22. März 201016 J. Hallo zusammen, bei mir bzw. meinem CX S1, 2400 GTi, steht der Tausch des Tachowellenantriebs an. Kann jemand freundlciher Weise einen kurzen Abriß geben, wie das vonstatten geht bzw. ob es den ein oder anderen Kniff gibt? Danke und Grüße Michael
22. März 201016 J. Hei Michael, Du meinst den, wo die beiden Wellen rein kommen, oder den im Getriebe?
22. März 201016 J. Ganz einfach Schraube raus (nicht ganz) und rausziehen. Habe ich gestern in 10 Minuten erledigt. Bei manchen S1 gibt es daneben noch einen Halter da muss dann die Mutter auch gelöst werden. Ist er kaputt oder baust du ihn nur zum Schmieren aus? Bearbeitet (22. März 201016 J. von CX Fahrer)
22. März 201016 J. Ersteller hmmmm ... ich meine das Teil hier: http://cx-basis.de/eshop/popup_image.php?pID=949 Muss wohl auch Tachoantrieb und nicht Tachowellenantrieb heissen ... CX-Fahrer: das ist (hoffentlich) der Übeltäter, der einen ziemlich massiven Getriebeölverlust verursacht.
23. März 201016 J. Normalerweise ist das unwahrscheinlich, daß der für einen Getriebeöl-Verlust verantwortlich ist....
24. März 201016 J. An dem Antrieb selbst liegt es eher nicht,aber warscheinlich an der Hülse (Lagerung) in dem der Antrieb steckt, da ist ein O- Ring zur Abdichtung verbaut, und unter der Hlteschraube sitzt eine Kupferdichtung ! Weitere Ursachen bei Schaltgetrieben sind u.A. Simmeringe Antriebswellen, Dichtfläche am Differentialgehäuse, O-Ring Ölmeßstab,Simmering Primärwelle zur Kupplungsglocke (dann fängt aber die Kupplung an zu rutschen)
26. März 201016 J. Ersteller Der O-Ring am Antrieb selber ist schon getauscht; und es sabbert relativ eindeutig aus dieser "Ecke". Der Antrieb in der Kunststoffvariante gilt meiner Kenntnis nach durchaus als verdächtiger, da die Kunststoffverpressung undicht wird und die beiden Wellen in einer Art "Schneckengetriebefunktion" das Öl schön kontinuierlich da herauspressen. Mal sehen, ob ich es mit dem Tausch dicht bekomme.
26. März 201016 J. Da liegst du völlig falsch. In diesem Verteilergetriebe ist kein Öl sondern Fett, da kann nichts rauslaufen. Dalibor hat das richtig erklärt. Ich kann mich an einen Fall erinnern da hatte ich das an einem 2,5 D Bj79. Ständig Ölflecken dahinten und massiver Getriebeölverbrauch. Die Ursache war eine Schraube im Getriebe die sich irgendwann gelöst hatte und dann vom Differenzial duch das Gehäuse gedrückt wurde. Such mal genau da hinten rum.
26. März 201016 J. Ersteller Ich denke, dass ich da ganz richtig liege. Das steht auch nicht zur Diskussion. Die Frage war nach den Tipps zum "wie".
7. April 201016 J. Ersteller Tag zusammen; ich nochmal. Der CX hat kurz vor dem Tausch des Tachoantriebs so halbe Selbstheilungskräfte bewiesen und das wilde Gesabbere von Getriebeöl eingestellt. Getriebeöl ist noch drin, daran liegt es also nicht Das einzige, was ich getan habe, ist den O-Ring vom Ölmessstab zu erneuern und in die obere Nut des Messstabes eine Flachdichtung einzulegen. Kommt da eine rein? Und kann mir jemand erklären, wie das Getriebeöl im Getriebe "zirkuliert"? Ist der Messstab tatsächlich so positioniert, dass er komplett bis oben hin im Öl hängt? Danke und Grüße Michael
7. April 201016 J. Es gehört keine Flachdichtung dorthin, im Originalzustand dichtet der O-Ring den Meßstab ab, der Meßstab steht nicht bis zum "Anschlag " im Getriebeöl,aber das Tellerrad des Differntials schleudert Nartürlich im Fahrbetrieb das Öl nach oben in Richtung Meßstab! ich hoffe Ihnen damit geholfen zu haben. Viele Fleckenlose KM weiterhin ....
7. April 201016 J. Ersteller Ok .... das macht es für mich deutlicher ... vielen Dank für die Information!! Bearbeitet (7. April 201016 J. von MichaelS)
7. April 201016 J. Ok .... das macht es für mich deutlicher ... vielen Dank für die Information!! Bitte gerne, bei technischen Fragen können Sie sich auch Vertrauensvoll an Ingo Lieb in Rödermark wenden ( sind 20KM von Ihnen) .
19. August 201016 J. Ersteller Sooo ... die Selbstheilungskräfte waren tatsächlich nur halb ... das Gesabbele hat zwar nachgelassen, war aber dann doch nicht weg. Aber jetzt: Der Tachoantrieb inklusive O-Ringen ist getauscht - und die Tropferei hat ein Ende. Vielleicht ein brauchbarer Tipp: Ich habe einen Tachoantrieb aus Metall verbaut, um nicht in Kürze wieder vor dem gleichen Problem zu stehen. Es scheint so, dass die Kunststoff-Antriebe mit der Zeit an der Pressnaht undicht werden können. Die aus Metall sind verschraubt mit Dichtung, was die ganze Sache reparabel macht. Grüße Michael
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