13. November 200916 J. Ich würde vermuten, das der Vergaser irgendwo ne Macke hat. Ich würde den nochmal gründlich reinigen. Zum Reinigen ausbauen, öffnen und wenigstens teilweise zerlegen. Die Werkstatt sollte den kompletten Ansaugbereich mit angeschlossenem CO Tester auf Falschluft absprühen. Für die Zündung: Kerzen, Kappe, Rotor, Kabel alles neu machen. Kostet nicht viel. Sonst probier mal eine andere Werkstatt. Wie prüfen die die Benzinleitungen? Heizungsgebläse ausgebaut? Hinterachsrahmen abgesenkt? Kann ja wohl nicht. Bevor du den entnervt verkaufst, schaffst du ihn nach Aachen. Falls der GSA doch wieder laufen sollte: Probefahrten ohne Familie! Markus
13. November 200916 J. Also ich würde neben den genannten Reinigungsarbeiten auch den Vergaser inkleinen Schritten etwas fetter einstellen. Zum einen weist der Behelf mit dem Choke darauf hin, zum anderen neigen Werkstätten oder auch der TÜV, die mit AU Messgeräten einstellen immer zu einer zu mageren Einstellung. Meiner leif danach nie so rund wie vorher. Das alleine wird es aber nicht sein.
13. November 200916 J. Ja, das mache ich auch so. Und ich ziehe bei der Messung den Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung am Luftfilter ab. Das macht fast 1% aus.
13. November 200916 J. Ersteller OK, ich versuche das noch mal anzugehen, vielen Dank für die Unterstützung!!!
14. November 200916 J. Hallo, wir fahren seit Jahren alte Citronen im Alltagsbetrieb, auch mit Kindern und Baustelle. Meine Frau ist jünger als unsere Autos und ist im Daimler aufgewachsen. Aber es geht, wenige kleine Pannen (zum Glück jeweils ohne Abschlepper gelöst) ausgenommen. Der Ami8 macht ca. 15000, die Dyane auch, der Ami Super ca. 8000 km p.a. Von den Kosten und der Zuvelässigkeit stehen wir besser da als mit einem modernen Auto. Was dieses bedeutet, weiss ich aus Zeiten, wo wir elektroniserte Plastikautos gefahren haben. Die Pannen mit dem Golf hatte meine Frau. Also Mut und Beständigkeit! Und hoffentlich findet sich im Umkreis ein GS-Spezialist, der ihn mal für zwei Wochen in die Kur nimmt, bis er wieder zuverlässig ist. Ich kenne nur einen Spezialisten in Bayern (Ã propos: Peter, hast Du einen Tipp?) AMIcalement Juergen
16. November 200916 J. Hallo, ich finde es schön, dass sich sehr viele um diese Problematik Gedanken machen, der GS ist doch irgendwie beliebt... Ich möchte mal ein kurzes Update von meiner Kiste melden: Seit neustem läuft er im Stand phasenweise (teilweise über Tage) ohne zu Sägen, dabei dreht er im Stand allerdings recht hoch. Dabei nimmt er seidig weich das Gas an und ruckt in keinster Weise. Jedoch kann sich das schlagartig ändern. Mir ist dabei aufgefallen, dass diese Änderung nach starken Nick und Neigbewegungen einsetzt (z.B. extreme Kurven). Auf der Autobahn kommt es auch ab und an vor, dass er bei gleichmäßiger Fahrt plötzlich sehr stark bockt. Das vergeht nach ein paar Metern aber wieder. Entweder der zieht Luft oder es hat sich irgendwo wieder Dreck in den Vergaser eingenistet??? Was auch sehr abnormal ist, dass dieser putzige Motor 12l!!! Super durchzieht. Unabhängig davon habe ich gestern den Sprit-Filter durch so ein null acht fuffzehn Filterchen ersetzt. Die Kiste läuft etwas besser aber das Rumgekotze tritt immer mal wieder auf. Der Filter war mächtig voll mit Schlabber und auch Feststoffen. Es kann jetzt sein das noch Reste von Schmutz im Vergaser hänge, des bekommt jetzt nochmal ne Kur mit gutem amerikanischen Vergaserreiniger. Ich taste mich glaub ans Ziel ;-) So das ist Stand meiner GS-Soap Grüße Chrischi
16. November 200916 J. Vielleicht ist der Tank auf der Obeseite durchgerostet? Woher sollte sonst der Schlamm im Filter kommen? Julian
16. November 200916 J. Das kann passieren, wenn Autos längere Zeit stehen. Scheinbar zersetzt sich der Kraftstoff irgendwie. Das Zeug lässt sich auch nicht mit frischem Sprit wieder verflüssigen. Ich hatte das schon Mal in einem Vergaser in der Schwimmerkammer.
16. November 200916 J. Kann Ihnen wirklich gute Wekstatt empfehlen, kennen sich mit GS auch sehr gut aus , ebenso wie CX,DS, & SM Autohaus Lieb bei Frankfurt 06074 98624 fragen kostet nur die telefongebühr ....
17. November 200916 J. ...zurück zum eigentlichen Thema: Der Zündkondensator ist da auch ein potentieller Kandidat! Den kann man 100mal testen und im Betrieb (speziell wenn er warm / heiss wird) macht er dann doch Ärger! Den würd´ ich mal pauschal wechseln! Grüße! Markus
17. November 200916 J. Danke für die Tipps, durchgerostet glaube ich jetzt weniger, sonst hätte ich auch nach Kurven irgendwann mal was Feuchtes an Flecken unterm Auto ;-) Das stimmt der Sprit "spaltet" sich im Lauf der Zeit auf, d.h. einige Inhaltsstoffe fallen aus, flocken aus etc. Wo sitzt der Kondensator beim GSA? Meiner hat nun aktuell die Macke, dass plötzlich das Standgas so abfällt das er ausgeht. Danach lässt er sich aber problemlos starten. Gerne passiert das auch nach vorherigem hochdrehen, wie wenn nicht genügend Sprit nachkommen würde. Ob das nun an der Drehzahl leigt oder an dem dadurch entstehenden Geschaukel des ganzen Wagens, ist noch die Frage??? Hat das Ansaugrohr im Tank eigentlich auch nochmal einen eigenen Filter, wie bei jüngeren Fahrzeugen? Vielleicht verstopft da gelegentlich was... Grüße Chrischi ...zurück zum eigentlichen Thema:Der Zündkondensator ist da auch ein potentieller Kandidat! Den kann man 100mal testen und im Betrieb (speziell wenn er warm / heiss wird) macht er dann doch Ärger! Den würd´ ich mal pauschal wechseln! Grüße! Markus
17. November 200916 J. Wenn du schon die elektronische Zündanlage hast, dann hat dein GSA keinen Kondensator. Bei den kontaktgesteuerten Zündanlagen sitzt der Kondensator Aussen am Verteiler.
17. November 200916 J. Hallo, daß Du das Zündmodul schon getauscht hast, hast Du schon berichtet. Aber hast Du Dir auch den Stecker, der an das Modul geht, genau angeschaut? Ist dieser evtl. verölt oder noch schlimmer: voll Hohlraumwachs? Oder einer der Pins beschädigt, herausgerutscht? Viel Erfolg bei der Fehlersuche Bernhard
19. November 200916 J. Hallo, dachte ich mir fast. Klar ich habe eine Kontaktlose Zündung mit Zündmodul etc. Das Problem mit dem Absterben nach dem Anhalten hat er nach wie vor. Ich weiß mir so langsam keinen Rat mehr... Wie funktioniert das beim GSA eigentlich mit der Zündverstellung hinsichtlich der Drehzahl. Mit Unterdruck vom Vergaser, die Unterdruckdose am Verteiler ist auch in Ordnung aber wie sieht das im Verteiler aus. Kann da was "ungeschmiert" sein? Ich komme jetzt auf die Zündung aufgrund des hohen Spritkonsums. Ich habe auch den Verdacht das die Spritzuleitung irgendwo vor der Benzinpumpe Luft reinzieht. D.h. der Motor stirbt ab, weil die Spritmenge im Vergaser nicht mehr ausreicht. Nebenbei: Kann mir einer sagen, in welcher Richtung die Co-Schraube welche Wirkung hat, raus drehen mehr Luft oder mehr Sprit? Sprich führt die Bohrung Luft oder Sprit? Brainstorming! Grüße Chrischi Wenn du schon die elektronische Zündanlage hast, dann hat dein GSA keinen Kondensator.Bei den kontaktgesteuerten Zündanlagen sitzt der Kondensator Aussen am Verteiler.
19. November 200916 J. Der Verteiler hat im Innern Fliehgewichte, die den Zündzeitpunkt drehzahlabhängig steuern. Schmieren kann man da nicht viel. Normalerweise ist da eher zuviel Öl drin, weil der Simmering an der Nockenwelle undicht ist. Zu den Spritschläuchen: ein Schlauch führt vom Tankgeber (unter der Wartungsklappe im Kofferraumboden) über den Achsträger zum Benzinfilter. Vom Filter geht ein kurzer Schlauch in das Leitungsbündel unter dem Mitteltunnel. Dort geht es als Stahlleitung weiter bis kurz vor die Vorderachse. Dann erfolgt der Übergang in eine Kunststoffleitung mit Hilfe eines ca.5 cm Gummischlauchs. Die Kunststoffleitung ist rechts im Vorderachsträger verlegt neben dem Sicherheitsventil, geht dann in einem Bogen zwischen Achsträger und Getriebeoberseite zur Benzinpumpe. Der Anschluss an die Benzinpumpe erfolgt im Übergang wieder mit einem Gummischlauch. Von der Pumpe zum Vergaser ist ersichtlich. Ich glaube immer noch an einen verschmutzten / verstellten Vergaser. Ich würde den nochmal öffnen und gründlich reinigen.
17. August 201016 J. Ersteller Hallo! Jetzt ist es endlich vorbei mit dem ewigen Liegenbleiben auf der Autobahn. @ BorgiAC: Du hattest Recht - es war wirklich der VERGASER! Beim Zerlegen fanden sich 2 Papierstückchen in der Schwimmerkammer, die offensichtlich die Probleme ausgelöst hatten. Vielen Dank an alle, die mir mit vielen guten Ratschlägen geholfen haben!
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