9. März 201016 J. http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/1124/002_klimarettung2.jsp Ganz interessant - wenn man hierzulande beim direkten Wasserverbrauch spart (Baden, Waschen, Spülen...), spart man am falschen Ende. Wir haben einfach genug davon. Sparen sollte man bei den importierten Produkten, die enorm viel Wasser in der Herstellung verbrauchen, aus Regionen, wo es wenig davon gibt. lg grojoh
9. März 201016 J. Ist nicht unbedingt neu, entweder spülst Du das Wasser durchs Klo oder der Reinigungstrupp spült es durch den Kanal, der Verbrauch bleibt gleich.
9. März 201016 J. Es gibt wenige Regionen in D mit rel wenig Wasser. Da ist z.B. das südl. Schleswig-Holstein/nördl. Niedersachsen, deren Grundwasservorräte seit der Industrieansiedlung an der Unterelbe seit den 1970er Jahren auf der Kippe sind (nicht auszudenken, wenn die Industrialisierungspläne alle Wirklcihkeit geworden wären). Ansonsten ist Wasser sparen unnörig und kontraproduktiv. Beispiel Berlin: hier wird, seit die Menschen auf alarmistische Horrorszenarien ökologistisch korrekt reagiert haben und massiv Wasser "sparen" (bei gleicher Rechnung, da die Wasserkosten ausschließlich Bereitstellungs- und Verteilkosten und unabhängig von der Menge sind), pumpt das Versorgungsunternehmen nicht etwa weniger aus dem Boden, sondern leitet das überschüssige Wasser in 1a-Mineralwasserqualität direkt in Spree oder Havel. Der Grundwasserstand würde sonst über die Höhen der 1970er Jahre steigen, auf die viele jüngere Keller Bezug nehmen... Wasser sparen ist nur dort sinnvoll, wo das Wasser entweder sowieso knapp ist oder aufwändig aus zweifelhafen Dreckbrühen gewonnen werden muss.
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