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Vmax Cit allg., oder laufen alle Tachos extrem vor?


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Hallo Leute,

also nur eine kleine Spinnerei von mir,

ich wollte eigentlich nur wissen ob die Tachos in unseren Autos extrem voreilen. Ein bekannter fährt einen Bora V6 mit 6-Gang und über 200 PS, der fährt 245 km/h. Unser X2 mit 110 PS läuft auf der Geraden 210 km/h bei 6000 U/min, bergab Tachoanschlag (220) bei ca. 6200 U/min, obwohl mit 194 km/h eingetragen.

Mein Formel AX lief im 5.Gang in den Begrenzer, waren so ca. 207 km/h bei 7200 U/min, obwohl mit 176 km/h eingetragen und nur 75 PS, hatte aber laut Prüfstand etwas über 82 PS, war Serie!

Dann der erste ZX Aura mit 101 PS lief 195 km/h war 176 eingetragen, der ZX Furio ebenfalls mit 101 PS (war 188 eingetragen) lief etwas über 200 km/h drehte aber höher als der Aura (bei Vmax so 6500 U/min).

Ich wollte mir ursprünglich einen X2 V6 kaufen, wie schnell muß der erst laufen...?

Laufen die Dinger wirklich so gut oder sollte man mal den Tacho eichen lassen?

Bei 180 im AX zeigte der Tacho von einem 105 PS Escort knapp 190 an, waren beide Bj. 1990,...?

Gruß, Tamer

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mike scherfner

salut!

tacho eichen lassen...

etwa 10 prozent vorlauf (bezogen auf vmax) sind recht normal. also: 180+18=198 z.b. dann kann es sein, dass ein auto ohnehin etwas schneller laeuft (gut eingefahren, glatte strecke, duennere reifen, bessere reifen, tank fast leer etc., etc.)

somit nicht wundern!

gruss, mike

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hi,

das mit dem aufrundenden tachos kenne ich nicht nur bei citroen.

vorallem in stadtverkehr bemerke ich das bei 50 km/h - denn geeichte geschwindigkeitsmesser (also keine radargeräte, sondern dass sind grosse displays am strassenrand - vor schulen und so - die die geschwindigkeit messen und zeitgleich am display anzeigen, damit du weisst wie schnell du bist) zeigen bei tacho 50 dann ca 46 km/h an.

liegt wohl an diversen toleranzgrenzwerten, dass tachos etwas vorgehen.

würde mich deswegen nicht verrrückt machen lassen.

und - eine gewisse serienstreuung gibt es da auch noch - will heissen, die eine maschine läuft besser und die andere etwas müder und die dritte vom band verhält sich laborgerecht.

tschü

c5neuling

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Marcus B (ACCM)

Tachos sollten sogar etwas vorlaufen, damit sich durch die Serienstreuung, Reifendruck, Mondphase etc. nicht die Situation ergibt, daß der Tacho 100 zeigt und Du schneller als 100 bist. Sonst würde sich der eine oder andere aus einer Geschwindigkeitsüberschreitung rausreden können (nicht in allen Ländern gibt es einen Toleranzabzug!) Ist sogar irgendwo vorgeschrieben, AFAIK.

>>

Marcus

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Die "vorgehenden" Tachos sind meiner Meinung nach sogar vorgeschrieben- etwa 7% in den unteren Geschwindigkeitsbereichen bis zu weit über 10% in den oberen Geschwindigkeitsbereichen.

Grund: Exakte Geschwindigkeitsmesser sind technisch aufwendig (z.B. neue/abgefahrene Reifen etc.) und daher viel zu teuer. Da sie also bauartbedingt ungenau sein müssen, ist vorgeschrieben, daß sie auf jeden Fall zuviel anzeigen- nicht daß sich jemand rausreden kann, sein Tacho hätte eine geringere Geschwindigkeit angezeigt als gefahren (Deswegen kann man im allgemeinen zur Geschwindigkeitsbegrenzung +10 km/h hinzuaddieren, ohne ein Protokoll zu bekommen...)

Mit 10%-Abzug wären Tamers Höchstgeschwindigkeiten also

Bora (200 PS) 223 km/h

XM (110 PS) 191 km/h

AX (82 PS) 188 km/h

ZX Aura (101 PS) 177 km/h

ZX Furio (101 PS) 185 km/h

Das sieht doch ganz plausibel aus. AX gut eingefahren, ZX schlecht eingefahren :-)

Viele Grüße

Peter

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ACCM Holger Schulzen

Ich wäre da etwas vorsichtiger. Ich fuhr mit dem Laguna manchmal in der Stadt hinter älteren Autos her, die sich ganz offensichtlich streng an das Limit hielten. Mein Tacho zeigte in solchen Fällen 44 oder 46.

Und ich habe zu Hause irgendwo einen Test vom C5 liegen, aus der Erinerung:

Tachoabweichung: Anzeige/Real

50/49

100/99

130/129

Seit das Tachosignal m.W. nicht mehr vom Getriebe, sondern vom ABS abgegrifffen wird, sind die Tachos offensichtlich genauer. Also, bei neueren Autos aufpassen und nicht etwa in der Stadt eine Toleranz von 10% einrechnen und ausnutzen.

Umgekehrt können sich C5 Fahrer freuen, wenn ihr Tacho 200 oder mehr zeigt. Das zählt dann wirklich.

>> Grüße

Holger

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ACCM Holger Schulzen postete

Umgekehrt können sich C5 Fahrer freuen, wenn ihr Tacho 200 oder mehr zeigt. Das zählt dann wirklich.

Eecht? Habe meinen C5 neulich nämlich mal ausgefahren und bin in der Ebene mit minimal Rückenwind auf 225 km/h gekommen.

Andererseits habe ich mit der 10%-Faustregel bisher auch im C5 kein Protokoll bekommen, nur wenn ich die 10% überschritten habe (*grummel*) :-E

Peter

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Hallo !

Also mein erster BX 14 lief auch obwohl mit 170 kmh angegeben zischen 190 und 200 kmh. ( Kein Witz, und das mit gerademal 75 PS ) Mein jetziger 14er läuft auch knapp die 190 kmh. Alles laut Tacho versteht sich. Hatte neulich ein kleines Duell mit nem 90 PS TDI Golf 4 der bei Vollgas auch um die 190 kmh laufen sollte.

Grüsse

Andre

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Mit GPS konnte ich folgendes messen:

Tacho GPS

HY: 100 97-98

CX S1 124 120

165 160-161

sieht recht genau aus, allerdings pumpe ich die Reifen immer recht stark auf (Ambulance 2,5; HY 3,5). Den DS hatte ich schon gemessen, und die Werte waren recht ähnlich, aber genau weiss ich sie nicht mehr.

Gruss

Michael

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Martin Stahl

Hi Mike,

Du hast doch 17" Reifen auf deinem HY, oder? Dann würde der Tacho bei

19"-Rädern ja nachgehen, was eigentlich nicht sein darf, oder begehe ich

jetzt einen Denkfehler?

Martin

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In der Autobild haben sie als der C5 rauskam die genauesten Tacho´s getestet

1. Platz C5

2. Platz Porsche 996

Vielleicht hat ja noch jemand die Zeitung!!!

Gruß

Alex

Kann mir wirklich keiner helfen? Thread C5 Elekronik Probleme

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Martin Stahl postete

Hi Mike,

Du hast doch 17" Reifen auf deinem HY, oder? Dann würde der Tacho bei

19"-Rädern ja nachgehen, was eigentlich nicht sein darf, oder begehe ich

jetzt einen Denkfehler?

Martin

Vorne sind 19x400 drauf - im übrigen sind die 400 der Durchmesser und 19 oder 17 die Breite. Auch wenn sicherlich der dynamische Reifenumfang (ha - hab ich gerade gelesen) bei den 19er Reifen etwas grösser sein könnte/dürfte.

Die Messung vom HY ist übrigens noch ganz frisch - auf dem Weg nach Kronach musste ich provisorisch das GPS-System anschliessen...

Gruss

Michael

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Hab auch gehört dass die Tachos von Citroën ziemlich genau sein sollen.

Hatte mit meinem BX Laut Tacho einmal Bergab etwas mehr als 210 mit (~6000 u/min) normalerweise sind 190-200 möglich (ganz nach Lust und Laune)

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"hab auch gehört dass die Tachos von Citroen ziemlich genau sein sollen"

Also, von Citroen sind die Tachos nun wirklich nicht, eher schon von veglia, jaeger, sagem, etc....

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Zu den Tests:

die wurden mit neuen Autos gemacht. Ältere Reifen verlieren Profil, also schrumpft der Durchmesser, d.h., bei gleicher Geschwindigkeit dreht sich der alte Reifen öfter sprich schneller als ein neuer, ergo zeigt der Tach mehr an. Wieviel das ist habe ich nicht ausgerechnet, dürfte sich aber bestimmt bemerkbar machen.

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also

ich kann dem genauen tacho eigentlich nur zustimmen..

als ich im dorf letztens gefahren bin war da auch eine dieser tafeln die anzeigen wie shcnell man fährt .. 50 stand drauf un 50 waren genau auffem tacho... also entweder is das die serienstreuung oder citroens sin beim tacho wirklich spitze

achja auto is xsara 2 1.6

gruss MyTh

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ZX volcane Automatik

Hallo!

Eine Tachoabweichung nach oben ist AFAIK nicht vorgeschrieben.Vorgeschrieben ist doch nur, daß der Tacho nicht zu wenig anzeigt.Die verschiedenen Reifengrößen sind nie ganz gleich im Umfang, was einen mehr oder weniger breiten Toleranzraum nötig macht.Mein ZX läuft maximal Tacho 205.Bei Tacho 195 hatte ich aber schonmal einen A2 1,4(75 PS) hinter mir.Ich denke, die aktuellen elektronischen Tachos übertreiben weniger.

BSp. aus akt. AMS: Saab 9-3 159 km/h bei tacho 160,opel signum 158 bei tacho 160,

MfG

Wolfgang

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Hallo

Bei Xantia und Picasso habe ich mit GPS einen Abweichung von 3-4% nach oben gemessen: GPS zeigt 100km/h Tachos 103-104.

Früher hatte ich bei Radarfallen geglaubt, dass mehr "Reserve" in der Tachofehlanzeige steckt.

Ralf

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Guest gelöscht[107]

Hi all,

die Tachoabweichung darf die effektiv gefahrene Geschwindigkeit nie UNTERschreiten und bis zu maximal 7% des Skalenendwertes ÜBERschreiten. So ists vorgeschrieben. Bei RadReifenWechsel auf serienmäßig nicht zugelassene Größen wird eine Tachoüberprüfung und -angleichung erforderlich, wenn sich aus den Reifenvergleichslisten eine Umfangsabweichung ergibt, die die 0-7%-Region unter- oder überschreiten kann.

Selbst bei Serienbereifungen, wo es ja immer etliche eingetragene Alternativen gibt, streuen die Tachos, weil sie für alle Serienbereifungen gültig sein müssen.

Abgefahrene Reifen sind rein visuell am Tacho so gut wie nicht erkennbar. Bei einem Raddurchmesser von 40 cm (das sind recht kleine Räder) macht ein Profilverlust von 6 mm ganze 1,2 cm aus, das sind 3% Geschwindigkeitsdifferenz, bei 60 cm und 8 mm sinds nur 2,66%. Wo man es deutlicher merkt, sind zurückgelegte Fahrstrecken, bei 500 km ergibt sich zB. eine Abweichung von 15 km bzw. 13,33 km. Deshalb müssen Navisysteme auch öfters mal nachkalibriert werden.

Tachosignale werden auch heute so gut wie nicht von den ABS-Sensoren abgegriffen. Die Geschwindigkeitssensoren sitzen stets im Getriebe.

Gruß von P.

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ACCM Holger Schulzen

"Tachosignale werden auch heute so gut wie nicht von den ABS-Sensoren abgegriffen. Die Geschwindigkeitssensoren sitzen stets im Getriebe."

Hallo Peter,

ich dachte das wäre genau umgekehrt. Damals Getriebe, heute ABS.???

>> Grüße

Holger

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Guest gelöscht[107]

Hi Holger,

das liegt daran, dass zum einen ABS ein sicherheitsrelevantes System ist und deshalb keine Signale abgezweigt werden (der Ausfall des Tachos könnte sonst die ABS-Funktion stören und somit sich das ABS auch abschalten), zweitens sind die Hersteller der Tempsensoren und der ABS-Sensoren oft verschieden, da passen die Signale elektrisch nicht zusammen, und drittens werden generell Auswertungssignale (das sind Signale, die zu irgendeiner Berechnung in einer Steuerung führen) und reine Anzeigesignale (zB.Tachoanzeige) getrennt gehalten. Einzige Ausnahme bilden die Navisysteme, die stets am Getriebesensor angeschlossen werden. Da wiederum wird aber der Sensor durch "galvantische Trennung" vor einen Ausfall des Navi "geschützt". Ist ein wenig "historisch" begründet, weil die meisten Navisysteme als Nachrüstung eingebaut werden. Genau genommen

ists gar keine Ausnahme, weil das Navi ja auch ein reines Anzeigesystem ist. Steuern muss schließlich der Fahrer.

Anderes Beispiel dazu: Die Motroniks bei unseren lieben Cs erhalten ihre Wassertemperaturinformation von einem anderen Geber als die Tempanzeige im Armaturenbrett.

Gruß von P.

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ACCM Holger Schulzen

Danke für die Erläuterung, Peter. Das hätte ich nicht gedacht. Sind die Getriebesensoren erst in jüngster Zeit so präzise geworden (s. mein Beispiel zum C5 in Post 005 und auch andere)?

Mein Berlingo z.B. hatte heftig gelogen. Die Tachonadel verschwand bergab im Nirvana hinter den Instrumenten (220?). Auch eim beim passieren von Geschwindigkeitstafeln zeigte er 50 statt realer 44.

>> Gruß

Holger

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Guest gelöscht[107]

Naja, die Getriebesensoren liefern ein Signal ab. Die auswertende Einheit, also der Tacho liefert dann die Ungenauigkeit visuell ab. Je nach gewählter Bereifung kann das mehr oder weniger von der tatsächlichen Geschwindigkeit abweichen. Bei einem Skalenendwert von 200 darf der Tacho bis zu 14 km/h nach oben abweichen - bei jeder Geschwindigkeit.

Ob diese Anzeigetafeln tatsächlich so präzise Anzeigen machen, bezweifle ich hier einfach mal. Schließlich hängt da keinerlei juristische Exaktheit hintendran. Und jedes Prozent weniger Abweichung kostet Herstellungsgeld.

Man darf auch nicht den gedanklichen Fehler machen, dass die Referenzierung mit Navi/GPS einen Tacho präsiser machen könnte. Die o.g. Kalibrierung dient nur der Justierung der Wegstreckeneinheiten, nicht der Geschwindigkeitsmessung. Weil genau genommen birgt der "Tacho" zwei Geräte in sich, die unabhängig voneinander anzeigen: Geschwindigkeitsangabe und Wegstreckenzähler. Die Wegstreckenzähler sind idR. deutlich genauer als die Geschwanzeige. Der vorgeschrieben Vorlauf gilt auch nur für die Geschwanzeige.

Bei meinem Xantia ergab nach Kalibrierung des Navi bei einer Fahrstrecke von 1000 km eine Wegstreckenabweichung von ungefähr 50 Metern. D.h. der Wegstreckenzähler liefert einen bemerkenswert hohen Wahrheitswert. Die Geschwanzeige lag (bis zur aus anderen Gründen erforderlichen Justierung) bei bis zu 17 km/h vorlaufende Abweichung. Jetzt sinds nur noch 4 km/h.

Gruß von P.

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ACCM Visamarkus

Der C5 bekommt sein Signal wirklich vom ABS! Auch das Navi wird da abgegriffen, bzw. hat einen extra Ausgang am ABS-Steuergerät!

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