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Korkplättchen Kurbelwelle

Hervorgehobene Antworten

Kann man beim HY eigentlich wenn man das Ventilspiel auf extrem groß stellt, die Stößelstange einfach ziehen? Wenn das geht, dann haette ich noch ne gute Idee zum tauschen der Schaftdichtungen ;-)

Haha,

selten so gelacht :)

die bekommt man ja nichtmal bei abgehobenem Kopf nach unten raus.

No Way auch nach oben - leider.

Die Dichtungen von Lehmann sind die falschen da ich ja 8 gleiche benötige. Ich könnte natürlich zwei Packungen kaufen und mir die raussuchen die passen, hmm ob das so genau stimmt weiß ich aber auch nicht. Muss ich den Falk morgen nochmal anrufen.

Bei meinem Ersatzteilspendermotor waren btw. die Ventilführungen total im Sack.

Die Ventile hatten in bestimten Richtungen fast 2mm Spiel in den Führungen(!)

Die Ventile selbst sahen so aus:

vs_ersatzmotor_IMG_3320.JPG

zum Vergleich neu:

vs_ersatzmotor_IMG_0165.JPG

Die Kompression (die Züüülinder mit defekten Kolbenringen mal ausgenommen) war trotzdem noch gut...

Bearbeitet ( von dumdidum)

  • Ersteller

Na tolle wurst, dann kann man nur riskieren den Kopf bei der Sache voellig einseitig festgeschraubt zu lassen, oder ihn direkt abnehmen.

Die ventile sehen ja spitzenmäßig aus :-D Voellig neue und revolutionäre Dichtflächenform

Haste die Führungen tauschen lassen oder selbst getauscht?

P.S.

Weiß jemand zufaellig wie schwer nen HY Motor und ein HY getriebe in etwa sind? Am besten jeweils alleine

Bearbeitet ( von MariusBS)

...Da der Motorblock ROT lackiert ist bin ich mir da aber nicht so sicher...
Der Motor IST rot lackiert

@ Gerhard: ok - hab nur immer so viele grüne gesehen.

Und mein anderer HY hat exakt den gleichen Motor - auch grün.

@ Marius: Hab ich tauschen lassen, bei so einem Motoradbastler in meiner Nachbarschaft der eine Vorrichtung dafür hat und auch gleich die Ventil sitze maschinell einschleifen konnte + Kopf planen (War dabei, der war ganz schön krumm, aua... )

Die Schaftdichtungen hab ich leider immer noch nicht auftreiben können, falls da einer 'nen Tipp hat.. ich bin für alles offen.

Zu den eingearbeiteten Ventilen:

ich kaufte vor 18 Jahren meinen derzeitigen, in D erstzugelassenen DS; der ist über 4 Jahre gestanden und die beiden dabei geöffneten Ventile waren nicht optimal erhalten. Anlässlich einer Kopfüberholung (die V.-Führungen hatten 1/2 km Spiel und das Auto rauchte sehr stark blau, was den Vorteil hatte, dass niemand dicht auffuhr...) wollte ich die beiden Ventile wechseln. Kein Problem: ich hatte 2 oder 3 Zylinderköpfe französischer D-Modelle im Regal. Dachte ich. Kein einziges der Ventile aus den Ersatzköpfen war zu gebrauchen: das V auf dem oberen Bild sieht noch richtig gut dagegen aus. Die Sitzringe in den Köpfen sahen entsprechend aus.

Die Ventile aus meinem Auto mit damals wahrscheinlich über 300tkm Laufleistung sahen dem V auf dem unteren Bild ähnlich, nur nicht so scharfkantig. Die Sitzringe entsprechend.

Die angerosteten Ventile tun jetzt, 130 tkm später, immer noch ihren Dienst und das Kompressionsdiagramm ist zum Niederknien.

Der Bleigehalt des französischen Benzins war ca. dreimal so hoch wie in D. Soviel zum Thema Ventilschutz. Der H, aus dem das obere Ventil stammt, ist sicher in F fleißig gefahren worden: mein HY stammt glücklicherweise aus Landau

@Marius: Ich habe einen gebrauchten Kopf genommen, dessen Führungen noch gut waren. Allerdings hat mein Lieblingsmotoreninstandsetzer die Sitze nachgearbeitet und die neuen Ventile eingeschliffen, geplant natürlich auch noch.

Für meinen 11D-Gängsterkopf(Grauguß) habe ich neue Ventilführungen aus Lagerbronze gedreht und eingepreßt, den Rest dann wieder dem Flachmann überlassen.

Die Wirkung dieser "einfachen" Dichtringe ist die eines Regenschirmes, weiter nichts.

Wenn das Spiel Schaft/Führung von Anfang an gut ist, bringen diese Regenschirmchen fast gar nix.

Ein bißchen Schmierung brauchen die Ventile in ihren Führungen ja schon, zumindest bei den "alten" Materialpaarungen. Ein moderner Dichtring aus Telefon ist da großer Käse, denn der hält ja alles Öl zurück, und dann schmiert da nur noch der Graphit(Graugußführung) oder das Zinn(Bronzeführung). Der Verschleiß ist dann rasant! Immerhin gibt das bei Vollgas rotglühende Auslaßventil einen Großteil der Wärme über eine intakte Führung ab. Wenns da wackelt wie 'n Lämmerschwanz, verbrennt das Ventil.

Moderne Motoren verwenden andere Werkstoffe und präzisere Passungen, die laufen mit den Teflon-Simmerringen natürlich astrein.

Also besser von Anfang an ein bißchen Öl durchlassen, aber dafür hält der Kram dann auch lange.

Bei den alten Kisten fliegt auch gar nicht sooo viel Öl im Kopf 'rum, wie bei modernen OHC-Konstruktionen. Da geht 's im Kopf schmiertechnisch ab wie in der Ölwanne. Von daher kommt ein zu hoher Ölverbrauch meistens vom verschlissenen Kolben und seinen Ringen.

Ich würde auf keinen Fall riskieren, nur die eine Seite der Kopfschrauben zu lösen- wenn nachher die Fußdichtungen der Buchsen pissen oder die Kopfdichtung durchbläst, ist der Spaß vollkommen!

Also: 'runter mit dem Kopf(Kühlwasser muß ja eh 'raus), und dann entspannt arbeiten. Übrigens habe ich mich nur einmal über diese Stößelstangen geärgert, man kann deren Köpfe in ein paar Minuten am Schleifbock 'nen Tick schlanker schleifen, es geht dabei fast nur um den Grat, der vom Gesenkschmieden noch dran ist. Wie gesagt, nur ganz wenig gleichmäßig rundrum wegschleifen. Dann geht das wie Schnuff mit dem Zusammenbau... :-)

Salut Rolf

Bearbeitet ( von vilebrequin)

Wenn man das so liest klingt das total logisch,

hatte mich auch schon gefragt wie die Ventile/Ventilführungen geschmiert werden wenn da oben Dichtringe drauf sind...

Ich hab jetzt mal so Universalschaftdichtungen geoordert, mal schaun. Sind aus Gummi und sollten laut Durchmesserangaben passen. Original waren aber diese Teflon dinger verbaut, warum hat man das gemacht wenn es Käse ist? Naja die gibt es ja z.Z. eh nicht daher ist das Thema durch. Mit den Stößelstangen: Hab ich mich irgendwie bisher nicht getraut, aber wenn du meinst das das OK geht... Die Formen die sie zum gießen genommen haben waren wohl auch bei mir nichtmehr ganz frisch und leicht versetzt.

Das mit den Kolbenringen: Also doch lieber eine Totalrevision fertigmachen und nicht den Kopf tauschen? Hat jemand mal ein Bild von diesen Fußdichtungen? Ich habe zwar welche aus einem Dichtsatz hier aber irgendwie.. Die sehen aus wie eine 1mm dicke, rote Kunststofffolie (in Ringform natürlich) Ich hätte da irgendwie was robusteres erwartet??? Wenn ich das dann bei dem Ersatzmotor mache würde ich es gerne nur 1 mal machen :-/

Bearbeitet ( von dumdidum)

  • Ersteller

Bei mir ist die Fußdichtung vonner Laufbüchse kein Plastikring sondern aus Papier. Ob der stabiler ist weiß ich aber auch nicht. Verbaut habe ich das Teil ja noch nicht.

Vor geraumer Zeit hatte ich an der Guzzi mal nen Leichten Fresser im Zylinder, das war wie ein Nebelwerfer obwohl das Motorrad deutlich weniger Öl verbraucht hat als der HY.

Ich habe gestern meinem Bruder beim Umzug geholfen, was übrigens absolut genial geht mitm HY, und speziell auf Blaue Wolken geachtet.

Lange reder kurzer Sinn, da war gar nix. Manchmal nimmt man leichten Ölgeruch wahr, aber da kann auch mal ein wenig was durch die Entlüftung hineingekommen sein.

Egal in welchem Lastzustand mein HY zumindest bläut nicht.

Auch hatte ich Freitag alle Brennräume nochmal mit einem Endoskop untersucht, schäden konnte ich keine Finden, viel Ölkohle auf den Kolben auch nicht (war bei meinem Motorrad z.b. so) Die Dichtfläche vom Auslassventil kann man ja leider kaum sehen, die vom Einlassventil aber sehr wohl und die sehen voellig in Ordnung aus.

Beim Fahren gestern habe ich mir mal Gedanken gemacht um den Ölverlust. Wenn man davon ausgeht das man 5 Liter auf 1000 km verliert (ganz so viel isses nicht, war aber schoen zu rechnen) und man annimmt das ein Tropfen 0.05 mL sind. Dann verliert man auf 1 km, 5 mL was wiederrum bedeutet das es 100 Tropfen sind. Oder anders gesagt 1 Tropfen pro 10 m.

Wenn ich nach flotterer Fahrt anhalte und unter den HY gucke, dann halte ich es für extrem Wahrscheinlich, das dort mein Öl verloren geht.

Auch sabbert das nicht den Motorraum voll, weil es ja hinter der Getriebeglocke so ne super geschickte "Auslauföffnung" gibt. Da fliegt es dann alles entweder direkt auf die Straße oder auf den Querbalken vom Fahrschemel und tropft dann ab.

Sobald es nicht mehr so saukalt ist werde ich den Motor mal rausnehmen (ist ja nicht so aufwändig beim HY) und mir die Gewindewellendichtung mal ganz genau anschauen. Vielleicht find ich ja doch was.

Dieses Werkzeug zum Zentrieren der Aluschalen der GWD hat nicht zufaellig jemand?

Sobald es nicht mehr so saukalt ist werde ich den Motor mal rausnehmen (ist ja nicht so aufwändig beim HY) und mir die Gewindewellendichtung mal ganz genau anschauen. Vielleicht find ich ja doch was.

Da schließe ich mich an. Die Rechnung klingt auch interessant, aber ich denke das es bei mir wahrscheinlich ein Zusammenspiel von allem ist. Verschlissene Ventilführungen, evt. defekte Kolbenringe oder Verschleißgrenze erreicht und Undichtigkeiten. Das öl das ich nach dem Kauf aus dem Motor geholt habe hatte die konsistenz von Nordsee-Watt-Schlick, wer weiß schon was dadurch alles kaputtgegangen ist. Überall im Motor (auch ZK) waren cm-dicke Ablagerungen. Ich habe das zwar saubergemacht aber natürlich nur dort wo man drankommt (Ventildeckeldichtung und Ölwanne ab)

Naja auf das es bald wärmer wird habe ich den ZK schonmal fertig:

vs_ersatzmotor_IMG_0268.JPG

vs_ersatzmotor_IMG_0274.JPG

vs_ersatzmotor_IMG_0280.JPG

Bearbeitet ( von dumdidum)

...hatte mich auch schon gefragt wie die Ventile/Ventilführungen geschmiert werden wenn da oben Dichtringe drauf sind...
Ist letzten Endes egal: es funktioniert. Irgendwie. In meiner DS sind seit ca. 15 Jahren und 120.000km Dichtringe verbaut. Letztens erneuerte ich sie (er fing wieder an zu bläuen) und fand Ventile und Führungen in neuwertigem Zustand vor.

Ein viel größeres Problem ist: es gibt keine richtigen Zylinderkopfdichtungen mehr. Zumindest für DS.

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