25. Oktober 200916 J. Hallo da draußen, ich habe ein kleines Problem mit meinem Xantia. Erstmal die wichtigsten Daten: Xantia Break, Benzin 1,8i 16V mit 110PS ca. 104000 km, Baujahr 2000 Mir ist vor einiger Zeit aufgefallen daß der Motor im Standgas unruhiger läuft als früher. Es ist nicht so daß er sich schüttelt oder ähnliches, man merkt es am Lenkrad und er hört sich meiner Meinung nach auch etwas unruhig im Stand an. Das ist mehr so eine Gefühlssache, ganz selten läuft er mal richtig ruhig. Gleichzeitig ist mir ab und zu aufgefallen daß der Motor beim Beschleunigen und hochschalten, vom 1. bis zum 4. Gang z. Bsp., manchmal das Gas nicht glech richtig annimmt als wolle er noch gebeten werden. Einen Leistungsverlust kann ich aber nicht feststellen. Ebenso ist mir aufgefallen, daß der Verbrauch zu hoch ist. Ich habe beim Tanken bevor ich in den Urlaub gefahren bin ca. 13l/100km im Stadtverkehr gebraucht, und daß bei zu 90% gemütlicher Fahrweise. Das erscheint mir einfach etwas zu viel zu sein. Im Urlaub lag der Verbrauch bei: 9,4 Liter - Autobahnfahrt mit Dachbox und Gepäck bei Tempo 100-130 8,8 Liter - mit Dachbox ohne Gepäck und Landstraße 10,4 Liter - Autobahnfahrt mit Dachbox und Gepäck bei Tempo 120-160. Zur Vorgeschichte ist noch zu sagen daß im August die 100.000km Durchsicht mit Zahnriemenwechsel und Wasserpumpenwechsel in der Cit-Werkstatt gemacht wurde. Der erhöhte Verbrauch war vorher schon, da habe ich nur nicht so darauf geachtet. Im September bin ich dann in einer freien Werkstatt gewesen wegen dem unruhigen Leerlauf und habe die Kerzen wechseln lassen. Das haben die auch gemacht, es kamen welche von NGK, Nr. 23 BKR5EK, rein. Damit lief er zwar im ersten Moment etwas ruhiger sägte aber im Standgas fürchterlich. Wenn man an einer Kreuzung vom Gas ging pendelte die Drehzahl zwischen ca. 400-1500 U/min für ca. 10 sec., danach sackte die Drehzahl immer mal wieder ab. Als ich wieder in der freien Werkstatt war hing man ihn an den Motortester/Diagnose, fand aber keinen Fehler. Als nächstes fuhr ich zur Cit-Werkstatt hier in Mhl und bekam als Diagnose daß es wohl am Leerlaufdrehsteller läge. Da der nicht da war hätte man ihn bestellen müssen und ich hätte das Teil dann auf jeden Fall kaufen müssen. Das war mir bei 150€ Material dann doch zu viel und so wurde der alte gereinigt, das sägen blieb. Als nächstes fragte ich bei einer Cit-Werkstatt im Nachbarort nach einem Leerlaufdrehsteller, die hatten einen da, also wurde der mal eingebaut. Das sägen blieb und der Motortester/Diagnose zeigte keinen Fehler. Nach einiger Zeit kam dann der Chef und meinte es wäre günstig die Zündkerzen wieder zu wechseln und welche zu nehmen die Cit. empfiehlt. Es kam wie es kommen musste, das Sägen war weg. Die Unruhe im Leerlauf und der erhöhte Verbrauch sind geblieben, dann kam endlich der Urlaub. Nach dem Urlaub war das Auto wieder am Tester, es ist kein Fehler zu finden, was wir probiert haben ist ein Motorreiniger, aber ich glaube das wars auch nicht so ganz. Nach dem was ich hier so gelesen habe, habe ich fast die Lambdasonde in Verdacht, obwohl diese ein nach Aussage des KFZ-Meisters ein gutes (Sägezahn)Signal liefert. Was meinen die Experten??? Danke und einen schönen Sonntag noch... Volker
25. Oktober 200916 J. Moin, unser (s.u.) läuft zwar im Stand ruhig, hat aber selbe Symptome mein schnellen Beschleunigen. Kurzes "Verschlucken" und dann schiebt er los. Fällt besonders bei schnellen Beschleunigungen auf (schnelles Kuppeln, kurzes Gas-weg-nehmen). Lebe ich jetzt seit drei Jahren mit, da nie etwas gefunden wurde. Bzgl. Verbrauch: - Landstraße, BAB mit Dachkoffer und beladen in Benelux (max. 125 km/h): 7,5l - Landstraße, BAB mit Dachkoffer und beladen in D: 9-12l (je nach Anteil Vollgas); die 12l schafft er aber auch unbeladen bei Nachtfahrten mit viel Vollgas - Stadtverkehr unbeladen: ca. 9-10l Generell gilt: Drehzahl frisst! Bis 4.000 geht es noch, darüber wird's teuer! Gruß EJ
25. Oktober 200916 J. Ersteller Ich habe gerade nochmal mit dem Meister der freien Werkstatt gesprochen, ist ein Freund von mir, er erwähnte noch das es wohl etwas seltsam sei daß das Signal der Lambdasonde nur bis ca. 0,6 Volt ging (Motor warm). Ansonsten tendiere ich jetzt dazu bei Ebäää eine Universalsonde zu kaufen, sind halt billiger, und dann eben einzubauen. Volker
27. Oktober 200916 J. Ersteller Nein, noch nicht. Die muß ich erst noch bestellen, ich dachte es hätte noch jemand eine andere Idee, bevor ich 50,- € evtl. in den Sand setze. Volker
27. Oktober 200916 J. Ersteller Nun wollte ich gerade eine Universalsonde kaufen, Mist, das nächste Problem. Ich brauche eine Sonde mit den Teilenummern 1628CW oder 1628HR. Bei Ebäää gibts die natürlich nicht, vergleichbare werden unter anderem mit dem Hinweis "nicht für Fahrzeuge mit OBD" angeboten. Es scheint offensichtlich dabei um die Abgasnorm zu gehen. Ich habe in der Zulassung stehen "Schadstoffarm D4", kann da jemand helfen??? Ansonsten würde ich diese hier nehmen: http://cgi.ebay.de/Lambdasonde-Citroen-AX-Berlingo-BX-CX-Xsara-Xantia-ZX_W0QQitemZ360190279508QQcmdZViewItemQQptZAutoteile_Zubeh%C3%B6r?hash=item53dd037f54 Volker
17. November 200916 J. Ersteller Also, die neue Sonde ist jetzt drin. Vor dem Wechsel hing der Motortester noch mal dran, mit dem Ergebnis daß dieses mal die Spannungswechsel der Lambdasonde zu träge waren. Offensichtlich war die Sonde wirklich hin. Bei der neuen Sonde geht die Spannung jetzt auch bis auf ca. 0,8 Volt hoch. Er scheint jetzt auch im Stand ruhiger zu laufen. Was den Verbrauch betrifft kann ich jetzt natürlich noch nichts sagen. Volker
26. Februar 201016 J. Ersteller Also, es gibt mal wieder was neues. Die Lambdasonde ist natürlich mittlerweile eingebaut. Die alte war wirklich kaputt, sie war einfach träge geworden, im Leerlauf läuft er wieder schön ruhig. Der Verbrauch liegt jetzt zwischen 11-12 Litern. Letzte Woche ist mir dann aufgefallen, daß der Motor nicht mehr so richtig warm wird. Der Zeiger hing meistens bei 75 Grad, in der Stadt eine Strichstärke darüber, bei Landstraßen eine Strichstärke darunter. Mir war ausserdem aufgefallen als es hier kälter war (so -10 Grad oder kälter), ging die Motortemperatur bei Gebläsestufe 3 merklich in den Keller, die 75 Grad wurden dann bei weitem nicht mehr erreicht, eher so gut 60 Grad. Heute wurde nun das Thermostat gewechselt und siehe da, der Motor kommt auch wieder auf über 75 Grad. Mal sehen wie sich das auf den Verbrauch auswirkt... ... dummerweise ist dann bei der Probefahrt die Regelung für das Innenraumgebläse ausgefallen, das Gebläse läuft jetzt standig auf Hochtouren. Aber der Motor wird warm. Also die nächste Baustelle. Ich kann mich aber erinnern hier auch schon etwas zu diesem Thema gelesen zu haben. Mal suchen... Allen ein schönes Wochenende Volker
27. Februar 201016 J. Hallo Volker ich hab da noch eine idee...laß doch mal den Ansauglufttemperatursensor überprüfen. Und zwar auf seinen richtigen Widerstandswert hin. Hintergrund der Geschichte ich hatte auch so einen Fall diese Woche. Der Wert sollte bei 10° ca 4Kohm sein,der überprüfte meldete dem Steuergerät aber 24 Kohm. Da bedeutet für die Einspritzventile...wir lassen halt mehr sprit durch. Dieser Fehler wurde/konnte nicht über den Fehlerspeicher erkannt werden. Ich weiß auch nicht so richtig ob der Fehlerspeicher da nur ein Kabelunterbrechung des Ansauglufttemperatursensor registriert. Teil ausgewechselt und man kann jetzt schon sagen...der Verbrauch ist weniger geworden. Gruß George.
27. Februar 201016 J. Ersteller Hallo George, danke für den Tip. Der Motor hing bei der Geschichte mit der Lambdasonde am Tester und die Temperatursensoren lieferten schlüssige Daten (Kühlwassertemperatur und Ansaugluft), aber es kann ja nie schaden. Wo finde ich das Ding denn??? Das Durchmessen ist dann wieder kein Problem, ich komme aus der Elektronik-Ecke, aber den Sensor zu finden... Volker
28. Februar 201016 J. Hallo George,danke für den Tip. Der Motor hing bei der Geschichte mit der Lambdasonde am Tester und die Temperatursensoren lieferten schlüssige Daten (Kühlwassertemperatur und Ansaugluft), aber es kann ja nie schaden. Wo finde ich das Ding denn??? Das Durchmessen ist dann wieder kein Problem, ich komme aus der Elektronik-Ecke, aber den Sensor zu finden... Volker Der Ansauglufttemperaturfühler (1240) befindet sich im Drosselklappengehäuse. Er hat einen 2 poligen grauen Anschluß. Schlüssige Daten währen z.b. : Bei 0° = ca. 5500 ohm Bei 10°= ca. 4000 ohm. Bei 20°= ca. 2500 ohm. Gruß George.
9. März 201016 J. Ersteller Hallo Volker , was macht jetzt dein verbrauch ? Also, ich war heute tanken, der Verbrauch liegt jetzt bei 10,5 Litern. Das ganze mit fast nur Stadtverkehr. Ich denke mal es war eine Kombination von defekter Lambdasonde und Thermostat. Mal sehen was die Zeit bringt. Jedenfalls geht mein Innenraumgebläse wieder richtig 8-). Volker
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