, damit muß ich nun leben.
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