27. Mai 201016 J. Nach vielen Jahren Abstinenz ist sie nun wieder zuhause. Seit letzter Woche bin ich nun wieder stolzer Besitzer einer Dyane 6. Nicht nur das Fahren soll Spaß machen sondern auch das Schrauben, wobei ich im ersten Schritt keine Komplettrestaurierung vorhabe. Lieber Peu a peu wie der Franzose sagt. Nun habe ich mir vorgenommen die Kupplungsscheibe zu wechseln, das läuft auch ganz gut, die Reparaturen habe ich ja schließlich vor 20 Jahren schon mal gemacht. Aufgefallen ist mir beim Schrauben, dass die Bremsbeläge einen Wechsel nötig haben. (Meine erste Dyane hatte übrigens noch Trommelbremsen). Jetzt kommt die Stelle an der gelacht werden darf: Die Bremsbeläge bekomme ich nicht entfernt. Der Haltebügel ist zu Seite geschoben, die Beläge bewegen sich, ich weiß aber nicht wie ich sie rausbekomme.... Ein Tipp wäre echt prima... wampum
27. Mai 201016 J. Erst Bremsklötze zum Bremskolben hin drücken, dann Haltebügel wegdrücken. Dann fallen die Klötze von alleine raus. Wenn der Bremskolben nicht mit Hilfe der alten Klötze ganz zurückgedrückt ist, passen auch die neuen Klötze nicht rein.
27. Mai 201016 J. Wenn man den Bügel so biegt, daß die Klötze rausfallen sollten und es nicht machen, hilft manch mal auch ein kleiner Stupser von oben.
27. Mai 201016 J. und NIEMALS, in Worten N I E M A L S nur die Kupplungsscheibe wechseln. Immer komplett mit Ausrücklager und Kupplungsautomat. Sonst muss man dieselbe Arbeit unter Umständen dreimal machen.
27. Mai 201016 J. Ersteller und NIEMALS, in Worten N I E M A L S nur die Kupplungsscheibe wechseln. Immer komplett mit Ausrücklager und Kupplungsautomat. Sonst muss man dieselbe Arbeit unter Umständen dreimal machen. Danke für den Hinweis, habe beides gleich mitbestellt. Gruß Wampum p.s Den Bremsklötzen wende ich mich Morgen zu
29. Mai 201016 J. Ersteller Danke für den Hinweis, habe beides gleich mitbestellt.Gruß Wampum p.s Den Bremsklötzen wende ich mich Morgen zu ok. die linken klötze habe ich raus. Die haben eindeutig viel mehr verschleiß als die rechten. Den rechten zylinder bekomme ich nicht zurückgedrückt. Könnte die klötzte raushauen, aber... Ist der rechte zylinder defekt? Kan man das (leicht) reparieren?
29. Mai 201016 J. Den rechten zylinder bekomme ich nicht zurückgedrückt. Könnte die klötzte raushauen. Ist der rechte zylinder defekt? Kan man das (leicht) reparieren? Womit hast du zurückgedrückt? Versuch einmal mit einem flachen Meißel zu hebeln, doch mit Gefühl, damit du die Bremsscheibe nicht beschädigst. Eventuell etwas unterlegen und nicht schlagen! Wenn ein Bremszylinder wirklich fest gegangen sein sollte, muss der Bremssattel zerlegt werden.
29. Mai 201016 J. Ersteller Womit hast du zurückgedrückt? Versuch einmal mit einem flachen Meißel zu hebeln, doch mit Gefühl, damit du die Bremsscheibe nicht beschädigst. Eventuell etwas unterlegen und nicht schlagen!Wenn ein Bremszylinder wirklich fest gegangen sein sollte, muss der Bremssattel zerlegt werden. Einen der bremsklötze hab ich raus. Das mit dem meißel war ein guter tipp. danke. leider bekomm ich den zylinder nicht weiter zurückgedrückt (muss ja die neuen irgendwie reinkriegen), obwohl ich jetzt ganz gut ran komme. Was muss ich beim zerlegen beachten? Ich find's immer noch komisch, dass die klötze am linken bremssattel viel mehr verschleiß haben. Ist das nicht ein eindeutiges zeichen, dass der rechte Zylinder nicht o.k ist? danke und gruß wampum
29. Mai 201016 J. Einen der bremsklötze hab ich raus. Das mit dem meißel war ein guter tipp. danke. leider bekomm ich den zylinder nicht weiter zurückgedrückt (muss ja die neuen irgendwie reinkriegen), obwohl ich jetzt ganz gut ran komme.Was muss ich beim zerlegen beachten? Ich find's immer noch komisch, dass die klötze am linken bremssattel viel mehr verschleiß haben. Ist das nicht ein eindeutiges zeichen, dass der rechte Zylinder nicht o.k ist? danke und gruß wampum Einmal angenommen, dass sich der Bremszylinder nicht irgendwie verkeilt hat: Möglichrweise hat sich Bremsstaub und Korrosion am Kolben angesetzt. Du könntest noch Folgendes versuchen: Beide Bremsklötze wieder rein (auf der anderen Seite auch), dann Bremsdruck aufbauen, dass der Kolben wieder nach außen wandert. Danach auf der "kranken Seite" den Bremsklotz gerade so weit zurückdrücken, dass du den Bremsklotz rausziehen kannst. Bremsscheibe mit einem Karton gut abdecken und MOS2- Spray mit dem langen Röhrchen auf die Außenseite des Kolbens sprühen. Einwirken lassen und danach mit einer Zahnbürste den Schmutz so gut wie möglich zu beseitigen versuchen. Dann den Bremsklotz wieder einbauen - Bremsdruck aufbauen - Kolben samt Bremsklotz reindrücken versuchen - Vorgang mehrmals wiederholen, bis der Kolben wieder gängig ist. Achtung!!! Niemals auf die Bremse steigen, wenn kein Bremsklotz im Schacht ist, sonst presst du deinen Kolben aus dem Bremssattel!!! Bremssattel ausbauen und überholen gehört nicht gerade zu den Anfängerarbeiten. Zumindest solltest du zuvor a) das Werkstatthandbuch studiert haben und verifiziert haben, ob du überhaupt die nötigen Gerätschaften (bis hin zur Möglichkeit, den Bremskolben hydraulisch auszudrücken) besitzt. Noch ein Linktipp, um dir einen zerlegten Bremssattel anzusehen: http://www.entmontage.de/bremsen.htm Gutes Gelingen!
29. Mai 201016 J. Hoffentlich resultieren die Klemmprobleme nicht aus einem Flüssigkeitsmix in der Bremsanlage. Wie sieht der Saft aus? Gruß, Uli
29. Mai 201016 J. Ersteller Hoffentlich resultieren die Klemmprobleme nicht aus einem Flüssigkeitsmix in der Bremsanlage. Wie sieht der Saft aus? Gruß, Uli Wie muß er denn aussehen? grün? Irgendwo hab ich gelesen, dass nur eine bestimmte bremsflüssigkeit rein darf. Im augenblick weiß noch nicht welche, da finde ich aber heraus. Zum Fortschritt: Zunächst mal vielen dank an hannes. Die Tipps haben mich weiter gebracht. Schlußendlich habe ich aber auf das putzen mit der bürste verzichtet und habe beide bremssättel ausgebaut. Das war auch gut so. Die kranken zylinder auf der rechten seite lassen sich überhaupt nicht bwegen, nicht auf der werkbank und auch nicht mit waffengewalt. Jetzt überlege ich den kranken sattel in die werkstatt zu bringen. Oder Kann das jemand für mich (Bargeld lacht) richten. Ich wohne in Essen. P.S.: Super forum und computer in der garage war die richtige entscheidung.
29. Mai 201016 J. Sind die Bremssättel der Ente nicht baugleich? Baue doch einfach andere funktionierende Bremssättel ein. Als Bremsflüssigkeit darf nur LHM verwendet werden, sonst nix. Das sollte idealerweise giftgrün sein. Im Alter aber auch schon mal braun bis schwarz. Auf jeden Fall wechseln, wenn nicht grün.
29. Mai 201016 J. Einfach mal probieren mit der Zunge. LHM schmeckt mineralisch, wie altes Öl eben. Bremsflüssigkeit schmeckt widerlich bitter. Nicht trinken !, nur mal Zunge reinstipsen, und dann trockenwischen. Reicht schon, man kann das sehr gut unterscheiden. Carsten
29. Mai 201016 J. Ersteller Einfach mal probieren mit der Zunge. LHM schmeckt mineralisch, wie altes Öl eben. Bremsflüssigkeit schmeckt widerlich bitter. Nicht trinken !, nur mal Zunge reinstipsen, und dann trockenwischen. Reicht schon, man kann das sehr gut unterscheiden. Carsten Ich glaub du meinst das ernst mit dem probieren. Morgen installiere ich ne webcam in der garage. Wenn ich dann tot überm getriebe hänge bist du dran schuld. ;-) wampum
29. Mai 201016 J. ..sorry, aber ziemlich beknackter Tipp von Bussmann. Bremsflüssigkeit ist giftig. Da hat die Zunge nix drin zu suchen - auch nicht zum Test. Spüle deine Bremsanlage mit LHM bis sie sauber grün aus den Entlüftungsnippeln rauskommt. Sollte jemand falsche Bremsflüssigkeit eingefüllt haben, wirst du vermutlich sowieso alle Gummiteile auswechseln müssen - aber nicht gleich das Schlimmste befürchten. Vermutlich ist die Brühe nur uralt.
30. Mai 201016 J. Ersteller Was bisher geschah: Vom Wunsch beseelt in diesem Sommer mit einer Dyane durch Felder und Wälder zu brausen wurde eine kleine Dyane gekauft. Die kleine Dyane sollte während der Sommermonate nur kleinere Repataturen erfahren. Kupplungswechsel kein Problem. Bremsanlage entwicklelt sich (für mich) zur größeren Aufgabe. Ein Bremsattel muß getauscht werden (ist schon entfernt und wird besorgt). Die Bremsflüssigkeit ist giftgrün, m.e. reines LHM. Die Bemsscheiben sind am äußeren Ende ca. 5mm dick, innen ca. 4 mm. Ich denke die tausche ich gkeich mit aus, ich komm ja jetzt überall prima dran. Die Wellen sind noch am Getriebe. Mich würde folgendes interessieren: 1. Ist dabei was besonderes zu beachten (beim Austausch der Scheiben) 2. Da ich jetzt schon mehr als geplant demontiert habe, gibt es etwas was man am Besten gleich mitmacht oder zumindest prüfen sollte? Wampum
30. Mai 201016 J. 1. Beim Ausbau der Bremssättel auf das herausfallende Blech zwischen Getriebe und Bremssattel achten. 2. Handbremsklötze ersetzen und per Exenter einstellen. Ersatzteile bekommst du am kommenden Wochenende in Essen Borbeck an der Dampfe: http://www.enten-classic-day.de/gambio/ Torsten
30. Mai 201016 J. Mich würde folgendes interessieren: 1. Ist dabei was besonderes zu beachten (beim Austausch der Scheiben) 2. Da ich jetzt schon mehr als geplant demontiert habe, gibt es etwas was man am Besten gleich mitmacht oder zumindest prüfen sollte? Wampum 1.:Nö, eigentlich nicht, da Du die Sättel ja abgenommen hast, heißt es einfach Schrauben raus, Antriebswelle bißchen stauechen, alte Scheibe ab, neue drauf, Antriebswelle wieder drauf schieben, Schrauben festziehen. Bei den Schrauben aufpassen, daß Du sie nicht vermurkst - das sind M9-Schrauben.... 2.: Du kommst jetzt wunderbar an die Einfüllschraube fürs Getriebeöl dran. Falls die Bremsleuitung, die die beiden Sättel verbindet sehr patiniert aussieht, gleich mittauschen. Gruß DS
30. Mai 201016 J. Ersteller 1.:Nö, eigentlich nicht, da Du die Sättel ja abgenommen hast, heißt es einfach Schrauben raus, Antriebswelle bißchen stauechen, alte Scheibe ab, neue drauf, Antriebswelle wieder drauf schieben, Schrauben festziehen. Bei den Schrauben aufpassen, daß Du sie nicht vermurkst - das sind M9-Schrauben....2.: Du kommst jetzt wunderbar an die Einfüllschraube fürs Getriebeöl dran. Falls die Bremsleuitung, die die beiden Sättel verbindet sehr patiniert aussieht, gleich mittauschen. Gruß DS War gut, dass ich alles demontiert habe, sogar das Getriebe. Jetzt habe ich auch endlich den Grund für den immer stärker werdenden Getriebeölverlust endeckt. Am hinteren Deckel hatte sich eine Schraube völlig gelöst!!!! Gruß wampum
30. Mai 201016 J. Hallo, ich habe meine Citroen-Restaurationswerkstatt in Essen. Wenn Du was brauchst komm doch mal vorbei, habe selbst 2 Dyanen und viele Ersatzteile. Grüße, Rolf Donner 0172-2910777
9. Juni 201016 J. Ersteller 1.:Nö, eigentlich nicht, da Du die Sättel ja abgenommen hast, heißt es einfach Schrauben raus, Antriebswelle bißchen stauechen, alte Scheibe ab, neue drauf, Antriebswelle wieder drauf schieben, Schrauben festziehen. Bei den Schrauben aufpassen, daß Du sie nicht vermurkst - das sind M9-Schrauben....Gruß DS Nach dem ich jetzt alle Ersatzteile zusammenhabe möchte ich mit der Montage beginnen. Dabei stellt sich für mich ein grundsätzliche Frage: Wie wird richtig verschraubt? Wie macht Ihr das? Beispielsweise Verschraubung der Antreibswelle. Ich würde so vorgehen: Schrauben leicht einfetten und mit Loctite am Schraubenkopf sichern. Gruß Wampum
9. Juni 201016 J. Nach dem ich jetzt alle Ersatzteile zusammenhabe möchte ich mit der Montage beginnen. Dabei stellt sich für mich ein grundsätzliche Frage:Wie wird richtig verschraubt? Wie macht Ihr das? Beispielsweise Verschraubung der Antreibswelle. Ich würde so vorgehen: Schrauben leicht einfetten und mit Loctite am Schraubenkopf sichern. Gruß Wampum never ever. Schrauben nicht einfetten, und diese schonmal gar nicht. Saubere Schrauben anständig festziehen. Loctite gehört aufs Gewinde, nicht an die Köpfe. Aber original ist da ein Federring unter den Schrauben bzw. Muttern. Der sollte als Sicherung reichen.
9. Juni 201016 J. Einfach nur die Schrauben rein drehen, aber fest! Nicht das Dir das gleiche passiert, was mir mal passiert ist. Kannst natürlich auch mit Loctite sichern - Fett hab ich an der Stelle nie benutzt -> Fett und Bremse mögen sich nicht! Und immer über Kreuz festziehen.
9. Juni 201016 J. Es gibt auch Reparaturanleitungen, in denen man nachlesen kann, wie fest die Schrauben sein müssen. Dafür braucht man natürlich einen Drehmomentschlüssel.
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