28. Oktober 200916 J. Wie PSA-Konzernchef Philippe Varin bei einem Pressegespräch in ANNECY mitteilte, will der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroen seine Kooperation mit BMW ausbauen. Dazu wurden Expertengruppen eingerichtet, die derzeit an einer Vertiefung der Kooperation zu Benzinmotoren arbeiten. Derzeit liefern die Franzosen BMW die Benzinmotoren für den Mini, die gemeinsam mit BMW entwickelt wurden. Varin kann sich vorstellen, von BMW auch größere Aggregate zu beziehen. Im Gegenzug ist es vorstellbar, dass die Münchener Zugang zum neuen, kleinen 3-Zylinder-Turbo-Motor der Franzosen erhalten. Außerdem gibt es Gespräche mit BMW, die Zusammenarbeit auf andere Bereiche auszudehnen wie z. B. gemeinsame Komponenten (Getriebe oder Klimaanlagen) oder Einkauf. Eine Vollfusion mit einem Hersteller schließt Varin aus, denn das lassen die Großaktionäre, die Familie Peugeot, nicht zu, die ihre Unabhängigkeit bewahren wollen. Bearbeitet (28. Oktober 200916 J. von acc-intern)
28. Oktober 200916 J. Solange die Automobilpresse Deutschlands jedes PSA-Produkt mit einem mit BMW gemeinsam entwickeltem Motor in den Tests als französisches Auto mit einem dank Mithilfe von BMW entwickeltem Motor verkauft, im Gegenzug aber einfach, beim Mini z.B., vom neuen BMW Triebwerk gesprochen wird, kann PSA zumindest keinen Marketingnutzen aus der Zusammenarbeit ziehn. Im Gegenteil: in Deutschland wird unverblümt die falsche Aussage verbreitet, dass der französiche Hersteller PSA nicht einmal mehr die Fachkompetenz habe, allein und ohne fremde Hilfe eigene Motoren zu entwickeln Gruss Jürg Bearbeitet (28. Oktober 200916 J. von C6CHBE)
28. Oktober 200916 J. Im Gegenteil: in Deutschland wird unverblümt die falsche Aussage verbreitet, dass der französiche Hersteller PSA nicht einmal mehr die Fachkompetenz habe, allein und ohne fremde Hilfe eigene Motoren zu entwickeln Wo bitteschön steht das denn? Habe ich noch nicht gelesen. Dass PSA freilich als Nebeneffekt vom guten BMW-Image profitiert und für die Eigenwerbung verwendet, ist nicht von der Hand zu weisen (zumindest wird ja in Werbeanzeigen auf die Motoren aus der BMW-Kooperation hingewiesen). Ich denke, dass beide Seiten wissen, was sie voneinander haben. Letztlich geht es um das Nutzen von Synergien und das Senken von Kosten. Gruß Elmar
28. Oktober 200916 J. Ich finde es auch gut. Man könnte sich schlimmere Partner vorstellen. Nur bitte nicht die Fahrwerksabstimmung eines BMW 1er übernehmen!
28. Oktober 200916 J. Hallo, bei den für eine wirtschaftliche - vor allem im Vergleich zum VW Konzern - notwendigen Stückzahl ist eine Kooperation bei solchen Komponenten unerläßlich. Mini ist bei ca. 300.000 Stück im Jahr absolut nicht wirtschaftlich. Wenn dann noch ein eigener Motor nur für dieses Modell gebaut würde erst recht nicht. Das ist ja z.b. das Mercedes Problem mit A/B Klasse. Nur mit den Peugeot-Stückzahlen (beim erstn Minimotor war es Chrysler) wird der Motor für BMW wirtschaftlich. Egal wer das Teil für wen baut, für beide reduzieren sich die Kosten durch höhere Stückzahl. Peugeot könnte natürlich auch größere Motoren gemeinsam mit BMW entwickeln und bauen. Im 6 Zyl. Bereich würde das natürlich die Abkehr vom Reihen Sechser bedeuten, hin zum V6 und die Aufgabe eines BMW Alleinstellungsmerkmales. Servus Andreas
28. Oktober 200916 J. #4 Wo steht das geschrieben: Ich habe ja nicht behauptet, dass das irgendwo schwarz auf weiss geschrieben steht, aber in Gesprächen mit Premiumeignern wird man damit konfrontiert! PSA kann ja nicht einmal mehr eigene Motoren entwickeln!! Von der Tatsache, dass der Mini auch davon profitiert, will man nichts wissen! BMW hat mit seiner Morenbaukunst die Triebwerke entwickelt und den Franzosen zur Produktion in Grossserie verholfen. Warum die Produktion immer in den Osten verschieben? Da gibt es ja noch die Franzosen im Westen und wenn man die Triebwerke für den Mini zudem noch ganz gesondert akribisch überprüft, kann das sogar mit der Qualität klappen (etwas ironisch)! Gruss Jürg
28. Oktober 200916 J. psst der 3l reihensechser in den C6 ? aber 2l Maschinen mit Tuerbo wären wohl denkbar.
29. Oktober 200916 J. Also ich finde die Kooperation von PSA/BMW gut und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Zur Zeit "erfahre" ich dies mit dem 1.6er 150THP - dies ist ein riesiger Entwicklungssprung für Citroën! Dabei ist es mir gleich wieviele PSA Ingenieure oder von BMW bei der Entwicklung dabei waren, solche Meisterleistungen sind eh nur im Verbund zu schaffen. Den C5 gibt es ja jetzt endlich auch mit den neuen Motoren, also zugreifen!
29. Oktober 200916 J. Also ich finde die Kooperation von PSA/BMW gut und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Zur Zeit "erfahre" ich dies mit dem 1.6er 150THP - dies ist ein riesiger Entwicklungssprung für Citroën! Dabei ist es mir gleich wieviele PSA Ingenieure oder von BMW bei der Entwicklung dabei waren, solche Meisterleistungen sind eh nur im Verbund zu schaffen. Den C5 gibt es ja jetzt endlich auch mit den neuen Motoren, also zugreifen! Der 150THP in Verbindung mit EGS im C4P interessiert mich sehr! Hast Du irgendwo schon deine Eindrücke beschrieben? Kann der den etwa preisgleichen 110 HDI in Geräusch und Komfort das Wasser reichen (im Verbrauch sicher nicht)? Ich habe bisher noch keinen richtigen Vergleich gelesen. Die älteren Benziner habe ich gefahren und fand beide nicht berauschend. Gruß CJ
29. Oktober 200916 J. Die Benziner von PSA sind einfach nur Mist. Die TU-Reihe läuft noch bei c2/3/4 und "glänzt" mit hohem Verbrauch. Da ist die Kooperation mit BMW nachvollziehbar. Bei den kleinen Motoren 1-1,5 Liter Hubraum sollte man bei Toyota anfragen. Der famose 1,0 Liter-Motor aus dem C1 bestätigt deren Kompetenz beim Bau kleinerer Motoren, auch wenn er von deren "Tochter"Daihatsu ist. Zalu
29. Oktober 200916 J. mist kann man nicht sagen. Alt ist die bessere bezeichnung ! Denn für ihre Zeit waren sie durchaus sparsam, und robust sind sie auch.
29. Oktober 200916 J. Solange die Automobilpresse Deutschlands jedes PSA-Produkt mit einem mit BMW gemeinsam entwickeltem Motor in den Tests als französisches Auto mit einem dank Mithilfe von BMW entwickeltem Motor verkauft, im Gegenzug aber einfach, beim Mini z.B., vom neuen BMW Triebwerk gesprochen wird, kann PSA zumindest keinen Marketingnutzen aus der Zusammenarbeit ziehn. Im Gegenteil: in Deutschland wird unverblümt die falsche Aussage verbreitet, dass der französiche Hersteller PSA nicht einmal mehr die Fachkompetenz habe, allein und ohne fremde Hilfe eigene Motoren zu entwickelnGruss Jürg Stimmt, das ist der Tenor in vielen Artikeln.
29. Oktober 200916 J. Hallo, aber wenn alle alles glauben, was in der Presse steht, warum gibt es dann uns? Gernot
29. Oktober 200916 J. Die Benziner von PSA sind einfach nur Mist. Die TU-Reihe läuft noch bei c2/3/4 und "glänzt" mit hohem Verbrauch. Da ist die Kooperation mit BMW nachvollziehbar. Bei den kleinen Motoren 1-1,5 Liter Hubraum sollte man bei Toyota anfragen. Der famose 1,0 Liter-Motor aus dem C1 bestätigt deren Kompetenz beim Bau kleinerer Motoren, auch wenn er von deren "Tochter"Daihatsu ist. Zalu Die alten 1,0 -bis 1,4 er Citroenbenziner waren weder Mist noch waren sie trinkfreudig . Im Gegenteil : 4,5 -5,0 l /100 (AX ) bzw 7,0 beim ZX und auch beim BX sind respektabele Werte , genau wie Laufleistungen von bis 400ooo Km ohne große Eingriffe spechen für sich .
29. Oktober 200916 J. Deutscher Motor? Französischer Motor? Die Zeiten sind lange vorbei. Die Motoren werden selten selber entwickelt, manchmal Teilentwicklungen gemacht, Teile bei Zulieferern in Auftrag gegeben und dann verschiedene Dienstleister mit der Optimierung beauftragt. Wie bei anderen Autoteilen auch. Genauso wie das menschliche Herz als Sitz der Seele galt gibts bei Autos noch immer die Hemmschwelle der Industrie den Fremdanteil bei Motoren zuzugeben. ZF-Getriebe drin? Kein Problem, aber beim Motor ist das anders. Nur 20 Km von mir entfernt sitzt einer der größten Motorenentwickler der Welt. 4500 Mitarbeiter! Der sagt niemals wer seine Kunden sind, aber es ist ein offenes Geheimnis: Alle inkl. Formel 1. Bearbeitet (29. Oktober 200916 J. von jozzo_)
30. Oktober 200916 J. Die alten 1,0 -bis 1,4 er Citroenbenziner waren weder Mist noch waren sie trinkfreudig . Im Gegenteil : 4,5 -5,0 l /100 (AX ) bzw 7,0 beim ZX und auch beim BX sind respektabele Werte , genau wie Laufleistungen von bis 400ooo Km ohne große Eingriffe spechen für sich . Ich schrieb nicht davon, dass die TU-Motoren Mist waren. Seinerzeit, bei Markteinführung (1986?), waren sie vielleicht sogar der Benchmark in dieser Klasse. Ich kann auch bestätigen, dass man AX und ZX mit dem von Dir genannten Verbrauch fahren konnte (hatte ja selber einige davon). Nur, es sind mehr als 20 Jahre vergangen und in den viel schweren Modellen der Gegenwart hinterlassen sie keinen guten Eindruck. Vergleiche C1 und C2. Im Verbrauch trennen sie Welten, auch wenn der C1 ein wenig schlanker ist. Obendrein hat es PSA offensichtlich nicht geschafft, das Problem mit der defekten Zylinderkopfdichtung nach über 20 Jahren (!!!!) in den Griff zu bekommen. Der C1 ist für mich der einzige moderne, zeitgerechte Citroen mit Benzinmotor. Die über 100 PS-Boliden sind für mich eh völlig uninteressant. Zalu
30. Oktober 200916 J. Obendrein hat es PSA offensichtlich nicht geschafft, das Problem mit der defekten Zylinderkopfdichtung nach über 20 Jahren (!!!!) in den Griff zu bekommen. Zalu Wobei der ZKD-Tausch beim TU in etwa so lange dauert wie bei manchen modernen Motoren der Tausch der VDD
30. Oktober 200916 J. Hallo jozzo, und wo ist 20 km von Dir ? Wenn Du schon keinen Namen nennen willst . :-) Nur so zur Information und Erweiterung meines Wissensstandes - ohne jede Ironie. Servus Andreas
30. Oktober 200916 J. # 17 Hallo Jozzo, Deutscher Motor - Französischer Motor? Bestimmt werden heute viele Bestandteile der Motoren auch von Zulieferern er- und bearbeitet: Pleuel, Kolben, Getriebe, Einspritzungen etc. Trotzdem würde sich natürlich insbesondere BMW nie sagen lassen, dass sie nicht eine eigene Motorenentwicklung haben. Bayrische Motorenwerke sagt ja schon genug. Motorenentwürfe auf dem Reissbrett werden wohl noch immer bei BMW selber erfolgen und die Prüfstände stehen wohl auch grossmehrheitlich bei BMW in deutschen Landen. Das Ende der deutschen Motorbaukunst ist dann eingeläutet, wenn die Triebwerke ausschliesslich in China entwickelt und produziert werden. Leider hat man bei BMW auch im Motorradbereich immer mehr nach China ausgelagert! Aber eben, man will vor Ort produzieren und dort liefern wo in Zukunft am meisten gekauft wird. Solange powered bei BMW auch allein verkaufsfördernd wirkt, muss es ja nicht unbedingt Made in Germany sein! Gruss Jürg Bearbeitet (30. Oktober 200916 J. von C6CHBE)
30. Oktober 200916 J. lese gerade die Normverbrauchsangaben vom neuen C3: beim 1.1er mit 60 PS 5,9 l/100 km beim 1.4er mit 73 PS 6,1 l/100 km. PSA ist wirklich so dreist, so einen MIST anzubieten - unglaublich. Dabei hätte der C3 doch wirklich effiziente Benzinmotoren verdient gehabt. Zalu
30. Oktober 200916 J. Der soll (bald, irgendwann) den neuen 3 Zylinder bekommen. Neulich las ich sogar was von 3 Zylinder "Turbo". Dann noch Start-Stopp und die 5 Liter Marke ist auch beim C3 Benziner geknackt. Theoretisch. hs
30. Oktober 200916 J. Hallo,die Zukunft hat nicht drei Zylinder, sondern drei Phasen. Gernot Das ist nicht die Zukunft, das ist die Vergangenheit die bald wiederkommt und uns als Zukunft verkauft wird. Das Bild stammt aus dem Jahre 1901, das Fahrzeug hat Hybridantrieb :-)) Bearbeitet (30. Oktober 200916 J. von jozzo_)
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