12. Oktober 200916 J. Hi Rolf, sorry das ist nicht diskutabel, wenn Du der ganzen Welt Blindheit unterstellt und Rentner inne Pfanne haust (wieviele können sich überhaupt einen Cermedes leisten ???). Keine Blödzeitung dieser Welt könnte besser unterminieren. Du bedienst hier alle Vorurteile, die Du - wenn sie gegen Citroen gehen - hart attackieren würdest. Stichwort Glashaus. Einfach nur Panne. Der Rest ist egal. Ob irgendwer mit irgendwas wundermäßige Schwierigkeiten hat oder peng ist völlig wurscht. Oder sollten wir hier mal über die nicht belehrbare Blindheit von XM-Besitzern diskutieren !?!? Ganz ehrlich, so mancher Ex-CXXMtralalla-Fahrer wäre froh gewesen, nur die DB-Schwierigkeiten zu haben. Da spreche ich aus eigener NEUWAGEN-Erfahrung. Hallo Peter, ich finde das ist diskutabel, meiner Auffassung nach, dafür ist es doch ein Forum hier. Ich weiss, das ich sehr stark emotional gefärbt schreibe. Dies führt immerhin zu feedback ver- schiedener Art, was auch ich gut finde, das hält lebendig. Zu den Rentnern, ich habe geschrieben, Viele,nicht alle. Obwohl ich ein Stück Ver- ständnis dafür habe, das diese Leute, wenn sie es finanziell können, sich zu ihren Renten- darsein ein Lebenstraum oder anders erfüllen. Auf der anderen Seite profitieren die Leute davon, die sich solch ein Fahrzeug gebraucht zu legen. Schade das Du mein Verhalten "Panne" findest, kann ich mit umgehen. Ich habe zu den ganzen Medienaktivitäten zu Daimlerfahrzeugen ein bleibenen Eindruck. Dieser sagt, dass übertrieben dargestellt wird, wie toll diese Autos sind. Wir können gerne hier Deine Auffassung von nichtbelehrbaren XM-Fahrern diskutieren, wird bestimmt interessant! Was für ein Neuwagenfahrzeug fährst Du denn? Welche Erfahrungen hast Du mit welchen Citroen Fahrzeugen? Freue mich auf eine Antwort von Dir. Grüsse ACCM Rolf
12. Oktober 200916 J. Ist zwar komplett offtopics, aber für Dich eine kleine Einführung (bist ja noch nicht so lange hier im Forum) EnteDyanaAMISuperDSGSAXBXCXXMXANTIAXSARAETCETC. seit 1976. Kenne sie alle neu UND gebraucht und bin mit aktuell 7 Cs bestens versorgt. Da ist aber kein CXXM drin, will ja schließlich Spaß haben. Mit Ende meines XM habe ich dann die rosaCBrille endgültig abgelegt. Insofern ist mir kein Problem unbekannt, keine C-Pirouette in Technik und Werkstätten nicht geläufig. Mit meinem 2. CX hatte ich die Brille das erste Mal runtergenommen. Die folgenden Autos waren dann gut. Mit dem XM ging die Brille wieder auf die Nase mit erneutem Reinfall. Die echten guten Cs waren allesamt genau die Autos, von denen die echten HardcoreFans meinen, es seien keine echten Cs: AX und Xsara. Mein letzter Verbrauchs-C, ein Xantia mit Maximalmotorisierug und -ausstattung, war insgesamt gut, aber kombirostig und schließlich werkstattempfindlich, weshalb ich als Nachfolger einen (achtzylindrigen) Nicht-C bevorzugt habe (mal was ganz anderes, hat zwar keinen Wundermotor, aber einen tollen Motor, und das ganze Auto spielt in einer ganz anderen Liga, da hat C nix, einfach nix). Die 7 Cs sind 2 GS, Ami Super, DS und drei AX, laufen bis auf zwei AX außer Konkurrenz, weil sie nur noch im Freizeitbetrieb sind. C inspiriert mich nicht mehr (außer etwas der C6), und solche Pannenautos wie CX und XM betrachte ich am liebsten "mit Distanz". :)
12. Oktober 200916 J. Hallo Peter, Respekt, auf soviel Cit. Erfahrung komme ich nicht. Bin mit meinen XM da noch Frischling. Aber auch nicht mein erster Cit. Der 1. war ein ZX wurde von Autobild & Co auch zerrissen, obwohl ich auch gute Erfahrungen mit dem ZX gesammelt habe. Ja mit dem CX weiss ich nur von Hören und Sagen her, dass da vieles im Argen lag. Gefahren bin ich keinen, daher hüte ich mich mit Kommentaren. Mit dem XM ist auch nicht alles im Reinen, ich fahre meinen auch nur Privat in Freizeit. Zur Arbeit und Zurück lieber mit ÖPNV, ist mir zu stressig auf der Autobahn im Ruhrgebiet. Ich habe Citroen nicht auf den Autothron gehieft. Dazu bin ich viel zu viel Realist und sammel mit meinen XM auch meine Erfahrungen. Ich habe mir gedacht, bevor ich eigent- lich alle sechs Jahre ein neues / gebrauchtes Fahrzeug finanzieren/ warten muss, dann erfülle Dir ein Wunsch ( den XM ) und versuche diesen lange zu hegen und pflegen. Wie die Kosten Nutzen Seite ausfällt, zeigt sich. Aber ich habe mir das Ziel gesetzt diesen XM bis zum Youngtimer zu halten. Welche Veränderungen bis dahin einfliessen und meine Ent- scheidung beeinflussen, werden sich ergeben. Darum würde ich sagen, lasset Benze und Cits in Freundschaft auf den Strassen unterwegs sein und jeder Konzern seine Hausaufgaben machen. Eine schöne Woche noch Grüsse ACCM Rolf
12. Oktober 200916 J. Bei uns wird schon seit knapp 50 Jahren Citroën gefahren. Die einzigen Fahrzeuge mit denen es Probleme gab: BX 16 TZI Tecnic Automatic, da war der Drehmomentwandler von der Automatik am Anfang andauernd im Eimer; der Nachbesitzer hat den zu Klump gefahren. Als 2. Jumpy 1,9D X, der hatte bei uns den Spitznamen Badewanne. Wenn man den Wagen von innen reinigen wollte, brauchte man den nur im Regen stehen lassen und danach einfach den Boden (PVC) mit nem Tuch trocken putzen. Dicht hat die Werkstatt den nie bekommen. Der hatte vieles von der Ente: undicht, laut, klapprig, Motor robust ohne Ende und man hat jeden Hügel gemerkt....... Achja, der Jumpy hatte die Nummer COE-AA 441, den fuhr später eine Familie in Darfeld oder Darup - einer von uns? Nachträglich: mein Beileid zu dem Auto.... MfG DS
12. Oktober 200916 J. Seit doch froh, dass Autoblind & Co. nicht jeden Rückruf von PSA an die große Glocke hängt. Da gab es nämlich auch den einen oder anderen Knaller ...
13. Oktober 200916 J. Es stimmt schon, gerade die "normalen" und "gewöhnlichen" Fahrzeuge haben Citroën geholfen, am Leben zu bleiben. Was ich da letzthin über die Marke Saab gelesen habe, trifft in vielen Belangen auch auf die sogenannten "Wunderfahrzeuge" von Citroën zu. "Alle Saabs (Citroëns) aus dieser Epoche sind das Werk leicht verschrobener Geister. Es ist alles da, was man von einem Auto erwartet, aber selten so, wie man es vermuten würde." Davon können nicht citroënkundige Automechaniker aus früheren Zeiten ein Lied singen! Citroëns waren für fachunkundige schlicht unreparierbar oder sie benötigten dazu doppelt soviel Zeit und vermurksten noch Etliches. Und dann noch ein Satz aus der Saabhistorie, den sich viele Citroëngläubige alter Schule mal merken sollten: "Der kommerzielle Nachteil einer "Anti-Marke" besteht allerdings darin, dass viele Saab-Fahrer Saab fahren (Citroën-Fahrer Citroën fahren), weil ganz viele andere es eben nicht tun. Originalität scheut die Masse." Vielleicht hat ja Citroën jetzt einen Mittelweg gefunden: Eine Spezialfertigung für die "Originellen" (DS) und die Allerweltsfahrzeuge für den finanziellen Erhalt der Marke! ......Aber sicher wollen sich viele mit diesen Erkenntnissen auch nicht zufrieden geben, bis es dann eben Citroën schlichtwegs nicht merh gibt! DANN HABEN SIE DIE ORIGINALITÄT ENDGÜLTIG FÜR SICH GEPACHTET!!! Gruss Jürg Bearbeitet (13. Oktober 200916 J. von C6CHBE)
13. Oktober 200916 J. Jürg du schreist? Originalität? Wie schnurz mir sowas ist, solange eine DS eine DS verkörpert. ;-) hs
13. Oktober 200916 J. Hallo Holger, Du verfolgst mich ja offensichtlich in meinen Beiträgen! Nun denn, ich habe schon lange zur Kenntnis genommen, dass Du ohne mit der Wimper zu zucken auch einen Lada fahren würdest, sofern er Dir den neuesten technischen Kick vermittelte und aus dem Alltagseinerlei herausstäche (das wird ja wohl bei Lada nicht eintreten!?)! Soweit bin ich leider "noch" nicht und ich werde wohl auch infolge beschränkter Lebenserwartung und damit einhergehendem sinkendem technischen Interesse - ich will nur noch in einem optisch schönen Auto angenehm fahren und mich nicht durch unzählige technische Kinkerlitzchen ablenken lassen - nie mehr soweit kommen. So bleibe ich denn (in Deinen Augen) ein markentreuer Trottel! Damit möchte ich es einmal mehr auf den Punkt bringen: ich bin einer sinnvollen Technik durchaus nicht abhold, sofern sie mir nützt und mich dabei in Ruhe lässt!? Gruss Jürg
13. Oktober 200916 J. Nach meinem ersten Reinfall habe ich mir wieder einen XM gekauft. Weil ich ihn einfach mag! Die Form, und das Fahrgefühl bekomme ich so bei keinem anderen benahe Youngtimer. Mir ist aber schon klar, dass dieses Fahrzeug einen guten Motor und eine interessant gestylte Karroserie hat, aber der Rest naja sien kann. Die meisten w124 aus dem gleichn Alter sind klar besser. Das es auch hier Grotten gibt, ist der Menge der noch verbliebenen auch klar. Aber unter dem Strich isr der w124 klar5 besser und das drückt sich auch deutlich im Preis aus. Mein Wagen ist für die Freizeit und ab und zu die Tochter zur Schule fahren da. Für alle Tage haben wir einen Volvo und vorher einen Toyota. Ich bin in meinem Leben schon fast alle Marken gefahren, VW Käfer, VW Golf I und II, Citroen GS, Honda Civic, Mercedes 280 SE (W126), BMW 3er diverse, Mazda MX-5, Ford Scorpio, Kia Carnival, Toyota Aensis, Volvo V50. Daher kann ich gar keine Markenbrille aufhaben. Als Fazit aus diesen ganzen erfahrungen kann ich sagen die Besten waren, VW Golf II Diesel, Mercedes W126, Mazda MX5 und Toyota Avensis. Eine Katastrophe waren der Kia und der Scorpio. Beim XM sehe ich eigentlich eine Mischung aus Leidenschaft und Leidesnfähigkeit. Ist halt Hobby.
13. Oktober 200916 J. Alle Saabs (Citroëns) aus dieser Epoche sind das Werk leicht verschrobener Geister. Gruss Jürg Völliger Quark. Ohne Lefebvre, Bertoni, Mages, Opron etc. hätte die Marke "Citroën" gar nicht den Wert, der es erlaubte, ihr Logo an Allerweltsopel zu pappen und diese als Citroën Xsara zu verkaufen. "Verschrobene Geister", "Anti-Marke", pfft. Déessen, CXe und GSe sind millionenfach verkauft worden; die zu fahren, war nicht originell sondern nur die Entscheidung für das Bessere. Gell mg
13. Oktober 200916 J. Punktum. Und wenn das bessere dann auch noch individuell ist, na dann bravo! In F war Coccinelle vielleicht individueller... L.
13. Oktober 200916 J. Hallo Zusammen, @Jewiberg: Interessante Markenpalette die Du gefahren hast. Mit dem Golf II gebe ich Dir voll recht. Das war damals schon das 1. reale fünf Liter Auto. Der Diesel nagelte furchtbar, war langsam, aber sparsam. Wie auch mit dem XM, die Keilform finde ich sehr gut, die lange Schnauze, den verschwen- derisch grossen Innenraum, die Hydropneumatik. Citroen wäre nicht Citroen wenn nicht solche herrliche Fahrzeuge entstanden werden, es lag ja immer irgendwie Genie und Chaos nebeneinander. Ich habe mit Frankreich gar kein Bezug, aber die frankophile Autoader bekam ich schon von Papa mit in die Wiege gelegt. Mich be- geistert das Design ( aktuell vom ReVolte ) und auch so manche für mich piffigen technischen Sachen wie Diravi- Lenkung oder aktuell im C4 die Lenkung mit feststehenden Pralltopf. Oder der SM, Kurvenlicht ect, gabs bei der Konkurrenz nicht ( bitte korregieren wenn ich falsch liege ). Ein Auto mit tollen Design, aber der Motor und die Zuverlässigkeit. Das ist für mich Genie und Chaos oder Wahnsinn. Viele kaufen Autos aus Gründen von Kosten / Nutzen. Ich denke, viele Citroenfahrer mehr aus "dem Bauch raus" nach Emotionen. Einen schönen Abend noch ACCM Rolf
13. Oktober 200916 J. Wahnsinn. Viele kaufen Autos aus Gründen von Kosten / Nutzen. Ich denke, viele Citroenfahrer mehr aus "dem Bauch raus" nach Emotionen. Ja, auch das war früher anders. Da wurden eiskalt gebrauchte Jungunfälle abgegriffen, die Kisten waren eingefahren und durchrepariert. Nach 100tkm waren fast alle Verschleißteile erneuert. Und dann hat man die Möhre zu Tode geprügelt. Oft jahrelang, manche sogar mit Rost. L.
14. Oktober 200916 J. #35 Von wegen Quark, Magoo, nur dass wir uns recht verstehen: ich habe sämtliche HP-Fahrzeuge gefahren und nach meinen zwei eigenen GS, 2CX GTi, 3 XM V6, 2 C5 V6 und meinem jetzigen C6 HDi 208 wage ich nach wie vor zu behaupten, dass die Citroëns jener Epoche dank den "leicht verschrobenen Geistern" entstanden sind. Verschrobene Geister sind ja nicht unbedingt mit blöd gleichzusetzen! Im Gegenteil! Ich kann den Wert der seinerzeitigen Herren durchaus richtig einschätzen und ohne ihre fantastischen Ideen hätte ich wohl nicht zu Citroën gefunden. Auch Saab hatte mit seinen "verschrobenen Geister" anfänglich durchaus grosse Erfolge feiern können. Verschroben waren diese Geister, weil sie damals konsequent Ideen verfolgten, welche andere Entwickler nicht einmal im Ansatz hatten! Alle diese Entwicklungen bei Citroën wie bei Saab führten aber leider mit der Zeit in eine Sackgasse! Man kann nicht auf Teufel komm raus immer mit andersartigen Ideen den Erfolg für sich pachten, zumal nicht garantiert ist, dass die Entwickler eben geniale Geister bleiben! Also Magoo: iss Deinen Quark selber und halte Dich etwas zurück mit Pauschalverurteilungen von Citroënisten, die sich Gedanken über den Verkaufserfolg von Citroën machen! Gruss Jürg
14. Oktober 200916 J. Wer geniales entwickelt ist verschroben weil der Markt es nicht versteht? Wohl eher verschrobenes Marketing und/oder verschrobener Markt. hs
14. Oktober 200916 J. Hab ich doch richtig erwartet, dass auch Holger noch seinen Senf dazu abgeben muss! Eines habt ihr Kritiker aber wohl absichtlich übersehen! Der Begriff der "verschrobenen Geister" stammt nicht von mir, sondern ist ein Zitat aus einem Bericht über die serbelnde Marke Saab! Ich habe dabei nur eine Analogie zu Citroën festgehalten! Anstelle von "verschrobenen Geister" hätte ich vielleicht eher von "idealistischen Ingenieuren" gesprochen, "denen keine marktpolitischen und finanziellen Fesseln von irgendwelchen Erbsenzählern befohlen waren". Aber man kann ja einmal zitierte und übernommene Begriffe in der deutschen Sprache einem Schreiber immer negativ auslegen, wenn man sich denn dazu mit Häme und Freude veranlasst sieht! Ich bleib dabei, PSA, und damit eben auch Citroën, kann sich technische Abenteuer (auch wieder ein Begriff, den man auseinanderdividieren könnte) schlichtwegs nicht mehr leisten! Es geht ums Überleben! Warum, Holger, bringt es denn der mächtigste Automobilhersteller der Welt nicht fertig, seinem genialen Hybridantrieb nicht auch durch "verschrobene Geister" eine adäquate zukunftsweisende und stilistisch überzeugende Form zu spenden? Wohl weil sich dadurch nicht soviele Exemplare verkaufen liessen, wie heute?! Oder etwa noch mehr? Gruss Jürg Bearbeitet (14. Oktober 200916 J. von C6CHBE)
14. Oktober 200916 J. Also Magoo: iss Deinen Quark selber und halte Dich etwas zurück mit Pauschalverurteilungen von Citroënisten, die sich Gedanken über den Verkaufserfolg von Citroën machen!Gruss Jürg Na, na, wer verurteilt denn hier pauschal die "Citroëngläubigen alter Schule" ? Der C5 hat die Marke doch nicht gerettet! Der wurde überhaupt nur gekauft, weil es noch genug HP-verstrahlte von "gestern" gab. Und der erfolgreichste Cit der Neuzeit, genannt Berlingo, ist so ein Riesenerfolg, weil er es wagte anders zu sein: pfiffig, nützlich, citroënig. Will mich nicht um das Adjektiv "verschroben" streiten, sagen wir einfach: Wehe der Marke, die keine verschrobenen in ihren Reihen hat. Die stirbt den Opeltod. hihi Nix für ungut, Jürg. Will dich nicht persönlich angreifen und habe das hoffentlich auch nicht getan. Lese deine Beiträge gern und habe Spaß an kontroverser Diskussion. Und Flachs darf auch sein ... mg
14. Oktober 200916 J. die serbelnde Marke ist das sowas wie sächseln oder schwäbeln, nur osteuropäischer?
14. Oktober 200916 J. Dabei ist zu beachten, wer was macht. Der Berlingo war auch deswegen ein Erfolg, weil er ins Billigimage von Citroën passte. Toyota hatte erst mit dem PII sein Ziel erreicht. Seine ungewöhnliche und konsequent aerodynamische Formensprache ist heute ein USP, was mit dem ersten Prius, der eher konventionell daherkam, nicht gelang. Über zwei Millionen verkaufte Hybride sind auch kein Misserfolg. Ganz abgesehen vom eigentlich recht unverdienten Imagegewinn, der Toyota als die grüne Marke dastehen lässt. Die Konsequenz machts. Ein alter Herr hatte befohlen, das Projekt durchzuziehen und nicht aufzugeben. Erst nach 7 Jahren setzte sich das Konzept im Markt durch und es ist heute, ob sie es wollen oder nicht, eine Messlatte für alle anderen Hersteller. Ein anderes Beispiel für Durchhaltevermögen ist der Erfolg des A-bis B-Benz. Wobei die technischen Fehlschläge des A erst gar nicht hätten sein müssen. Was wirklich nicht geht, ist wenn Citroën oder Renault in der Oberklasse mitmischen will. Aber PSA hatte eine herausragende Expertise in Sachen Elektromobilität. Oder mit Dynastart. Sie wären heute vorne dabei, wenn sie nur selber dran geglaubt hätten und nicht wie aktuell ihr Fähnchen in den Windschatten anderer hängen würden. Die einzige Ausnahme und gleichzeitig ein gutes Beispiel für Durchsetzungsvermögen ist der FAP. hs Bearbeitet (14. Oktober 200916 J. von e-motion)
14. Oktober 200916 J. #43 Hallo spacetank! Nein, so rassisitisch ist die Schweiz denn doch noch nicht, dass sie die Serben bewusst verunglimpfen möchte! Laut Duden: serbeln (schweiz. für kränkeln, welken). Woher allerdings das Wort eigentlich stammt, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht eben doch von Serbien zur Zeit vor dem ersten Weltkrieg! Der österreichische Thronfolger wurde ja in Serbien ermordert und m.W. war Serbien eben damals (heute?) schon eine Art Pulverfass! ..... Womit übrigens wieder einmal gesagt werden muss, dass ich mich als ansonst Mundart sprechender Schweizer hier stets in einer mir fremden Sprache (Hochdeutsch oder Schriftsprache) ausdrücken muss und nicht so frei von der Leber weg "blabbern" kann, wie die meisten dieses Forums! #44 Ja Holger, beim Berlingo, FAP wie Dynastart stimme ich Dir voll zu, beim Vorgehen von Toyota mangelt es mir aber immer noch an Verständnis! Wie kann der grösste Automobilhersteller der Welt zwar stets futuristische Konzeptstudien an die Automessen bringen, zudem in der Formel 1 mitmischen (ohne Erfolg und ohne Kers?!) und dann bei der Karosserierung seines Technologieträgers der Zukunft so mutlos bleiben? Bei der Oberklasse der Franzosen bin ich mir nicht so sicher! Es muss ja nicht gleich die "S-Klasse" sein, aber zumindest bis zur mittleren Oberklasse (5er, E-Klasse, A6) sollte es eigentlich schon noch reichen. Sicher wird da wieder etwas kommen, aber leider werden wir uns wohl einmal mehr wieder mit irgendwelchen Anlehnungen an die deutschen Premiums zufrieden geben müssen! C6 wie VelSatis haben sich eben trotz gestalterischen Mut nicht bezahlt gemacht! Es sei denn, dass die Dieselhybridwelle eben doch einschlägt und in Verbindung mit den elektrisch angetriebenen Hinterrädern und französischem Designcharme zu einem Vorsprung durch Technik und Stil führen könnte! Sie könnten es schon! Nur schade, dass soviele mutige Entwürfe der Stilingabteilungen vom Marketing immer wieder so zurechtgehobelt werden, bis sie wieder wie mutlose Dutzendware aussehen! Es bräuchte da eben doch etwas mehr "verschrobene und durchsetzungsfähige Querdenker" ohne Limiten! Gruss Jürg Bearbeitet (14. Oktober 200916 J. von C6CHBE)
14. Oktober 200916 J. ah, danke für den einblick. ich habe zwar neuerdings einiges mit schweizern zu tun, aber über dieses wort bin ich noch nicht gestolpert (und ja, ich glaube, dass das "umstellen" schwer ist. ich bin auch sehr dankbar, dass sich meine gesprächspartner mühe geben)
14. Oktober 200916 J. Da fällt mir die Diskussion ein, die mal mit einem Psychologen gefürt habe: Sind eigentlich die Verrückten normal und die Normalen verrückt? Soll heißen: ist eigentlichen alles was sich außerhalb der Norm, die eine Mehrheit der Menschen auf Grund ihrer Menge sich geben hat, denn die richtige Norm, oder sind die nicht in der Norm Lebenden eigentlich die Normalen?
14. Oktober 200916 J. Aus dem bergischen Land! Danke bestens da war ich auch schon! Ich brauchte allerdings schon etwas Verständnis für den Begriff "bergisch"! Genau, Du bringst es mit Deinen Erläuterungen auf den Punkt. Dazu fällt mir noch ein Satz von Marcel Pagnol ein: "Tout le monde croyait que c'était impossible, sauf un imbécile qui ne le savait pas et qui l'a fait'' Alle Welt hat geglaubt, dass es ein Ding der Unmöglichkeit sei. Ausgenommen ein Depp, der davon keine Kenntnis hatte und es dann tatsächlich gemacht hat! Gruss Jürg
14. Oktober 200916 J. Da fällt mir die Diskussion ein, die mal mit einem Psychologen gefürt habe:Sind eigentlich die Verrückten normal und die Normalen verrückt? Soll heißen: ist eigentlichen alles was sich außerhalb der Norm, die eine Mehrheit der Menschen auf Grund ihrer Menge sich geben hat, denn die richtige Norm, oder sind die nicht in der Norm Lebenden eigentlich die Normalen? Mein mittlerweile verstorbener Onkel (und Psychologe in einer Klinik) pflegte zu sagen: Der Unterschied zwischen Patient und Psychologe besteht im wesentlichen darin, dass der eine den Schlüssel hat - der andere aber nicht.
14. Oktober 200916 J. Oder der SM, Kurvenlicht ect, gabs bei der Konkurrenz nicht ( bitte korregieren wenn ich falsch liege ). Ein Auto mit tollen Design, aber der Motor und die Zuverlässigkeit. Das ist für mich Genie und Chaos oder Wahnsinn. ACCM Rolf DS und SM waren zu der Zeit die einzigen Fahrzeuge mit Kurvenlicht. Der DS per Bowdenzüge und beim SM lief es übers HP-System. Die Technik mit Züge und Stangen gabs vorher schon bei Cadillac, aber das ganze an das HP-Zentralhydrauliksystem anzuschließen, gabs vorher nicht und wird es wahrscheinlich auch nie wieder geben. Was ich (wie auch viele andere in meiner Verwandtschaft) an Citroën cool find sind die unkonventionellen Lösungen, die Citroën zwar nicht alle erfunden, aber auf ihre Art umgesetzt haben: Design, Walzentacho, PRN, feststehende Lenkradnabe, Ausgleichsfederung, HP etc. Auch bei manchen Sachen waren sie Vorreiter und setzten manche Ideen als erste in Großserie um: elektrischer Anlasser, Reserverad, Einzelradaufhängung, Bremslicht, Ganzstahlkarosserie, Fließbandfertigung, Servolenkung, Hochdruckbremsen, Hydraulikbremsen bei Kleinwagen (VW z.B. setzte lange beim Käfer Seilzugbremsen ein!), 4-Bremsscheibensystem, Niveauregulierung, bei Citroën gabs HP in Mittelklasse, Leuchtweitenregulierung, FAP, ..., ..., MfG DS
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