22. Dezember 200916 J. Hallo Leute, das ist mein erster Winter in einem BX mit ABS. (Hatte sonst immer nur welche ohne) Da die letzten Tage die Gelegenheit günstig war, wollte ich das Bremsverhalten mal testen. Wenn ich auf die Bremse trete (geschlossene Schneedecke), habe ich nicht dieses ABS-typische Rattern im Amaturenbrett, und kein pulsierendes Bremspedal. Der Wagen läßt sich in einem gewissen Rahmen aber noch lenken. Ist das bei nem Zentralhydrauliker normal? Wie sind eure Erfahrungen? Danke Friedrichssen Ach so: ABS-Lampe geht nach dem Starten brav aus. Bearbeitet (22. Dezember 200916 J. von friedrichssen)
22. Dezember 200916 J. Auf Eis oder Schnee ist es erhelbich weicher das rattern, also mal auf nasser Fahrbahn einen Vergleich einbremsen
22. Dezember 200916 J. Das in anderen Autos spürbare Pulsieren des Bremspedals wird durch die Hydraulik sehr stark gedämpft, das ist in meinen Augen ein zusätzliches Sicherheitsplus. Rattern im Armaturenbrett gibt es auch keins.
22. Dezember 200916 J. Auf Schnee schalte ich das ABS immer ab. Ist zwar ein Xantia, dürfte aber beim BX ähnlich sein: Bei eingeschaltetem ABS bremst das Auto halbwegs nur, wenn ich voll drauftrete. Ohne ABS ist mit Gefühl im rechten Fuß eine deutlich bessere Verzögerung machbar. Klar, daß man dabei dann mit der Lenkung und dem Pedaldruck spielen muß. Gruß Torsten
22. Dezember 200916 J. Wie schaltet man denn das ABS ab? Wahrscheinlich etwas komplizierter als nur einen Knopf zu drücken, oder?
22. Dezember 200916 J. Ja, viel komplizierter ! Ich muß einen Schalter umlegen Ist ne Bastellösung. Sicherung F6 (glaube ich) ist für das ABS zuständig. Die Sicherung ist stillgelegt, an den Kontakten hängen 2 Kabel, eine fliegende Sicherung und der Schalter. Nachteil: Der Tempomat geht über die gleiche Sicherung, ich war neulich kurzzeitig sehr irritiert daß er nicht ging. Gruß Torsten
22. Dezember 200916 J. Ja, das ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, dass man so wenig hört und im Bremspedal spürt bei Zentralhydraulikern. Wenn man genau aufpasst, hört man ganz leicht, wenn das ABS eingreift. Das ganze ist - wie Dirk sagte - ein Sicherheitsgewinn. Meiner Meinung nach in zweierlei Hinsicht: a) Nervöse Beifahrer merken nicht gleich, wenn's rutscht (ergo ABS arbeitet) und klammern sich nicht gleich an sämtlichen Griffen im XM fest (was mich erheblich nervt) Menschen, die nicht ganz so gerne im Schnee fahren, so zum Beispiel meine Mutter, die einen Schreck bekommt, wenn das Bremspedal anfängt zu pulsieren, und dann ganz das Bremsen vergisst Lg Marcel
22. Dezember 200916 J. Beim XM spür ich vom Regeln auch nichts, im ZX sortierts mir die Fußknochen neu. Im XM hast aber auch das Pedal nicht direkt am Geberzylinder, daß die Druckveränderung im System aufs Pedal zurückschlägt. Vom Abschalten halte ich gar nichts. Und unter 20km/h schaltet das ABS eh ab. Und mir ist auch nie aufgefallen, daß ich keine Bremswirkung hätte. Mich regt eher der schwammige Druckpunkt vom ZX auf, Ölbremse mit Gummileitungen...
22. Dezember 200916 J. Das ABS System regelt in der Regel auch noch unter 20km/h (bei den meisten Herstellern bis ca 6-8km/h,darunter ist es nicht aktiv) Das sich der Bremsweg auf Schnee ohne ABS verkürzt ist keine Einbildung sondern fakt,denn vor dem Rad welches blockiert bildet sich ein Keil aus Schnee,dieser trägt zur Verzögerung bei!
22. Dezember 200916 J. Aber nicht bei höheren Geschwindigkeiten, und dafür ist das ABS da. Wenn Du mit 50 in die Eisen latscht und sich die Karre nicht mehr lenken läßt, weißt Du, wofür ABS gut ist. Ich bin Sicherheitstrainings mit und ohne gefahren, der Unterschied ist trotz Lehrer und Erfahrung enorm. Aber muß Jeder selber wissen, ob ers braucht oder nicht.
23. Dezember 200916 J. Ersteller Danke für die Antworten. Dann ist ja alles in Ordnung. Der BX macht im Schnee echt Spaß. Beim Bremsen auf Eis (nur die Räder der rechten Seite, links war trocken) hat er sich heute auch super gemacht. Frohes Fest und "guten Rutsch"
23. Dezember 200916 J. Ein Citroën mit Zentralhydraulik bremst auch ohne ABS auf links und rechts unterschiedlich griffiger Fahrbahn, z. B. links trocken und rechts nass, hervorragend stabil ohne auszubrechen. Das liegt an der Aufteilung der Bremskreise und der lastabhängigen Bremskraftregelung der Hinterachse. Normale Autos haben diagonal aufgeteilte Bremskreise. Ein Citroën mit Zentralhydraulik hat jeweils einen Bremskreis für die Vorderachse und einen für die Hinterachse.
23. Dezember 200916 J. ....und dank des hohen Gewichtes auf der Vorderachse ist es bei Geschwindigkeiten um 50 mit der Lenkerei trotz ABS (zumindest XM) vorbei: das Auto rutscht geradeaus weiter. WENN lenken, dann völlig ohne Bremsen; beides können die Räder nicht übertragen. Auch nicht das Gestottere des ABS neben den Lenkkräften. Die Sache mit dem Schalter über Sicherung gefällt mir! Eine Alternative für den Winter bei Erhalt der Reifenschonung bei Notbremsung auf schneefreier Straße. Werde ich mir einbauen, ich dachte nämlich schon daran, das ABS auszubauen. Gruß, Jan
23. Dezember 200916 J. dann hat mein Xm ein besonderes ABS. Bremsen und gleichzeitig Lenken funktioniert hervorragend. Fahrbahnwechsel mit getretener Bremse und dank Eis und Schnee sofort einsetzendem ABS. Es bleibt also an. Gruß Herbert
23. Dezember 200916 J. Fahrzeuge mit Zentralhydraulik haben TT-Aufteilung (schwarz-weiss Aufteilung) ?
23. Dezember 200916 J. Fahrzeuge mit Zentralhydraulik haben TT-Aufteilung (schwarz-weiss Aufteilung) ? bitte für mich auch verständlich machen
23. Dezember 200916 J. bitte für mich auch verständlich machen Ein Bremskreis nur für die Vorderachse,einer nur für die Hinterachse,ich war bislang der Meinung das dies nicht mehr zulässig sei da infolge des Ausfalls des Kreises der Vorderachse eine nicht mehr ausreichende Verzögerung möglich ist! Die meisten Fahrzeuge haben heute X Aufteilung sprich vorne links und hinten rechts und vorne rechts und hinten links bilden einen Kreis!
23. Dezember 200916 J. ich versteh nur nicht für was das "TT" bzw "schwarz-weiß" stehen sollte http://de.wikipedia.org/wiki/Zweikreisbremsanlage
23. Dezember 200916 J. ..nun bezieht der Zentralhydrauliker seinen Bremsdruck hinten aus der hinteren Federung, vorne wird direkt angesteuert. Sehr genial gelöst, wie ich finde. lg micha
23. Dezember 200916 J. Ein Bremskreis nur für die Vorderachse,einer nur für die Hinterachse,ich war bislang der Meinung das dies nicht mehr zulässig sei da infolge des Ausfalls des Kreises der Vorderachse eine nicht mehr ausreichende Verzögerung möglich ist! Die meisten Fahrzeuge haben heute X Aufteilung sprich vorne links und hinten rechts und vorne rechts und hinten links bilden einen Kreis! Genau deswegen geht bei allen Zentralhydraulikern die Feststellbremse auf die Vorderachse und man hat damit annähernd die gleiche Wirkung wie die Fussbremse...
23. Dezember 200916 J. und man hat damit annähernd die gleiche Wirkung wie die Fussbremse... Nein, mit der Handbremse erzielt man nicht mal ansatzweise die gleiche Wirkung.
23. Dezember 200916 J. Hallo, Bremsenprüfstand ergab bei meinem BX: Betriebsbremse vorn: 260 Feststellbremse:230 Die Handbremse muss nur gut eingestellt sein, kriege damit auch die Räder zum Blockieren! MfG Christian
23. Dezember 200916 J. Hallo,Bremsenprüfstand ergab bei meinem BX: Betriebsbremse vorn: 260 Feststellbremse:230 Die Handbremse muss nur gut eingestellt sein, kriege damit auch die Räder zum Blockieren! MfG Christian Was gepflegte Citroën doch für tolle Wagen sind, können manche einfach nicht glauben.
23. Dezember 200916 J. Das ist dann wohl der wahre Grund warum die Handbremse auf die Vorderräder geht wenn die Zentralhydrauliker schwarz-weiss-system haben,denn wenn die Bremse auf die Hinterachse wirken würde und man würde sie zuballern wenn der Bremskreis der Vorderachse ausfällt,dann gäbs einen astreinen Abflug!
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