14. März 201016 J. Ich zitiere auszugsweise aus den VDI nachrichten "Gas aus Ölschieferfeldern krempelt Erdgasmärkte um" vom 12.03.10: "...Eine neue Bohrtechnologie krempelt weltweit den Erdgasmarkt um... ...Erdgas aus Ölschieferlagerstätten ist zuhauf vorhanden... Europa sitzt nach Schätzung der IEA auf 35 Billiarden m3 shale gas, etwa einem Drittel der vermuteten Weltreserven, in den USA sind es etwa 57 Billiarden m3. Das würde für 100 Jahre des jetzigen US Verbrauchs reichen. Bei den Westeuropäern wären es immerhin bereits jetzt um die 40 Jahre Anmerkung: es geht nur um die neuen shale gas Vorkommen, die mit neuer Bohrtechnik exploriert werden Die Reserven sind viel größer, als noch vor 3 Jahren erwartet worden war. Das kann den weltweiten Verbrauch für Generationen abdecken. Geologen schätzen, dass die neue amerikanische Bohrtechnologie die globalen Gasreserven verneunfacht... Europa spürt bereits jetzt die Folgen der shale gas Welle. Ursprüngliich für US-amerikanische Verbraucher vorgesehenes LNG landet jetzt in europäischen Häfen. Das drückt kräftig auf die Preise." Damit dürften die vielen neuen Elektrofahrzeuge in Kürze wieder vom Massenmarkt verschwinden und als reine Nischenautos verkümmern, so denke ich..
15. März 201016 J. Öl aus Ölschiefer zu gewinnen wurde schon öfter gemacht, auch hier in D während des Krieges und in Südafrika während des Ölemarbgos, die Methode ist aber recht aufwendig und z.Z. noch nicht rentabel.
15. März 201016 J. In der Tat ist Erdgas an den Handelsplätzen derzeit billig wie, ob es an der oben beschriebenen Ressourcenschätzung liegt, sei dahingestellt. Nur die Verbraucherpreise fallen nicht so richtig ( auch dank Ölpreisbindung ).
15. März 201016 J. Ersteller Abwarten. ... das sollten wir Privatleute tun, in der Tat, aber die großen Öl- und Gaskonzerne sind schon überall auf der Welt voll dabei, shale gas zu explorieren und zu fördern: Explorationen: ...Exxonmobile in Niedersachsen an 10 Stellen und in Ungarn ...Conocophilips und Marathon Oil in Polen ...Shell in Südschweden, Ukraine und in China in den Provinzen Sichuan und Shanxxi mit chin. Firmen ...Eurenergy und iGas energy in Großbritannien, Raum Liverpool ...OMV in Österreich im Wiener Becken, sowie Ungarn und Rumänien --> Auswirkungen auf das Nabucco Gasleitungsprojekt sind zu erwarten ...Bei BP spricht man von einer "Revolution" und mischt weltweit überall mit ... Gazprom aus Russland ist zunächst von dieser Situation als großer Gaslieferant Westeuropas negativ betroffen ... aktuell gefördert mit der neuen Technik wird schon in Texas, Louisiana, Colorado und im Nordosten der USA ... EXXON ist der Gewinner dieser Wende-Situation auf den Weltgasmärkten, da die entscheidende Bohrtechnik Firma XTO Energy aus Fort Worth übernommen werden konnte. ... weitere Firmen, die das neue Bohrtechnik Know-How haben sind Mitchell Energy, Haliburton, Schlumberger ... Gaz de France und Total werden vom Energieministerium in Paris gedrängt, im Bereich shale gas aktiver zu werden Bearbeitet (15. März 201016 J. von xsarapower)
15. März 201016 J. Ersteller Nur die Verbraucherpreise fallen nicht so richtig ( auch dank Ölpreisbindung ). ... das wird meiner Meinung nach noch kommen, jedenfalls ist es beruhigend zu wissen, dass es genug Gas gibt... ... was das Öl angeht, so gibt es eine interessante These russischer Forscher, dass im Erdinnern durch hohen Druck und die Hitze ständig neues Öl entsteht.. ... ich will hier ausdrücklich erwähnen, dass ich diese These nicht teile, aber näheres dazu gibt es gleich um 21.30 im Wissenschaftsmagazin hitec auf 3SAT "Öl und doch kein Ende?"
15. März 201016 J. Danke für den Fernsehtipp, das Thema abiotisches Öl ist hochspannend und brisant. Der Bericht war m. E. der erste, der sachlich und unvoreingenommen darüber berichtet hat. Sollte die Theorie doch immer mehr Anerkennung finden? Wir werden sehen....
16. März 201016 J. ...Damit dürften die vielen neuen Elektrofahrzeuge in Kürze wieder vom Massenmarkt verschwinden und als reine Nischenautos verkümmern, so denke ich..:-) wenn die ....politiker ihre ...pfoten rauslassen und die Entwicklung dem Markt überlassen und ihre interventionistischen ....spielchen lassen :-( Bearbeitet (16. März 201016 J. von ACCM Gerhard Trosien)
16. März 201016 J. Europa spürt bereits jetzt die Folgen der shale gas Welle. Ursprüngliich für US-amerikanische Verbraucher vorgesehenes LNG landet jetzt in europäischen Häfen. Das drückt kräftig auf die Preise." Das ist doch Humbug. Die Öl(!)multis satteln also um auf Gas aus Ölschiefer weil vermutlich das Öl doch nicht so schnell in die Ölfelder nachfließt wie russische Geheimforscher rausgefunden haben, hihi. Schön und gut, Sauarbeit allerdings. Vor allem eine sehr langfristige Sache. Und der Preis? "Als Ursache für den Erdgaspreisverfall führen Analysten die aufgrund der Rezession schwache Nachfrage ... an" Ham die Kommunisten von der Financial Times herausgefunden. Die finden alles raus mg
16. März 201016 J. Ach watt, Vollquark. Die Preise haben mit irgendwelchen Langzeitstrategien nix zu tun. Weder der Ölschiefer noch die Technologien zur Gasgewinnung daraus sind irgendwie "plötzlich" jetzt im März entdeckt worden. Im Gegenteil. Die Ölmultis sind nach Expertenmeinung sogar ziemlich spät dran und müssen die Technologie jetzt teuer einkaufen. Aber ne Börsenmeldung lässt sich natürlich immer daraus machen ...
16. März 201016 J. Ersteller Weder der Ölschiefer noch die Technologien zur Gasgewinnung daraus sind irgendwie "plötzlich" jetzt im März entdeckt worden. Natürlich ist man an den Ölschieferfeldern ölseitig schon sehr, sehr lange dran, die neue Bohrtechnik und das Umdenken auf die Gasgewinnung aus den Ölschieferfeldern hat vor knapp einem Jahr für den Durchbruch gesorgt... Und natürlich sind die Ölkonzerne ganz und garnicht daran interessiert, solche Verbesserungen in den Förder-und Explorationstechniken allseits zu verbreiten. Sie speisen ihre horrenden Gewinne ja durch die allseits verbreiteten Thesen des endlichen und nur wenige Jahre zur Verfügung stehenden Öl und Gases.
16. März 201016 J. Sie speisen ihre horrenden Gewinne ja durch die allseits verbreiteten Thesen des endlichen und nur wenige Jahre zur Verfügung stehenden Öl und Gases. Stimmt ja auch nicht. Sobald die Leute ihnen glauben und anfangen Elektroautos zu basteln, rudern sie zurück und versprechen ewigen Ölreichtum, gell?
16. März 201016 J. Ersteller Stimmt ja auch nicht. Sobald die Leute ihnen glauben und anfangen Elektroautos zu basteln, rudern sie zurück und versprechen ewigen Ölreichtum, gell? Na klar, deshalb habe ich im grunde meines Herzens rein garnichts gegen E-Autos, wenn andere sie kaufen
18. März 201016 J. Ersteller nein, nein, ein Autogaseinbau lohnt sich bei einem 12 Jahre alten Auto mit 250.000km auf dem "Rücken" doch nicht mehr... aber im Grunde genommen hast du Recht, jetzt müßte man erstmal abwarten, ob von der Neuordnung der Gasmärkte neben Politik und Großindustrie auch die Endverbraucher profitieren können, und dann auf ein Erdgasauto umsteigen.
18. März 201016 J. Hast Recht, die nächsten 12 Jahre ist sicher noch Öl da. Aber Gas reicht ja jetzt 70 Jahre länger. Vorausgesetzt die shales halten die Aufsprengungen aus. Wenn oben die ersten Risslein in den Häuslein auftauchen gibt's sonst Stress mit der ökologistischen Eigenheimfront. Irgendwelche grünen Fortschrittsverweigerer sind da ja immer ...
18. März 201016 J. bei einem 12 Jahre alten Auto mit 250.000km auf dem "Rücken" ... besteht Hoffnung, dass ein gewisser loganpower sich demnächst im Dacia-Forum umtreibt?
18. März 201016 J. Ersteller ... besteht Hoffnung, dass ein gewisser loganpower sich demnächst im Dacia-Forum umtreibt? ... geplant eher nicht, denn mein Jüngster (10 Jahre) sprach mich kürzlich an, dass er gerne in 6 1/2 Jahren mit dem Kombi für seinen Führerschein lernen will ("begleitendes Fahren")... ... außerdem ist der 300.000km Dauertest beim Break noch nicht beendet
22. März 201016 J. :-) wenn die ....politiker ihre ...pfoten rauslassen und die Entwicklung dem Markt überlassen und ihre interventionistischen ....spielchen lassen :-( Die Geschichte vom freien Markt ist doch genau so eine Utopie wie ein demokratischer Kommunismus! Interessanterweise wird sie am lautesten von den Akteuren vorgetragen die den Markt am stärksten lenken. Und sei es dadurch, dass man der Welt auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf Verluste die letzten Rohstoffe entreißt um z.B. den weiteren Absatz von rückständigen Motorkonzepten profitabel am Leben zu erhalten. Unabhängig ob der Kunde das will. Er soll eben keine andere Wahl haben. Wenn der Staat andere Konzepte subventioniert, was hält die Verfechter der bisherigen Konzepte denn davon ab auf den Zug aufzuspringen?
22. März 201016 J. Die Geschichte vom freien Markt ist doch genau so eine Utopie wie ein demokratischer Kommunismus!Interessanterweise wird sie am lautesten von den Akteuren vorgetragen die den Markt am stärksten lenken. Und sei es dadurch, dass man der Welt auf Teufel komm raus und ohne Rücksicht auf Verluste die letzten Rohstoffe entreißt um z.B. den weiteren Absatz von rückständigen Motorkonzepten profitabel am Leben zu erhalten. Unabhängig ob der Kunde das will. Er soll eben keine andere Wahl haben. Wenn der Staat andere Konzepte subventioniert, was hält die Verfechter der bisherigen Konzepte denn davon ab auf den Zug aufzuspringen? mehr nicht, außer Gruß
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