28. Mai 200323 J. Ausgangssituation: Ein Huhn überquert die Straße. Warum? - Eine Analyse aus berufenen Mündern. Kindergärtnerin: Um auf die andere Straßenseite zu kommen. Plato: Für ein bedeutendes Gut. Aristoteles: Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren. Karl Marx: Es war historisch unvermeidlich. George W. Bush: Dies war ein unprovozierter Akt des internationalen Terrorismus und wir behalten uns gegen das Huhn jede Maßnahme vor, die geeignet ist, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie die Werte von Demokratie und Rechtgläubigkeit zu verteidigen. Johannes Rau: Ich glaube, das Huhn hat uns auf eine ganz bestimmte ruhige Art und Weise gezeigt, dass es gerade in einer Zeit, die so viele Menschen nachdenklich macht - ich erlebe das in meinen Gesprächen immer wieder - darauf ankommt, eine Straße nicht als etwas trennendes zu begreifen, sondern als etwas, das die Herzen der Menschen zueinander führen kann. Ronald Reagen: Hab ich vergessen. Captain James T. Kirk: Um dahin zu gehen, wo noch nie ein Huhn zuvor gewesen ist. Hippokrates: Wegen eines Überschusses an Trägheit in der Bauchspeicheldrüse. Martin Luther King, Jr.: Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu überqueren, ohne dass ihre Motive in Frage gestellt werden. Moses: Und der Herr sprach zu dem Huhn "Du sollst die Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es gab großes Frohlocken. Helmut Kohl: Ich habe dem Huhn mein Ehrenwort gegeben, seine staatsbürgerlichen Gründe für das Überqueren der Straße nicht in aller Öffentlichkeit breitzutreten. Clinton: Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein. Machiavelli: Das Entscheidende ist, dass das Huhn die Straße überquert hat. Wer interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße rechtfertigt jegliche möglichen Motive. Gerhard Schröder: Ich sach das jetzt mal so - wahrscheinlich hat das Huhn auf der anderen Straßenseite eine ruhige Hand mit Futter entdeckt. Basta! Freud: Die Tatsache, dass Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, dass das Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit. Bill Gates: Ich habe gerade das neue Huhn 2000 herausgebracht, das nicht nur die Straße überqueren, sondern auch Eier legen und ausbrüten kann. Pfarrer Jürgen Fliege: Die Frage ist nicht "Warum überquerte das Huhn die Straße?", sondern "Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten?" Edmund Stoiber: Der - ähhh - die Huhn hat, wie ich meine, und wie die Auffassung einer Mehr- bzw. Vielzahl von Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern, gerade auch hier in Bayern, aber ebenso in den neuen alten Bundesländern zeigt, so bin ich geneigt anzunehmen, dem Bundeskanzler und hier insbesondere der Bundesregierung, die es ja versäumt hat, in der Gesetzgebung und gegenüber den Vereinigten Staaten auf die Richtung einzugehen, mithin nicht erstaunen ähh zu vermitteln vermag. Darwin: Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art ausgewählt, Straßen zu überqueren. Einstein: Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab. Dieter Bohlen: Also ich find' das nur absolut geil, wie das Huhn das da so gemacht hat. Rattenscharf. Buddha: Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur. Hemingway: Um zu sterben. Im Regen. Andersen Consulting: Die zunehmende Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante Marktposition sowie seine bisherigen Kompetenzfelder. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die erforderlich sind, in den neuen Wettbewerbsmärkten bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen, seine physische Distributionsstrategie und marktadäquate Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Alokationsmodells (GAM) hat Andersen dem Huhn den erforderlichen Support gegeben, um seine Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die kooperative Umsetzung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen Beratern mit breitgefächerten Erfahrungen in der ornithologischen Logistik heran, die in mehrtägigen Besprechungen ihr persönliches Wissensasset, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein gemeinsames Niveau brachten und Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Der Workshop fand in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre zu erhalten. Dadurch war ein Strategiencomittment möglich, das den Weg zu einer konsistenten, klaren und einzigartigen Marktaussage öffnete. Andersen Consulting hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern. Mit anderen Worten: Andersen bringt Veränderung, Veränderung ist Erfolg, Erfolg ist Zukunft. Schönen Feiertag wünscht Arne
28. Mai 200323 J. Hallo Arne, echt fantastisch, habe mich gut amüsiert. Sehr schöne und intelligente Antworten auf die "Huhn Frage". Wie wäre es einmal mit dem Thema: Ein/e ACCM steigt in einen Cit und fährt davon Viele Grüße Mike
28. Mai 200323 J. Wem das noch nicht reicht, findet hier nochmal ein paar hundert Antworten auf diese weltbewegende Frage: http://www.byronny.at/nonsens/huhn/index.html oder hier: http://www.univox.com/writer/chicken.html ;-)
28. Mai 200323 J. mir fehlt eigentlich nur ein text der die französische note/lebensart des huhns etwas zur geltung bringt mfg henry (der arbeiten muss am feiertag)
30. Mai 200323 J. Mais non! Elle a sauvé sa vie par s'émanciper à l'autre coté (de la vie), mais le coq s'engageait au vin... Einfach lecker! >>D. (Coq oder Vin?)
31. Mai 200323 J. Na und erst die Sache mit Stoiber..... > Stoiber ist zu Gast bei der Queen in London. Nach ein bisschen Small-Talk > fragt er die Queen, was das Geheimnis ihres großen Erfolges ist. Die Queen > meint, man müsse nur viele intelligente Leute um sich herum haben. 'Wie > wissen Sie so schnell, ob wer intelligent ist?' fragt Stoiber. 'Lassen Sie > es mich demonstrieren', antwortet die Queen. Sie greift zum Telefon, ruft > Toni Blair an und stellt ihm eine Frage: 'Mr. Premier Minister. Es ist der > Sohn ihres Vaters, ist aber nicht ihr Bruder. Wer ist es?' Ohne zu zögern > antwortet Toni Blair: 'Ganz einfach, das bin ich!' 'Sehen Sie,' sagt die > Queen, 'so teste ich die Intelligenz der Leute, die um mich herum sind.' > Begeistert fliegt Stoiber zurück nach Deutschland. Zu Hause angekommen, ruft > er sofort Schröder an, um ihm dieselbe Frage zu stellen. 'Es ist der Sohn > deines Vaters, ist aber nicht dein Bruder. Wer ist es?' Nach langem hin und > her sagt Schröder: 'Ich habe keine Ahnung, ich werde aber versuchen, die > Antwort bis morgen herauszufinden!' Schröder kommt und kommt nicht drauf und > ruft letztendlich bei Fischer an. 'Es ist der Sohn deines Vaters, ist aber > nicht dein Bruder. Wer ist es?' fragt er Fischer. 'Ganz leicht, das bin > ich!' antwortet Joschka. Glücklich die Antwort gefunden zu haben, ruft > Schröder bei Stoiber an und jubelt: 'Ich hab die Antwort, es ist der > Fischer!' Stoiber brüllt ihn total entsetzt an: 'Nein, Du Trottel, es ist > Toni Blair!' Tumbleweed....Immernoch holprig unterwegs... :-(
2. Juni 200323 J. Das ließ mir doch keine Ruhe mit der Hühneremanzipation und ich hab mal nachgefragt: Also der Hahn meint, auf dem Lande sei die Welt noch in Ordnung und er habe das alleinige Krähen. Die Hühner sagten im Vertrauen, man lasse ihn in dem Glauben; ein depressiver Hahn sei schließlich zu gar nix mehr Nütze. Tja, und die beiden einzigen Hühner, die es wagten, die Straße zu überqueren, sind seitdem verschollen. Berichte über ein wildes, freies Leben, gefährliche Füchse etc. konnte man weder bestätigen noch dementieren. Also bleibt wieder mal alles offen ... Klar ist nur, daß der ACCM anschließend in seinen Citroën stieg und davonfuhr. mußte ja mal gesagt werden ;-) Martin
2. Juni 200323 J. ach, dann waren das die beiden, die mir letztens unter die, nein, ich sag's lieber nicht, es ist schließlich schon genug Blut geflossen Florian
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