4. Juni 200323 J. Ich bin vor über 13 Jahren mal bei einem Herrn Nauke aus Erpel mitgefahren, der einen BX fuhr. Das war mein einzigstes Erlebnis mit einer Hp. Da ich mich an das Fahrgefühl nicht errinnern kann (war mir damals als Kind auch scheiß egal), würde ich gern mal wissen, ob sich die Hp beim Fahren so anfühlt wie eine Luftfederung? Ich kenne die Luftfederung aus den Geländewagen meines Vaters und das ist ein tolles Gefühl beim Fahren - wie auf Wolke 7. Letztendlich ich doch Cit Hp auch eine Luftfederung, nur mit anderem Gas oder?
4. Juni 200323 J. Ich bin noch nie mit Luftfederung gefahren, daher kann ich auch kleinen Vergleich anstellen... Jedenfalls ist die klassische Hp sehr weich und Komfortabel ausgelegt, jede unebenheit wird weggefiltert und ein Feldweg fühlt sich wie eine normale Strasse an. Beim schnellen Kurvenfahren neigt es aber etwas zum kippen (kommt natürlich auch auf das Modell an). Mein Xantia hat eine HP2, was schon einen deutlichen Unterschied macht zu der normalen HP. Sie ist etwas Härter als die mormale Xantia-HP (hat mein Vater) aber immer noch komfortabler als die meisten anderen Autos dieser Klasse, die Kurvenstabilität ist aber deutlich besser und Leute die gerne um die Kurven fetzen (wie ich) kommen durchaus auf ihre kosten. Ich würde schon sagen, dass sich die investition in die aufwendigere Technik lohnt, denn ein Peugeot 406, der mit dem Xantia technisch (und preislich) viel gemein hat, ist vom Fahrwerk nicht zu vergleichen. Im C5 gibt es die HP3, die noch um einiges besser sein soll, und dann gibt es noch das Aktiva Fahrwerk, mit 10 Hydraulikkugeln ( bei Hp1 sind es 5 und bei HP2 sind es 7) dass angeblich mit Sportwagen-Kurvengeschwindigkeiten mithalten kann.
4. Juni 200323 J. Ersteller Was ist dieser Activa. Neigt der sich nicht in den Kurven. Unser jetziger Geländewagen spannt beim Kurvenfahren die Stabis vor und verhindert so bis zu einem bestimmten Punkt die Seitenneigung (wie im neuen 5er BMW). Hat der Activa so was ähnliches? Wodurch kommt dieser große Fahrwerksunterschied zwischen Xantia und 406? Was haben normale Federn für einen Nachteil?
4. Juni 200323 J. Hi Michael, die Vorteile der HP im Gegensatz zu normalen Federn+Stoßdämpfern sind die, - es ist keine Veränderung der Fahrzeughöhe unabhängig der Beladung - nahezu gleiches Schwingungsverhalten bei jeder Belastung (spricht für Sicherheit und Komfort) - kein nachlassen der Stoßdämpferwirkung - und die einstellbare Fahrzeughöhe Am besten du setzt dich und fährst einmal eine DS. Dann weißt du warum es "schweben" heißt. Beim Activa ist es im groben gesehen so ähnlich wie du beschrieben hast. Der Activa hat vorn links und hinten rechts an den Federelementen einen zusätzliche Federzylinder der der jeweiligen Seitenneigung mit Druck entgegen wirkt. Es sind wahrlich Sportwagenwerte was an der Seitenführungskraft aufgebaut werden kann. Der Ferrari F40 hat rund 1,05G max.Querbeschleunigung und der Activa rund 0,9G. Der Nachteil ist nur das man den Grenzbereich sehr schwer einschätzen kann. Wenn man merkt er ist kurz vorm "Ausbrechen" ist es oft schon zu spät, etwas dagegen zu unternehmen. Gruß Robert
4. Juni 200323 J. Ersteller Hängt die Querbeschleunigung davon ab, wie weit sich ein Auto bei Kurvenfahrt neigt? Ich dachte, dass liegt an den Reifen. Die Hp hat also eine Niveauregulierung. Das haben unsere Geländewagen auch gehabt. Wenn ich die aber hochfahren lasse (im Gelände), dann habe ich das Gefühl, dass sie ein wenig härter werden. Das muß im Prinzip bei der Hp genauso sein. Mfg Michael
4. Juni 200323 J. Genau, wenn du das Fahrzeug hochfahren lässt wird er härter und in der höchstellung hat man das gefühl sass nur noch die reifen federn. Das Hoppeln wird dann schon heftig.
4. Juni 200323 J. Hallo Micchaelmfi---------hast du den xm noch-oder täusche ich mich da-----??? was hat ne luftfederung mit HP zu tun??????????????? Was für ein gas meinst du-das was hinten aus dem auspuff kommt?????????????? tschö-kopfschüttelnd--------Döschwo-----
4. Juni 200323 J. Ersteller hallo döschwo, hatte noch nie einen XM und bin noch nie einen gefahren. Darum frage ich ja auch so blöd. Ich wollte nur wissen, ob sich ein HP Auto vom Gefühl her wie eins mit Luftfederung fährt. Da bei denn HP schließlich auch ein Gas als Feder genutzt wird.
4. Juni 200323 J. Hallo Ja Luftfederung oder Hp nun teilweise ist Luftfederung besser wie manche HP das z.b. die von Benz auch kleine Unhebenheit schluckt ,z.b. Gulideckel was die HP vom BX nicht tut. Hat der BX nen Platten braucht man net zu Wechseln da die HP das schadhafte Rad anhebt,ob Luftfederung das auch macht weiß ich net. Ich habe nen 14er BX der zu den Fahrzeugen mit der Weichesten HP zählt. Ja das Fahrzeug kippt in der Kurve aber er bricht net aus ist Gewöhnungsbedürftig aber der Schaft Kurven wo ein Golf nur mit der gleichen Geschwindigkeit durch kommt wenn er sehr Tief gelegt ist. Ich muß sagen werde mir nie ein anderes Auto holen, leider hat Citroen mit dem C5 wohl vorerst das letzte HP Auto gebaut und Baut jetzt nur noch Autos mit normalem Fahrwerk. Gruß Strike
5. Juni 200323 J. Hallo! Zum Thema Hydropneumatik, Hydractive und Activa habe ich einiges auf www.xactiva.de unter "Fahrwerk und Hydropneumatik" geschrieben und erklärt. Ganz grob: Hydropneumatik = einfache Federung, Gas ist in Kugeln, Hydrauliköl dient als Übertragungselement, gefedert wird dennoch mit dem Gas Hydractive (nicht HP2 etc) gabs als Version 1 im XM, als Version 2 im XM und Xantia und als Version 3 und 3+ im C5. Haydractive 1, 2 und 3+ haben je Achse eine zusätzliche Ferderkugel die bei Bedarf zu- oder abgeschaltet wird. Dadurch hat man mehr oder weniger Federvolumen und der Wagen wird härter bzw weicher. Härter = weniger Seitenneigung. Der Xantia Activa hat immer Hydractive 2, ferner je Stabilisator einen Federzylinder, der den Stabi abfedert (= weiches Fahrwerk), dann die Federung des Stabis sperrt (=fast keine Seitenneigung) und später sogar dagegendrückt was fast jegliche Seitenneigung verhindert. Ähnliches bietet bisher nur Mercedes im SL an und heißt dort ABC. Querbeschleunigung liegt an Reifen, Fahrwerk, Gewichtsverteilung und auch Seitenneigung. Je mehr sich ein Auto neigt, desto mehr neigen sich auch die Reifen. Diese liegen dann nicht mehr voll auf der Straße, die Aufstandsfläche wird kleiner, der Reifen kann weniger Seitenkräfte halten. Deswegen sind Sportwagen ja meist hart. Am Besten wäre es, wenn ein Wagen sich in die Kurve neigen würde wie ein Motorrad. Sowas gabs bisher aber nur als Prototypen. Mehr dazu u.a. auf oben genannter Homepage, aber z.B. auch auf www.hydractive.de Da ich noch nie in einem Wagenmit Luftfederung mitgefahren bin, fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten. Luft und HP müßten aber relativ ähnlich sein. Aber bei der HP gibts ja auch große Unterschiede. So ist eine DS oder SM "besser" als GS und CX und diese "besser´" als Xantia, XM und BX. Es liegt eben nicht nur an der Federung, sondern u.a. auch an der Fahrwerksgeometrie (was wir hier schon oft diskutiert haben). Alle HP-Citroens haben automatische Nievauregulierung vorne und hinten. Wenn man diese Wagen ganz hoch oder ganz flach setzt, dann ist die Federung nicht mehr der Rede wert (unten = kein Druck, oben = am Anschlag). Das werden die wohl mit luftgefederten Wagen gemeinsam haben. Gruß Olli
5. Juni 200323 J. Ersteller Hallo Oliver, die Technik der Seitenneigungsveringerung hat unser Disco auch. Die gleiche Technik setzt BMW im neuen 5er auch ein. Bei uns ist das so, dass im Gelände die Stabis ausgeklinkt sind und deshalb große Achsverschränkungen möglich sind. Bei flotter Fahrt werden sie wieder eingeklinkt und ja nachdem, was der Querbeschleunigungssensor sagt, mehr oder weniger vorgespannt. Bei uns ist die Luftfederung wie beim LKW aufgebaut, also mit Gummibälgen. Deshalb wird er auch härter, wenn er hochgepumt wird, es herrscht ja mehr Druck im Balg. Wie funktioniert es, das man keinen Wagenheber braucht. Sind eure HP Cit. etwa Low Rider :-)?
5. Juni 200323 J. Hi Robert Hmmm, deine Bemerkung zum Activa: "Der Nachteil ist nur das man den Grenzbereich sehr schwer einschätzen kann. Wenn man merkt er ist kurz vorm "Ausbrechen" ist es oft schon zu spät, etwas dagegen zu unternehmen." kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nun gut 60t, teils sehr dynamische Activa-km hinter mir. Klar sind die Kräfte im Grenzbereich grösser als bei "normal" gefederten Fahrzeugen. Umso mehr überraschten mich die ersten km, die ich mit dem Activa fahren durfte: - sehr gute Strassenlage - im Grenzbereich relativ gutmütig - leider härter als andere HP (naja, es gibt auch noch keine eierlegende Wollmilchsau) - das einzige Unangenehme am gesamten Fahrwerkskonzept des Activas ist die mitlenkende Hinterachse bei Geradeausfahrt auf der AB und viel Seitenwind... die müsste eigentlich bei Geradeausfahrt ab einer bestimmten Geschwindigkeit blockiert werden. Hat jemand im Grenzbereich andere Erfahrungen gemacht? Gruss, Christoph
5. Juni 200323 J. der hauptvorteil für den menschen ist bei luft- oder auch bei hydraulischer dämpfung und federung die geringere auswirkung auf die wirbelsäule, da beide systeme im gegensatz zur konventionellen stahlfederung keine nachschwingungen und schwingungen zweiter ordnung aufweisen. dabei ist es jedoch unwesentlich, ob nun nun weich oder straff ausgelegt ist. natürlich bevorzuge ich als mittlerweile alter citroenist eher die weichere form. gruß der bachmayer
5. Juni 200323 J. Hydraulik ganz nach oben fahren, irgendwas drunter stellen (Wagenheber, Steine,..), Hydraulik nach unten stellen, dann zieht die Hydraulik die Räder nach oben. Es kommt dem Low Rider nah, ja, aber die Hydraulik arbeitet bei Citroen langsamer, ein Hüpfen wie bei den Low Ridern ist nicht möglich. Ihr habt einen Discovery? Weißt du wie das mit dem vorspannen der Stabis funktioniert? Interessiert mich schon weil ich bisher nur Activa und ABC als einzige Systeme kannte, die Seitenneigung verhindern (nicht nur verringern, das machen schon XM und Xantia mit Hydractive).
5. Juni 200323 J. Moin, ich bin schon seit 25 Jahren mit Luftfederung unterwegs in Autos wie FA 2800 DKSE oder 26.403 FNLL. In den letzten Jahren dann noch mit elektronisch geregelten Systemen wie Wabco ECAS, was aber fahrqualitätsmäßig nichts zu sagen hat. Der Vorteil der Luftfederung ist der einfachere Aufbau des Systems und das Fehlen von Sauereien auf der Straße bei Leckagen (im Vergleich zur HP). Nachteil ist die komplexere Energiebeschaffungsanlage (Kompressor, Regler, Trockner, Speicher). In Verbindung mit einer lastabhängigen Dämpferregelung (PDC bei Sachs) bekommt man wirklich gute Federungseigenschaften. Das Problem bei Pkw ist nur, dass die Hersteller Luftfederungen derzeit restlos überteuert verkaufen, obwohl es sich fast ausschließlich um Teile handelt, die in Lkw millionenfach umherfahren und die im Grunde spottbillig sind. mfg fb
5. Juni 200323 J. @ Christoph: Der Grenzbereich des Activa setzt sehr sehr sehr spät ein, aber wenn, dann schlagartig. Wenn andere Wagen schon aus der Kurve fliegen, dann ist man beim Activa noch oft genug recht weit vom Grenzbereich entfernt. Meiner Erfahrung nach geht ein Activa neutral über alle 4 Räder weg, aber ist nicht mehr so einfach aufzufangen. Der Activa hat andere Federkugeln, ist daher härter als alle anderen Xantias. Aber im Vergleich zu vielen konventionellen Wagen immer noch weich. Negative Erfahrungen mit Seitenwind habe ich nicht gemacht, schon gar nicht mit der bei allen Xantias verbauten mitlenkenden Hinterachse. Da diese aber nur kinematisch mitlenkt, dürfte meiner Meinung nach bei Geradeausfahrt davon nichts zu spüren sein. Gruß Olli
5. Juni 200323 J. Ersteller Ja, wir haben einen Discovery. Hatten vorher sogar einen Range (4,4 L Hubraum. Der hat aber zuviel gekostet und gesoffen (2mal tanken bei schneller Fahrt von Berlin nach Hamburg). Ein Stabi besteht ja im Prinzip aus einem Drehstab und 2 Hebeln. Beim Disco ist es so, dass der eine Hebel mit dem Drehstab verbunden ist und der andere frei beweglich ist. An den beweglichen Hebel sitzt zudem ein Hydraulikzylinder. Dieser ist am Anfang des Hebels befestigt (an dem die Achse auch drückt) und am Drehstab. Am Drehstab erfolgt die Anlenkung über einen kleinen Hebel, der aber fest verbunden ist. Dadurch kann durch den Hydraulikzylinder die Spannung im Stabi in beide Richtungen verändert werden.
5. Juni 200323 J. Interessant das mit dem Stabi im Disco... klingt ähnlich dem System AFS beim Activa. Wie stark neigt sich denn so ein Disco noch in schnell gefahren Kurven? Ein Activa hat da was von einem Brett mit maximal 1 Grad Seitenneigung. Mir ist schon klar, daß man einen hohen Discovery in keinster Weise mit einem Xantia vergleichen kann! Bevor da jemand meckert...
5. Juni 200323 J. Zitat von Strike: Hat der BX nen Platten braucht man net zu Wechseln da die HP das schadhafte Rad anhebt,ob Luftfederung das auch macht weiß ich net. na ob das noch HP ist - das klingt eher nach Hokuspokus.... man kann es bei der Beweihräucherung und Anbetung der HP auch ein klein wenig übertreiben..... Schweben heisst nichtim wörtlichen Sinn fliegen... Täusche ich mich????? Gruß Georg
5. Juni 200323 J. Ersteller Der Disco neigt sich für mich in schnellen Kurven kaum. Nachmessen kann ich es ja nicht. Ich merke aber, wenn zum Beispiel in Kurven Bodenwellen sind, so das die Achsen einfedern, dass er noch mehr gegendrückt und so sogar ein wenig sich zum Kurveninneren neigt. Da der Disco aber einen hohen Schwerpunkt hat, geht natürlich nur bis zu einem bestimmten Punkt. Mfg
5. Juni 200323 J. @ michaelmfi: Danke @ Strike und GeorgCX: Man kann mit einem HP-Citroen einen Hinterreifen demontieren und dann auf 3 Rädern fahren, ja (mit Einschränkungen, denn die Schwinge/Bremse hängt nur mm über dem Boden). Aber ein platter Reifen hat weiterhin Bodenkontakt und somit fährt man sich den Reifen nur noch kaputter. Ferner kann das Fahrverhalten durch diesen auf der Felge hin und her eiernden Reifen auch was eirig werden, der Seitenhalt fehlt ja total! Daher sollte man bei auch bei einem HP-Citroen eine platten Reifen wechseln! Platter Reifen wird angehoben? Dann mußt die HP ja wissen, daß der Reifen platt ist und wie soll das gehen???? Nene, das ist nun wirklich was übertrieben. Gruß Olli
5. Juni 200323 J. @georgCX Stimmt schon, dass man theoretisch nur mit 3 Rädern fahren kann! Aber es kommt auch auf die Gewichtsverteilung des Autos an. beim GS geht das! Auch zu sehen in einem 15 minütigen Werbefilm über die HP! Herunterzuladen unter www.citroen.ac! Mfg thomas
5. Juni 200323 J. Der Stabi hält das entlastete Rad schon ein wenig vom Boden ab - deswegen funktioniert das radlose Fahren ja überhaupt. Oliver, deswegen funktioniert der Trick mit den Ziegelsteinen nur so lange, wie du es nur auf einer Seite anhebst. Wenn du beide Räder einer Achse anhebst, ist nix mit "Reinziehen". Die Hydraulik kann nur drücken. Der Discovery macht die Seitenneigungs-Verhinderung im wesentlichen genauso wie der Aktiva, durch Vorspannen und Verwinden der Stabis.
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